Google Bewertung
4.9

Basierend auf 685 Bewertungen

WIP Akademie | Massage- & Fitnesstrainer Ausbildungen | SWAV / DAFMP / DAFMF
4.9
685 Rezensionen
Profilbild von Britta Krüll
vor einem Monat
Gute Ausbildung mit Basiswissen. Lehrgang ist für jedermann und gut zu lernen. Fotos und Übungen sollten etwas zeitgemäßer werden. Generell können einige Kapitel überholt werden. Im Allgemeinen aber ein grundsolider Lehrgang. MC-Fragen hinter den Kapiteln sind super zum Wiederholen.
Britta Krüll
Profilbild von Jeannine Manteuffel
vor 2 Monaten
Ich habe mein Fernstudium hier absolviert. Die Ausbildung hat mir sehr gut gefallen. Man lernt deutlich mehr als bei anderen Anbietern.☺️ Bei Fragen hat man immer einen Ansprechpartner. Meine Dozentin war eine ganz liebe Seele. Vielen Dank für die Zeit.
Jeannine Manteuffel
Profilbild von Melanie H.
vor 3 Monaten
Ich beziehe mich auf das online-Seminar vom 15./16.10., Ausbildung zum Fitnesscoach. Ich war positiv überrascht, habe noch nie vorher an einem online-Seminar teilgenommen. Die Dozenten waren super, haben das Seminar erstklassig gestaltet, den Inhalt spannend vermittelt. Ich bin nicht eine Minute vor dem PC müde geworden. Ich hatte schnell das Gefühl dabei zu sein. Die technische Vorbereitung und Organisation hat sehr gut funktioniert - auch für online-ungeübte Personen leicht zu bewältigen. Danke
Melanie H.
Profilbild von Nicoletta Strachun
vor 4 Monaten
Die Studienunterlagen waren in Ordnung, die Korrekturen extrem schnell und persönlich.Die Betreuung war zu jeder Zeit herausragend. Das Praxisseminar hätte besser nicht sein können. Es war perfekt vorbereitet und ließ trotzdem Zeit für Spontanes und Fragen. Die Atmosphäre war herzlich, warm und trotzdem professionell. Große Empfehlung von meiner Seite. Hier ist man wirklich gut aufgehoben. Danke auch nochmal dafür!
Nicoletta Strachun
Profilbild von Daniel Schuck
vor 6 Monaten
Meine Erwartungen an die Ausbildung sind mit voller Zufriedenheit erfüllt worden. Ich habe einen super freundlichen / mutievierten Coach gehabt, der mit viel Geduld und Ausdauer immer wieder erklärt hat. Die Räumlichkeiten sind super und das Ausbildungsmaterial ist sehr verständlich beschrieben. Ich würde den Kurs immer wieder weiterempfehlen und die Akademie. Dankeschön für die tolle Ausbildung!!! :-)
Daniel Schuck
 

Berufsaussichten des Heilpraktikers

Der Beruf des Heilpraktikers wird oft und viel diskutiert, wobei es immer wieder gleichermaßen negative wie positive Stimme gibt. Stellt sich die Frage: Gibt es denn überhaupt noch Bedarf für den Heilpraktiker Beruf oder wäre eine Ausbildung in dem alternativ-medizinischen Bereich wenig zukunftsorientiert? Die Antwort darauf und welchen Wandel der Beruf des Heilpraktikers über die Jahre vollziehen konnte, damit beschäftigen wir uns in unserem heutigen Blog-Beitrag.

Was ist ein Heilpraktiker?

Eine Person wird als „Heilpraktiker“ bezeichnet, insofern die gleichnamige Heilkunde entweder als Gewerbe oder beruflich praktiziert werden soll, ohne eine Approbation als Arzt oder Psychotherapeut (psychologisch betrachtet) zu besitzen.

Dies geht auf das sogenannte Heilpraktikergesetz zurück, welches seit dem Jahr 1939 aktiv ist und den Tätigkeitsbereich eines Heilpraktikers in seinem ersten Paragraphen formuliert. Der Begriff „Heilpraktiker“ an sich wurde im Zuge dessen schon Anfang des 20. Jahrhunderts erstmalig genannt, jedoch erst 1928 als allgemein-gültige Bezeichnung anerkannt. Wer sich als Heilpraktiker in Deutschland niederlässt, ist für gewöhnlich ein Experte für verschiedene Praktiken aus der Alternativmedizin.

Diese Durchführung der unterschiedlichen Behandlungsmethoden setzt deutschlandweit eine staatliche Erlaubnis voraus, welche die Zulassung für die Ausführung von diversen Heilkunden beinhaltet. Das Heilpraktikergesetz werden wir im Verlauf noch näher erläutern, weshalb wir an dieser Stelle nicht weiter auf die Details eingehen.

Welche Voraussetzungen brauche ich als Heilpraktiker?

Da Du hier auf eine Fortbildung triffst, die keinerlei gesetzlichen Regelungen entspricht, finden sich natürlich auch keine allgemeinen Voraussetzungen, die eine Zulassung erlauben oder eben verbieten.

Allgemein setzen die Lehrinstitute oftmals voraus, dass Du einen Schulabschluss besitzt, körperlich und geistig gesund bist sowie einen gültigen Erste-Hilfe-Kurs vorweisen kannst. Über die entsprechenden Faktoren, welche eine Rolle spielen, um als körperlich und geistig gesund betrachtet zu werden, klären wir Dich im Verlauf dieses Kapitels noch auf.  Kommen wir nun aber erst einmal wieder zu den formellen Anforderungen des Lehrinstituts.

Für die amtsärztliche Prüfung gelten obendrein noch ein Mindestalter von 25 Jahren, ein einwandfreies persönliches Führungszeugnis, die körperliche und geistige Gesundheit, ein Schulabschluss als Richtlinien.

Wie viele Heilpraktiker gibt es in Deutschland?

Die Anzahl der ausgebildeten Heilpraktiker konnte sich über die letzten Jahrzehnte stark steigern, woraufhin in Deutschland 2015 in etwa 43.000 Heilpraktiker von dem statischen Bundesamt gezählt werden konnten, welche sich als Verteilung auf rund 35.000 Frauen und 8.000 Männer bezog.

Circa 27.000 dieser Heilpraktiker arbeiteten 2015 in Teilzeit. Als zusätzlicher Meilenstein auf der Entwicklungsreise des Heilpraktikers lässt sich dann noch das Jahr 2016 nennen, in welchem Veränderungen des Heilpraktikergesetzes und der Durchführungsverordnung in Bezug auf das Heilpraktikergesetz, auch HeilprGDV genannt, stattfanden. Hierbei durften die Bundesländer ihre eigenen Vorschläge an den Hauptsitz herantragen, woraufhin bis zum Ende des Jahres 2017 neue Richtlinien erarbeitet werden konnten.   

Gehen viele Menschen zum Heilpraktiker?

Es lässt sich annehmen, dass die Hälfte der Deutschen bisher noch keine alternativen Behandlungsmethoden oder Naturheilverfahren ausgetestet hat. Das heißt, der Trend geht noch nicht soweit, dass sich alle Deutschen offen für die alternativen Methoden sind, aber immerhin bereits die Hälfte entsprechenden Konzepten gegenüber bereitwillig entgegentreten.  

Berufsaussichten des Heilpraktikers -- Alternativ-Medizin oder Schulmedizin

Für was gehen die Deutschen zum Heilpraktiker?

Hier lässt sich erkennen, dass hauptsächlich Beschwerden wie Migräne oder die „Volkskrankheit“ Rückenschmerz Gründe dafür sind, dass eine Person sich für die Anwendung von alternativen Heilverfahren entscheidet. Dazu lag eine Befragung von rund 910 Personen mit einem Mindestalter ab 18 aus dem Jahre 2017 zugrunde.

Sie sind die Aussichten für einen Heilpraktiker in Deutschland?

Die beruflichen Aussichten des Heilpraktikers lassen sich allgemein als sehr positiv bewerten!

Immer mehr Menschen wünschen sich vertrauenswürdige und vielversprechende Alternativen zu der klassischen Schulmedizin. Es zeigt sich ein klarer Trend hin zu mehr Alternativmedizin. So gibt es immer mehr Menschen, die eine alternative Heilmethode als Behandlungsansatz für sich selbst vorstellen könnten und diese auch bei bestimmten gesundheitlichen Dysbalancen in Anspruch nehmen würden. Das bedeutet für Dich – der Beruf des Heilpraktikers ist definitiv eine aussichtsreiche Basis für eine langfristige Tätigkeit mit wachsendem Zulauf.

Wird der Heilpraktiker von den Krankenkassen bezahlt?

Nein, aktuell ist es leider nur bei privaten Krankenversicherungen mit entsprechender Zusatz-Versicherung oder in Ausnahmefällen und bei gleichzeitiger Durchführung der Anwendungen durch einen Arzt mit Zusatzbezeichnung Heilpraktiker selten möglich, eine Kostenübernahme zu erzielen. Grundsätzlich sind die Kosten von den Patienten als Selbstzahler zu tragen.

Die Gesellschaft hat hier aber ein klares Bild vor Augen, was die Lage ganz anders sieht. Die Kostenverteilung würden sich die meisten Personen gerne zu Lasten der Krankenkassen als diejenigen Instanzen sehen, welche die Übernahme der finanziellen Entlohnung für die alternativmedizinischen Maßnahmen tragen sollten.

Wie ist das Bild vom Heilpraktiker in der Gesellschaft?

Es wird immer mehr deutlich, dass viele Menschen ein positives, zum Teil sehr positives Bild von dem Heilpraktiker als Beruf haben. Das zeigt, der Trend wandert weiter hin zu alternativmedizinischen Anwendungen als zusätzliche Option, um die unterschiedlichsten körperlichen sowie mentalen Dysbalancen zu therapieren. Vielleicht auch, weil die Menschen in der heutigen Zeit offener für Neues sind und sich mehr Behandlungsmöglichkeiten auf verschiedenen Ebenen wünschen als noch zu früheren Zeiten. Das Alter der Zielgruppen ist hier übrigens weniger relevant, denn sowohl jüngere Menschen als auch ältere Generationen stehen der Alternativmedizin positiv gegenüber. Somit zeigt sich hier, die alternativen Heilmethoden sowie der Beruf des Heilpraktikers sind Altersgruppen-übergreifend ein Thema, für das sich die Menschen öffnen.

Berufsaussichten des Heilpraktikers -- Beratung durch Heilpraktiker

Was ist integrative Medizin?

Die integrative Medizin vereint die Lehren und Erkenntnisse der klassischen Schulmedizin mit den Konzepten aus der Naturheilkunde zu einem modernen System, bei welchem die Patienten aus einer Vielzahl von Behandlungsmethoden die Möglichkeit haben, stets ein individuelles Konzept wahrzunehmen, welches zu ihren eigenen Bedürfnissen passt. Diese Bereitschaft für das Miteinander beider großen Therapie-Ansätze wünschen sich immer mehr Menschen in der Gesellschaft. Vorbei ist das Schwarz-Weiß-Denken, der Trend geht zu einer Zusammenarbeit, die auch Heilpraktiker selbst und Ärzte zum Teil bereits befürworten. Es geht dabei nicht darum, das eine Gebiet durch das andere zu ersetzen oder infrage zu stellen, sondern jenes sinnvoll zu ergänzen, ganz im Sinne des gemeinsamen Ziels – das Beste für den jeweiligen Patienten herauszuholen.

Heilpraktiker Ausbildung – Beruf mit Zukunft?

Letztlich kann als Fazit festgehalten werden, dass die Bevölkerung Interesse daran hat, die Zukunft mit der Integrativen Medizin zu beschreiten. Das bedeutet, der Wunsch nach einem harmonischen Miteinander zwischen den klassischen Behandlungskonzepten der Schulmedizin und den alternativen Praktiken ist präsenter denn je.

Für Dich als angehender Heilpraktiker wäre dies eine gute Prognose, um Dich der Arbeit im alternativen Bereich zu widmen, denn Du siehst, die Menschen sind offen für Behandlungsansätze, die über eine altbewährte Methodik aus der Schulmedizin hinausgeht und sich mit neuen, natürlichen Alternativen beschäftigt. Durch die wachsende Beliebtheit der Achtsamkeit, mentaler Balance oder eben gesunder Lebensweise könnte sich diese Position des Heilpraktikers in der Zukunft eventuell sogar noch ausbauen. In jedem Fall aber wirst Du einen Tätigkeitsbereich ergründen, der Potenzial hat und Dir diverse Möglichkeiten gibt, Deine beruflichen Ziele zu verwirklichen. Für mehr Informationen und Deinen Weg in die Welt der alternativen Heilmethoden, starte hier Deine Heilpraktiker-Ausbildung als Vorbereitung zur amtsärztlichen Prüfung.

Das könntest Du mittels gewinnbringender Kombinationen vielleicht noch mehr ausbauen. Die Rede ist von artverwandten Berufen, welche entweder die Fortbildung zum Heilpraktiker vereinfachen sowie den Einstieg in die Branche erleichtern oder aber vielversprechende Aussichten auf eine Kombination geben, mit der Du Deine Kompetenzen erweiterst, mehr Kunden ansprichst, die Einnahmen steigerst und Dir eine langfristige Basis schaffst, wettbewerbsfähig zu bleiben.

Ulrich Pötter

Der Autor Ulrich Pötter ist selbst staatlich anerkannter Therapeut und Präventionsexperte. Seit über 20 Jahren beschäftigt er sich mit innovativen Ausbildungskonzepten in den Bereichen Massage, Fitness, Wellness, Heilpraktik und Prävention. Er hat fünf professionelle Akademien gegründet, bei denen er auch heute noch Geschäftsführer und Direktor ist. Im Mittelpunkt der Akademiearbeit steht vorrangig die professionelle Dienstleistung am Kunden, die individuell, zielorientiert und nachhaltig sein muss, um die internen Qualitätsvorgaben zu erfüllen.

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