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Basierend auf 552 Bewertungen

WIP Akademie | Massage- & Fitnesstrainer Ausbildungen | SWAV / DAFMP / DAFMF
4.9
552 Rezensionen
Profilbild von Marthe Tacken
vor einer Woche
Es war eine sehr gute Ausbildung. Ben hat uns alles gut erklärt und gezeigt. Alles war gut verständlich. Ich kann diesen Kurs jeden empfehlen. Danke an Ben für Deine natürliche Art 👍🏻
Marthe Tacken
Profilbild von Mariana Amann
vor einem Monat
Wirklich Klasse! Die Studienunterlagen sind sehr umfangreich und super erklärt. Bei Rückfragen steht immer jemand zur Verfügung. Auch die Präsenzteile waren sehr hilfreich. Mit total freundlichen, kompetenten Dozenten. Gerne wieder zu einer Fortbildung
Mariana Amann
Profilbild von Sebastian Engelke
vor einem Monat
Ich war hier nicht selber am Standort, aber hab die Ausbildung zum Fitnesscoach absolviert. Ich fand alles super und die Ausbildung wird einem auch nicht geschenkt. War durchaus anspruchsvoll. ✌️🤗
Sebastian Engelke
Profilbild von Jana Mühlbauer
vor 2 Monaten
Kann ich nur empfehlen, ich wurde während dem Studium bestens betreut. Bei Fragen gab es immer einen Ansprechpartner und die Einsendeaufgaben wurden schnell und mit guten Kommentaren korrigiert. Alle waren sehr nett. Das Praxisseminar über 2 Tage mit Abschlussprüfung ist ein Highlight. Alles bestens organisiert, herzlich und lehrreich. Ein herzliches Dankeschön…
Jana Mühlbauer
Profilbild von Steffen Heinemann
vor 3 Monaten
Ich habe viel dazu gelernt und auch einzelne meiner Sichtweisen überdacht. Zum Lernen oder Nachschlagen empfiehlt es sich die einzelnen Lernabschnitte auszudrucken. Geschätzt sind das bestimmt über 500 Seiten. Das Lernen war Abends auf dem Sofa oder auch unterwegs gut möglich. Strukturierter Aufbau und gut verständlich. Erfahrungen kann man allerdings nur in der täglichen Praxisanwendung bekommen. Ich bin darüber froh die Ausbildung gemacht zu haben, war und ist eine Bereicherung.
Steffen Heinemann
 

Triggerpunktbehandlung

Triggerpunkte sind schmerzhafte, kleine Knötchen, die in mehr oder weniger schwerem Ausmaß in Erscheinung treten können. Dabei lassen sich die Knubbel unter der Haut zwar deutlich erkennen, jedoch innerhalb von verschiedenen Verfahren schwierig diagnostizieren. Wenn sie erst einmal aufgetreten sind, können sie die verschiedensten Symptome hervorrufen, weshalb sie schnellstens behandelt werden sollten. Welche Triggerpunkt-Therapie Nebenwirkungen möglich sind und was Du sonst noch rund um eine erfolgreiche Bekämpfung der Triggerpunkte wissen solltest, erfährst Du im heutigen Ratgeber.

Triggerpunktbehandlung – Triggerpunkte erfolgreich bekämpfen

Bevor Du die Triggerpunkte gewinnbringend auflösen kannst, solltest Du dich damit auseinandersetzen, was sich hinter dem Begriff überhaupt verbirgt. So sind Triggerpunkte winzige, sehr schmerzhafte Knötchen, die aufgrund verschiedenster Ursachen wie Entzündungen innerhalb der Muskelfasern oder einer chronisch-bedingten Überlastung auftauchen. Auch ein einseitiges Training, Unfälle, eingeklemmte Nerven oder psychischer Stress sind potenzielle Auslöser für die Triggerpoints wie sie im Englischen genannt werden. Ihre Größe kann in Abhängigkeit von der betroffenen Muskulatur variieren und sie sind für rund 80 Prozent aller vorhandenen Schmerzsyndrome verantwortlich.

Dabei könnten Triggerpunkte in nahezu allen Muskeln auftauchen und lassen sich mit den klassischen Untersuchungsverfahren wir Kernspin oder Röntgen kaum diagnostizieren. Sind die winzigen Knubbel unter der Haut erst einmal da, zeigen sich die unterschiedlichsten Symptome, welche je nach Schwere der vorhandenen Triggerpunkte und betroffener Person wechseln. Im Mittelpunkt steht daher eine breit gefächerte Art der Triggerpunkt-Therapie, die sich an den Bedürfnissen des Einzelnen orientiert und zugleich die verschiedensten Konzepte einer Triggerpunkt-Bekämpfung aufweist.

Effekte der Triggerpunktbehandlung

Die Behandlung von Triggerpunkten soll unterschiedliche positive Eigenschaften hervorbringen, darunter:

  • Schmerzlinderung
  • Aufhebung der Verknotungen
  • Mehr Mobilität
  • Vermeidung von muskulären Blockaden

Ganz allgemein betrachtet dient eine Triggerpunkt-Bekämpfung also nicht nur dazu, die direkten Symptome und Beschwerden erfolgreich aufzuheben, sondern auch einer langfristigen Verbesserung des Gesamtzustands, um präventiv dazu beizutragen, dass sich keine der schmerzhaften Knötchen wieder bilden.

In dem Zusammenhang hilft die Behandlung der Triggerpunkte auch, um Haltungsfehler aufzuheben, ein verbessertes Stressmanagement zu erzielen, muskuläre Dysbalancen auszugleichen oder Überbelastungen künftig zu verhindern.

Triggerpunkt-Therapie Nebenwirkungen

Allgemein hat eine Triggerpunkt-Therapie keine Nebenwirkungen, zumindest keine, die ernsthafte Schäden am Organismus verursachen würden. Trotzdem solltest Du die potenziellen Begleiterscheinungen kennen, die sich durch eine entsprechende Bekämpfung der Muskelknötchen zeigen.

Einige der potenziellen Triggerpunktbehandlung Nebenwirkungen haben wir Dir deshalb nachfolgend zusammengestellt.

Triggerpunktbehandlung Erstverschlimmerung

Auch bei einer Behandlung von Triggerpunkten könnte es zunächst zu der bereits bekannten Erstverschlimmerung kommen. Dabei handelt es sich um ein Phänomen, welches innerhalb der präventiven, medizinischen oder alternativen Anwendungen auftritt. So wäre es denkbar, dass sich bei Durchführung einer entsprechenden Behandlung zunächst der Allgemeinzustand des Betroffenen verschlechtert oder aber die Schmerzintensität der Triggerpunkte zunimmt. Dies wäre keinesfalls ein Indiz dafür, dass eine fehlerhafte Praktik vorliegt, sondern eher ein Zeichen dafür, dass der Organismus auf die Therapie reagiert und beginnt, einen internen Umbauprozess zu durchlaufen. Unser Körper ist darauf eingestellt, eine Art Automatismus zu entwickeln. Das bedeutet, wenn wir über einen längeren Zeitraum hinweg Schmerzen in einem Bereich verspüren, Verhärtungen wahrnehmen oder andere Symptome wie Bewegungseinschränkungen auftauchen, versucht unser Organismus diese durch Schonhaltung, Bewegungsmangel oder ähnliches aufzuheben. Er gewöhnt sich über kurz oder lang an den Zustand, woraufhin sich ein negatives Muster bildet. Wenn jetzt eine Therapie gegen die vorherrschenden Dysbalancen agiert und zum Beispiel durch gezielte Massagegriffe oder Übungen die Verknotungen unter der Haut aufzuheben versucht, reagiert der Organismus erst einmal mit Abwehr, was sich als Erstverschlimmerung mit einer Verschlechterung der Problematik zeigt. Es dauert einige Tage, bis sich dieser Zustand aufhebt und der Körper anfängt, sich auf die ungewohnten Techniken einzulassen, was dann wiederum dazu führen würde, dass sich die Triggerpunkt-Verhärtungen langsam bessern. Die Erstverschlimmerung lässt sich nicht allgemein beschreiben, denn je nach Betroffenen und Intensität der vorhandenen Beschwerden könnte sie deutlich oder auch kaum spürbar auftreten. Potenzielle Symptome einer Erstverschlimmerung sind dabei:

  • Vorrübergehender Anstieg der Schmerzen
  • Stärkere Verhärtungen
  • Allgemeines Unwohlsein
  • Übelkeit
  • Erschöpfung
  • Schwindel
  • Müdigkeit

Es muss grundsätzlich nichts unternommen werden, ein wenig Ruhe und Wärme können zwar positiv dazu beitragen, dass sich die Erstverschlimmerung schneller wieder auflöst, sie sollte aber generell nach ein bis maximal drei Tagen von allein wieder verschwinden. Insofern dies nicht geschieht oder sich die Situation zunehmend verschlechtert, gilt es einen Arzt aufzusuchen.

Schaubild der Triggerpunkte

Schmerzen nach Triggerpunktbehandlung

Eine weitere Nebenwirkung von Triggerpunkt-Therapien sind Schmerzen. Immerhin wird durch die unterschiedlichen Arten einer Bekämpfung versucht, die Verknotungen innerhalb der Muskulatur aufzuheben, was gerade bei sehr hartnäckigen Triggerpunkten schmerzhaft sein könnte. Dadurch wäre es denkbar, dass sich nicht nur während der eigentlichen Praktik Schmerzen zeigen, sondern eben auch Schmerzen nach der Triggerpunkt-Behandlung auftreten. Sie lassen sich mit der vorrübergehenden Einnahme von Schmerzmedikationen oder etwas Ruhe lindern, sollten nach einigen Stunden oder maximal drei Tagen verschwinden und sind kein Indiz für eine zu intensive Durchführung der Technik.

Es könnte allerdings hilfreich sein, schon im Vorfeld mit dem Triggerpunkt Behandlung Anbieter darüber zu sprechen, insofern Du recht schmerzempfindlich bist. So kann jener präventiv darauf reagieren und die Triggerpunkt-Bekämpfung sanfter angehen, bis sich erste Lockerungen zeigen und die Muskulatur bereit ist, mehr Druck zu zulassen.

Insgesamt stellt sicherlich auch die Frage, wie lange Schmerzen nach einer Triggerpunkt Behandlung andauern. Grundsätzlich wäre nach einer Triggerpunkt-Therapie ein Schmerzreiz über ein bis zwei Tage innerhalb der behandelten Körperregionen denkbar.

Blaue Flecken nach einer Triggerpunktbehandlung

Wenn eine manuelle Triggerpunkt-Therapie angewandt wird, könnte es obendrein zu einer Hämatombildung kommen. Dies ist eine weitere, natürliche Begleiterscheinung der Behandlung und verursacht die allseits bekannten bläulichen oder rot-blauen Flecken.

Insbesondere blaue Flecken nach Triggerpunkt-Massagen sind keine Seltenheit ebenso wie eine erhöhte Druckempfindlichkeit in dem behandelten Bereich, was darauf zurückzuführen wäre, dass der ausübende Experte die Verhärtungen zu lockern versucht und dadurch einen gewissen Druck auf jene ausübt. Hier sind zum Beispiel Ruhe oder auch das Kühlen der Hämatome sinnvoll, damit sich die blauen Flecken schnell wieder zurückziehen. Wie schon bei den anderen Nebenwirkungen gilt auch bei blauen Flecken, dass sie ärztlich abgeklärt werden sollten, falls sie über mehrere Tage hinweg immer stärker auftreten, Schmerzen verursachen oder keine Anzeichen einer Besserung zu erkennen sind.

Die Triggerpunktbehandlung durchführen

Es gibt zahlreiche Arten, eine Bekämpfung der Triggerpunkte zu erzielen. Sie alle haben Vor- sowie Nachteile und jeder sollte für sich selbst entscheiden, welche Variante für seinen persönlichen Gesundheitszustand am effizientesten wäre. Wir haben Dir darum ein paar der Möglichkeiten zusammengestellt, mit denen sich Triggerpunkte erfolgreich aufheben lassen.

Triggerpunkt-Massage

Eine sehr beliebte und erfolgreiche Methode wäre die Triggerpunkt Massage. Sie ähnelt der manuellen Therapie und vollzieht gezielte Massagegriffe, bei denen der Anwender Druck auf die Triggerpunkte ausübt, um die Muskelverkrampfungen zu entspannen, den Schmerzreiz zu lindern und die Durchblutung sowie die Sauerstoff- und Nährstoffversorgung zu normalisieren. Triggerpunkt Massagen lassen sich mit oder ohne Hilfsmittel wie einem Triggerpunkt Massagegerät aus Holz ausführen und grenzen sich stark von einer Faszientherapie ab. Schließlich liegt der Fokus auf der Entspannung der Muskulatur und der Aufhebung der Schmerzpunkte.

Triggerpunktbehandlung in der Physiotherapie

Die Physiotherapie ist als Triggerpunktbehandlung für chronische Verhärtungen innerhalb der Muskulatur bekannt. Hier findet dann eine manuelle Therapie statt, die sich auf myofasziale Triggerpunkte konzentriert und diese durch gezielte Handgriffe lockert. Dazu wird ein manueller Druck auf bestimmte Punkte (die Triggerpunkte) ausgeübt wird, was die Verhärtungen aufheben und die Durchblutung langsam wieder regenerieren soll. Folglich verschwindet nach und nach auch der Schmerzreiz, während sich das gesamte Bindegewebe wieder geschmeidiger anfühlt.

Osteopathie und Triggerpunktbehandlung

Auch die Osteopathie als Triggerpunktbehandlung käme infrage, um die muskulären Knötchen aufzuheben. Hierbei werden meistens verschiedene Formen von osteopathischen Praktiken absolviert. Eine Möglichkeit wäre zum Beispiel die Anwendung einer extrakorporalen Stoßwellentherapie, welche entweder als fokussierte Stoßwellentherapie oder als unfokussierte Druckwellentherapie angewandt wird. So gelingt es, oberflächliche Verhärtungen oder auch tiefere Strukturen der myofaszialen Triggerpunkte erfolgreich zu bekämpfen.

Pandiculations und aktive Triggerpunktbehandlung

Es gibt passive und aktive Arten einer Triggerpunktbehandlung, die sich innerhalb ihres Konzepts voneinander differenzieren. Hierbei wären Pandiculations und die aktive Triggerpunktbehandlung zwei verschiedene Lösungsansätze zur Aufhebung der schmerzhaften Muskelverknotungen.

Pandiculations entstammen Thomas Hanna und beschreiben ein Biofeedback-Verfahren auf natürlicher Basis. Dazu lernt der Patient durch ein Feedback des Experten auf sensomotorischer Ebene, wie er die Muskulatur, welche chronisch angespannt ist, besser wahrnehmen, steuern und letztlich tiefenentspannen zu können. Das bedeutet, es wird bewusst geübt, Muskelgruppen mit verschiedenen Funktionen oder auch einen einzelnen Muskel anfangs absichtlich noch mehr anzuspannen, damit der Patient eine Wahrnehmung für den Anspannungs- und Entspannungsmechanismus der Muskulatur bekommt und es ihm daraufhin gelingt, die Spannung zu dosieren sowie nach und nach zu verringern.

Hand drückt auf Nacken

Pandiculations erweisen sich nicht als klassische Muskelübung, denn der eigentliche Lerneffekt beginnt schon innerhalb der sensomotorischen Gehirnzentren, weil jede einzelne Übung sehr viel Konzentrationsfähigkeit sowie Achtsamkeit voraussetzt. Nicht umsonst empfinden einige Patienten zum Anfang Pandiculations als mental anstrengend.

Da Pandiculations wie schon erwähnt, sehr anstrengend sein können oder vielleicht zu Beginn auch noch keine Erfolge zeigen, weil die Muskulatur so starke Triggerpunkte hervorgebracht hat, dass sich jene nicht entspannen lassen, muss erst einmal eine aktive Triggerpunkt Behandlung erfolgen. Diese sieht vor, dass die verhärteten Knötchen innerhalb der Muskeln, die Verklebungen in den Faszien und die schmerzhaften Symptome aufgehoben werden, damit das Lernen auf sensomotorischer Ebene überhaupt erst glückt. Es empfehlen sich spezielle Verfahren, die ganz punktuell am oberflächlichen Bindegewebe, also an den Oberflächenfaszien agieren. Darüber hinaus findet die aktive Triggerpunkt-Therapie statt, bei welcher der Experte einen punktuellen Druck auf die verhärteten Bereiche ausübt, während der Patient versucht, die Muskulatur langsam, aber kontrolliert zu bewegen.  

Triggerpunkttherapie als Selbstbehandlung

Schmerzhafte Knötchen innerhalb der Muskulatur müssen nicht unbedingt durch einen Physiotherapeuten oder einen Fachpraktiker für Massage, Wellness und Prävention bekämpft werden. Du kannst auch eine Triggerpunkttherapie als Selbstbehandlung durchführen. Hierzu bieten sich verschiedene Möglichkeiten an, darunter:

  • Triggerpunktmassagen
  • Lockerung der Knötchen durch ein Massagegerät
  • Wärme
  • Ruhe
  • Druckpunktstimulationen
  • Faszientraining

Wichtig wäre, dass Du bei jeglicher Art von Anwendungen darauf achtest, die Triggerpunkte vorsichtig zu therapieren. Das bedeutet, Du solltest die richtigen Punkte lokalisieren, die Balance aus genügend Druck und schonenden Techniken bewahren, die Praktik regelmäßig wiederholen und im Alltag darauf achten, dass die Triggerpunkte gar nicht erst entstehen. Als Alternative wäre es angebracht, einen Online-Kurs zur Triggerpunkt Massage Ausbildung zu belegen,mit dem Du das nötige Fachwissen erwirbst, um eine Triggerpunkttherapie als Selbstbehandlung absolvieren und dabei die passende Fachkompetenz an den Tag zu legen.    

Wie oft sollte die Triggerpunktbehandlung durchgeführt werden?

Auf die Frage, wie häufig sich eine Triggerpunkt-Therapie anbieten würde, lässt sich keine allgemein-gültige Aussage treffen. Schließlich geht es darum, die Häufigkeit der Anwendung an die Behandlungsart anzupassen. So wäre bei einer Massage ein Intervall von zwei bis drei Sitzungen pro Woche sinnvoll, während eine Triggerpunkt-Therapie in der Selbstbehandlung durchaus täglich für einen kurzen Zeitraum genutzt werden dürfte. Im Mittelpunkt steht natürlich das Wohlbefinden des Betroffenen. Außerdem sollte der Körper nicht überstrapaziert werden, weil zu intensive oder zu häufige Triggerpunkt-Therapien eher dazu beitragen, dass sich zusätzliche Verspannungen zeigen, die wiederum das Wohlbefinden der Person negativ beeinträchtigen. Auf die Frage Triggerpunktbehandlung wie oft sind sie sinnvoll, ließe sich demnach antworten, dass es um das Gleichgewicht zwischen einer erfolgreichen Aufhebung der schmerzhaften Knötchen durch regelmäßig angewandte Praktiken und eine ausreichende Erholungsphase für den Bewegungsapparat ankäme.

Triggerpunkt-Massagegeräte für die Behandlung

Triggerpunkte lassen sich manuell durch Massagegriffe oder aber mit dem passenden Zubehör lindern. Hierbei solltest Du stets auf eine hochwertige Qualität und eine hohe Benutzerfreundlichkeit achten. Sonst könntest Du keine wohltuende Triggerpunkttherapie anwenden. Wir möchten Dir als kleine Unterstützung noch kurz die gängigsten Gerätschaften vorstellen, welche sich für die Behandlung von myofaszialen Triggerpunkten anbieten.

Triggerpunkt-Massagestab

Ein Triggerpunkt Massagestab hilft Dir, die Triggerpunkte zu lockern. Die gebogene Form erinnert an ein S und besitzt verschiedene kleine Aufsätze für punktuelle Anwendungen. Mitunter nennen sich die Stäbe auch Massagehaken. Sie ermöglichen neben der Triggerpunktstimulation auch die Aufhebung von verklebten Faszien und eine Massage vom Nacken- sowie Schulterbereich.

Triggerpunkt-Massage-Gerät

Ein elektrisch-betriebenes Massage Gerät wäre ebenfalls hilfreich, um die Triggerpunkte zu behandeln. Es gleicht der Massagepistole, besitzt mehrere Aufsätze und lässt sich zugleich für Massagen des tiefen Gewebes nutzen. Die Geräte sind handlich, mit Akku oder Kabel und wechselnden Geschwindigkeiten ausgestattet. Ausführungen des höheren Preissegments besitzen auch einen Überhitzungsstopp.

Triggerpunkt-Massagepistole

Eine Massagepistole ist ebenfalls eine Form des elektrischen Massagegeräts. Ihren Namen verdankt sie ihrer Form, die an eine Pistole erinnert. Dabei lässt sich mit Akku, Batterie oder über ein USB-Kabel betreiben. Massagepistolen gibt es in unterschiedlichen Ausführungen, wobei sie mehrere Aufsätze für wechselnde Massagetechniken haben und mit diversen Intensitätsstufen ausgestattet sind. Somit gelingt es, auch eine angenehme Massage oder eine Faszienbehandlung durchzuführen.

Die Massagepistole wird mit passendem Aufsatz für einige Minuten (Angaben des Herstellers beachten!) gezielt an den verhärteten Triggerpunkten angesetzt. Ihr vibrierender Aufsatz sorgt dafür, dass der Triggerpunkt passend aktiviert und langsam aufgelöst wird. Wichtig ist, nicht zu lange auf einer Stelle zu verweilen und den richtigen Aufsatz zu nutzen, was sich innerhalb der Anleitung nachlesen ließe.

Triggerpunkt-Drücker

Ein weiteres Triggerpunkt Massage Tool ist ein Triggerpunktdrücker. Diese Variante gleicht optisch einer winzigen, rundlichen Pyramide, bei welcher mir der abgerundeten Spitze gezielte Triggerpunktstimulationen und die Behandlung von Muskeln sowie Faszien denkbar wäre. Auch flächige Anwendungen sind danke der verschiedenen Spitzen möglich. Massagedrücker eignen sich obendrein als Ergänzung zu Faszienrollen.

Weitere Hilfsmittel für die Triggerpunkttherapie wären Faszienbälle/rollen, Faszienbänder oder Guasha-Schaber.

Frau benutzt einen Triggerpunkt-Drücker

Triggerpunkt-Therapeuten finden

Es gibt für die Triggerpunktbehandlung verschiedene Anbieter. Den Triggerpunkt-Therapeuten zu finden, ist also gar nicht so schwer. Grundsätzlich solltest Du darauf achten, wenn Du ein präventives Konzept in Anspruch nehmen möchtest, dass der jeweilige Dienstleister innerhalb seines Portfolios ganz klar aufgelistet hat, dass er Triggerpunkt-Therapien durchführt. Schließlich benötigen Triggerpunktbehandlung Therapeuten eine Zertifizierung, welche sie dazu befähigt, entsprechende Praktiken an einem Kunden zu absolvieren.

Falls Du den Triggerpunkt-Therapeuten nicht finden kannst, indem Du im Internet, Branchenbüchern oder im des Freundes- und Bekanntenkreises nach einem Experten suchst, wäre es auch denkbar, die Physiotherapie zu nutzen. Hier musst Du Dich für einen Profi entscheiden, der manuelle Therapien für myofasziale Triggerpunkte anbietet.

Alternativ wäre es noch möglich, eine Triggerpunkt-Therapie Selbstbehandlung in Erwägung zu ziehen und die muskulären Verknotungen einfach eigenständig zu bekämpfen.

Wird die Triggerpunkt-Therapie von der Krankenkasse übernommen?

Wenn eine Behandlung von Triggerpunkten erforderlich ist, geht es auch um die zuständigen Experten und die damit verbundenen Kosten. Hier wäre es wichtig, zu wissen, ob eine Triggerpunkt-Therapie von der Krankenkasse genehmigt sowie finanziell bezuschusst wird. Die Antwort lautet Ja, insofern die myofasziale Triggerpunkt-Therapie Teil der manuellen Therapien ist. Das heißt, als eigenständige Anwendung lässt sich das Konzept nicht durch die gesetzlichen Krankenkassenleistungen absetzen, jedoch unterstehen Triggerpunktbehandlungen stets den manuellen Therapiemaßnahmen, welche der Muskelentspannung dienen. Daher werden sie mit einer passenden physiotherapeutischen Verordnung durch die Krankenkasse bezahlt.

Voraussetzung für eine Triggerpunkt-Therapie, die von der Krankenkasse genehmigt werden soll, ist eine eindeutige Diagnose durch einen Facharzt, welcher vorliegende Triggerpunkte erkennt und feststellt, dass mit den Verknotungen schwerwiegende Ausmaße verbunden sind, die den Betroffenen in seinem Alltag erheblich belasten. Sei es nun der starke Schmerzreiz, die Mobilitätsbeeinträchtigungen oder auch andere Probleme, entscheidend ist, dass der Mediziner der Meinung wäre, ohne eine langfristige, regelmäßige Behandlung lassen sich die Triggerpunkte nicht mehr aufheben oder würden sich sogar verschlimmern, sodass der Allgemeinzustand des Patienten keine Besserung erhält/sich zunehmend verschlimmert.

Insofern der Arzt dann eine manuelle Therapie für die Triggerpunkte in Form einer myofaszialen Triggerpunkt Behandlung aufschreibt, kann der Patient drei aufeinanderfolgende Rezepte bei einem Physiotherapeuten abgeben und jeweils sechs Behandlungen mit festgelegter Dauer in Anspruch nehmen. Die Kosten der Triggerpunkt-Therapie werden daraufhin von der Krankenkasse vollständig übernommen, lediglich die Zuzahlung für den Eigenanteil ist durch den Patienten aufzuwenden.

Kosten der Triggerpunktbehandlung

Die Triggerpunktbehandlung verursacht Kosten, die sich in ihrer Höhe an dem zeitlichen Aufwand und der Art der Therapie orientieren. Wie schon erwähnt, übernehmen gesetzliche Krankenkasse die Anwendung einer myofaszialen Triggerpunkttherapie im Rahmen der manuellen Therapien und es entstehen dem Patienten bis auf die Zuzahlung keine finanziellen Auslagen.

Anders verhält es sich, wenn der Betreffende die Behandlung bei einem Heilpraktiker durchführen ließe, eine Triggerpunktakupunktur oder andere, noch nicht von den Krankenkassen akzeptierte Leistungen in Anspruch nimmt. Hier trägt die Person die Triggerpunktbehandlung Kosten vollkommen alleine. Kurzweilige Konzepte wie die Akupressur sind natürlich preiswerter als eine Triggerpunktmassage oder Akupunktur, die mit Anamnese bei 40 bis 50 Euro oder mehr liegen. Am besten besprichst Du die Kostenkalkulation im Vorfeld mit dem Experten, damit es nicht zu Schwierigkeiten kommt.  

Triggerpunktbehandlung Buchempfehlung

Wenn Du Deine Triggerpunkttherapie als Selbstbehandlung ausführen möchtest, könntest Du Dich auch durch passende Literatur darauf vorbereiten. Sie eignet sich sowohl als begleitendes Wissen für eine Eigenanwendung ohne vorherigen Fachkenntniserwerb als auch für Personen, die bereits durch einen Kurs mit den Kompetenzen ausgestattet wurden, die ein verantwortungsbewusster Profi für Triggerpunktkonzepte benötigt. Nachfolgend liefern wir Dir hierfür Links, die eine Triggerpunktbehandlung als Buch detailliert darstellen. 

Triggerpunkte können nahezu überall auftreten und jeden heimsuchen. Um sie erfolgreich zu bekämpfen gibt es unterschiedliche Konzepte wie die Massage, osteopathische Verfahren oder auch die professionelle Physiotherapie. Nicht zuletzt lassen sich die verhärteten Knötchen aber genauso durch eine Selbstbehandlung aufheben, insofern die Anwendung vorsichtig erfolgt. Gemeinsam mit den hier erwähnten Tipps gelingt es daher sicher, die myofaszialen Triggerpunkte langfristig zu lindern und das allgemeine Wohlbefinden zu verbessern.

 

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