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WIP Akademie | Massage- & Fitnesstrainer Ausbildungen | SWAV / DAFMP / DAFMF
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375 Rezensionen
Profilbild von Manja Lind
in der letzten Woche
Ich möchte mich bei dem ganzen Team bedanken. Es ist immer wieder eine Freude hierher zu kommen. Ich habe meine Grundausbildung, sowie an etlichen Intensivkursen teilgenommen. Es wird mit Liebe und Hingabe alles vermittelt.
Manja Lind
Profilbild von Alina Köcher
vor 2 Wochen
Das zweite Seminar zum Fitness-Coach war, wie die gesamte Studienzeit, super lehrreich mit sympathischen und kompetenten Dozenten und Pr√ľfern! Es wurde auf alle Fragen ausf√ľhrlich eingegangen, man hatte nie das Gef√ľhl, auf sich alleine gestellt zu sein. Eine rundum gelungene Zeit und nur zu empfehlen. ūüí™ūüŹľ
Alina Köcher
Profilbild von Miriam Mohammad
vor einem Monat
Die Inhalte sind sehr gut strukturiert und die Quiz Fragen nach jedem Kapitel sehr hilfreich zur eigenen Kontrolle. Man kann sie beliebig oft wiederholen. Es fehlt mir ein bisschen mehr Praxis Kontrolle ob man die Massage Griffe auch richtig anwendet. Auch bei einem online Lehrgang k√∂nnte man ein oder mehrere live Seminare machen wo man die Griffe zeigen muss und ggf. kontrolliert wird. Theorie bestanden‚Ķ jetzt hei√üt es √ľben √ľben √ľben bis man alle Griffe richtig drauf hat.
Miriam Mohammad
Profilbild von Platin Lai
vor einem Monat
Eine sehr gute und fundierte Ausbildung, jetzt kann es mit Sicherheit in eine Selbstst√§ndigkeit gehen, mit dieser Ausbildung hat man das Handwerkszeug dazu bekommen. Kann man nur Empfehlen.ūüĎć
Platin Lai
Profilbild von A P
vor 2 Monaten
Grunds√§tzlich hat mir der Lehrgang gut gefallen. H√§tte mir nur viel mehr Details und Erkl√§rungen gew√ľnscht. Es war von den Inhalten her sehr oberfl√§chlich. Ich k√∂nnte jetzt nicht sofort als "Personal Trainer" o.√§. unter die Menschen - daf√ľr f√ľhle ich mich vom Wissen her leider nicht wirklich bereit. Als Einstieg in die Fitness-Welt ist der Lehrgang jedoch schon zu empfehlen.
A P
 

Erstverschlimmerung nach der Massage ‚Äď was ist normal & was tun?

Massagen gelten als wohltuende Anwendungen, um Körper, Geist und Seele zu entspannen. Doch, mitunter setzen auch bei einer vermeintlich erholsamen Wellnessmassage plötzliche Beschwerden ein, welche den Allgemeinzustand des Kunden negativ beeinflussen. Die Rede ist von der sogenannten Erstverschlimmerung, einem häufig bekannten Phänomen nach Massagen. Ob es sich dabei um eine harmlose Reaktion des Körpers handelt, was die Erstverschlimmerung im Organismus auslösen könnte, wie sie sich vermeiden ließe und vor allem, ab wann solche Begleiterscheinungen ärztliche Hilfe erfordern.

Was genau beschreibt die Erstverschlimmerung?

Der Begriff Erstverschlimmerung bezieht sich auf s√§mtliche Symptome, die einen Kunden unmittelbar nach einer Massage oder kurze Zeit sp√§ter versp√ľrt. Dies k√∂nnen zum einen bereits bekannte Beschwerden sein, welche sich pl√∂tzlich verschlimmert haben oder aber es kommt zum Auftreten neuer, bis dato unbekannter Disharmonien, welche ein allgemeines Unwohlsein bei der betroffenen Person ausl√∂sen. Erstverschlimmerung nach Massage hei√üt diesbez√ľglich nicht, dass sich die Reaktionen nur nach der ersten Anwendung zeigen, sondern das Wort bezieht sich darauf, dass ein automatischer Prozess im K√∂rper abl√§uft, woraufhin sich vorhandene Probleme erst verschlimmern, ehe sie besser werden. Die Erstverschlimmerung findet sich im Zuge dessen nicht ausschlie√ülich in Verbindung mit Wellnessmassagen, es gibt sie genauso in der Heilpraktik, Physiotherapie, der Medizin, nach Medikationen oder anderen Behandlungsans√§tzen.

Wie entsteht die Erstverschlimmerung?

Vereinfacht l√§sst sich die Erstverschlimmerung als eine Art Aktion-Reaktion-Zusammenspiel betrachten. Das bedeutet, eine Aktion am K√∂rper, in diesem Falle die Massage, ruft automatisch eine Reaktion von jenem durch verschiedene Symptome hervor. Wellnessanwendungen sind als erholsame Praktiken bekannt, welche den Organismus von Verspannungen befreien, das mentale Gleichgewicht unterst√ľtzen und letztlich sowohl physische als psychische Disharmonien abbauen.

Hierbei k√∂nnte es nun sein, dass sich zun√§chst verschiedene leichte Nebenwirkungen zeigen, denn genau die Anwendungen, welche das ganzheitliche Wohlbefinden steigern und K√∂rper, Geist sowie Seele zur√ľck in den Einklang bringen, verursachen in unserem Organismus zahlreiche Prozesse. Diese sorgen dann daf√ľr, dass sich die Symptome, die eine Person vorher versp√ľrt hat, anfangs verschlimmern oder sogar neue Disharmonien und Schmerzen eintreten.

Unabh√§ngig davon, welche Massageart: durch die gezielt absolvierten Grifftechniken werden immer die k√∂rperinternen Reaktionen beeinflusst, unterschiedliche biologische Prozesse stimuliert und zum Beispiel das Lymphsystem aktiviert, was den Abtransport von Schadstoffen und die Entgiftung im K√∂rper zur Aufgabe hat. Aufgrund der Massagen ger√§t unser Organismus also kurzzeitig in ein Ungleichgewicht, weil er aus seinen bisherigen Verhaltensmustern in Bezug auf die einzelnen Reaktionen herausgerissen wird, gezwungen ist, sich auf die Reize durch die Massage einzustellen und seine internen Abl√§ufe zu √§ndern. Das kann zu Nebenwirkungen f√ľhren, die dann als Erstverschlimmerung nach Massagen gelten. Im Allgemeinen bedeuten entsprechende Dysbalancen dabei keineswegs, dass die Massage fehlerhaft ausgef√ľhrt wurde. Es geht eher um die Aktivierung des k√∂rpereigenen Heilungsprozesses, der eben mit einigen k√∂rperlichen sowie mentalen Begleiterscheinungen verbunden sein kann.

Die Erstverschlimmerung wird manchmal auch als Heilschmerz bezeichnet, was wiederum deutlich macht, welche Funktion der vor√ľbergehende Schmerzreiz bei der Verbesserung des allgemeinen Wohlbefindens besitzt.

Wann setzten die Reaktionen nach der Massage ein?

Die Erstverschlimmerung nach Massagen kann in einem unterschiedlichen Zeitrahmen in Erscheinung treten. F√ľr gew√∂hnlich setzt sie direkt nach Ende der Massage ein, oder sie zeigt sich einige Minuten/ Stunden sp√§ter, wenn der K√∂rper sich langsam von den Massagetechniken erholt. In manchen F√§llen, gerade bei sehr sensiblen Personen, setzen die ersten Symptome auch schon w√§hrend der Massage ein. Grunds√§tzlich reagiert hier jeder Mensch anders, denn die Erstverschlimmerung ist in ihrer Intensit√§t, Dauer, dem Verlauf, den Symptomen und der Regenerationszeit nicht eindeutig zu benennen. Sie kann empfindsame Menschen deutlich st√§rker betreffen und daher auch fr√ľher einsetzen als bei anderen Personen, die wom√∂glich auch einige Tage nach der Massage noch keine √§hnlichen Dysbalancen versp√ľren.

Symptome einer Massage-Erstverschlimmerung

Die Erstverschlimmerung l√§sst sich nicht ganz genau voraussagen. Meist wird davon ausgegangen, dass sich bei Kunden, die schon vorher unter diversen Beschwerden gelitten haben, jene durch diese k√∂rperinterne Reaktion verschlechtern. Andere Personen versp√ľren dagegen unter Umst√§nden noch nicht bekannte Schmerzen, ein allgemeines Unwohlsein oder eine pl√∂tzliche Ersch√∂pfung, wenn die Massage geendet hat. Die Art der Symptome ist hierbei sehr vielschichtig und reicht von Nacken- und R√ľckenschmerzen √ľber Muskelkater bis hin zu Kopfschmerzen auf muskul√§rer Ebene, w√§hrend auch M√ľdigkeit, Hitzewallungen, Fr√∂steln oder Schwindelgef√ľhle im Bereich der Nerven einsetzen k√∂nnten.

Teilweise √ľbersteigen die Begleiterscheinungen auch die k√∂rperliche Ebene und zeigen sich eher psychisch, sodass zum Beispiel Stimmungsschwankungen, Schlafst√∂rungen, leichte Angstzust√§nde oder Alptr√§ume auftreten. Diese Beschwerden zeigen sich jedoch vermehrt in Bezug auf Massagen, die sich ohnehin gezielt auf die Stimulation des Nervensystems konzentrieren. Klassische Anwendungen wie die Ganzk√∂rpermassage, die eher k√∂rperlich auf den Kunden einwirken, sind f√ľr gew√∂hnlich mit einsetzenden Schmerzreizen, √úbelkeit, einem Brennen oder Stechen in den Muskeln oder dem Gef√ľhl verbunden, in seinen Bewegungen etwas schwerf√§lliger/beeintr√§chtigter zu sein.

Was darf nicht auftreten?

Eine Erstverschlimmerung nach der Massage ist zwar grunds√§tzlich ein nat√ľrlicher Prozess, doch, niemand sollte sie verharmlosen. Es gibt auch F√§lle, in denen sich die gesundheitliche Situation eines Kunden so stark verschlechtert, dass die Beschwerden weit √ľber einen gew√∂hnlichen Heilschmerz hinaus gehen, gerade, wenn sich das Unwohlsein nicht in einem ertr√§glichen Rahmen aufh√§lt und mit starken √úberreaktionen einhergeht, sollte die betroffene Person schnellstens handeln.

Symptome, die bei einer Massage-Erstverschlimmerung nicht normal sind:

  • Intensive, wandernde, pulsierende Schmerzen
  • Starke Mobilit√§tsprobleme/L√§hmungserscheinungen/Taubheitsgef√ľhle
  • Schwerwiegende H√§matome oder Wunden auf der Haut
  • Hohes Fieber
  • Permanentes Erbrechen, Sch√ľttelfrost, heftige Schwindelattacken bis hin zur Bewusstlosigkeit
  • Herz-Kreislauf-Probleme, Herzrasen, Atemnot, Sehst√∂rungen
  • Apathie, starker Anstieg oder Abfall des Blutdrucks, Wahrnehmungsst√∂rungen
  • Infektionen

Diese Zeichen sind eindeutige Warnsignale und m√ľssen sofort √§rztlich behandelt werden, schlie√ülich gehen sie weit √ľber eine Erstverschlimmerung hinaus und sind auch nicht mehr mit dessen automatischer Reaktion des K√∂rpers zu rechtfertigen.

Frau sitzt auf Bett und hat Bauchkrämpfe

Viel eher handelt es sich hier um klare Symptome des Organismus, die dem Betroffenen zeigen, dass die Massage entweder inkorrekt absolviert wurde, Kontraindikationen/ Vorbeschwerden vorgelegen haben, die verschwiegen wurden oder aber trotz bestehender Gegenanzeichen eine Massageanwendung stattgefunden hat. In dem Zusammenhang m√ľssen nicht nur besonders intensive Reaktionen des Organismus ein Zeichen daf√ľr sein, dass nicht l√§nger eine Erstverschlimmerung vorliegt. Auch wenn die Beschwerden l√§nger als ein bis maximal drei Tage auftreten, einfach nicht verschwinden wollen oder sich kontinuierlich steigern, w√§re nicht l√§nger die Rede von klassischen Heilschmerzen.

Wie lange d√ľrfen Schmerzen und andere Symptome anhalten?

Eine Reaktion nach der Massage kann, wie oben schon erw√§hnt, in etwa bis zu drei Tage anhalten. Manchmal sind einige der Symptome auch noch rund f√ľnf Tage nach der Massage zu sp√ľren, insofern die Person sehr empfindlich ist oder von Beginn an mit sehr starken Begleiterscheinungen zu k√§mpfen hatte. L√§nger als diese Zeitspanne d√ľrfen die Heilschmerzen jedoch nicht sp√ľrbar sein. In den meisten F√§llen verschwindet die kurzzeitige Verschlimmerung der vorhandenen Schmerzen und das allgemeine Unwohlsein nach einigen Stunden bis hin zu einem Tag aber schon wieder.

Bei welchen Massagen/Anwendungen tritt die Erstverschlimmerung häufig ein?

Die Erstverschlimmerung ist eigentlich nicht an die Massageart gekn√ľpft, sondern eher an die Intensit√§t, mit welcher sie ausgef√ľhrt wird und an das Schmerzempfinden des Betroffenen. Das hei√üt, in manchen F√§llen k√∂nnte auch eine sehr sensibel abgehaltene Breu√ü Massage zu einer Erstverschlimmerung f√ľhren, wenn der Kunde empfindsam ist und die Massage den vorbelasteten Organismus sehr aufgew√ľhlt hat. Gesunde Menschen versp√ľren hingegen auch bei einer kraftvoll absolvierten Ganzk√∂rpermassage vielleicht gar keine Heilschmerzen.

Generell l√§sst sich sagen, dass gerade Anwendungen, die von ihrem Konzept her schon recht intensiv und belastend f√ľr den Organismus sind, auch eher zu einer Erstverschlimmerung f√ľhren als schonende Praktiken. Eine Erstverschlimmerung nach Massage-Akupunktur, Triggerpunktstimulationen oder die Lymphdrainage, die das gesamte Lymphabflusssystem anregt, sind deutlich wahrscheinlicher mit Heilschmerzen verbunden als eine behutsam absolvierte Shiatsu Massage. Au√üerdem kommt es auf die Dauer der Anwendung an. Teilk√∂rperanwendungen verkraftet der Organismus meist besser als eine Ganzk√∂rpermassage, weil unser Organismus den Grifftechniken dort f√ľr eine l√§ngere Zeitspanne ausgesetzt ist und daher auch st√§rker mit den Grifftechniken konfrontiert wird, die auf den K√∂rper einwirken.

Was tun bei einer Massage-Erstverschlimmerung?

Auch wenn sich die Heilschmerzen nach einer Massage als nat√ľrlicher Prozess erwiesen haben, gibt es unterschiedliche M√∂glichkeiten, die Intensit√§t und Dauer positiv zu unterst√ľtzen. Hierbei spielt insbesondere eine ausf√ľhrliche Anamnese eine tragende Rolle. Je genauer Kunde und Fachpraktiker zuvor miteinander √ľber den Ablauf und die eventuelle Erstverschlimmerung sprechen, desto besser kann sich der Betroffene sp√§ter auf die Reaktionen seines K√∂rpers einstellen.

Maßnahmen vor der Massage

Gleicherma√üen hilft die Anamnese, ein Vertrauensverh√§ltnis zum Experten aufzubauen, wodurch sich der Kunde besser entspannt und auf die Massage einl√§sst. Nicht zuletzt hat er die Gelegenheit, w√§hrend des Gespr√§chs seine bereits vorhandenen Erkrankungen zu erl√§utern, auf potenzielle Gegenanzeichen aufmerksam zu machen und dem Profi mitzuteilen, ob er sehr empfindlich auf Massagetechniken reagiert/ein erh√∂htes Schmerzempfinden hat. Somit hilft er dem aus√ľbenden Fachpraktiker, sich auf die individuellen Bed√ľrfnisse des Kunden einzustellen, die Massage darauf abzustimmen und schon mit einer geringeren Intensit√§t an die Ausf√ľhrung heranzutreten. Zudem kann er die Kontraindikationen ber√ľcksichtigen oder im Falle von absoluten Gegenanzeichen von der Massage abraten. Hier ist Ehrlichkeit gefragt, denn nur, wenn der Kunde keine eventuellen Kontraindikationen verschweigt, kann die Massage ihre positiven Eigenschaften nach au√üen projizieren und ohne ernsthafte Nebenwirkungen ablaufen.

Obendrein ist eine ausreichende Fl√ľssigkeitszufuhr vor der Massage √§u√üerst entscheidend, damit das Bindegewebe optimal funktioniert und keine negativen Beeintr√§chtigungen gef√∂rdert werden.

Während der Massage

Auch w√§hrend der Massage muss der Kunde sofort anmerken, wenn ihm etwas unangenehm ist oder er Schmerzen versp√ľrt. So gelingt es, dass der Fachpraktiker direkt reagiert, seine Grifftechniken abwandelt und dadurch den Verlauf einer potenziellen Erstverschlimmerung eingrenzt.

Nach der Massage

Nicht zuletzt braucht der Körper im Anschluss an die Massage Ruhe und sollte dringend körperliche Aktivitäten vermeiden. Je entspannter und ruhiger der Kunde nach einer Massage seine Zeit verbringt, umso besser kann sich der Organismus regenerieren und die eventuellen Heilschmerzen in ihrem Verlauf abschwächen.

Gleichzeitig empfehlen sich warme B√§der oder auch W√§rmeauflagen, die Schmerzen der Muskulatur und Muskelkater verringern, die Durchblutung im Gewebe stimulieren und so den Heilungsprozess begleiten. Dies kann Verkrampfungen und Verh√§rtungen entgegenwirken, w√§hrend die W√§rme zugleich ein intensives Gef√ľhl von Harmonie und Ausgeglichenheit darstellt.

Leichtes Stretching f√ľr die betroffenen K√∂rperregionen w√§re genauso sinnvoll, damit der Schmerz durch die Erstverschlimmerung schnell sowie erfolgreich nachl√§sst. Nicht zuletzt gilt es auch hier, ausreichend zu trinken, (am besten Wasser oder auch Kr√§utertees ohne Zucker).

Zus√§tzlich sollte der Betroffene auf seinen K√∂rper h√∂ren, damit er ihm genau die Ruhe gibt, die er ben√∂tigt. Wenn es ihm schlecht geht, ist es √ľberhaupt nicht schlimm, auch ein oder zwei Tage Entspannung einzukalkulieren, w√§hrend Personen ohne jegliche Anzeichen einer Erstverschlimmerung gerne schon einige Stunden nach der Massage wieder zu ihrem normalen Alltag zur√ľckkehren k√∂nnen.

Frau im Bademantel hält Wärmflasche und Tee-Tasse

Der gänzliche Verzicht auf weitere Massagen ist nicht erforderlich. Gerade die wiederholte Anwendung der Grifftechniken hilft dem Körper, sich daran zu gewöhnen und die Reaktion nach Massagen im Organismus auf die bewusst gesetzten Reize zu verringern sowie die vorhandenen Dysbalancen zu lindern. Jedoch wäre es ratsam, den nächsten Termin nicht vor Ende der Erstverschlimmerung zu planen.

Ab wann sollte man bei einer Reaktion nach der Massage zum Arzt gehen?

Auch hier gilt, das Empfinden des Einzelnen ist richtungsweisend. Wer, wie oben schon gesagt, pl√∂tzliche oder sehr starke Reaktionen versp√ľrt, sollte keinesfalls z√∂gern, sondern sich direkt in die Behandlung eines erfahrenen Mediziners begeben. √Ąhnlich verh√§lt es sich, wenn die Symptome einfach nicht nachlassen und √ľber einen l√§ngeren Zeitraum den Alltag beeintr√§chtigen. Die Empfindungen sind hier stets subjektiv. Wir m√∂chten an dieser Stelle aber keine eindeutige Aussage treffen, weil jeder Mensch anders reagiert. Wichtig ist nur, dass die Erstverschlimmerung immer mit Respekt betrachtet wird und jeder im Sinne der eigenen Gesundheit verantwortungsbewusst handelt. Das bedeutet auch, sofort zum Arzt zu gehen, wenn er selbst versp√ľrt, dass mit ihm etwas nicht in Ordnung ist, ganz gleich, ob der zeitliche Rahmen der Erstverschlimmerung √ľberschritten wurde oder nicht.

Fazit

Grunds√§tzlich sind Symptome einer Erstverschlimmerung eine normale Reaktion des K√∂rpers darauf, dass durch die Grifftechniken eine Ver√§nderung im Organismus stattfindet. Das hei√üt, solange sich Schmerzreize, ein allgemeines Unwohlsein, ein erh√∂htes W√§rmeempfinden oder die Ersch√∂pfung in einem unbedenklichen Rahmen halten, braucht sich der Betroffene keine Sorgen zu machen. Die Symptome verschwinden nach kurzer Zeit und mit etwas Ruhe von alleine wieder. Sollten sich jedoch ernsthafte Disharmonien zeigen, welche die Person stark in ihrem Alltag beeintr√§chtigen, √ľber das ertr√§gliche Ma√ü hinaus gehen oder zus√§tzliche Probleme verursachen, die bis dato nicht bekannt waren, gilt es, dringend einen Arzt aufzusuchen. Nur so kann verhindern werden, dass sich aus den Disharmonien schwerwiegende Erkrankungen bilden.

Insgesamt helfen aber eine ausf√ľhrliche Anamnese, ein verantwortungsbewusster Umgang mit dem K√∂rper nach der Massage und das Bewusstsein daf√ľr, dass anfangs Beschwerden einsetzen k√∂nnten. Dann lassen sich die Massagen trotz Erstverschlimmerung als angenehm wahrnehmen und der automatische Prozess im K√∂rper wird ohne ernsthafte Risiken √ľberstanden.

 

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