Die Wirksamkeit einer Massage

Eine Massage ist seit Jahrzehnten eine traditionelle Behandlungsmethode, die das innere und äußere Wohlbefinden auf natürliche Art unterstützen kann. Hierbei besitzt das Verfahren mittlerweile nicht nur ein vielfältiges Anwendungsgebiet und unterschiedliche Techniken, sondern auch eine nachhaltige Wirkung. Diese wurde bereits vor Generationen entdeckt und als Grundlage alternativer Heilpraktiken verwendet.

Geschichte der Massage – urtümliches Prinzip mit Wandelbarkeit

Die ersten Anwendungen der Massage liegen schon viele Jahre zurück und sind hauptsächlich in fernöstlichen Regionen beheimatet. Insbesondere China, Thailand, Indien und andere asiatische Kulturkreise praktizieren die Technik seit unzähligen Generationen. Zu Beginn wurden diese Behandlungen dabei von den Ältesten eingesetzt, um verschiedene körperliche und seelische Symptome sanft zu therapieren. Auch die Indianer und die alten Ägypter schworen auf die Wirksamkeit der Massagen und nutzten sie für diverse Beschwerden.

Mit der Zeit gelang es der Massage dann, internationales Interesse zu wecken. Dies erreichte sie vornehmlich durch reisende Mediziner sowie Heilpraktiker, die den Wert der Methodik erkannten und in ihre Heimatländer importierten. Daraufhin wurden die Techniken nicht nur weiter verbreitet, sondern auch optimiert und durch eigene Erfahrungen der Praktizierenden stetig ergänzt. Gemeinsam mit den Erkenntnissen aus der Wissenschaft und dem zunehmenden Fortschritt veränderten sich die ursprünglichen Behandlungsansätze so über die Jahre immer mehr, woraus die heutigen Massage-Verfahren hervorgingen. Diese sind inzwischen fest im medizinischen Sektor und der Wellnessbranche etabliert.

Hierbei gibt es jedoch einen entscheidenden Unterschied zwischen Erholungs-Massagen und verordneten Therapien. Während Letztere nämlich von einem Arzt verschrieben werden müssen und die Ausführung durch einen examinierten Physiotherapeuten erfordern, sind Wellness-Massagen für jeden ohne vorherige Symptome zugänglich. Immerhin fokussieren sich jene Praktiken vornehmlich darauf, den Allgemeinzustand der jeweiligen Person zu verbessern und für Entspannung zu sorgen. Medizinische Massagen hingegen sind das Ergebnis einer vorherrschenden Erkrankung, die es zu behandeln gilt.

Ganz gleich, welche Art der Massage aber in Erscheinung tritt, die Wirkung des Verfahrens ist in jedem Fall facettenreich. Somit fördert die Anwendung gleichermaßen die psychische und körperliche Gesundheit. Jener Behandlungsansatz basiert auf der Annahme, dass der Organismus ein komplexes System ist, welches erst zu seiner Vitalität findet, wenn es ganzheitlich betrachtet wird. In dem Zusammenhang differenzieren sich die positiven Eigenschaften von Massagen je nach Patient und vorhandener Problematik, wobei gerade die körperlichen Beschwerden auf mehreren Wegen behandelt werden.

Physische Wirkung – Massage als Basis der Mobilität

Unser Körper besteht aus vielen einzelnen Komponenten, deren reibungsloses Zusammenspiel für einen gesunden Bewegungsapparat und einen kraftvollen Organismus verantwortlich ist. Damit die Belastbarkeit für lange Zeit aufrechterhalten bleibt, sollten eine ausgewogene Ernährung, regelmäßiger Sport, die Vermeidung von Stress und ausreichend Schlaf präsent sein. Dies ist aber in den wenigsten Fällen gegeben, denn der Beruf und der Familienalltag lassen eine gesunde Lebensweise nur selten zu.

Kommt es daraufhin zu einem Ungleichgewicht im Körper, entstehen schnell erste Symptome, die das Wohlgefühl beeinträchtigen. Jene können entweder eine organische Ursache haben oder aufgrund von Problemen der Muskulatur, Gelenke oder Knochen hervorgerufen werden. Falls der Betroffene diese Anzeichen einer Überbelastung nicht beachtet, verschlimmern sie sich und breiten sich zu einer chronischen Symptomatik aus. Darum empfiehlt es sich, bei ersten Warnsignalen des Körpers zu reagieren.

Hier erweist sich eine Massage als erfolgreiche Methode, denn sie ist sanft, tiefenwirksam und verbessert die Gesamtsituation. Je nach Beschwerden gelingt es dabei, den Patienten vollständig genesen zu lassen, seine medikamentöse Therapie in ihrer Wirksamkeit zu unterstützen, die Verschlechterung der Problematik zu verhindern oder präventiv gegen gesundheitliche Beeinträchtigungen vorzubeugen. Einige der physischen Disharmonien, die eine Massage therapiert, sind:

  • Blockaden, Verspannungen und Verhärtungen
  • Schmerzen
  • Mobilitätsprobleme
  • Fehlhaltungen
  • Instabilität
  • Durchblutungsstörungen
  • Herz-Kreislauf-Symptome
  • Myogelosen
  • Gelenkbeschwerden

Außerdem kann die Praktik eingesetzt werden, wenn chronische Erkrankungen präsent sind. So wirkt sich die Behandlung positiv auf Rheuma, Arthrose oder degenerative Krankheiten aus. Zugleich wäre es möglich, durch die richtige Technik nach Operationen oder Unfällen zu einer schnelleren Rehabilitation beizutragen. Da Massagen allerdings nicht ausschließlich die physischen Symptome berücksichtigen, zeigt sich ebenfalls in Verbindung mit seelischen Dysbalancen eine erfolgreiche Therapie.

Psychische Wirkung – Massagen für innere Zufriedenheit

Für gewöhnlich gehört zu jedem körperlichen Symptom auch eine seelische Ursache, weil der Organismus beide Faktoren miteinander vereint. Forscher fanden schließlich schon vor Jahren heraus, dass psychische Erkrankungen körperliche Probleme begünstigen, woraufhin eine konstante physische Beeinträchtigung ebenfalls auf das Gemüt schlägt. Deswegen werden Massagen seit Langem auch für die mentale Vitalität angewandt.

Ziel ist es, mittels verschiedener Grifftechniken die Energiezentren des Körpers zu stimulieren, neue Lebensfreude zu wecken und den Organismus wieder in den Einklang zu bringen. Jene Vorgehensweise wird häufig in den ayurvedischen Lehren praktiziert, denn Energiearbeit im Hinblick auf die Chakren ist dort ein fester Bestandteil alternativer Heilverfahren. Auch hierzulande werden einige Methoden der Massage genutzt, um seelische Probleme zu lindern oder aufzuheben.

Ähnlich wie bei den körperlichen Symptomen kann sich die Wirkung aber unterschiedlich zeigen. Demnach lässt sich eine Massage als Präventivmaßnahme in Anspruch nehmen, insofern ein stressiger Alltag vorliegt, teilweise wird sie hingegen angewandt, um eine verordnete Therapie zu begleiten oder vorliegende Symptome zu bekämpfen.

Folglich behandelt das Verfahren mentale Probleme wie:

  • Energieblockaden
  • Ängste
  • Depressionen
  • mangelndes Vertrauen
  • fehlende Gelassenheit
  • negative Gedanken
  • innere Anspannung
  • Ruhelosigkeit
  • Konzentrationsschwächen

Die Massage vermittelt einer Person zudem ein Gefühl der Geborgenheit und Sicherheit, was sich ebenfalls positiv auf die Gesundheit auswirken kann. Gerade Patienten mit Berührungsängsten lernen obendrein durch den engen Kontakt, sich auf andere Menschen einzulassen und werden offener. Darum eignet sich eine Massage auch für diejenigen, die unter posttraumatischen Erlebnissen leiden, denn die Technik bewirkt eine allgemeine Entspannung. Ein solch beruhigender Effekt erweist sich auch als gewinnbringend bei ADS-Patienten. Demzufolge ist die Wirksamkeit einer Massage sehr vielschichtig und lässt sich nicht auf eine bestimmte Erkrankung beschränken. Um die Wirkung jedoch nach außen zu projizieren, muss die Massage-Art zu den Symptomen passen.

Verschiedene Techniken – Zentrum der Wirksamkeit

Inzwischen finden sich unzählige Praktiken in der Massage-Welt, die alle unterschiedliche Aufgaben haben. Dies begünstigt einen großzügigen Wirkungskreis. In den meisten Fällen sind die Abgrenzungen nur sehr gering in der technischen Ausführung, haben in puncto Effektivität aber gravierende Differenzen.

Oft werden die Behandlungs-Methoden zunächst grob in fernöstliche Anwendungen und klassische Verfahren unterteilt, weil sich diese in ihren Grifftechniken voneinander abgrenzen. Innerhalb jener Gruppierungen finden sich dann noch mehrere Massage-Arten, die für wechselnde Krankheitsbilder zuständig sind.

Einige der bekanntesten Ansätze wären:

  • Klassische Massage – sie wird auch Schweden-Massage genannt, weil sie einst von Henri Peter Ling aus Schweden erfunden wurde. Sie umfasst vier Grifftechniken, die miteinander kombiniert als Prävention sowie Rehabilitationsmaßnahme gegen Verhärtungen oder Blockaden in Erscheinung treten.
  • Klassische Ganzkörpermassage – jene behandelt alle Körperteile auf sanfte Art, ist besonders intensiv und wirkt sowohl für physische Probleme als auch für die seelische Erholsamkeit.
  • Breuss-Massage – diese Praktik ist ausgesprochen sensibel und vereint energetische Techniken mit gefühlvollen Anwendungen im Bereich der Wirbelsäule für ganzheitliches Wohlbefinden sowie innere Zufriedenheit.
  • Schröpfmassage – welche auf die urtümliche Schröpftechnik zurückgeht und als eine der schonendsten Methoden für die Stimulation der Haut sowie einer reflektorischen Wirkung auf die Headschen Zonen gilt.
  • Shiatsu-Massage – die auf Basis von Fingerdruck als Körpertherapie eingesetzt wird, um den Organismus in seiner Gesamtheit zu harmonisieren.
  • Hot-Stone-Massage – sie nutzt die Hilfe aufgewärmter Basaltsteine, damit der Bewegungsapparat eine tiefenwirksame Entspannung erhält, welche die Muskulatur entkrampft.

Anwendung der Massage am Rücken

Ein erfahrener Masseur kennt all diese Techniken und ihre Wirkung, sodass er genau weiß, wann er welche einzusetzen hat. Jene Entscheidung richtet sich natürlich nach dem Patienten und dessen Befinden. Deshalb ist die Zielgruppe für eine Massage auch ziemlich breit gefächert.

Patienten für Massage-Anwendungen – für jeden die passende Behandlung

Wie bereits angemerkt, kann jeder eine Massage nutzen, um seinem Organismus Vitalität zu schenken. Nicht das Alter oder die körperliche Situation entscheiden darüber, ob die Behandlung infrage käme, sondern die Technik und Kompetenz des Masseurs. Insofern nämlich eine Variante praktiziert wird, die zu dem entsprechenden Behandlungsbild passt, und der Fachpraktiker diese vorsichtig absolviert, bringt sie auch die gewünschte Besserung. Hier wäre eine Anamnese gut, um den Gesundheitszustand bestmöglich einschätzen zu können.

In Ergänzung dazu sollte der Patient sich komplett auf die Massage einlassen. Das ist wichtig für die Wirkung, denn erst wenn sich die Person entspannt und den Kopf ausschaltet, kann die Behandlung bis in das tief liegende Gewebe eindringen sowie seelische Blockaden aufheben. Liegen aber Entzündungen oder andere Symptome vor, die den Organismus ohnehin schon belasten, sollte von der Anwendung Abstand genommen werden. Die Wirkung lässt sich zugleich noch von diversen äußeren Einflüssen unterstützen.

Voraussetzungen der Wirksamkeit – äußere Faktoren als Wegbereiter

Damit die Massage ihre positiven Eigenschaften vollständig entfalten kann, müssen auch die Rahmenbedingungen stimmen. Es gibt unzählige Möglichkeiten, den Wohlfühl-Moment einer Behandlung zu verstärken und dem Patienten zu helfen, die Praktik in sich aufzunehmen. So sollte ihm ein angenehmes Umfeld geschaffen werden, bei dem Ruhe, einladende Dekorationen und klangvolle Musik eine stimmungsvolle Atmosphäre begleiten. Hinzu kommt das hochwertige Equipment, weshalb es sich empfiehlt, eine bequeme Massageliege zu besitzen und die Technik durch erstklassige Massageöle sowie Lotionen zu komplettieren. Sie unterstützen die fließenden Bewegungen bei der Anwendung und im Zuge dessen auch die intensive, nachhaltige Wirksamkeit.

Gerade Aromen könnten dazu beitragen, die Sinne des Betreffenden zu beruhigen oder zu beleben. Oberste Priorität hat jedoch die Qualifikation des Masseurs, denn seine Expertise ist ausschlaggebend für die Wirkung. Erst, wenn der Therapeut in der Lage ist, die Praktik behutsam sowie rhythmisch zu absolvieren, Risiken zu bedenken oder auf den Patienten einzugehen, kann die Behandlung erfolgreich sein. Das ist auch der Grund, weswegen die Techniken ausschließlich von verifizierten Fachkräften durchgeführt werden dürfen. Die dafür erforderliche Ausbildung übermittelt den Profis die Fähigkeiten, jede Massage so auf den Patienten abzustimmen, dass diese von allen Facetten profitieren und einen echten Mehrwert erhalten.

Gemeinsam mit der richtigen Technik und genügend Achtsamkeit während der Behandlung entfaltet sich daraufhin die ganze Wirksamkeit der Massage mit anhaltendem Effekt für einen gesunden Organismus.

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