Massagen im Winter – Massagetechniken für die kalte Jahreszeit

Eine Wintermassage hilft Patienten, in den kalten Jahreszeiten neue Energie zu tanken und das Immunsystem nachhaltig zu stärken. Genau wie die Sommermassagen haben Varianten für den Winter dabei diverse Grundsätze, die sie von herkömmlichen Anwendungen differenzieren. In dem Zusammenhang punktet die Massage für die kalten Tage des Jahres vor allem mit ihrem starken Einfluss auf das allgemeine Wohlbefinden. Das erklärt auch, weswegen sie innerhalb der verschiedenen Praktiken so beliebt ist.

Wintermassage Definition – durch einfühlsame Techniken zu mehr Vitalität

Der Begriff Wintermassage ist eigentlich nur ein Synonym für alle Techniken, die sich bei kalten Temperaturen besonders positiv auf den Organismus auswirken. Deswegen gibt es auch keine klassische Massagepraktik, die ausschließlich im Winter angewandt wird und ein eigenständiges Konzept besitzt. Viel eher vereint die Bezeichnung Methoden, die mit Wärme, Einfühlungsvermögen und Ganzheitlichkeit versuchen, dem Körper während der kalten Tage die notwendige Widerstandsfähigkeit zu verleihen.

Ganz gleich, ob als Schutz vor Kälte, Maßnahmen zur Stärkung des Immunsystems, Massage bei Erkältung oder simple Entspannungstechnik: Wintermassagen geben den Patienten das, was ihr Körper im Winter nicht aus eigener Kraft besitzt. So soll die Behandlung eine depressive Stimmung vermeiden, die oftmals durch das trübe Wetter und die fehlende Sonne entsteht. Hinzu kommt, dass der Organismus während des Winters geschwächt ist und sich als anfälliger gegenüber Krankheiten erweist. Auch hier spielt eine Massage eine tragende Rolle, weil sie jenen Kreislauf zu durchbrechen versucht.

Ähnlich verhält es sich mit den kalten Gliedmaßen und dem Zittern vor Kälte, was beides negative Auswirkungen auf den Gesundheitszustand haben kann. Wärmende Massagen helfen hier, die Körpertemperatur zu wahren oder schneller wiederherzustellen. Deshalb bieten Wellnesscenter, SPAs und Praxen zur winterlichen Zeit vermehrt Massagetechniken an, die sich auf die veränderten Bedürfnisse des Patienten während der kalten Witterungsverhältnisse spezialisieren. Das erhöht einerseits die Nachfrage und unterstützt andererseits eine gesunde Gesellschaft, die weniger Arztbesuche oder medizinische Massagen in Anspruch nehmen muss.

In Verbindung damit ist die Wintermassage der Gegenspieler zur Sommermassage, die wiederum nur während der warmen Jahreszeiten angewandt wird. Folglich finden sich viele Unterschiede zwischen den beiden Massageverfahren, die sie charakterisieren.

Wintermassage/Sommermassage – Thermotherapien mit Vielseitigkeit

Neben der Wintermassage finden sich auch Praktiken für die Sommermonate, welche unter dem Begriff Sommermassagen geführt werden. Das Konzept ist ähnlich, denn hier lassen sich ebenfalls keine speziellen Techniken erkennen, stattdessen aber gewöhnliche Massagearten, die dem Sommer angepasst wurden. Sowohl Letztere als auch Massagen im Winter beziehen sich dabei auf die thermische Wirkung und nutzen Kälte oder Wärme, um den Behandlungseffekt zu intensivieren.

Die Unterschiede sind deutlich, weil Sommermassagen das genaue Gegenteil zu einer Anwendung im Winter verkörpern. Werden für jene warme Räumlichkeiten und ein gemütliches Umfeld bevorzugt, eignen sich Sommermassagen optimal für eine Nutzung in der freien Natur, wodurch das sommerliche Wetter die Stimmung hebt.

Außerdem ist das Equipment anders, da Wellness Massageöl für den Winter erwärmt und für den Sommer gekühlt wird. So kann der Organismus bei heißen Temperaturen entlastet werden und bei kalter Jahreszeit Maßnahmen zur Stärkung des Immunsystems erhalten.

Die Techniken sind ebenso flexibel, wobei im Sommer Cold Stone Massagen die winterliche Hot Stone Praktik ersetzen. Abgerundet werden die Differenzen noch durch die Ziele der Behandlung, weil sie auf anderen Schwerpunkten basieren. Sollen das Frieren eines Patienten und das Zusammenziehen der Muskeln durch Kälte im Winter als oberste Anwendungsgründe gelten, dient die Sommermassage der Entlastung des Herz-Kreislauf-Systems und verschafft eine wohltuende Abkühlung. Massagen im Winter verfolgen jedoch noch andere Intentionen.

Wintermassage Wirkung – Maßnahmen zur Stärkung des Immunsystems

Eine Wintermassage hat viele Facetten und kann unterschiedliche Ziele verfolgen. Deswegen eignet sie sich auch für eine abwechslungsreiche Klientel und ist sowohl für gesunde Patienten als auch für Menschen mit vorherrschenden Defiziten effizient. Bei Letzteren sollte allerdings im Vorfeld ein klärendes Gespräch mit dem behandelnden Arzt stattfinden, damit eventuelle Gegenindikatoren vermieden werden und der Fachpraktiker seine Behandlung danach ausrichten kann.

Insofern Entzündungen, Fieber, bakterielle Infekte, eine überdurchschnittliche Empfindsamkeit gegenüber warmen Temperaturen oder andere Krankheitssymptome vorliegen, empfiehlt es sich, von der Wintermassage Abstand zu nehmen, bis sich der Gesundheitszustand wieder normalisiert hat. Meistens werden jedoch Personen behandelt, die gesund sind, weil eine Massage im Winter eher zu den Wellnesspraktiken gehört. Nichtsdestotrotz unterstützt sie die Vitalität der Patienten und fördert die Lebensqualität, indem sie den Organismus ganzheitlich stabilisiert.

Winter Massage Anwendung

Die zentralen Ziele, die eine entsprechende Praktik verfolgt, sind dann:

  • ein starkes Immunsystem
  • die Aktivierung der Selbstheilungskräfte
  • die Entspannung der Muskulatur
  • Entkrampfung und Lösung von Blockaden
  • Freisetzung neuer Energie
  • eine positive Stimmung
  • verbesserte Durchblutung
  • Prävention gegen Erkältung
  • den aktiven Stoffwechsel von Organen und Haut
  • das Aufwärmen von Herz-Kreislauf-System und Muskulatur

Selbstverständlich können mit einer Wintermassage auch mehrere Symptome parallel zueinander behandelt werden, während die Praktik genauso als Prävention geeignet ist, um winterlichen Erkältungsanzeichen oder einer depressiven Stimmung vorzubeugen.

Sicher ersetzt die Wintermassage dabei nicht die Notwendigkeit einer medizinischen Variante, falls ernstzunehmende Probleme vorliegen und auch eine Erkältung lässt sich durch die Behandlung keinesfalls vermeiden.

Es werden lediglich bessere Voraussetzungen geschaffen, den Organismus widerstandsfähiger zu machen und die Vitalität zu bewahren. Darauf aufbauend finden sich in der Wellnessbranche mittlerweile viele unterschiedliche Behandlungskonzepte, die sich als Wintermassage anbieten.

Wintermassage Arten – verschiedene Praktiken mit tiefenwirksamem Effekt

Da es die eine Wintermassage nicht gibt, sondern der Begriff eher symbolisch für die Techniken steht, welche sich gut für die winterliche Jahreszeit eignen, hat der Fachpraktiker bei seiner Anwendung einen großen Spielraum. Im Allgemeinen ließe sich daher nahezu jede Grifftechnik als Wintermassage anwenden, solange die geltenden Regeln eingehalten werden und der Patient eine entsprechende Praktik verträgt. Trotzdem finden sich einige Varianten, die sich geradezu anbieten, um als Wintermassage genutzt zu werden. Jene sind:

  • Hot Stone Massage

Die Warmsteinmassage ist mit Abstand die bekannteste Winter-Praktik, die innerhalb der Wellnessbranche auftaucht. Die vielen Basaltsteine, welche erwärmt als Layout-Modelle auf der Haut des Patienten platziert werden und in Form eines Hilfsmittels für die verschiedenen Techniken dienen, erwärmen die Hautschichten und die Muskulatur. Dadurch entspannt sich der Körper besser, ist offener für die Massage und fördert die Wirksamkeit der einzelnen Griffe. Nicht zuletzt unterstützt eine Hot Stone Massage den Wohlfühleffekt und erweist sich als optimale Methode, um bei kalten Temperaturen einen Erholungsmoment auszukosten.

  • Relax Massage

Insbesondere Wellnesscenter, SPA-Bereiche in Hotels oder Kuranwendungen integrieren häufig einfache Relax-Praktiken. Sie sollen den Organismus vollständig entspannen und dem Patienten helfen, seinem Alltagsstress sowie der inneren Unruhe zu entkommen. Hier sind sanfte Bewegungen und eine stimmungsvolle Atmosphäre entscheidend, damit der Patient sich auf die Massage einstimmt und positive Gefühle freigesetzt werden.

  • Ayurvedische Massagen

Im Ayurveda basiert alles auf der Ganzheitlichkeit zwischen Körper, Geist und Seele, weswegen eine Massage nach jenem Prinzip für eine umfassende Entspannung vorteilhaft ist. Mittels warmer Öle und Aromen entsteht obendrein ein Wohlgefühl für die Sinne, während die eigentlichen Praktiken das Lymphsystem stimulieren, den Stoffwechsel aktivieren und das Gewebe entspannen. Dadurch wird der ganze Körper revitalisiert und es kommt nebenher zu einem Abtransport sämtlicher Giftstoffe aus dem Organismus.

  • Ölmassage

Eine Behandlung mit erwärmtem Massageöl hat speziell im Winter einen hohen Stellenwert, denn sie hüllt den Körper in einen schützenden Mantel aus angenehmen Temperaturen und wohligen Aromen. Zeitgleich hat ein hochwertiges Massageöl den Vorteil, dass es die Haut weich und geschmeidig macht, damit die einzelnen Grifftechniken fließend vollzogen werden können.

Eine der favorisierten Praktiken ist dazu die indische Garshan-Version. Sie wird traditionell mit Seidenhandschuhen angewandt, beruht auf kräftigen Streichbewegungen und macht den Organismus an Wintertagen fit.

  • Die Tiefenmassage

Sie ist eine intensivere Behandlung und stimuliert nicht nur die oberen Hautschichten, sondern die komplette Muskulatur. Meistens kommt sie in Verbindung mit einer behutsamen Druckpunktmassage zum Einsatz, damit tief liegende Blockaden vorsichtig gelöst werden und der Körper neue Mobilität verspürt.

  • Die Amma-Massage

Jenes Konzept stammt aus Japan und vereint mehrere Anwendungen zu einem vielschichtigen System aus Akupressur, der Energielehre des Shiatsus und klassischen Massagegriffen. Dadurch wird die Durchblutung angeregt und der Körper fühlt sich tiefenwirksam rehabilitiert.

Für eine optimale Wintermassage ist allerdings nicht nur die Technik entscheidend. Es muss ebenfalls auf das Equipment geachtet werden, denn erst, wenn der Patienten eine angenehme Umgebung vorfindet und die Massage von sämtlichen Utensilien begleitet wird, die den Wohlfühleffekt erhöhen, kann der Erfolg einsetzen.

Wintermassage Vorkehrungen – effektiv zum Wohlgefühl

Wer eine Wintermassage anwenden möchte, sollte auch auf das Ambiente achten. Schließlich hat jenes einen entscheidenden Einfluss auf die Wirksamkeit der Behandlung, weil es den Patienten darin unterstützt, sich komplett auf das Verfahren einzulassen. Im Mittelpunkt steht die Gemütlichkeit, weil Wintermassagen ein wohliges Gefühl von Geborgenheit und Harmonie ausstrahlen müssen.

Im Gegensatz zu anderen Techniken kann hier durch den Einsatz von Kerzen, Decken und einer warmen Raumtemperatur bereits im Vorfeld eine Tiefenentspannung erzeugt werden, die sich auf die gesamte Technik auswirkt und deren Leitgedanken nach außen projiziert. Allerdings muss der Fachpraktiker bei der Umgebungstemperatur darauf achten, dass es nicht zu heiß wird. Dann besteht die Gefahr, dass die Schleimhäute austrocknen.

In Ergänzung dazu kommt es auf das Wellness Massageöl an. Im Winter empfiehlt es sich, jenes vorab leicht anzuwärmen. Dies hat den Vorteil, dass die Muskulatur sich besser entspannt. Außerdem zieht erwärmtes Massageöl schneller ein, verteilt sich besser und begünstigt eine rhythmische Massage. Falls das Öl gekauft wird, sollte sich der Experte darüber informieren, ob sich der Artikel für eine Erwärmung eignet.

Alternativ können aber auch eigene Öle hergestellt werden, die eine Massage bereichern und obendrein zu einem idealen Weihnachtsgeschenk avancieren. Empfehlenswert wäre es dazu, die Komponenten an die Jahreszeit anzupassen und Inhalte wie Muskatnuss für eine angeregte Durchblutung, Zitronengras für einen revitalisierenden Effekt oder Zimt mit aromatischem Duft sowie wärmeanregende Substanzen zu bevorzugen.

Winter Massageöle

Diese Lebensmittel lassen sich hervorragend mit einem Basisöl vermischen, sollten allerdings nur in geringen Dosen angewandt werden. Andernfalls würde der Patient das Massageöl als unangenehm empfinden. Weiterhin muss der Masseur bei der Wintermassage vermehrt darauf achten, dass der Körper nicht erkaltet. Ansonsten bestünde die Gefahr, dass sich die Muskulatur zusammenzieht und Schmerzen sowie Bewegungseinschränkungen auftreten. Deswegen muss bei der Vorbereitung auch eine ausreichende Menge an Handtüchern, Decken oder anderen Artikeln zum Warmhalten zurechtgelegt werden. Damit deckt der Experte den Patienten entweder während der Pausen bei einer Massage oder im Anschluss für die Ruhephase zu, sodass sich die Körpertemperatur nicht verändert und der Wohlfühleffekt anhält. Außerdem könnte bei einer Ganzkörpermassage auf diese Weise das Auskühlen verhindert werden, wenn der Masseur zunächst nur eine Körperregion behandelt und die anderen Partien bereits entkleidet wurden.

Komplettiert werden die Vorbereitungen dann durch eine passende Ausbildung, denn der Therapeut sollte nicht ohne Vorkenntnisse an die Wintermassage herantreten. Eine entsprechende Zertifizierung hilft, die Techniken fachgerecht auszuüben und den Patienten rundum zu betreuen. Für den Fall, dass die Relax Massage im privaten Bereich praktiziert wird, genügen ausreichend Erfahrungen mit den Grifftechniken. Dann wäre unter Umständen auch eine Selbstmassage ohne vorangehende Schulung möglich. Jedoch sollte die ausübende Person immer darauf achten, respektvoll, behutsam und im Sinne des Patienten zu agieren. Die eigentliche Praktik gestaltet sich daraufhin sehr vielseitig und lässt genügend Raum für eigene Interpretationen.

Wintermassage Praktik – auf sanfte Art entspannen

Die Massage für den Winter lässt sich vom Ablauf nicht verallgemeinern. Grundsätzlich beginnen die Techniken aber mit einem Vorgespräch und dem behutsamen Ausstreichen, damit sich der Patient auf die Behandlung einstellen kann. Im Verlauf folgen dann intensivere Griffe, Kreisungen oder ein leichtes Kneten, um Blockaden zu lösen.

Der Therapeut arbeitet stets mit erwärmtem Massageöl und achtet darauf, dass der Betroffene seine Körpertemperatur aufrechterhalten kann. Hier könnten warme Packungen, Bäder oder Fango helfen, insofern sie richtig in die Massage integriert werden. Wie auch bei Praktiken für den Sommer sollte aber zunächst klar sein, ob eine Unverträglichkeit gegenüber den wärmenden Elementen vorliegt. Sonst bestünde die Gefahr für eine zu starke Beanspruchung des Kreislauf-Systems.

Wintermassagen enden letztlich mit einem erneuten Ausstreichen, wobei die Dauer variabel bleibt. Für den Anfang könnten 10 Minuten ausreichen, bei positiver Wirkung wäre aber auch eine Behandlung über 30 bis 45 Minuten möglich. Falls die nicht in einer Praxis stattfindet, bietet sich die Anwendung als Selbstmassage an. Dazu empfiehlt es sich, gleichmäßige Grifftechniken zu absolvieren, bei denen der Druck nicht von den Fingern stammt. Besser wäre es, die Kraft der Arme und des Körpergewichts zu nutzen. Die Wirbelsäule darf hingegen zu keiner Zeit direkt behandelt werden.

Die Massage im Winter fördert daraufhin die Abwehrkräfte, erzielt eine Tiefenentspannung und hilft, die kalten Jahreszeiten mit Vitalität sowie positiver Stimmung zu durchleben.

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