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Basierend auf 1039 Bewertungen

WIP Akademie | Massage- & Fitnesstrainer Ausbildungen | SWAV / DAFMP / DAFMF
4.9
1039 Rezensionen
Profilbild von Barbara Jagodzinski
vor einer Woche
Die Online Ausbildung war inhaltlich sehr gut aufgebaut. Zwischendurch hätte ich mir gewünscht, mit einem anderen Kapiteln weiterzumachen und nicht strikt Thema für Thema abzuarbeiten. Dank der Quiz nach jedem Thema hatte ich zumindest immer einen Überblick, wo ich noch einmal nachlesen muss. Ich werde meine nächsten Kurse auch hier buchen und vielleicht sogar das tolle Team persönlich kennenlernen. Danke an alle.
Barbara Jagodzinski
Profilbild von Birgit Eigel
vor 3 Wochen
Es war eine gute Entscheidung diese Akademie zu wählen. Hier konnte ich meine Fähigkeiten erweitern und vertiefen. Von einem wunderbaren Dozenten begleitet der mit viel Herz auf jeden Einzelnen einging. Individuell zugeschnitten. Spaß kam dabei auch nicht zu kurz. Ich kann diese Akademie nur empfehlen. Gerne wieder. Ein großes Dankeschön an alle Beteiligten.
Birgit Eigel
Profilbild von Ivan A.
vor 4 Wochen
Ich habe kürzlich einen Massagekurs an der WIP Akademie besucht und bin sehr begeistert! Unser Kursleiter war äußerst kompetent und sehr geduldig. Er hat uns die verschiedenen Techniken mit großer Präzision und Klarheit beigebracht, was das Lernen sehr angenehm und verständlich gemacht hat. Besonders beeindruckt hat mich die praktische Anwendung der gelernten Inhalte.
Ivan A.
Profilbild von Lini Lein
vor einem Monat
Ich habe bei einem Onlineseminar mitgemacht und fand die beiden Tage wirklich klasse gestaltet. Die Themen waren lehrreich und interessant. Es wurde alles verständlich in einer sehr angenehmen Atmosphäre übermittelt. Nach diesem Seminar fühle ich mich definitiv besser auf die Prüfung vorbereitet und sicherer in den einzelnen Themengebieten. Großes Lob an das Team!
Lini Lein
Profilbild von Anke Geiger
vor einem Monat
Liebes Dozenten Team! Herzlichen Dank für die tolle Ausbildung zum Heilpraktiker! Das lernen hat sehr viel Spaß gemacht! Auch die schwierigeren Themenkomplexe hervorragend erklärt! Super 👍 jetzt beginnt für mich die Zeit zum vertiefen und nächstes Jahr im Oktober die Prüfung anzustreben! Danke an die tolle Organisation & EDV ! Klasse 🍀 Den nächsten Kurs möchte ich auch wieder bei Euch absolvieren!
Anke Geiger

ADHS

ADHS kann bereits im Kindesalter entstehen und zählt mehr Jungen als Mädchen zu den Betroffenen. Auch die Symptome sind unterschiedlich, denn Jungs neigen zur Hyperaktivität, Mädchen sind unkonzentriert. Es gibt eine umfangreiche Anzahl an Symptomen. Wie genau die Erkrankung entsteht, was sie kennzeichnet und wie sich ADHS behandeln lässt, das berichten wir im heutigen Blog-Beitrag.

Was ist ADHS?

ADHS oder auch „Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitäts-Störung“ ist eine Störung, die sich auf die neuronale Entwicklung bezieht. Das Syndrom beginnt für gewöhnlich im frühen Kindesalter, kann aber bis in das Erwachsenenalter anhalten. Die Problematik, die mit ADHS verbunden ist, beschränkt sich nicht nur auf die psychische Ebene, sondern zeigt sich auch körperlich in Form von einer permanenten, sehr großen Unruhe.

Wie zeigt sich ADHS?

Urtümliche Bezeichnungen für ADHS waren zum Beispiel hyperkinetisches Syndrom, kurz HKS genannt oder auch frühkindliche Schädigung des Gehirns in leichter Form. Die Dysbalance bezieht sich aber in keinem Fall nur auf Betroffene im Kindesalter, sondern zeigt ein äußerst facettenreiches Erscheinungsbild. Dabei gibt es Personen, die sich wie ein Zappelphilipp benehmen, sehr verträumte, brave Betroffene, Jugendliche mit einer depressiven Orientierungslosigkeit oder auch Professoren, bei denen die Bezeichnung als zerstreuter Professor ebenso zutreffend wäre wie die Hochintelligenz. Durch die eben erwähnten Störungen bildet sich meist auch ein gestörtes Sozialverhalten. Dieses könnte sich ebenso zeigen, wenn das Kind in schwierigen sozialen Umständen aufwachsen muss. Einige der Störungen im Sozialverhalten sind Aggressionen, Lügen, Diebstahl oder Straftaten wie Brandstiftung.

Welche Typen von ADHS gibt es?

Die Abhängigkeit von der Ausprägung der Erkrankung wird bei ADHS daraufhin in unterschiedliche Typen eingeteilt, nämlich:

  • Einen Typ mit vorwiegend hyperaktiv-impulsiven Handlungen
  • Ein Typ mit vorwiegend unaufmerksamen Handlungen
  • Ein Typ, bei welchem sich die unaufmerksamen und die hyperaktiv-impulsiven Handlungen kombinieren

Was löst ADHS aus?

Die Ursachen sind ebenso vielfältig wie das Krankheitsbild selbst. In dem Zusammenhang stehen die Abkürzungen ADHS oder auch ADS immer für Aufmerksamkeits-Defizit-Störung oder Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung. Nach dem heutigen Kenntnisstand zu ADHS lässt sich sagen, dass jenes das Ergebnis von einer fehlerhaften Verarbeitung der Informationen zwischen den einzelnen Abschnitten des Gehirns ist. Eine entscheidende Rolle spielt hierbei auch Dopamin als Nerven-Botenstoff. Mindestens 50 % aller ADHS-Betroffenen sind genetisch veranlagt dafür. Das Umfeld, in welchem die Kinder aufwachsen, verstärkt daraufhin diese Veranlagung oder schwächt sie ab.

Ebenso geht es um eine Verstärkung der genetischen Grundveranlagung durch Alkohol, Stress oder Zigaretten innerhalb der Schwangerschaft, was auch einen Einfluss auf die Entstehung der Krankheit haben könnte. Rund 5-6 % der Kinder in Deutschland sind aktuell von ADHS betroffen, wobei Jungen deutlich öfter von der Dysbalance heimgesucht werden als Mädchen. Weiterhin ist eine Besonderheit an der Erkrankung, dass sich die Ausprägung bei Mädchen und Jungen unterschiedlich zeigt. Jungen neigen zur Hyperaktivität als Hauptmerkmal und Mädchen zu einer gestörten Aufmerksamkeit. Daher wäre es auch möglich, dass ADHS bei einem Mädchen seltener diagnostiziert wird. Rund 2/3 aller Personen gehören zu dem Kreis der Betroffenen, bei denen die Symptome nicht verschwinden, sondern auch im Alter des Erwachsenen weiterhin vorhanden sind.

Was sind typische Symptome bei ADHS?

Als Leitsymptome zeigen sich meist die Impulsivität, die Hyperaktivität und das Aufmerksamkeitsdefizit. Hinzu kommen für gewöhnlich immer mindestens zwei weitere Symptome, auch als Nebensymptome bekannt. Allgemein lassen sich zahlreiche dieser Nebensymptome benennen, die auf ADHS hindeuten könnten.

ADHS -- Symptome ADHS

Zu den deutlichen Warnsignalen zählen unter anderem:

  • Konzentrationsschwierigkeiten
  • Schnelles Ablenken
  • Permanenter Bewegungsdrang
  • Gedankenzerfahrenheit (keine klare Struktur)
  • Probleme bei der Priorisierung von Aufgaben
  • Fahrige Handlungen
  • Sehr schnell gereizt sein und sich angegriffen fühlen
  • Impulsivität
  • Das ständige Aufschieben von Dingen
  • Organisationsprobleme
  • Starke Gefühlschwankungen
  • Kein Bewusstsein für die Konsequenzen von Handlungen
  • Unregelmäßige Essgewohnheiten
  • Fehlendes Zeitgefühl
  • Antriebslosigkeit und schnelle Langeweile
  • Unordnung
  • Vergesslichkeit und Unpünktlichkeit
  • Unfähigkeit, Gefühle zu differenzieren
  • Gestörte Selbstwahrnehmung

Wie diagnostiziert man ADHS?

Die Basis jeder Diagnostik, ganz gleich, ob nun eine andere Dysbalance oder ADHS, ist zunächst die Aufnahme von der Krankengeschichte. Diese Anamnese muss am Anfang einsetzen und auch die Dauer der Symptome sowie die Symptome in Abhängigkeit von der jeweiligen Situation analysieren. Gerade bei der ADHS-Diagnostik wäre eine standardisierte Symptomskala sehr hilfreich. Oftmals wird dazu die Conners-Skala verwendet. Sie beinhaltet diverse Fragebögen, die Lehrer oder Eltern, auch Erzieher ganz unabhängig voneinander ausfüllen, um ein neutrales, objektives und unbeeinflusstes erstes Bild der Symptome zeichnen. Der Punktewert von mindestens 15 oder auch höher in Bezug auf die Conners-Skala ist eine klare Tendenz zur Diagnose ADHS. Unerlässlich für die eindeutige Diagnostik ist aber auch eine körperliche Untersuchung, eine psychologische Untersuchung und die Untersuchung auf psychiatrisch-neurologischer Ebene. Dabei geht es vor allem um das Ausschließen anderer Krankheitsbilder, die auch als Auslöser für die entsprechenden Symptome vorliegen könnten. Dazu zählen zum Beispiel Störungen des Sehvermögens oder des Hörens. Innerhalb der Diagnosestellung geht es hauptsächlich um Untersuchungen auf neuropsychologischer Basis, welche die Fähigkeiten des Intellekts, die Lernfähigkeit und auch die Leistungsfähigkeit sowie eine Störung von Teilleistungen überprüft. Ferner muss ein ADHS-Spezialist wie zum Beispiel ein ausgebildeter Kinderpsychotherapeut hinzugezogen werden, um eine gründliche Diagnostik treffen zu können.

Wie verhält sich ein erwachsener Mensch mit ADHS?

Bei erwachsenen Menschen zeigt sich ADHS oftmals in sehr unkonzentriertem Verhalten. Die Person hat Schwierigkeiten, ihren Alltag problemlos zu meistern, kann sich schwer konzentrieren und besitzt keinerlei Organisationstalent. Ebenfalls hält der Betroffene häufig keine Termine ein, neigt zur Impulsivität und verzettelt sich in seinen Aufgaben.

Was hilft bei ADHS?

Bei einer Behandlung von ADHS gibt es unterschiedliche Maßnahmen. Insgesamt lässt sich sagen, dass sowohl das Kind als auch die Bezugspersonen in der Familie, der Schule oder dem engsten Umfeld ausgiebig beraten sowie unterstützt werden sollten. Dies gelingt durch die Psychotherapie oder eine spezielle Pädagogik. Ferner kommt es zum Einsatz von Pharmakotherapien und einer medikamentösen Begleitung in Form der ADHS-Therapie. Weil ADHS mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit eine Stoffwechselstörung innerhalb des Systems der Neurotransmitter von dem zentralen Nervensystem ist, konnten sich viele Fachleute inzwischen darüber einig werden, dass in sehr schwierigen und prägnanten Fällen vor allem die medikamentöse Therapie an erster Stelle steht.

ADHS -- ADHS-Syndrom

Gerade Stimulanzien wie d-Amphetamine oder auch Ritalin sollen innerhalb der Synapsen wirken und zugleich die Dauer der Wirkung von Dopamin als körpereigener Neurotransmitter verlängern. Dies gilt ebenso für Serotonin und Noradrenalin. Die Funktionsfähigkeit der Neurotransmitter, die gerade nicht optimal wirken, soll dem zur Folge normalisiert werden. Neben dieser medikamentösen Therapie sind weitere Maßnahmen und Behandlungen erforderlich. Wie die schon erwähnte Aufklärung und Information bezüglich des ADHS-Syndroms, mit dem Abbau von eventuell auftretenden Schuldgefühlen, dem Bestärken für mehr Selbstvertrauen und einer passenden Verhaltenstherapie. Innerhalb von dieser werden mehrere Lernstrategien vermittelt und es kommt zu Selbstinstruktionsprogrammen, die darauf abzielen, ein Aufmerksamkeitstraining, ein Interaktionstraining für den sozialen Bereich und die familiäre Ebene zu unterstützen.

Heilpraktiker für Psychotherapie werden

Wenn Du Dich noch intensiver mit dieser oder anderen psychischen Störungen auseinandersetzen möchtest, dann solltest Du dies natürlich nicht ohne ausreichende Fachkenntnisse. Gerade für den Fall, dass Du gerne als psychologischer Berater oder auch Heilpraktiker für Psychotherapie arbeiten willst, ist es wichtig, eine fachkundige Ausbildung zu belegen. Diese kannst Du in der heutigen Zeit bequem online absolvieren. So bereitest Du Dich flexibel von Zuhause, bei freier Zeiteinteilung und in Deinem eigenen Lerntempo auf die amtsärztliche Überprüfung beim Gesundheitsamt vor. Diese muss dann noch in Präsenz belegt und bestanden werden, dann kannst Du als Heilpraktiker für Psychotherapie arbeiten.

Insgesamt lässt sich sagen, dass es viele Menschen gibt, die unter ADHS leiden. Je früher die Symptome erkannt und richtig diagnostiziert werden, desto besser gestaltet sich die Behandlung. So können die Betroffenen ihren Alltag besser meistern und, je nach Schweregrad, ein nahezu normales Leben führen.

Ulrich Pötter

Der Autor Ulrich Pötter ist selbst staatlich anerkannter Therapeut und Präventionsexperte. Seit über 20 Jahren beschäftigt er sich mit innovativen Ausbildungskonzepten in den Bereichen Massage, Fitness, Wellness, Heilpraktik und Prävention. Er hat fünf professionelle Akademien gegründet, bei denen er auch heute noch Geschäftsführer und Direktor ist. Im Mittelpunkt der Akademiearbeit steht vorrangig die professionelle Dienstleistung am Kunden, die individuell, zielorientiert und nachhaltig sein muss, um die internen Qualitätsvorgaben zu erfüllen.

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