Massieren lernen - der Weg zur eigenen Praxis

Es gibt viele Lebens- und Arbeitsbereiche, in denen Menschen anderen Menschen etwas Gutes tun können. Doch wohl kaum eine Dienstleistung ist so alt wie Massagen. Schon seit mehreren tausend Jahren sorgen sie für das Wohlbefinden von Körper und Geist. Verschiedene Arten von Massagen sowie die unterschiedlichen Methoden gehören mit zum Massieren lernen. Im Prinzip kann jeder an einem Massagekurs teilnehmen, erhält ein entsprechendes Zertifikat und kann das Erlernte im täglichen Leben einbringen. Ob Wellness-Hotel, Profi-Sport, mobile Massage in Firmen oder im eigenen Massagestudio, mit etwas Enthusiasmus und Freude am Umgang mit anderen Menschen können Sie erfolgreich sein.

Das eigene Massagestudio

Wer nach dem Massieren lernen entschlossen ist, sich mit seinen Fertigkeiten und Kenntnissen selbständig zu machen, steht zuerst vor der Entscheidung: eigenes Studio oder mobile Massage? Diese Frage lässt sich für manchen nicht ganz einfach klären, viele Faktoren spielen dabei eine Rolle. In erster Linie ist Selbständigkeit eine finanzielle Sache, weiterhin möchte jeder Familie, Beruf und Termine unter einen Hut bekommen. Während ein mobiles Massage-Angebot eher die Möglichkeit schafft, die Dienstleistungen in der ersten Zeit als Nebenjob anzubieten, verlangt ein eigenes Massage-Studio volle Terminpläne.

Nur wer den teuren Raum optimal nutzt, der kann am Ende Gewinn erarbeiten. Das Ziel vieler Menschen ist, das Massieren lernen in der eigenen Praxis umzusetzen. Mit hohen Investitionen ist zu rechnen, es sind viele Überlegungen anzustellen, insbesondere in Bezug auf die Räumlichkeiten und die Einrichtung. Zuerst geht es an die Suche nach einem passenden Ort, wer Zuhause keinen Platz hat, z.B. in einer Einliegerwohnung, der muss die Räumlichkeiten anmieten. Schauen Sie sich um, ob bereits Konkurrenz vorhanden ist, ob es Laufkundschaft gibt, ob das Studio gut zu erreichen ist und ob es sich für eine Massagepraxis eignet. Beim Massieren lernen erfahren Sie auch einiges über Existenzgründung und etwaige Möglichkeiten bei der Finanzierung einer eigenen Firma.

Die optimale Einrichtung

Bei der Anschaffung der Einrichtung sollten Sie auf gute Qualität und Alltagstauglichkeit von Möbeln und Geräten achten. Vergleichen Sie die Preise bei den Anbietern, vor allem im Internet eröffnen sich viele Möglichkeiten für die Beschaffung von Einrichtung und Zubehör. Teilweise sind auch Schnäppchen zu ergattern, gebrauchte Möbel, Schreibtische, Schränke oder Theken sind ideal, nicht alles muss nagelneu sein.

Ganz wichtig ist die Massageliege, Öle und andere Anwendungsmittelchen sowie Handtücher und Hygieneartikel dürfen nicht vergessen werden. Computer, Telefon und Büromaterial für die Terminvereinbarung und die schriftlichen Dinge sind hilfreich. Eine eigene kleine Webseite ist schnell erstellt und kann mit zum Erfolg der Massage-Praxis beitragen, im Internet wird man schneller gefunden als durch lokale Anzeigen oder Telefonbucheinträge.

Die Räumlichkeiten

Das Studio für die Massage ist eine räumliche Einrichtung, sie können dort alleine arbeiten, allerdings werden Sie vermutlich schnell an Ihre Grenzen stoßen. Ideal ist, wenn eine Empfangskraft oder zumindest Hilfskraft mitarbeitet, welche das Telefon bedient, Termine vereinbart und mit anderen kleinen Arbeiten zur Hand geht. Das kann natürlich auch eine Teilzeitkraft oder der Partner/Partnerin sein. Am Anfang werden Sie in Ihrer Selbständigkeit die stationären Massagen alleine, ohne weitere Kollegen durchführen. Erst wenn absehbar ist, wie der Erfolg aussieht, kann ein weiterer Masseur dazukommen, was aber eher unüblich ist, die meisten Masseure arbeiten alleine.

Die Charakteristik des Studios

Ein Massagestudio wird zum einen bestimmt durch Ihre Behandlungsmethoden und das Wohlbefinden das Sie bei Ihren Besuchern hervorrufen. Die Räumlichkeiten sowie die Ausstattung spielen ebenfalls eine sehr bedeutende Rolle. In sterilen, ungemütlichen Räumen kann kein Wohlgefühl aufkommen, auch wenn der Masseur noch so gut ist. Garderobe, Empfang, Toilette, Warte- und Behandlungszimmer sind die üblichen Bereiche. Solche Themen gehören mit zum Unterricht, wenn es ums Massieren lernen geht.

Der Empfang

Im Eingangsbereich werden die Besucher vor der Massage begrüßt. Dort können sie ihre Mäntel und Jacken ablegen oder einen Termin abstimmen. Sind häufig Gäste vor Ort, dann lohnt es sich, in diesem Bereich der Praxis auch Massage-Öle, Aromen oder ätherische Öle zum Verkauf anzubieten. Die Unterschiede der Essenzen gehört mit zum Lernstoff beim Massieren lernen.

Das Wartezimmer

Muss ein Massage-Gast warten, kann er sich im Wartezimmer die Zeit vertreiben. Ein Wasserspender ist willkommen, diverse Zeitschriften, Bücher oder die Tageszeitung verkürzen das Warten. Ist Ihr Massage-Studio etwas größer, können Sie auch eine Spielecke für Kinder einrichten. Bequeme Sitzgelegenheiten, helle, aber nicht grelle Farben, sorgen für Entspannung beim Gast. Wandposter mit passenden Motiven sowie leise Entspannungsmusik stimmen auf die Massage ein. Wenn Sie Massieren lernen, erfahren Sie auch mehr über diese Themen und Punkte.

Umkleidemöglichkeit

In kleineren Räumen bietet sich selten die Möglichkeit zum Umkleiden, der Gast kann sich im Massagezimmer umziehen. Trennen Sie diesen Platz durch ein Paravent oder einen Vorhang vom Massagebereich ab. In größeren Massage-Salons stehen meistens separate Räume zum Umkleiden bereit. Handtücher, Hygienekleidung und Bademantel werden dort ausgelegt. Von Vorteil ist auch eine Nasszelle mit Duschmöglichkeit, hier kann der Gast für Hygiene und Körperpflege sorgen.

Der Massage-Raum

Der Raum für die Behandlung ist der Massageraum oder das Massagezimmer. Im Regelfall steht die Massageliege zentral in der Mitte, der Gast ist von allen Seiten erreichbar. Ein ansprechendes Ambiente ist wichtig, hier sind Poster oder Bilder mit entsprechenden Motiven an den Wänden angebracht. Schränke, welche Handtücher und andere Utensilien beinhalten, dürfen nicht fehlen, damit diese griffbereit sind. Welche Geräte oder welches Zubehör noch benötigt wird, ist abhängig vom Massage-Angebot. Massieren lernen heißt, Einblicke in die verschiedenen Massage-Arten und die notwendigen Accessoires zu bekommen.

Fazit: Massieren lernen bietet jedem eine neue Chance mit dem Start in eine Zukunft

Wer eine finanzielle Basis hat, kann im Laufe der Zeit immer mehr Kunden gewinnen, wenn er seine Massagen anbietet und richtig durchführt. Wählen Sie als Anziehungspunkt für Ihren Massage-Salon eine Massagepraktik, die in Ihrer Umgebung noch nicht angeboten wird. Gehen Sie auf die Wünsche Ihrer Kunden ein und setzen Sie Ihr Wissen, Ihre Kenntnisse und Fertigkeiten erfolgreich in die Praxis um.

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