Samtweiche Haut dank Peeling und Massage
Ein Peeling reinigt und entfernt abgestorbene Hautschüppchen. Daraufhin ist die Haut deutlich glatter und feiner, sie fühlt sich angenehm weich an.
Key Facts – Peeling: Arten, Anwendung und häufige Fehler
- Je empfindlicher die Haut, desto weniger Reibung — Enzym statt Granulat.
- Ein- bis zweimal pro Woche genügt: Täglich peelen führt zu Rötung und Spannungsgefühl.
- Das Korn arbeitet, nicht die Hand: kreisende Bewegungen ohne Nachdrücken.
- Danach Sonnenschutz: Frisch gepeelte Haut ist lichtempfindlicher, nach Fruchtsäure besonders.
- Erst Peeling, dann Massage: Die Haut nimmt anschließend besser auf — mit etwas mehr Öl.
- Selbstgemachtes bleibt zu Hause: Wer es weitergibt, unterliegt den Vorgaben für kosmetische Mittel.
Was ist ein Peeling?
Die Bezeichnung Peeling stammt ursprünglich aus dem Englischen und bedeutet in etwa "schälen". So wird mit diesem Wort das Verfahren benannt, mit dem es möglich ist, die obersten Hautschüppchen auf sanfte Weise zu entfernen. Ein Peeling wird üblicherweise im Gesicht sowie auf dem Dekolleté oder am ganzen Körper angewendet. Es kann entweder selbst zu Hause oder durch eine/n Kosmetiker/in durchgeführt werden. Bei einem Peeling handelt es sich um eine Art Creme oder Gel, in dem sich sehr kleine, feine Körnchen befinden. Diese Körnchen sind deutlich kleiner als beispielsweise Zucker- oder Sand und außerdem nicht so scharfkantig.
Welche Arten von Peelings gibt es?
Es werden sehr unterschiedliche Arten von Peelings angeboten. Für das Gesicht und den Körper hat man zum Beispiel die Wahl zwischen Peeling-Cremes, -pasten sowie -gele. Außerdem werden für den Gesichts- und Dekolleté-Bereich Peel-Off-Masken angeboten. Bei den drei zuerst genannten Arten bestehen die Peelings jeweils aus einer Emulsion beziehungsweise einem Gel, in denen sich feine Körnchen, sogenannte Schleifpartikel, befinden. Bei den Peel-Off-Masken handelt es sich dagegen um Peelings in Form von einer Maske. Diese ist noch zusätzlich mit verschiedenen Wirkstoffen angereichert. Dadurch soll die Haut beruhigt werden und Entzündungen zurückgehen. Eine andere Variante sind medizinische Peelings, die jedoch nicht für den Hausgebrauch bestimmt sind, sondern von Ärzten durchgeführt werden. Sie finden unter anderem bei einer Vernarbung der Haut oder bei Akne Verwendung. Medizinische Peelings sind grober und entfernen nicht nur die abgestorbenen Hautschüppchen, sondern die komplette oberste Hautschicht.
Peeling: die Anwendung
Die Anwendung eines Peelings ist sehr einfach und geht schnell vonstatten: Zunächst wird die Haut etwas mit Wasser angefeuchtet. Anschließend verteilt man das Peeling mit leichtem Druck und kreisenden Bewegungen. Oftmals wird hier auch dazu geraten, eine feine Gesichtsbürste zu verwenden, da die Bürste den Peeling-Effekt verstärkt. Ungefähr nach zwei Minuten ist die Anwendung abgeschlossen und das Peeling kann mithilfe von warmem Wasser abgespült werden. Im Anschluss daran folgt die übliche Haut-Pflege.
Anwendung von Peel-Off-Masken
Peel-Off-Masken sind gelartig und werden zunächst auf die leicht feuchte Haut aufgetragen. Anschließend lässt man sie einige Zeit einwirken. Während dessen trocknen die Masken an. Danach können sie ganz einfach abgezogen werden. Etwaige Verhornungen und abgestorbene Hautzellen bleiben an der Maske kleben. Sollten Reste der Maske zurückbleiben, dann können diese ganz einfach mit etwas lauwarmem Wasser abgewaschen werden. Im Anschluss daran erfolgt auch hier die übliche Haut-Pflege.
Rücksprache halten
Bei einer sehr empfindlichen Haut oder bei etwaigen Hautkrankheiten empfiehlt es sich, vor der Anwendung eines Peelings Rücksprache mit einem Arzt oder einem Apotheker zu halten. Als weitere Entscheidungshilfe bei der Auswahl eines Peelings helfen die jeweiligen Beschreibungen und Packungsbeilagen. Zudem ist natürlich auch immer das eigene Empfinden während der Anwendung ausschlaggebend.
Wirkungsweise eines üblichen Peelings
Abgestorbene Hautschüppchen lassen die Haut an den betreffenden Stellen grau aussehen. Durch deren Entfernung mithilfe eines Peelings sieht sie jedoch wieder deutlich frischer, strahlender und auch jünger aus. Zudem kann die Haut nach der Anwendung besser atmen, da die Durchblutung gefördert wird. Das wiederum hat zur Folge, dass die Produktion neuer Zellen angeregt wird. Insgesamt fühlt sich die Haut angenehm weich und glatt an. Aufgrund dieses Wohlgefühls zählen Peelings zu den sehr beliebten Wellness-Anwendungen, die nicht nur zu Hause, sondern auch in Spas und Wellness-Centern angeboten werden.
Wirkungsweise eines medizinischen Peelings
Ein medizinisches Peeling wirkt sehr intensiv. Oftmals werden hier Fruchtsäuren eingesetzt, die das Loslösen der obersten Hautschicht herbeiführen. Auf diese Weise werden zum Beispiel oberflächliche Akne-Narben abgetragen. Im Anschluss daran kann gesunde Haut nachwachsen und ein ebenmäßigeres, feineres Hautbild entstehen. Ein medizinisches Peeling wird von Ärzten beziehungsweise dementsprechenden Fachleuten durchgeführt. Es darf nicht zu lange einwirken, denn sonst greift es ebenfalls die tieferen Hautschichten an.
Wie oft kann man ein normales Peeling anwenden?
Bei einem normalen Peeling wird in der Regel empfohlen, es einmal in der Woche oder bei empfindlicher Haut alle zwei Wochen anzuwenden. Vor allem bei letzterem sollte darauf geachtet werden, dass es sich um ein mildes Produkt handelt. Führt man ein Peeling zu oft durch, dann besteht die Gefahr von Haut-Reizungen sowie einer Überempfindlichkeit.
Medizinisches Peeling - wie oft wird es durchgeführt?
Bei einem medizinischen Peeling verhält es sich anders: Diese Variante wird normalerweise nur einmal durchgeführt. Bei Bedarf erfolgt in der Regel nach einem Jahr eine Wiederholung der Behandlung. Der lange Zeitraum ist notwendig, damit sich die Haut vorher wieder komplett regenerieren und aufbauen kann.
Was sollte nach einem üblichen Peeling beachtet werden?
Nach einem normalen Peeling sollte man die Haut pflegen. Das kann im Gesichtsbereich beispielsweise mit einem milden, feuchtigkeitsspendenden Gesichtswasser und anschließend mit der üblichen Tages- oder Nachtpflege geschehen.
Auf was muss man nach einem medizinischen Peeling achten?
Da bei einem medizinischen Peeling die Haut zumeist leicht gerötet ist, wird hier in der Regel empfohlen, sie circa drei Monate lang keiner direkten Sonneneinstrahlung auszusetzen. Dementsprechenden ist es ratsam, eine derartige Behandlung in der kalten Jahreszeit durchzuführen, da im Winter die Sonneneinstrahlung geringer ausfällt. Zudem sollte bei einem medizinischen Peeling darauf geachtet werden, dass die Haut anfälliger ist und sehr leicht zu einer Fleckenbildung und/oder Rötungen neigt. Aufgrund dessen ist hier in den meisten Fällen sehr viel Pflege notwendig.
Wo kann man ein Peeling kaufen?
Während das medizinische Peeling von Ärzten angeboten wird, kann ein gängiges Peeling heutzutage nahezu überall erstanden werden. So findet man die verschiedensten Varianten beispielsweise in:
- Drogeriemärkten
- Supermärkten
- Discountern
- Apotheken
Je nach Vorliebe kann man sich hier für ein Peeling entscheiden, dass unter anderem nach den unterschiedlichsten Blumen, Früchten oder auch Kräutern duftet.
Peeling selbst herstellen: einfaches und effektives Zucker-Peeling
Ein Peeling kann man auch ganz einfach selbst herstellen. So werden beispielsweise für ein einfaches Gesichtspeeling folgende Zutaten benötigt:
- 1 Teelöffel Zucker
- 1 Teelöffel Quark
- 1 Teelöffel Honig
Alle drei Zutaten werden in einer Schüssel gut miteinander vermischt. Im Anschluss daran trägt man das Peeling sofort mit kreisenden Bewegungen auf das Gesicht auf. Hier werden durch den Zucker die abgestorbenen Hautschüppchen entfernt und gleichzeitig die Durchblutung angeregt. Außerdem verfeinert der Zucker die durch die Sonne vergrößerten Poren. Der Quark sorgt für Feuchtigkeit, während der Honig die Haut beruhigt und geschmeidig macht.
Fruchtiges Apfel-Peeling für das Gesicht
Wer zur Abwechslung Lust auf ein frisches Peeling hat, dem empfiehlt sich dieses Rezept:
- ½ geraspelter Apfel
- 2 Teelöffel Mohnkörner
- 1 oder auch 2 Teelöffel Honig.
Auch hier werden alle drei Zutaten gut miteinander vermischt und anschließend mit kreisenden Bewegungen in die Gesichtshaut einmassiert. Wer möchte, kann das Gemisch bis zu 15 Minuten einwirken lassen. Dadurch haben die Vitamine Zeit, in die Haut einzudringen, sodass man hier auch gleich von einer Gesichtsmaske profitiert.
Edles Körperpeeling
Wenn es einmal etwas Besonderes sein soll, dann empfiehlt sich das folgende Peeling:
- 5 Esslöffel Zucker
- 3 Esslöffel Sahne
- 2 Esslöffel Honig
Die Vorgehensweise ist auch hier dieselbe: Alle Zutaten werden miteinander vermischt und mit kreisenden Bewegungen aufgetragen.
Was muss man bei selbst hergestellten Peelings beachten?
Selbst gemachte Peelings sollten immer sofort, also frisch verwendet werden. Zudem empfiehlt es sich, das Peeling vorab an einer unauffälligen Stelle zu testen. So kann man feststellen, ob das Peeling vertragen wird. Des Weiteren sollten Schleimhäute, offene Wunden und Ähnliches nicht mit dem Peeling in Berührung kommen, andernfalls können beispielsweise unangenehme Reizungen entstehen.
Selbst hergestellte Peelings mit anderen teilen
Selbst gemachte Peelings bieten sich natürlich auch wunderbar für einen angenehmen Wellness-Tag mit einer Freundin an. Schließlich lässt es sich zu zweit noch besser entspannen, und wenn zusätzlich verschiedene Packungen oder Bäder genossen werden, dann ist es sicherlich ein sehr erholsamer Tag. Wer derartige Wellness-Anwendungen jedoch nicht nur selbst beziehungsweise ab und zu mit der Freundin genießen, sondern sie professionell anbieten möchte, der sollte hierfür am besten einige Vorkenntnisse mitbringen. Diese lernt man beispielsweise im Rahmen einer Wellness Ausbildung beziehungsweise Wellness Massage Ausbildung bei der SWAV.
Weitaus mehr als eine Massage lernen: vielseitige Wellness Massage Ausbildung bei der SWAV
Während der Massage Ausbildung der SWAV steht nicht nur das reine Massieren lernen im Vordergrund, sondern ebenfalls die verschiedensten Wellness-Aspekte sowie die Rechts- und Berufskunde. Wer einen solchen Massagekurs belegt, der besitzt somit fundierte Kenntnisse in den verschiedensten Bereichen. Auf Wunsch können danach natürlich noch weitere Massagekurse absolviert werden, um sich weiterzubilden. Unbedingt notwendig ist das nach einer Massageausbildung bei der SWAV jedoch nicht. Zudem kann man sich mithilfe der Wellness Massage Ausbildung neben- oder auch hauptberuflich selbstständig machen. In der eigenen Praxis ist es dann beispielsweise machbar, Hot-Stone-Massagen, klassische Ganzkörpermassagen, Bäder, Packungen, Peelings und vieles mehr anzubieten. So dient die Massageausbildung oftmals auch als Sprungbrett für die eigene Karriere.
Welches Peeling zu welcher Haut passt
Die Einteilung in mechanisch und chemisch beschreibt nur das Verfahren. Für die Auswahl ist eine andere Frage entscheidend: Wie empfindlich reagiert die Haut, und wie tief soll gearbeitet werden?
| Art | Wirkprinzip | Häufigkeit | Geeignet für |
|---|---|---|---|
| Mechanisch (Salz, Zucker, Granulate) | Abtrag durch Reibung | ein- bis zweimal wöchentlich | robuste Haut am Körper; im Gesicht nur fein und mit wenig Druck |
| Enzympeeling | Enzyme lösen abgestorbene Hautschüppchen ohne Reibung | ein- bis zweimal wöchentlich | empfindliche Haut, Gesicht, alle mit sichtbaren Äderchen |
| Fruchtsäure, niedrig konzentriert | chemische Lockerung der obersten Schicht | ein- bis zweimal wöchentlich, langsam einsteigen | unebenes Hautbild, größere Poren |
| Peel-off-Maske | Film wird abgezogen, nimmt Schüppchen mit | gelegentlich | eher Pflegeerlebnis als Abtrag; nicht bei empfindlicher Haut |
| Medizinisches Peeling | höhere Konzentration, tieferer Abtrag | nach fachlicher Vorgabe | gehört in ärztliche oder kosmetische Fachhände, nicht in die Eigenanwendung |
Die praktische Faustregel: Je empfindlicher die Haut, desto weniger Reibung. Wer nach einem mechanischen Peeling ein Brennen oder eine anhaltende Rötung bemerkt, war zu grob oder hat das falsche Verfahren gewählt — nicht zu selten gepeelt.
Die häufigsten Fehler
Peelings gehören zu den wenigen Pflegeschritten, bei denen mehr eindeutig schlechter ist. Diese sechs Punkte begegnen einem in der Praxis immer wieder:
- Zu häufig. Die Hautbarriere braucht Zeit. Täglich zu peelen führt zu Spannungsgefühl, Rötung und Empfindlichkeit — genau dem Gegenteil des Gewünschten.
- Zu viel Druck. Das Korn erledigt die Arbeit, nicht die Hand. Kreisende Bewegungen ohne Nachdrücken genügen.
- Auf gereizter Haut. Bei Sonnenbrand, offenen Stellen, akuten Entzündungen oder frisch rasierter Haut wird nicht gepeelt.
- Ohne Sonnenschutz danach. Frisch gepeelte Haut ist lichtempfindlicher. Nach Fruchtsäure gilt das besonders.
- Alles auf einmal. Peeling, Maske und ein hochkonzentriertes Serum am selben Abend sind zu viel. Ein Schritt pro Anwendung.
- Küchensalz im Gesicht. Grobe Kristalle erzeugen feine Verletzungen. Für den Körper in Ordnung, fürs Gesicht nicht.
Nach dem Peeling gehört eine rückfettende Pflege dazu, und für die nächsten ein bis zwei Tage keine weiteren reizenden Produkte. Wer das einhält, kommt mit einer Anwendung pro Woche weiter als mit dreien.
Peeling und Massage kombinieren
In der Wellnesspraxis werden beide gern zusammen angeboten, und die Reihenfolge ist dabei nicht beliebig.
- Erst das Peeling, anschließend abduschen oder abnehmen. Die Haut ist danach aufnahmefähiger für das Massageöl.
- Ruhige Griffe wählen. Nach dem Abtrag ist die Haut empfindlicher — die Massage fällt sanfter aus als sonst.
- Ölmenge etwas erhöhen. Die frisch gepeelte Haut nimmt schneller auf; zu wenig Öl zieht an der Oberfläche.
- Keine stark duftenden oder alkoholhaltigen Produkte unmittelbar danach.
- Ruhephase einplanen. Die Zeit nach der Anwendung gehört dazu, nicht zum Aufräumen.
Für ein Wellnessangebot ist die Kombination attraktiv, weil sie mit wenig Aufwand deutlich hochwertiger wirkt als eine Massage allein — und die Zutaten für ein Körperpeeling kosten Cent-Beträge.
Was bei Selbstgemachtem zu beachten ist
Zucker- und Kaffeepeelings lassen sich in fünf Minuten anrühren. Weil sie keine Konservierung enthalten, gelten dafür aber ein paar Regeln, die in Rezeptsammlungen meist fehlen:
- Frisch ansetzen und innerhalb weniger Tage aufbrauchen; im Kühlschrank aufbewahren.
- Sauber arbeiten: saubere Gefäße, kein Hineingreifen mit nassen Fingern — Wasser bringt Keime ein.
- Kein Zitronensaft ins Gesicht. Er ist stark sauer und erhöht die Lichtempfindlichkeit deutlich.
- Feines Korn fürs Gesicht, gröberes höchstens für Beine und Füße.
- An der Ellenbeuge vortesten, wenn eine Zutat neu ist — besonders bei ätherischen Ölen.
- Nicht weitergeben. Wer selbst Hergestelltes verschenkt oder verkauft, unterliegt den Vorgaben für kosmetische Mittel; das reicht von der Sicherheitsbewertung bis zur Kennzeichnung.
Der letzte Punkt wird regelmäßig übersehen und ist der einzige mit rechtlicher Tragweite. Für den eigenen Gebrauch gilt er nicht — sobald etwas den eigenen Haushalt verlässt, schon.
Fazit
Beim Peeling entscheidet weniger das Produkt als die Dosierung: einmal, höchstens zweimal pro Woche, wenig Druck, danach rückfettende Pflege und Sonnenschutz. Empfindliche Haut fährt mit einem Enzympeeling besser als mit Granulat, und medizinische Peelings gehören in qualifizierte Hände. Im Wellnessbereich ist die Kombination aus Peeling und anschließender Massage mit geringem Aufwand ein deutlich hochwertigeres Angebot — vorausgesetzt, die Reihenfolge stimmt und die Griffe fallen danach sanfter aus. Und für alles Selbstgemachte gilt: frisch ansetzen, sauber arbeiten, im eigenen Haushalt behalten.
Häufige Fragen
Wie oft sollte man peelen?
Ein- bis zweimal pro Woche. Häufiger führt zu Spannungsgefühl, Rötung und Empfindlichkeit, weil die Hautbarriere keine Zeit zur Erholung bekommt.
Welches Peeling eignet sich für empfindliche Haut?
Ein Enzympeeling, weil es ohne Reibung arbeitet. Mechanische Peelings mit Granulat eignen sich eher für den Körper; im Gesicht nur fein und mit wenig Druck.
Wann sollte man nicht peelen?
Bei Sonnenbrand, offenen Stellen, akuten Entzündungen, Hauterkrankungen und auf frisch rasierter Haut. Bei unklaren Hautveränderungen gehört die Abklärung zuerst in fachärztliche Hände.
Was ist nach dem Peeling zu beachten?
Eine rückfettende Pflege auftragen, für ein bis zwei Tage auf weitere reizende Produkte verzichten und tagsüber Sonnenschutz verwenden — nach Fruchtsäure besonders konsequent.
Peeling oder Massage zuerst?
Zuerst das Peeling, dann abnehmen oder abduschen, anschließend die Massage. Die Haut ist danach aufnahmefähiger; planen Sie etwas mehr Öl ein und wählen Sie ruhigere Griffe.
Darf man selbst gemachte Peelings verschenken?
Sobald ein selbst hergestelltes Produkt den eigenen Haushalt verlässt, gelten die Vorgaben für kosmetische Mittel — von der Sicherheitsbewertung bis zur Kennzeichnung. Für den Eigengebrauch gilt das nicht.

