21. August 2015
Lesezeit ca. 14 Min.

Der Weg in die Selbstständigkeit als Wellness-Masseur ist erstaunlich unkompliziert: Sie brauchen kein Studium und keine Approbation, sondern eine solide Ausbildung, eine Gewerbeanmeldung und klare Vorstellungen davon, was Sie anbieten dürfen. Wer Entspannungs- und Wohlfühlmassagen fachkundig ausführt, kann sich Schritt für Schritt eine eigene, tragfähige Existenz aufbauen – seriös, planbar und mit viel Freude am direkten Kontakt mit Menschen.

Key Facts – Selbstständig als Wellness-Masseur

  • Kein Studium nötig: Für reine Wellness- und Entspannungsmassagen genügt eine gute fachliche Ausbildung – keine staatliche Approbation.
  • Gewerbe statt Heilberuf: Sie melden ein Gewerbe an; eine Heilpraktiker-Erlaubnis ist nur für Heilbehandlungen erforderlich.
  • Klare Grenze zur Heilkunde: Wellness-Masseure entspannen, sie diagnostizieren und behandeln keine Krankheiten.
  • Geringe Startkosten: Der Einstieg ist mit überschaubarem Kapital möglich – oft reichen Liege, Öle und ein passender Raum.
  • Verdienst je nach Auslastung: Das Einkommen hängt stark von Standort, Preisen und Kundenzahl ab und lässt sich planbar steigern.
  • Spezialisierung als Vorteil: Zusätzliche Techniken wie Hot-Stone oder Aromamassage heben Sie vom Wettbewerb ab.

Die Selbstständigkeit als Wellness-Masseur ist für viele ein Traum: eigenverantwortlich arbeiten, mit den eigenen Händen für Wohlbefinden sorgen und dabei ein solides Einkommen erzielen. Die gute Nachricht ist, dass der rechtliche Rahmen dafür deutlich niedrigschwelliger ist, als viele annehmen. Entscheidend ist, von Anfang an sauber zu trennen, was Sie anbieten – und was ausdrücklich nicht in Ihren Zuständigkeitsbereich fällt. Dieser Ratgeber führt Sie Schritt für Schritt durch Voraussetzungen, Anmeldung, Praxisaufbau und Kundengewinnung.

Wellness-Masseur werden: Voraussetzungen

Selbstbewusster Wellness-Masseur in seinem eigenen, hell und ruhig gestalteten Studio an der Massageliege
© WellnessInPerfektion WIP GmbH (KI/künstlich erzeugt)

Grundsätzlich gibt es für die Tätigkeit als gewerblicher Wellness-Masseur keine gesetzlich vorgeschriebene Ausbildung und keine Zugangsbeschränkung wie bei geschützten Heilberufen. Das bedeutet allerdings nicht, dass fachliches Können nebensächlich wäre – im Gegenteil. Ihre Kundinnen und Kunden legen sich buchstäblich in Ihre Hände und erwarten eine angenehme, sichere und wohltuende Behandlung. Ohne fundiertes Wissen über Grifftechniken, Anatomie und Kontraindikationen lässt sich das dauerhaft nicht leisten.

Neben dem handwerklichen Können sind persönliche Eigenschaften mindestens ebenso wichtig. Erfolgreiche Wellness-Masseure bringen typischerweise bestimmte Voraussetzungen mit, die sich im Alltag immer wieder bewähren. Wer ehrlich prüft, ob diese Punkte auf ihn zutreffen, trifft eine tragfähige Entscheidung für die Selbstständigkeit.

  • Freude am Kontakt mit Menschen und ein feines Gespür für deren Wohlbefinden
  • Körperliche Belastbarkeit, da das Massieren durchaus kräftezehrend ist
  • Zuverlässigkeit, Diskretion und ein gepflegtes, vertrauenswürdiges Auftreten
  • Bereitschaft, betriebswirtschaftliche Aufgaben wie Buchhaltung und Terminplanung zu übernehmen
  • Ein hohes Bewusstsein für Hygiene und für die Grenzen der eigenen Tätigkeit

Ein wichtiger Punkt betrifft die eigene Gesundheit: Wer über Jahre täglich massiert, belastet den eigenen Bewegungsapparat erheblich. Eine gute Ausbildung vermittelt daher nicht nur Techniken für den Kunden, sondern auch die richtige Körperhaltung und Ergonomie, um Rücken, Schultern und Handgelenke zu schonen. So bleibt der Traumberuf langfristig ausübbar. Viele Einsteiger unterschätzen zudem, dass Selbstständigkeit auch Selbstorganisation bedeutet: Sie sind nicht nur Masseur, sondern zugleich Ihr eigener Terminplaner, Buchhalter und Marketingverantwortlicher. Wer das von Beginn an akzeptiert und sich Routinen aufbaut, arbeitet deutlich entspannter und behält den Überblick über Einnahmen, Termine und die eigene Belastungsgrenze.

Ausbildung & Qualifikation

Auch wenn keine Ausbildung gesetzlich vorgeschrieben ist, sollten Sie eine solide Qualifikation als Fundament Ihrer Selbstständigkeit betrachten – nicht als Kostenfaktor, sondern als Investition. Kundinnen und Kunden merken sehr schnell, ob jemand sein Handwerk beherrscht, und zufriedene Kunden kommen wieder und empfehlen Sie weiter. Gerade Mundpropaganda ist in diesem Beruf der stärkste Wachstumsmotor.

Eine gute Wellness-Massage-Ausbildung deckt mehrere Bereiche ab, die aufeinander aufbauen. Vor der Buchung eines Kurses lohnt es sich, auf Inhalte und Praxisanteil zu achten, denn Massieren lernt man vor allem durch Üben unter fachkundiger Anleitung.

  • Grundlagen der Anatomie und der Muskel- und Bindegewebsstrukturen
  • Klassische Grifftechniken sowie ausgewählte Wellness-Massageformen
  • Erkennen von Kontraindikationen – also Situationen, in denen nicht massiert werden darf
  • Hygiene, Vorbereitung des Behandlungsraums und Kundengespräch
  • Ergonomisches Arbeiten zum Schutz der eigenen Gesundheit

Eine Spezialisierung erhöht Ihre Attraktivität am Markt spürbar. Klassische schwedische Massagen bieten viele an – wer zusätzlich exotischere Formen beherrscht, hebt sich ab. Beliebte Ergänzungen sind Hot-Stone-Massage, Aromaölmassage, Klangschalenmassage oder Fußreflexzonenmassage. Solche Zusatzqualifikationen lassen sich schrittweise aufbauen und erlauben es Ihnen, höhere Preise seriös zu begründen.

Experten-Tipp: Starten Sie nicht mit einem überladenen Angebot, sondern mit zwei bis drei Massageformen, die Sie wirklich sicher beherrschen. Ein klares, hochwertiges Angebot wirkt professioneller als eine lange Liste, bei der die Qualität schwankt. Ihr Ruf entsteht aus Verlässlichkeit – lieber weniger anbieten und das auf konstant hohem Niveau, als sich zu verzetteln.

Gewerbe anmelden & Rechtliches

Wer Wellness-Massagen gegen Bezahlung anbietet, übt eine gewerbliche Tätigkeit aus und muss diese beim zuständigen Gewerbeamt anmelden. Das ist unkompliziert, kostet in der Regel nur eine geringe Gebühr und ist meist am selben Tag erledigt. Anschließend meldet sich das Finanzamt und teilt Ihnen eine Steuernummer zu. Ein Studium oder eine besondere Genehmigung sind für reine Wellnessmassagen nicht erforderlich.

Damit der Start reibungslos verläuft, sollten Sie einige organisatorische und rechtliche Schritte von Beginn an mitdenken. Diese Punkte gehören zur seriösen Grundausstattung jeder selbstständigen Tätigkeit.

  • Gewerbeanmeldung beim örtlichen Gewerbeamt vornehmen
  • Beim Finanzamt die steuerliche Erfassung ausfüllen und über die Kleinunternehmerregelung entscheiden
  • Eine Berufshaftpflichtversicherung abschließen, die auf Massagetätigkeiten zugeschnitten ist
  • Prüfen, ob eine Mitgliedschaft bei der IHK oder Berufsgenossenschaft besteht
  • Von Anfang an eine ordentliche Einnahmen-Überschuss-Rechnung führen oder eine Steuerberatung hinzuziehen

Ein häufiger Irrtum betrifft die Krankenkassen: Reine Wellnessmassagen sind Privatleistungen und werden nicht über die gesetzliche Krankenversicherung abgerechnet. Das ist kein Nachteil, sondern schafft klare Verhältnisse – Sie arbeiten im Wellness- und Entspannungsmarkt, nicht im medizinischen Erstattungssystem. Genau diese Abgrenzung ist auch rechtlich der wichtigste Punkt.

Abgrenzung zur Heilkunde

Die zentrale Regel für Ihre Selbstständigkeit lautet: Ein Wellness-Masseur bietet Entspannung und Wohlbefinden – aber keine Heilbehandlung. Sobald Sie Krankheiten erkennen, lindern oder heilen wollen, betreten Sie das Feld der Heilkunde, das in Deutschland ausdrücklich geregelt ist. Diese Grenze müssen Sie kennen und im Alltag konsequent einhalten, um rechtlich sicher zu bleiben.

Damit die Abgrenzung im Praxisalltag gelingt, hilft es, sich die erlaubten und die nicht erlaubten Tätigkeiten klar vor Augen zu führen. Die folgende Orientierung schützt Sie vor rechtlichen Problemen und vor überzogenen Erwartungen Ihrer Kunden.

  • Erlaubt: Entspannungs-, Wohlfühl- und Wellnessmassagen zur allgemeinen Entspannung und zum Wohlbefinden
  • Erlaubt: Beratung zu Ablauf, Ölen und Anwendungen im rein wellnessbezogenen Rahmen
  • Nicht erlaubt: Diagnosen stellen oder Aussagen darüber treffen, welche Krankheit vorliegt
  • Nicht erlaubt: Heilversprechen wie das Versprechen, Beschwerden oder Krankheiten zu heilen
  • Nicht erlaubt: Gezielte Behandlung von Erkrankungen – das setzt eine Heilpraktiker-Erlaubnis oder eine physiotherapeutische Ausbildung mit entsprechender Zulassung voraus

Praktisch bedeutet das: Formulieren Sie Ihr Angebot und Ihre Werbung in der Sprache des Wohlbefindens. Begriffe wie „Entspannung", „Wohlfühlmassage" oder „Auszeit für Körper und Sinne" sind unbedenklich. Vermeiden Sie dagegen Aussagen, die eine medizinische Wirkung versprechen. Wenn eine Kundin oder ein Kunde von akuten Beschwerden oder einer Erkrankung berichtet, verweisen Sie freundlich an Ärzte oder Therapeuten – das ist seriös und schützt beide Seiten.

Praxis aufbauen: Standort & Ausstattung

Für den Praxisaufbau haben Sie mehr Freiheiten, als viele denken. Sie müssen nicht sofort ein teures Ladengeschäft mieten. Viele erfolgreiche Wellness-Masseure starten mit einem kleinen, ruhigen Raum, mobil bei den Kunden zu Hause oder als Untermieter in einem Kosmetik- oder Fitnessstudio. Wichtig ist, dass die Atmosphäre stimmt, denn Entspannung entsteht durch Ruhe, Wärme und ein gepflegtes Ambiente.

Die Grundausstattung lässt sich mit überschaubarem Budget zusammenstellen und später erweitern. Achten Sie bei der Anschaffung auf Qualität dort, wo es zählt – vor allem bei der Massageliege, die täglich beansprucht wird.

  • Eine stabile, höhenverstellbare Massageliege für rückenschonendes Arbeiten
  • Hochwertige Massageöle sowie frische Handtücher und Laken
  • Angenehme, dimmbare Beleuchtung, ruhige Musik und eine warme Raumtemperatur
  • Hygieneartikel, Desinfektionsmittel und ein durchdachtes Reinigungskonzept
  • Ein einfaches System für Termine, Rechnungen und Kundendaten

Beim Standort gilt: Erreichbarkeit und Wohlfühlfaktor schlagen Prestige-Lage. Ein ruhiges Straßenbild, Parkmöglichkeiten oder eine gute Anbindung sind oft wichtiger als eine teure Innenstadtadresse. Wer mobil startet, spart Miete und kann später mit den ersten Stammkunden in eigene Räume wachsen. Denken Sie auch an praktische Details, die den Unterschied machen: eine erreichbare Toilette für Gäste, eine ruhige Warteecke und die Möglichkeit, ungestört und ohne Lärm von außen zu arbeiten. Ein rundum stimmiges Ambiente signalisiert Professionalität und trägt maßgeblich dazu bei, dass Kundinnen und Kunden sich fallen lassen können und gerne wiederkommen.

Kunden gewinnen & Marketing

Die beste Massage nützt wenig, wenn niemand von Ihnen weiß. Kundengewinnung ist daher kein Nebenschauplatz, sondern ein zentraler Teil Ihrer Selbstständigkeit – gerade in der Anfangsphase. Die gute Nachricht: In diesem Beruf zählt Vertrauen, und Vertrauen lässt sich mit vergleichsweise einfachen Mitteln aufbauen.

Ein durchdachter Mix aus Online-Präsenz und persönlicher Empfehlung bringt in der Regel die besten Ergebnisse. Sie müssen nicht alles gleichzeitig umsetzen, sondern können Schritt für Schritt starten und ausbauen.

  • Eine schlichte, professionelle Website mit Angebot, Preisen und Kontaktmöglichkeit
  • Ein gepflegter Eintrag in Kartendiensten und Branchenverzeichnissen für die lokale Auffindbarkeit
  • Social-Media-Kanäle mit ruhigen, atmosphärischen Bildern Ihres Studios
  • Kooperationen mit Fitnessstudios, Kosmetikpraxen, Hotels oder Yogastudios
  • Ein Gutschein- und Empfehlungsprogramm, das zufriedene Kunden zu Botschaftern macht

Der wichtigste Marketingkanal bleibt die zufriedene Kundschaft selbst. Wer einmal eine wohltuende Behandlung erlebt hat, kommt wieder und erzählt davon. Investieren Sie deshalb Zeit in das Kundenerlebnis: Pünktlichkeit, ein freundliches Gespräch, eine saubere Umgebung und ein ehrliches Interesse am Wohlbefinden Ihrer Gäste wirken stärker als jede bezahlte Anzeige.

Preise & Wirtschaftlichkeit

Beim Thema Verdienst ist Ehrlichkeit wichtig: Wie viel Sie als selbstständiger Wellness-Masseur verdienen, hängt von vielen Faktoren ab und lässt sich nicht pauschal versprechen. Entscheidend sind Ihr Standort, Ihre Preisgestaltung, die Auslastung und Ihre laufenden Kosten. Ein realistischer Blick auf diese Stellschrauben hilft mehr als optimistische Fantasiezahlen.

Bei der Kalkulation sollten Sie von Anfang an alle Kosten berücksichtigen und Ihren Stundensatz so ansetzen, dass er auch Pausen, Vorbereitung und wirtschaftlich schwächere Wochen trägt. Folgende Punkte gehören in eine saubere Preisplanung.

  • Raum- oder Mietkosten sowie Ausstattung und Verbrauchsmaterial
  • Versicherungen, Steuern und Beiträge
  • Zeit für Terminorganisation, Reinigung und Marketing, die nicht direkt bezahlt wird
  • Rücklagen für Urlaub, Krankheit und Anschaffungen
  • Ein Preis, der zur Qualität und zum lokalen Marktumfeld passt

Realistisch gedacht kann eine gut ausgelastete Praxis ein solides Einkommen ermöglichen – vorausgesetzt, die Terminkalender füllen sich und die Preise sind fair kalkuliert. In der Anfangszeit ist es normal, dass die Auslastung erst wächst. Wer geduldig bleibt, an der Qualität arbeitet und die Wirtschaftlichkeit im Blick behält, baut Schritt für Schritt eine tragfähige Existenz auf.

Häufige Stolpersteine

Viele Fehler beim Start in die Selbstständigkeit lassen sich vermeiden, wenn man sie kennt. Die häufigsten Stolpersteine haben weniger mit dem Massieren selbst zu tun als mit Planung, Recht und Erwartungshaltung. Ein nüchterner Blick auf typische Fallstricke erspart Ihnen Ärger.

Die folgenden Punkte tauchen in der Praxis immer wieder auf. Wer sie von Beginn an berücksichtigt, startet deutlich entspannter.

  • Unklare Abgrenzung zur Heilkunde und riskante Heilversprechen in der Werbung
  • Zu niedrige Preise, die die eigenen Kosten und den Wert der Leistung nicht decken
  • Vernachlässigte Buchhaltung und fehlende Rücklagen für Steuern
  • Fehlende oder unpassende Berufshaftpflichtversicherung
  • Zu breites Angebot bei zu wenig gefestigter Praxis in einzelnen Techniken

Wer diese Punkte ernst nimmt, legt ein solides Fundament. Selbstständigkeit bedeutet nicht, alles auf einmal perfekt zu machen, sondern klug zu starten und stetig dazuzulernen. Holen Sie sich im Zweifel früh fachlichen Rat, etwa zu Steuern oder Versicherungen, statt Fehler teuer zu wiederholen.

Fazit

Der Weg in die Selbstständigkeit als Wellness-Masseur ist gut machbar – er erfordert kein Studium, aber echtes Können, saubere Rechtsgrundlagen und Geduld beim Aufbau. Wer eine fundierte Ausbildung als Basis nimmt, das Gewerbe ordentlich anmeldet, die Grenze zur Heilkunde konsequent respektiert und mit Herz am Kundenerlebnis arbeitet, kann sich eine sichere und erfüllende Existenz schaffen. Der entscheidende erste Schritt ist die Qualifikation.

Die Sport- und Wellness-Akademie (SWAV) begleitet Sie dabei von Anfang an: In unseren Wellness-Massage-Ausbildungen lernen Sie die Techniken fachkundig und praxisnah, bereiten sich gezielt auf die Selbstständigkeit vor und legen so den Grundstein für Ihren Erfolg. Entdecken Sie jetzt unsere Online-Ausbildungen und starten Sie sicher in Ihre Zukunft.

Häufige Fragen zur Selbstständigkeit als Wellness-Masseur

Brauche ich für die Selbstständigkeit als Wellness-Masseur ein Studium?

Nein. Für reine Wellness- und Entspannungsmassagen ist weder ein Studium noch eine staatliche Approbation vorgeschrieben. Eine fundierte fachliche Ausbildung ist jedoch dringend zu empfehlen, damit Sie sicher, professionell und ohne Risiko für sich und Ihre Kunden arbeiten können.

Muss ich ein Gewerbe anmelden?

Ja. Wer Wellnessmassagen gegen Bezahlung anbietet, übt eine gewerbliche Tätigkeit aus und meldet diese beim örtlichen Gewerbeamt an. Anschließend erfolgt die steuerliche Erfassung beim Finanzamt. Der Vorgang ist unkompliziert und meist am selben Tag erledigt.

Wo liegt die Grenze zwischen Wellnessmassage und Heilkunde?

Ein Wellness-Masseur bietet Entspannung und Wohlbefinden, stellt aber keine Diagnosen und macht keine Heilbehandlungen oder Heilversprechen. Sobald Krankheiten gezielt behandelt werden sollen, ist eine Heilpraktiker-Erlaubnis oder eine physiotherapeutische Zulassung nötig. Diese Grenze sollten Sie im Alltag und in der Werbung konsequent einhalten.

Wie viel kann ich als selbstständiger Wellness-Masseur verdienen?

Das lässt sich nicht pauschal sagen. Der Verdienst hängt von Standort, Preisen, Auslastung und Kosten ab. Eine gut ausgelastete Praxis mit fair kalkulierten Preisen kann ein solides Einkommen ermöglichen, in der Anfangsphase wächst die Auslastung jedoch meist erst allmählich.

Welche Versicherung brauche ich?

Wichtig ist vor allem eine auf Massagetätigkeiten zugeschnittene Berufshaftpflichtversicherung. Sie schützt Sie, falls einer Kundin oder einem Kunden im Zusammenhang mit der Behandlung ein Schaden entsteht. Details klären Sie am besten mit einem auf Selbstständige spezialisierten Versicherungsberater.

Wie gewinne ich am Anfang meine ersten Kunden?

Bewährt haben sich eine schlichte Website, Einträge in lokalen Kartendiensten, Social-Media-Präsenz und Kooperationen mit Fitness-, Kosmetik- oder Yogastudios. Der stärkste Kanal bleibt aber die persönliche Empfehlung: Ein rundum gelungenes Kundenerlebnis sorgt für Wiederkehr und Weiterempfehlung.

Quellen & Weiterführende Literatur

  1. Wikipedia: Masseur
  2. Wikipedia: Gewerbe
  3. BMWK-Portal: Existenzgründer
  4. Wikipedia: Wellness
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Über den Autor
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Ulrich Pötter

Der Autor Ulrich Pötter ist selbst staatlich anerkannter Therapeut und Präventionsexperte. Seit über 20 Jahren beschäftigt er sich mit innovativen Ausbildungskonzepten in den Bereichen Massage, Fitness, Wellness, Heilpraktik und Prävention. Er hat fünf professionelle Akademien gegründet, bei denen er auch heute noch Geschäftsführer und Direktor ist.

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Bernd Steinrichter
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vor einer Woche
Tolles Webinar gehabt, sehr informativ und gut für die Prüfungsvorbereitung !
Marc Brene
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vor einer Woche
Sehr gutes Webinar. Pflichtveranstaltung für den Fernlehrgang "Fitnesscoach". Alle Inhalte wurden von Ralf super erklärt und zwischendrin immer mal noch kleine Tipps "aus der Praxis für die Praxis". Vielen Dank für zwei lustige und sehr informative Tage.
Thorsten R.
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Noémi Réman
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Denis Wilisch-Kolmstetter
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vor einem Monat
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Andre Stix
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vor 2 Monaten
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Heike Regenberg
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vor 2 Monaten
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Ab Ab