Wellness-Wickel: Entspannung und Prävention
Wickel assoziieren vielen Menschen als Behandlungsmethode bei verschiedenen Krankheiten. Doch die kalten oder warmen Umschläge können noch weitaus mehr. So werden sie beispielsweise auch im Wellness-Bereich häufig verwendet.
Key Facts – Wellness-Wickel: Formen, Aufbau und Anwendung
- Die Temperatur entscheidet: warm, kalt, temperaturansteigend oder als Body-Wrap mit Wirkstoffen.
- Kalt nur auf Warm: Wer fröstelt oder kalte Füße hat, bekommt keinen kalten Wickel.
- Drei Lagen: Innentuch feucht, Zwischentuch saugend, Außentuch wärmend — alle faltenfrei.
- Feucht, nicht tropfend: Ein zu nasses Innentuch kühlt zu schnell aus.
- Nachruhe gehört dazu: mindestens so lange wie die Liegezeit, zugedeckt und ohne Gespräche.
- In Rufweite bleiben: Eine eingewickelte Person kann sich nicht ohne Weiteres selbst befreien.
Was sind Wickel?
Wickel sind oft durchgeführte Anwendungen, bei denen mithilfe von Folien oder Tüchern verschiedene Körperteile umwickelt werden. Je nach Einsatzzweck kann man die Tücher entweder mit warmem oder mit kaltem Wasser anfeuchten. Ebenso sind Wickel aber auch mit Mineralschlamm, Kräuter sowie Pasten möglich.
Wie wird gewickelt?
Generell besteht ein Wickel immer aus gleich drei verschiedenen Teilen:
(1) Als Erstes wird ein Leinentuch wenigstens einmal, besser jedoch zwei bis sechs Mal gefaltet. Anschließend taucht man das Tuch in das warme oder auch kalte Wasser, wringt es aus und legt es anschließend faltenfrei um den Körper beziehungsweise um die betreffende Stelle.
(2) Danach wird ein zweites, trockenes oder größeres Leinentuch über das Erste gewickelt.
(3) Abschließend sollte der Körper in ein weiches, warmes Woll- oder auch Flanelltuch gewickelt werden. Ausnahme: Es handelt sich um einen dem Körper Wärme entziehenden Wickel. Dann muss anstatt des Woll- oder Flannelltuchs ein drittes Leinentuch genommen werden. Auf diese Weise verhindert man einen Wärmestau im Körper.
Wickel - verschiedene Anwendungsformen
Wickel gibt es für die verschiedensten Anwendungsformen. Hier unterscheidet man in der Regel vier Arten:
1. Kalter, Wärme stauender Wickel
Bei diesem Wickel setzt zu Beginn ein Kältegefühl ein, wobei die jeweilige Körperstelle jedoch im Laufe der Behandlung recht schnell erwärmt. Bei einem kalten, Wärme stauendem Wickel sollte man eine Behandlungsdauer von ein bis eineinhalb Stunden einrechnen. Verspürt der Patient jedoch nach etwa 30 Minuten keine Erwärmung, dann ist es wichtig, hier eine Wärmflasche oder eine feuchtigkeitssichere Heizdecke zu verwenden, um die Erwärmung zu erreichen. Sollte dem Patienten dann immer noch kalt sein, muss das Wickeln abgebrochen werden.
2. Kalter, Wärme entziehender Wickel
Hier wird der Wickel gewechselt, wenn das Innentuch warm wird. Das ist in der Regel nach circa zehn bis 15 Minuten der Fall. Dieser Wickel kann bis zu einer Dauer von ein bis zwei Stunden mehrfach angewendet werden.
3. Kalter, schweißtreibender Wickel
Zunächst sorgt dieser Wickel für ein Kältegefühl, anschließend geht dieser jedoch recht schnell in eine Erwärmung bis hin zu einem recht starken Schweißausbruch über. Um die Wirkung des Wickels zu verstärken, ist es ebenfalls möglich, Tees mit schweißtreibender Wirkung zu trinken.
4. Warmer Wickel
Wendet man einen warmen Wickel an, so wird dieser ganz einfach erst dann abgenommen, wenn er abgekühlt ist.
Auf was muss man bei einem Wickel generell achten?
Bei einem Wickel sollte man immer darauf achten, dass eine dementsprechende Erwärmung einsetzt. Sollte es den Patienten frösteln, dann muss das Wickeln abgebrochen werden. Hier ist es wichtig, dass der Patient trocken gerieben und das Bett beziehungsweise die Couch oder Liege mithilfe von einer Wärmflasche oder auch einer Heizdecke schnell erwärmt wird. Des Weiteren darf bei einem Wickel keine Luft an den Körper gelangen. In diesem Fall ist er unwirksam. Schlimmstenfalls kann der Wickel dann sogar schädlich sein. Aufgrund dessen sollte man beim Wickeln immer daran denken, dass ein guter, sauberer Abschluss notwendig ist.
Anwendungsbereiche von Wickeln
Wickel haben eine lange Tradition in der Hausmedizin. Im Wellnessbereich, um den es hier geht, werden sie dagegen ausschließlich für Wohlbefinden, Hautpflege und Entspannung eingesetzt – nicht zur Behandlung von Beschwerden. Außerdem setzen hier oftmals noch weitere Effekte ein. So werden Eiswickel wegen des erfrischenden Hautgefühls geschätzt, Algenwickel wegen der gepflegten, weich wirkenden Haut und Dampfwickel wegen des angenehmen Wärmeempfindens.
Wo werden Wellness-Wickel angeboten?
Wellness-Wickel werden vor allem in Spas und Wellness-Centern angeboten. Doch auch Hotels mit eigenem Wellness-Bereich setzen immer mehr auf die Wirkung der wohltuenden Umschläge. Des Weiteren gibt es beispielsweise auch Masseure mit einer Wellness Ausbildung, die solche Präventions-Angebote durchführen.
Kann man Wellness-Wickel auch zu Hause anwenden?
Wellness-Wickel können generell auch daheim durchgeführt werden. Je nachdem, welche Stelle man wickeln möchte, kann dies allein oder auch mit der Hilfe einer zweiten Person in die Tat umgesetzt werden. Empfehlenswert ist hier beispielsweise ein Wellnesstag, der zusammen mit einer Freundin oder dem Lebensgefährten genossen wird.
Das Body-Wrapping
Neben den Wickeln wird im Wellness-Bereich aber auch das Body Wrapping angeboten. Hier fällt beim Wickeln das Leinentuch oftmals weg. Dafür wird beispielsweise eine Creme, Paste oder auch Kräuter aufgetragen und mithilfe von Frischhaltefolie fest gewickelt.
Wo findet man das Zubehör?
Das notwendige Zubehör für eine herrlich entspannte Wellness-Anwendung findet man unter anderem in Drogerien oder auch im Internet. Hier gibt es recht günstige Sets, mit deren Hilfe die Wellness-Wickel und auch das Body-Wrapping leicht durchführbar sind. Generell ist es aber auch möglich, einen Wickel komplett selbst herzustellen.
Selbstgemachter Kaffee-Wickel: ein wärmendes Hausrezept
Wer kein Wickel-Set kaufen möchte, der kann sich zu Hause aber auch ganz einfach selbst einen angenehmen Wickel herstellen. Für einen Kaffee-Wickel, als Beispiel, werden folgende Zutaten benötigt:
- 250 Milliliter Wasser
- 15 gehäufte Esslöffel Kaffee-Pulver
- Frischhaltefolie sowie Küchenrolle
Der Wickel beziehungsweise das Body-Wrapping, sollte auf einer Flecken unempfindlichen Stelle angewendet werden. Als Erstes wird das Kaffee-Pulver mit dem Wasser aufgebrüht. Anschließend lässt man den Kaffee etwas abkühlen. Dann wird nicht nur der Kaffee, sondern ebenfalls der Kaffeesatz in der Filtertüte sowie die Frischhaltefolie und die Küchenrolle zum Behandlungsort, wie etwa dem Badezimmer, mitgenommen. Die Wirkung des Kaffee-Wickels wird noch unterstützt, wenn vorher ein Peeling gemacht wird. Danach werden die Küchentücher gut mit dem lauwarmen Kaffee getränkt und auf die gewünschten Stellen aufgetragen. Jetzt ist es wichtig, alles mit einer doppelten Lage aus Frischhaltefolie gut zu umwickeln. Nach einer Einwirkzeit von etwa 30 Minuten kann der Wickel abgenommen und geduscht werden. Es empfiehlt sich, anschließend eine Pflegecreme aufzutragen. Wer das Body-Wrapping als festen Bestandteil seiner Hautpflege-Routine nutzen möchte, wendet es üblicherweise einmal wöchentlich an.
Wellness-Wickel: für jeden geeignet?
Wellness-Wickel sind nicht für jeden geeignet. So sollten unter anderem schwangere Frauen oder auch Personen mit Thrombose, einem starken Bluthochdruck und Niereninsuffizienz kein Body Wrapping durchführen. Dasselbe gilt zum Beispiel für Patienten mit aktiven Krampfadern und Venenentzündungen. Wer sich nicht sicher ist, ob das Wickeln für einen selbst das richtige Mittel ist, dann empfiehlt es sich, vorab bei einem Hausarzt nachzufragen.
Wellness-Wickel bei anderen anwenden?
Wer Wellness-Wickel nicht nur bei sich selbst oder im Rahmen eines Wellness-Tages bei einer Freundin anwenden möchte, der sollte hierfür eine gewisse Ausbildung mitbringen. Mittlerweile besitzt der Wellness-Bereich ein großes Ansehen, sodass es durchaus möglich ist, hier entweder als Angestellte/r oder auch als Selbstständige/r zu arbeiten. So kann man Hobby und Beruf miteinander kombinieren.
Wellness Ausbildung: auch neben dem Beruf möglich
Eine Wellness Ausbildung, wie sie zum Beispiel von der SWAV angeboten wird, bildet hier eine gute Grundlage um nicht nur die verschiedensten Wellness-Anwendungen, sondern auch gleich die unterschiedlichsten Massagetechniken und vieles mehr zu erlernen. Das bietet den Vorteil, dass man nach Abschluss der Wellness Massage Ausbildung ebenfalls in der Lage ist, beispielsweise die unterschiedlichsten Massagearten, Bäder und Packungen anzuwenden. Neben dem Massieren lernen stehen hier noch weitere wichtige Dinge im Vordergrund, die hilfreich und nützlich sind, wenn man im Wellness-Bereich arbeiten möchte. Dazu gehört unter anderem die Rechts- und Berufskunde. Die Massage Ausbildung bei der SWAV kann ganz einfach auch neben dem Beruf absolviert werden. Hierfür reichen bereits einige Urlaubs-Tage aus. Trotz dieser kurzen Zeit, die die Massageausbildung in Anspruch nimmt, handelt es sich hierbei um eine qualitativ hochwertige Ausbildung, in deren Verlauf die Teilnehmer alles Wichtige erlernen.
Massage lernen: mithilfe der Wellness Massage Ausbildung zur eigenen Praxis?
Da man bei der SWAV nicht nur das Massieren, sondern vieles mehr lernt, kann man nach Abschluss der Ausbildung ebenso im Wellness-Bereich als Angestellte/r, sowie als Selbstständige/r in der eigenen Praxis zu arbeiten. So öffnet sich den Teilnehmer hiermit auch eine Karriere im Wellness-Bereich. Wenn es gewünscht wird, ist es natürlich immer wieder einmal machbar, weitere Massagekurse zu belegen. Schließlich ist man mit jedem zusätzlichen Massagekurs in der Lage, seinen Patienten ein größeres Angebot zu offerieren.
Warm, kalt oder ansteigend: was den Unterschied macht
Der Begriff „Wickel" fasst Anwendungen zusammen, die sich in einem entscheidenden Punkt unterscheiden — in der Temperatur. Sie bestimmt, wie sich die Anwendung anfühlt, wie lange sie liegen bleibt und für wen sie sich eignet.
Im Wellnessbereich sind vier Formen gebräuchlich. Die Unterschiede zu kennen, erspart die häufigste Fehlentscheidung: einen warmen Wickel bei jemandem anzulegen, der Wärme ohnehin schlecht verträgt.
| Form | Temperatur | Liegezeit | Wofür sie im Wellnessbereich eingesetzt wird |
|---|---|---|---|
| Warmer Wickel | etwa 38 bis 40 Grad | 20 bis 30 Minuten | Wärmegefühl und Entspannung, gern als Abschluss eines Wellnessablaufs |
| Kalter Wickel | kühl bis Raumtemperatur | 10 bis 20 Minuten oder bis er sich erwärmt hat | Frischeempfinden, etwa nach Sonne oder nach dem Sport |
| Temperaturansteigender Wickel | lauwarm, wird durch den Körper erwärmt | etwa 20 Minuten | sanfter Übergang für alle, die weder Kälte noch starke Wärme mögen |
| Body-Wrap | warm | 30 bis 45 Minuten | Hautpflege mit Wirkstoffen wie Alge, Kreide oder Kaffee |
Eine Grundregel gilt für alle vier: Kalt wird nur angelegt, wenn die Person warm ist. Wer bereits fröstelt oder kalte Füße hat, bekommt keinen kalten Wickel — der Körper kann die Kälte dann nicht ausgleichen, und aus der Anwendung wird eine unangenehme Erfahrung.
Der Aufbau: drei Lagen, eine Reihenfolge
Ein Wickel besteht klassisch aus drei Tüchern. Wer eine Lage weglässt, bekommt entweder ein nasses Bett oder eine Anwendung, die nach fünf Minuten kalt ist. Die Reihenfolge von innen nach außen:
- Das Innentuch aus Baumwolle oder Leinen wird angefeuchtet und gut ausgewrungen. Es soll feucht sein, nicht tropfen — das ist der Punkt, an dem die meisten zu großzügig sind.
- Das Zwischentuch nimmt die Feuchtigkeit auf und schützt die äußere Lage. Ein einfaches Geschirr- oder Handtuch genügt.
- Das Außentuch aus Wolle oder Frottee hält die Temperatur. Es wird faltenfrei und stramm, aber nicht einschnürend angelegt.
Alle drei Lagen liegen glatt an. Jede Falte drückt nach zehn Minuten, jede Lücke lässt Luft an die Haut und beendet die Wirkung vorzeitig. Nach dem Abnehmen gehört eine Ruhephase dazu — mindestens so lange, wie der Wickel gelegen hat, zugedeckt und ohne Gespräche.
Wann kein Wickel angelegt wird
Wickel gelten als sanft, wirken aber auf den gesamten Kreislauf und auf die Haut. In den folgenden Situationen wird nicht angelegt oder erst nach ärztlicher Rücksprache:
- Bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen und nicht eingestelltem Bluthochdruck: großflächige Wärme belastet den Kreislauf spürbar.
- Bei akuten Infekten und Fieber: Das gehört in ärztliche Hände, nicht in den Wellnessbereich.
- Bei offenen Wunden, Ausschlägen und akuten Hauterkrankungen im vorgesehenen Bereich.
- Bei bekannten Allergien gegen den verwendeten Zusatz — Alge, Heublume und ätherische Öle sind häufige Auslöser.
- Bei Krampfadern und bekannten Thrombosen: keine Wärmeanwendung an den Beinen ohne ärztliche Rücksprache.
- Bei gestörtem Temperaturempfinden, etwa bei Nervenerkrankungen — die betroffene Person kann zu große Hitze nicht rechtzeitig melden.
- In der Schwangerschaft: keine großflächigen warmen Wickel am Rumpf; die Freigabe kommt aus der ärztlichen Betreuung.
Bei Wirkstoffen, die zum ersten Mal verwendet werden, empfiehlt sich eine kleine Probe in der Ellenbeuge, etwa zwanzig Minuten vorher. Das kostet nichts und verhindert die unangenehmste aller Überraschungen.
Die häufigsten Fehler in der Praxis
Wickel sind einfach — und genau deshalb schleichen sich immer dieselben Nachlässigkeiten ein. Diese sechs Punkte entscheiden darüber, ob eine Anwendung als wohltuend oder als lästig erinnert wird.
- Das Innentuch ist zu nass. Es soll feucht sein. Tropfende Tücher kühlen zu schnell aus und durchnässen die übrigen Lagen.
- Zu locker gewickelt. Zwischen Tuch und Haut darf keine Luft stehen, sonst kühlt der Wickel innerhalb weniger Minuten aus.
- Zu fest gewickelt. Die Grenze ist erreicht, wenn es drückt oder das Atmen einschränkt. Am Rumpf immer im Ausatmen anlegen.
- Kalte Füße übersehen. Wer kalte Füße hat, wird nicht warm — eine Wärmflasche oder dicke Socken vorher lösen das Problem.
- Zu lange liegen gelassen. Nach dem Auskühlen wirkt ein Wickel nicht weiter, er wird nur unangenehm.
- Keine Nachruhe eingeplant. Die Zeit nach dem Abnehmen gehört zur Anwendung. Wer danach sofort aufsteht, verschenkt den größten Teil des Effekts.
Und ein Punkt, der über allem steht: Bleiben Sie in Rufweite und fragen Sie nach fünf Minuten einmal nach. Eine Person, die eingewickelt auf einer Liege liegt, kann sich nicht ohne Weiteres selbst befreien.
Fazit
Wellness-Wickel gehören zu den einfachsten Anwendungen überhaupt — und gerade deshalb entscheiden Kleinigkeiten über das Ergebnis. Die Temperatur bestimmt, für wen sich die Form eignet; drei faltenfreie Lagen bestimmen, ob die Wärme bleibt; und die Ruhephase danach bestimmt, was von der Anwendung übrig bleibt. Wer zusätzlich vorher nach kalten Füßen, Allergien und Vorerkrankungen fragt, hat die wichtigsten Fehlerquellen bereits ausgeschlossen. Für den Wellnessbereich sind Wickel damit ein Angebot mit sehr geringem Aufwand und großer Wirkung auf das Wohlbefinden — vorausgesetzt, sie werden als das beschrieben, was sie sind.
Häufige Fragen
Welche Arten von Wellness-Wickeln gibt es?
Gebräuchlich sind vier Formen: der warme Wickel mit etwa 38 bis 40 Grad, der kalte Wickel, der temperaturansteigende Wickel, der sich erst durch den Körper erwärmt, sowie der Body-Wrap mit Wirkstoffen wie Alge, Kreide oder Kaffee.
Wie ist ein Wickel aufgebaut?
Aus drei Lagen von innen nach außen: dem angefeuchteten Innentuch aus Baumwolle oder Leinen, einem saugenden Zwischentuch und einem wärmenden Außentuch aus Wolle oder Frottee. Alle Lagen liegen faltenfrei und stramm, aber nicht einschnürend an.
Wie lange bleibt ein Wickel liegen?
Warme Wickel 20 bis 30 Minuten, kalte 10 bis 20 Minuten oder bis sie sich erwärmt haben, temperaturansteigende etwa 20 Minuten und Body-Wraps 30 bis 45 Minuten. Nach dem Auskühlen wirkt ein Wickel nicht weiter.
Wann sollte kein Wickel angelegt werden?
Bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen und nicht eingestelltem Bluthochdruck, bei akuten Infekten und Fieber, bei offenen Wunden oder akuten Hauterkrankungen im vorgesehenen Bereich, bei bekannten Allergien gegen den Zusatz, bei Krampfadern und Thrombosen, bei gestörtem Temperaturempfinden sowie in der Schwangerschaft ohne ärztliche Freigabe.
Kann man Wellness-Wickel zu Hause anwenden?
Ja, die einfachen Formen lassen sich mit Haushaltstüchern umsetzen. Wichtig sind ein warmer Raum, ein feucht ausgewrungenes Innentuch, faltenfreie Lagen und eine Ruhephase im Anschluss.
Worauf ist bei Wirkstoffen wie Alge oder Heublume zu achten?
Sie sind häufige Allergieauslöser. Bei erstmaliger Anwendung empfiehlt sich rund zwanzig Minuten vorher eine kleine Probe in der Ellenbeuge.

