Massageöl Ratgeber - Unterschiede, Kombinationen und Anwendung

Die Basis einer guten Massage bildet das Massageöl. Ein gutes Massageöl unterstützt den gewünschten Effekt einer Massage und ist abgestimmt auf die Bedürfnisse der Haut. Daher ist es nicht nur wichtig als Masseur gute Massagetechniken zu beherrschen, sondern auch die richtigen Öle anzuwenden. Interessante Informationen: Stellen Sie selbst eigene Massageöle her und überraschen Sie damit Ihr Umfeld...

Die unterstützende Wirkung des Massageöls bei Massagen

Ein Massageöl unterstützt gewünschte Effekte bei einer Massage durch die Zusammensetzung der Inhaltsstoffe. Bei einer Massage, die Verspannungen lösen soll, wirken sich Muskulatur erwärmende Essenzen positiv aus. Beruhigende Zusatzstoffe fördern entspannende Massagen. Viele Paare nutzen zärtliche Partnermassagen, um ihre Zuneigung zueinander auszudrücken. Hierfür werden Massageöle genutzt, die eine aphrodisierende Duftnote mit sich bringen. Im Wellnessbereich werden Öle vielfältig eingesetzt. Ein Masseur wählt das Massageöl aus nach Hautbild des Kunden, der gewählten Massagemethode und der Hautverträglichkeit.

Massageöl selbst herstellen

Um Massageöl selbst herzustellen, ist es wichtig, sich mit den Zutaten auszukennen. Die Grundbasis bildet ein Öl, welches mit Essenzen angereichert wird. Benötigt zur Herstellung des Massageöls werden eine verschließbare Flasche, Basisöl und die entsprechenden Essenzen. Manche Massageöle werden von Tageslicht negativ beeinflusst, sodass dunkle Flaschen die bessere Wahl sind. Jede Flasche sollte beschriftet werden mit Zutaten und Datum. Ein selbst hergestelltes Massageöl ist etwa ein halbes Jahr haltbar. Das fertige Massageöl wird in einem verschlossenen Schrank oder im Kühlschrank aufbewahrt. Auf 100 Milliliter Basisöl werden 10 - 15 Tropfen ätherische Öle gemischt. Höher sollte das Mischungsverhältnis nicht liegen, da es sonst zu Hautreizungen kommen kann.

Das Basisöl

Die meisten Öle, die zur Basis für ein Massageöl genutzt werden, können im Discounter oder in der Apotheke gekauft werden.

  • Avocadoöl: Wird gut von der Haut aufgenommen und ist besonders für trockene Haut, die lange Zeit der Sonne ausgesetzt war, gut geeignet. Dieses Öl ist rückfettend und optimal für stark pflegebedürftige oder reifere Haut.
  • Traubenkernöl: Viele Masseure verwenden für ihre Öle gerne Traubenkernöl. Dieses Öl ist gut verträglich und zieht vollständig in die Haut ein. Die Haut fühlt sich nach einer Massageanwendung weich an.
  • Mandelöl: Ein leichter Eigengeruch bringt das Mandelöl mit sich. Das darin enthaltene Vitamin A, E und EFA versorgen trockene und empfindliche Haut mit wichtigen Nährstoffen.
  • Jojobaöl: Dieses Öl ist sehr gut hautverträglich und hinterlässt einen angenehmen Feuchtigkeitsfilm auf der Haut. Jojobaöl ist flüssiges Wachs und wirkt beruhigend auf gestresste Haut.
  • Aprikosenkernöl: Dieses Öl ähnelt dem Mandelöl, zeichnet sich durch eine leichte Konsistenz und einen angenehmen Geruch aus. Bevorzugt wird das Aprikosenkernöl für Massagen im Gesichtsbereich angewendet.
  • Haselnussöl: Das Haselnussöl ist geruchsneutral und hat keine negative Auswirkung auf andere Duftessenzen. Für fettige Hauttypen ist dieses Öl nicht günstig, da es stark rückfettet.
  • Weizenkeimöl: Für strapazierte und reifere Haut ist Weizenkeimöl eine gute Wahl. Dieses Öl enthält Vitamin E und Fettsäuren, die sich positiv auf das Hautbild auswirken.

Das Basisöl mit unterschiedlichen Essenzen kombinieren

Zum Basisöl werden ätherische Öle zugefügt, um den Geruch und die Wirkung des Öles zu beeinflussen:

  • Lavendelöl: Riecht sehr angenehm und blumig, wirkt beruhigend und verbessert die Durchblutung.
  • Melissenöl: Die Melisse wirkt entspannend auf Geist und Körper und unterstützt entspannende Massagen.
  • Latschenkiefernöl: Beugt Erkältung vor, wirkt entzündungshemmend und anregend auf den Kreislauf. Außerdem erwärmt es die Muskulatur und ist hervorragend bei Verspannungen geeignet.
  • Fichtennadelöl: Stärkt die Abwehrkräfte, hilft bei Verschleimungen der Atemwege und riecht angenehm.
  • Eukalyptusöl: Wirkt sich positiv auf die Gesundheit aus, riecht erfrischend und steigert das Wohlbefinden bei Krankheit.
  • Pfefferminzöl: Unterstützt bei einer Erkältung, erfrischt bei Müdigkeit und kühlt angenehm bei warmen Temperaturen.
  • Zitronenöl: Der Geruch wirkt belebend und trägt zu einer besseren Konzentration bei.
  • Rosmarinöl: Der Geruch von Rosmarin unterstützt entspannende Wellnessanwendungen. Es wirkt ausgleichend und anregend auf den Kreislauf.
  • Jasminöl: Unterstützt die Milchbildung bei Müttern, wirkt aphrodisierend und beruhigend. Dieses Öl riecht angenehm und nicht aufdringlich.
  • Ylang Ylang: Die Essenzen des Ylang Ylang finden sich häufig in Parfums, da sie sehr angenehm riechen. Ylang Ylang wirkt sich positiv auf das Wohlbefinden aus und ist ideal, um entspannende Anwendungen zu unterstützen.

Viele weitere Essenzen und ätherische Öle eignen sich für Wellnessanwendungen. Wichtig ist es, die Wirkung der einzelnen Öle und Essenzen zu kennen, damit unerwünschte Nebenwirkungen ausbleiben. Gut ausgebildete Masseure stimmen ihre Massagen durch ein entsprechendes Massageöl ab.

Das richtige Massageöl auswählen- intensive Kenntnisse an einer Massageschule lernen

Im Rahmen einer Wellness Ausbildung sind nicht nur Massagekurse enthalten, sondern auch wichtige Informationen über Massageöle. Bei der Sport- und Wellnessakademie Via Vita! (SWAV) erlernen Teilnehmer umfangreiche Kenntnisse zu Massagen, ätherischen Ölen und Wellnessanwendungen. Dies ist nicht nur interessant für Privatpersonen, die als Hobby gerne massieren, sondern auch für Interessierte, die eine berufliche Herausforderung suchen. Ein Kurs zum geprüften Fachpraktiker für Massage, Wellness und Prävention dauert bei der SWAV eine Woche.

In einer Massageschule wird den Kursteilnehmern praxisnah beigebracht, worauf es bei der Massage ankommt. Diese Wellness Ausbildung schließt mit einem Zertifikat ab, welches lebenslang gültig ist. Auf Wunsch wird das PWA-Certificate mit ausgestellt, was international gute Berufsmöglichkeiten eröffnet. Die Massagekurse vermitteln direkte Übungen zu unterschiedlichen Massagetechniken. Nach der erfolgreich abgeschlossenen Prüfung können Sie in Wellness- und Massagestudios oder selbstständig arbeiten.

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