20. Mai 2025
Lesezeit ca. 18 Min.

Sie stehen vor der Qual der Wahl: Massagen gibt es viele, aber welche ist die richtige für Sie? In diesem Ratgeber nehmen wir Sie mit auf eine Reise durch die Welt der Massagen, erklären die wichtigsten Wirkmechanismen und helfen Ihnen dabei, die passende Massageart für Ihre Bedürfnisse zu finden.

Key Facts – Massage

  • Wirkung: Löst Muskelverspannungen, fördert die Durchblutung und unterstützt die Regeneration.
  • Stressabbau: Senkt Stresshormone und beruhigt das Nervensystem durch sanfte Berührung.
  • Vielfalt: Von der Schwedischen Massage über Thai-Massage bis zur Aromamassage – für jedes Bedürfnis die passende Technik.
  • Dauer: Ganzkörpermassage meist 60–90 Minuten, Teilkörpermassage 30–45 Minuten.
  • Kosten: Professionelle Massagen kosten in der Regel zwischen 30 und 100 Euro pro Stunde.
  • Frequenz: Für nachhaltige Effekte empfiehlt sich eine Massage alle 1–2 Wochen.
  • Abgrenzung: Eine Wellness-Massage ersetzt keine medizinische Behandlung und keinen Arztbesuch.

Was ist eine Massage?

Eine Massage ist eine uralte Heilkunst, die sich durch gezielte Berührungen auf Körper, Geist und Seele auswirkt. Dabei werden verschiedene Techniken angewendet, um Verspannungen zu lösen, die Durchblutung zu fördern und das allgemeine Wohlbefinden zu steigern. Von sanften Streichungen bis hin zu kräftigem Kneten – Massagen bieten eine Vielzahl von Möglichkeiten, um Körper und Geist zu entspannen.

Entstehung der Massage

Die Geschichte der Massage reicht weit zurück in die Antike. Bereits in alten Kulturen wie der ägyptischen, griechischen und chinesischen wurden Massagen zur Heilung und Entspannung eingesetzt. Die Kunst der Massage wurde im Laufe der Jahrhunderte weiterentwickelt und verfeinert, wobei verschiedene Techniken und Traditionen entstanden sind.

In der modernen Welt hat die Massage einen festen Platz in der Wellness- und Gesundheitsbranche eingenommen. Von klassischen Massagen wie der Schwedischen Massage bis hin zu exotischen Varianten wie der Thai-Massage – die Vielfalt ist groß und bietet für jeden Geschmack und jede körperliche Verfassung die passende Behandlung.

Wellness-Massage und medizinische Massage: Wo liegt der Unterschied?

Bevor Sie sich für eine Behandlung entscheiden, lohnt sich ein Blick auf eine wichtige Unterscheidung, die im Alltag häufig durcheinandergeht. Die klassische Wellness-Massage, wie sie in Spa-Bereichen, Wellnesshotels oder von ausgebildeten Massagepraktikern angeboten wird, dient der Entspannung, dem Stressabbau und der allgemeinen Regeneration. Sie ersetzt keine ärztliche Behandlung und wird nicht zur Heilung von Erkrankungen eingesetzt.

Die medizinische Massage – häufig als Klassische Massagetherapie (KMT) bezeichnet – wird dagegen von einem Arzt verordnet und von examinierten Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten durchgeführt. Sie verfolgt ein konkretes therapeutisches Ziel, etwa bei Muskelverspannungen infolge orthopädischer Beschwerden, und kann unter bestimmten Voraussetzungen von der gesetzlichen oder privaten Krankenkasse bezuschusst werden. Für die Wellness-Massage gilt das in der Regel nicht, da sie dem Bereich der Selbstzahlerleistungen zugeordnet ist. Wenn Sie unsicher sind, welche Form für Ihr Anliegen die richtige ist, sprechen Sie im Zweifel zunächst mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.

Ruhiger Massageraum mit Liege und Handtuechern
© WellnessInPerfektion WIP GmbH (KI/künstlich erzeugt)

Welche Massage für Sie?

Um die richtige Massage für Sie zu finden, sollten Sie zunächst Ihre Bedürfnisse und Vorlieben betrachten. Sind Sie gestresst und verspannt? Dann könnte eine tiefenentspannende Aromamassage genau das Richtige für Sie sein. Oder leiden Sie unter Rückenschmerzen und Verspannungen? In diesem Fall könnte eine klassische Rückenmassage Linderung verschaffen.

Wenn Sie gerne etwas Exotisches ausprobieren möchten und sich für fernöstliche Heilmethoden interessieren, könnte eine Shiatsu-Massage oder eine traditionelle Thai-Massage eine spannende Erfahrung sein.

Achten Sie auch auf Ihre körperliche Verfassung und eventuelle gesundheitliche Einschränkungen. Manche Massagen sind intensiver und erfordern eine gewisse körperliche Fitness, während andere sanfter und für jeden geeignet sind.

Am wichtigsten ist jedoch, dass Sie sich während der Massage wohl fühlen und die Behandlung genießen können. Scheuen Sie sich nicht, mit Ihrem Masseur oder Ihrer Masseurin über Ihre Wünsche und Bedenken zu sprechen – sie stehen Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite.

Natürlich können Sie auch selbst massieren lernen - die Möglichkeiten sind in der modernen Zeit nahezu unbegrenzt.

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Wie wirkt eine Massage?

Eine Massage wirkt auf verschiedene Weise auf Ihren Körper ein. Durch sanfte Berührungen und gezielten Druck werden Muskelverspannungen gelöst und die Durchblutung gefördert. Dies führt dazu, dass mehr Sauerstoff und Nährstoffe zu den Muskeln gelangen, was ihre Regeneration und Entspannung unterstützt. Darüber hinaus werden Stresshormone reduziert und das Wohlbefinden gesteigert. Eine Massage kann also nicht nur körperliche Beschwerden lindern, sondern auch mentale Entspannung und Ausgeglichenheit fördern.

Auf physiologischer Ebene lassen sich mehrere Wirkmechanismen unterscheiden. Der mechanische Druck auf Muskeln und Bindegewebe (Faszien) löst Verklebungen und verbessert deren Gleitfähigkeit, was sich häufig als spürbare Erleichterung von Bewegungseinschränkungen bemerkbar macht. Gleichzeitig reagiert das vegetative Nervensystem auf die gleichmäßigen Berührungsreize: Der Parasympathikus – der für Ruhe und Regeneration zuständige Teil des Nervensystems – wird aktiviert, während die Ausschüttung des Stresshormons Cortisol nachweislich zurückgeht. Parallel dazu schüttet der Körper vermehrt Serotonin und Endorphine aus, die als körpereigene Wohlfühl- und Schmerzhemmstoffe gelten. Diese Kombination erklärt, warum sich eine Massage nicht nur lokal auf die behandelte Muskelpartie, sondern auf das gesamte Wohlbefinden auswirken kann.

Ulrich Pötter, staatlich anerkannter Therapeut

Eine Frage, die mir in der Praxis fast täglich gestellt wird: Wie oft eine Massage sinnvoll ist, hängt weniger vom Kalender ab als davon, was Sie damit erreichen wollen. Wer nach einer anstrengenden Woche abschalten möchte, ist mit einem festen Termin alle zwei bis vier Wochen gut bedient. Wer eine konkrete Beschwerde hat, sollte diese zuerst ärztlich abklären lassen — die Massage kann danach begleiten, ersetzt die Abklärung aber nicht.

Effekte der Massage

Die Effekte einer Massage können vielfältig sein und hängen von der Art der Massage sowie den individuellen Bedürfnissen des Empfängers ab. Zu den häufigsten Effekten gehören:

  • Muskelentspannung: Verspannungen werden gelöst, und die Muskulatur wird lockert sich, was Schmerzen lindern kann.
  • Stressabbau: Durch die sanften Berührungen und die angenehme Atmosphäre während einer Massage werden Stresshormone reduziert und das Nervensystem beruhigt.
  • Verbesserte Durchblutung: Die Massage fördert die Durchblutung, was zu einer besseren Versorgung der Muskeln mit Sauerstoff und Nährstoffen führt und deren Regeneration unterstützt.
  • Steigerung des Wohlbefindens: Durch die angenehmen Empfindungen während einer Massage werden Glückshormone ausgeschüttet, was zu einem gesteigerten Wohlbefinden und einer positiven Stimmung beiträgt.
  • Besserer Schlaf: Viele Anwenderinnen und Anwender berichten, dass regelmäßige Massagen die Einschlafzeit verkürzen und die Schlafqualität verbessern, da Körper und Nervensystem leichter in den Ruhemodus finden.

Wann keine Massage?

Obwohl Massagen viele Wellness- und Entspannungsvorteile bieten, gibt es auch Situationen, in denen eine Massage nicht empfehlenswert ist. Im Zweifelsfall sollten Sie vor einer Behandlung ärztlichen Rat einholen. Dazu gehören insbesondere:

  • Akute Verletzungen: Bei akuten Verletzungen wie Frakturen oder Verstauchungen sollte eine Massage vermieden werden, da sie die Verletzung verschlimmern könnte.
  • Fieber: Wenn Sie Fieber haben, sollten Sie auf eine Massage verzichten, da sie den Körper zusätzlich belasten könnte.
  • Infektionskrankheiten: Bei Infektionskrankheiten wie Grippe oder Erkältungen ist es ratsam, auf eine Massage zu verzichten, um die Ausbreitung von Krankheitserregern zu vermeiden.
  • Thrombose oder Gerinnungsstörungen: Bei bekannter Thrombosegefahr kann mechanischer Druck ein Risiko darstellen, weshalb hier vorab ärztlich abgeklärt werden sollte, ob eine Massage infrage kommt.
  • Hauterkrankungen und offene Wunden: Bei entzündeten, verletzten oder erkrankten Hautpartien sollte die betroffene Stelle ausgespart oder ganz auf eine Massage verzichtet werden.
  • Schwangerschaft: Gerade im ersten Trimester und bei Risikoschwangerschaften sollte eine Massage nur nach Rücksprache mit der behandelnden Ärztin oder dem Arzt und von speziell geschulten Fachkräften durchgeführt werden.

Für wen eignet sich eine Massage?

Grundsätzlich eignet sich eine Massage für fast jeden, der seine körperliche und geistige Gesundheit verbessern möchte. Von gestressten Geschäftsleuten über Sportler bis hin zu werdenden Müttern – Massagen können für eine Vielzahl von Menschen von Nutzen sein. Es ist jedoch wichtig, individuelle Bedürfnisse und gesundheitliche Einschränkungen zu berücksichtigen und gegebenenfalls Rücksprache mit einem Arzt zu halten, bevor man eine Massage in Anspruch nimmt.

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Wie läuft eine Massage-Behandlung ab?

Wenn Sie zum ersten Mal eine Massage in Anspruch nehmen, kann es hilfreich sein, den typischen Ablauf zu kennen – das nimmt vielen Menschen die Unsicherheit vor dem ersten Termin. Auch wenn sich Details je nach Praxis oder Studio unterscheiden, folgt eine professionelle Behandlung meist einem ähnlichen Muster:

  • Anamnesegespräch: Zu Beginn fragt die Masseurin oder der Masseur nach Beschwerden, Vorerkrankungen, Verletzungen und Wünschen, um die Behandlung individuell anzupassen.
  • Vorbereitung: Der Raum wird angenehm temperiert, oft mit gedämpftem Licht und ruhiger Musik. Sie legen sich bequem auf die Massageliege, bei Bedarf mit Handtuch oder Decke abgedeckt.
  • Die eigentliche Behandlung: Je nach gewählter Massageart kommen unterschiedliche Griffe, Drucktechniken oder Hilfsmittel wie Öle, warme Steine oder Nadeln zum Einsatz.
  • Nachruhephase: Nach der Behandlung sollten Sie sich einige Minuten Zeit nehmen, um nachzuspüren, bevor Sie sich wieder aufsetzen. Ausreichend Wasser zu trinken unterstützt den Körper dabei, gelöste Stoffwechselprodukte abzutransportieren.

Scheuen Sie sich nicht, während der gesamten Behandlung Rückmeldung zu geben – etwa wenn der Druck zu stark oder zu schwach ist. Eine gute Kommunikation zwischen Ihnen und der behandelnden Person ist die Grundlage für ein optimales Ergebnis.

Welche Massagearten gibt es?

Die Vielfalt an Massagearten ist beeindruckend und bietet für jeden Geschmack und jedes Bedürfnis die passende Behandlung. Hier sind einige der gängigsten Massagearten im Überblick:

  • Schwedische Massage: Diese klassische Massageform verwendet verschiedene Techniken wie Streichungen, Kneten und Klopfen, um Verspannungen zu lösen und die Durchblutung zu fördern.
  • Thai-Massage: Bei dieser traditionellen thailändischen Massage werden Akupressur, Dehnungen und Gelenkmobilisation kombiniert, um den Energiefluss im Körper zu harmonisieren und Verspannungen zu lösen.
  • Aromamassage: Diese entspannende Massageform nutzt ätherische Öle, um Körper und Geist zu verwöhnen und das Wohlbefinden zu steigern.
  • Hot Stone Massage: Bei dieser Massage werden erwärmte Steine auf den Körper gelegt und sanft entlang der Energiebahnen bewegt, um Verspannungen zu lösen und die Durchblutung zu fördern.
  • Shiatsu: Diese japanische Massageform basiert auf der traditionellen chinesischen Medizin und verwendet Fingerdruck, um Blockaden im Energiefluss zu lösen und das körperliche und seelische Gleichgewicht wiederherzustellen.
  • Sportmassage: Diese Massageform richtet sich speziell an Sportler und konzentriert sich darauf, Muskelverspannungen zu lösen, die Regeneration zu fördern und Verletzungen vorzubeugen.

Wenn Sie mehr über die beliebtesten Massagen auf internationaler Ebene erfahren wollen, schauen Sie gern in unseren Ratgeber.

Tiefengewebsmassage und Bindegewebsmassage

Neben den bekannten Klassikern gibt es Techniken, die gezielt in tiefere Gewebeschichten wirken. Die Tiefengewebsmassage (Deep Tissue Massage) arbeitet mit langsamen, kräftigen Bewegungen entlang der Muskelfasern und ist besonders bei hartnäckigen, chronischen Verspannungen beliebt, etwa im Nacken- und Schulterbereich. Die Bindegewebsmassage setzt dagegen an der Haut und dem darunterliegenden Bindegewebe an: Durch gezielte Zug- und Verschiebetechniken sollen Spannungszustände im Bindegewebe gelöst und reflektorisch auch innere Organe positiv beeinflusst werden. Beide Techniken können intensiver empfunden werden als eine klassische Wellness-Massage, weshalb sich ein offenes Gespräch über Ihre Druckempfindlichkeit vorab besonders lohnt.

Fußreflexzonenmassage

Die Fußreflexzonenmassage geht von der Annahme aus, dass sich auf der Fußsohle Reflexzonen befinden, die mit bestimmten Körperregionen und Organen in Verbindung stehen. Durch gezielten Druck auf diese Zonen soll eine entspannende Wirkung auf den gesamten Körper erzielt werden. Wissenschaftlich ist dieser Zusammenhang nicht abschließend belegt, viele Anwenderinnen und Anwender empfinden die Behandlung jedoch als sehr wohltuend und entspannend für die Füße selbst – nicht zuletzt, weil die Füße im Alltag stark beansprucht werden und selten gezielte Zuwendung erfahren. Als reine Wohlfühlanwendung ist die Fußreflexzonenmassage besonders bei Menschen beliebt, die viel stehen oder sitzen.

Lymphdrainage: zwischen Wellness und Medizin

Die manuelle Lymphdrainage ist ein Sonderfall unter den Massagetechniken, da sie ursprünglich aus der Medizin stammt. Mit sehr sanften, rhythmischen Griffen wird der Abtransport von Lymphflüssigkeit angeregt, was bei Schwellungen (Ödemen) unterstützend wirken kann. In ihrer therapeutischen Form wird sie ausschließlich von speziell ausgebildeten Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten nach ärztlicher Verordnung durchgeführt, etwa nach Operationen oder bei Lymphödemen. Daneben gibt es auch sanfte Wellness-Varianten, die als reine Entspannungsanwendung angeboten werden und keinen medizinischen Behandlungsanspruch verfolgen. Achten Sie bei gesundheitlichen Beschwerden im Zusammenhang mit Schwellungen darauf, die medizinische Variante bei entsprechend qualifiziertem Fachpersonal in Anspruch zu nehmen und dies nicht mit einer Wellnessanwendung zu verwechseln.

Ayurvedische Ölmassage (Abhyanga)

Aus der indischen Ayurveda-Tradition stammt die Abhyanga, eine Ganzkörper-Ölmassage mit warmem, oft speziell abgestimmtem Kräuteröl. Charakteristisch sind lange, fließende Streichungen, die den gesamten Körper einbeziehen und auf eine tiefe Entspannung von Körper und Geist abzielen. Im Ayurveda wird die Abhyanga traditionell als Teil eines ganzheitlichen Wohlfühlkonzepts verstanden, das auch Ernährung und Tagesrhythmus einbezieht. Für die westliche Wellnesswelt ist sie vor allem wegen ihres intensiven Entspannungserlebnisses und der pflegenden Wirkung des warmen Öls auf die Haut interessant.

Sonderform Selbstmassage

Nicht immer ist es möglich, einen professionellen Masseur aufzusuchen. In solchen Fällen kann eine Selbstmassage eine effektive Alternative sein. Durch gezielte Selbstmassagetechniken können Muskelverspannungen gelöst und das allgemeine Wohlbefinden gesteigert werden. Dabei können einfache Hilfsmittel wie Massagebälle oder Faszienrollen zum Einsatz kommen, um die Massageeffekte zu verstärken.

Massage im Sport und in besonderen Lebensphasen

Viele Menschen fragen sich, ob und wann eine Massage im sportlichen Kontext sinnvoll ist. Vor dem Sport kann eine kurze, aktivierende Massage die Durchblutung anregen und die Muskulatur auf Belastung vorbereiten, während eine Massage nach dem Sport eher auf Regeneration und den Abbau von Muskelverhärtungen ausgerichtet ist. Sportlerinnen und Sportler nutzen Sportmassagen daher gezielt in Trainingsphasen, um Überlastungen vorzubeugen.

Auch in besonderen Lebensphasen wie der Schwangerschaft ist Massage ein häufig nachgefragtes Thema. Speziell geschulte Fachkräfte bieten sanfte Schwangerschaftsmassagen an, die auf die veränderten Bedürfnisse von Rücken, Becken und Kreislauf abgestimmt sind. Wie bereits erwähnt, sollte eine solche Behandlung stets in Abstimmung mit der betreuenden Ärztin oder dem Arzt erfolgen, insbesondere im ersten Trimester.

Wie oft Massage?

Die Häufigkeit einer Massage hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie dem individuellen Bedarf, dem Gesundheitszustand und dem Budget. Für die meisten Menschen ist eine regelmäßige Massage im Abstand von ein bis zwei Wochen empfehlenswert, um langfristig von den positiven Effekten zu profitieren. Bei akuten Beschwerden oder spezifischen Problembereichen kann es jedoch sinnvoll sein, die Massagefrequenz zu erhöhen.

Wie viel kostet eine Massage?

Die Kosten für eine Massage können je nach Art der Massage, der Dauer und dem Ort variieren. In der Regel liegen die Preise für eine professionelle Wellness-Massage zwischen 30 und 100 Euro pro Stunde. Spezielle Massagearten oder Zusatzleistungen wie Aromatherapie können die Kosten zusätzlich erhöhen. Es lohnt sich, verschiedene Angebote zu vergleichen und gegebenenfalls nach Rabatten oder Paketpreisen zu fragen. Anders sieht es bei der ärztlich verordneten medizinischen Massage aus: Hier übernehmen gesetzliche und private Krankenkassen unter bestimmten Voraussetzungen einen Teil oder die gesamten Kosten, sodass sich ein Blick in die eigenen Versicherungsbedingungen lohnt.

Wie lange dauert eine Massage?

Die Dauer einer Massage kann je nach Art und Umfang variieren. Typischerweise dauert eine professionelle Ganzkörpermassage etwa 60 bis 90 Minuten, während eine Teilkörpermassage wie eine Rücken- oder Fußmassage in der Regel kürzer ist und etwa 30 bis 45 Minuten dauert. Es ist jedoch möglich, die Dauer der Massage an Ihre individuellen Bedürfnisse anzupassen und kürzere oder längere Sitzungen zu vereinbaren.

Fazit

Massagen bieten eine Vielzahl von Wellness- und Entspannungsvorteilen und sind eine effektive Möglichkeit, Stress abzubauen, Verspannungen zu lösen und das allgemeine Wohlbefinden zu steigern. Indem Sie die verschiedenen Massagearten kennenlernen, die Unterschiede zwischen Wellness- und medizinischer Massage verstehen und Ihre individuellen Bedürfnisse berücksichtigen, können Sie die für Sie passende Massage finden und sich auf eine entspannende Reise durch Körper und Geist begeben.

Fazit

Massagen bieten eine wirkungsvolle Möglichkeit, Verspannungen zu lösen, Stress abzubauen und Ihr allgemeines Wohlbefinden zu steigern – von der klassischen Schwedischen Massage bis zu exotischen Varianten wie Thai- oder Shiatsu-Massage. Wichtig ist, die für Sie passende Technik zu finden und Kontraindikationen wie akute Verletzungen, Fieber oder Infekte zu beachten. Als reine Wellness-Anwendung ersetzt eine Massage keine medizinische Behandlung – wer sich intensiver mit Massagetechniken beschäftigen möchte, findet in unseren Ausbildungen an der SWAV-Akademie den passenden Einstieg.

Häufige Fragen zu Massage

Ist eine Massage eine medizinische Behandlung?

In der Regel nicht. Klassische Wellness- und Entspannungsmassagen dienen dem allgemeinen Wohlbefinden. Eine medizinische Massage, etwa im Rahmen einer Physiotherapie, wird dagegen ärztlich verordnet und von entsprechend ausgebildeten Fachkräften durchgeführt. Bei gesundheitlichen Beschwerden sollten Sie vorab ärztlichen Rat einholen.

Wann sollte man auf eine Massage verzichten?

Bei akuten Verletzungen wie Frakturen oder Verstauchungen, bei Fieber sowie bei akuten Infektionskrankheiten sollten Sie auf eine Massage verzichten. Sprechen Sie im Zweifel vorab mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin, insbesondere bei chronischen Erkrankungen oder in der Schwangerschaft.

Wie oft sollte man sich massieren lassen?

Für die meisten Menschen ist eine regelmäßige Massage im Abstand von ein bis zwei Wochen empfehlenswert, um langfristig von den positiven Effekten zu profitieren. Bei akuten Verspannungen kann eine kurzfristig höhere Frequenz sinnvoll sein.

Was kostet eine professionelle Massage?

Die Preise liegen je nach Massageart, Dauer und Anbieter meist zwischen 30 und 100 Euro pro Stunde. Spezielle Techniken oder Zusatzleistungen wie Aromatherapie können den Preis zusätzlich erhöhen.

Welche Massageart passt zu mir?

Das hängt von Ihren Bedürfnissen ab: Bei Verspannungen eignet sich häufig eine klassische Rückenmassage, bei Stress eine Aromamassage, und wer fernöstliche Techniken mag, findet in Shiatsu oder Thai-Massage eine spannende Alternative. Achten Sie zusätzlich auf Ihre körperliche Verfassung.

Kann eine Massage Schmerzen dauerhaft heilen?

Eine Wellness-Massage kann Muskelverspannungen lindern und das Wohlbefinden steigern, ersetzt jedoch keine ärztliche Diagnose oder Behandlung. Bei anhaltenden oder starken Schmerzen sollten Sie ärztlichen Rat einholen, statt sich allein auf eine Massage zu verlassen.

Quellen & weiterführende Informationen

  1. Wikipedia: Massage – Geschichte, Formen und Einordnung
  2. DocCheck Flexikon: Massage – medizinische Fachdarstellung inkl. Kontraindikationen
  3. Wikipedia: Klassische Massage – die Grundgriffe und ihre Anwendung
© 2026 swav-berlin.de • Dieser Beitrag ersetzt keine medizinische Beratung. Hinweis: Dieser Artikel kann Affiliate-Links enthalten. Wenn Sie über solche Links einkaufen, erhalten wir ggf. eine Provision – für Sie entstehen dadurch keine zusätzlichen Kosten. Affiliate-Links beeinflussen nicht unsere redaktionelle Auswahl oder Bewertung der Inhalte.
Über den Autor
Autorenbild Ulrich Pötter
Ulrich Pötter

Der Autor Ulrich Pötter ist selbst staatlich anerkannter Therapeut und Präventionsexperte. Seit über 20 Jahren beschäftigt er sich mit innovativen Ausbildungskonzepten in den Bereichen Massage, Fitness, Wellness, Heilpraktik und Prävention. Er hat fünf professionelle Akademien gegründet, bei denen er auch heute noch Geschäftsführer und Direktor ist.

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