27. Januar 2022
Lesezeit ca. 16 Min.

Triggerpunkte sind lokale Verhärtungen im Muskelgewebe, die auf Druck sehr schmerzempfindlich reagieren und ihre Schmerzen oft in andere Körperregionen ausstrahlen. Fachlich heißen sie myofasziale Triggerpunkte. Sie entstehen durch Überlastung, Fehlhaltung und Bewegungsmangel – häufig aber auch durch Stress und psychische Anspannung. In diesem Beitrag erfahren Sie, was Triggerpunkte genau sind, wie und wo sie entstehen, welche Symptome sie auslösen und welche Rolle die Psyche dabei spielt.

Key Facts – Triggerpunkte

  • Was: druckempfindliche Verhärtungen im Muskel (myofasziale Triggerpunkte), oft als Knoten oder harter Strang tastbar.
  • Typisch: übertragener Schmerz – er zeigt sich häufig an anderer Stelle als der Triggerpunkt selbst.
  • Ursachen: Überlastung, Fehlhaltung, Bewegungsmangel, Verletzungen – und häufig Stress bzw. psychische Anspannung.
  • Wo: überall am Körper möglich, besonders in Nacken, Schultern, Rücken, Hüfte und Waden.
  • Einordnung: meist harmlos, unbehandelt können sie Beschwerden verstärken – bei starken oder anhaltenden Schmerzen ärztlich abklären lassen.

Was sind Triggerpunkte?

Der Begriff Triggerpunkte steht für Verhärtungen des Muskelgewebes, der Sehnen, Bänder, Knochenhaut oder dem Unterhautbindegewebe mit hoher Druckempfindlichkeit. Hauptsächlich treten in dem Zusammenhang Triggerpunkte der Muskulatur in Erscheinung, die je nach Intensität zu Schmerzen und Bewegungseinschränkungen führen können. In Fachkreisen werden sie auch myofasziale Triggerpunkte genannt. Typisch sind Schmerzreize, die an anderen Körperregionen auftauchen als dort, wo sich der Triggerpunkt befindet. Die Rede ist von einer Schmerzübertragung, bei welcher eben diese Reaktion als „Triggern“ betitelt werden könnte. Triggerpunkte sind schmerzhafte Knötchen, die durch entzündete Muskelfasern hervorgerufen werden. Den Fasern fehlt nämlich die Entspannungsphase, woraufhin es zur Muskelverkürzung und dem Auftauchen der Verknotungen kommt. Es gibt dabei zwei Arten der Triggerpunkte, nämlich die aktiven myofaszialen Varianten mit spontanen Schmerzen während der Bewegung oder im Ruhezustand und latente myofasziale Versionen, die lediglich Schmerzen verursachen, insofern eine Stimulation durch Reizungen oder Druck auftaucht.

Wie entstehen Triggerpunkte?

Triggerpunkte können prinzipiell überall auftreten und betreffen Personen aus allen Altersgruppen. Besonders gefährdet für die Bildung von Muskelverhärtungen sind diesbezüglich Menschen, die viel und lange sitzen, Fehlhaltungen haben oder kaum veränderte Bewegungsabläufe durchführen. Auch eine Überbelastung zum Beispiel durch zu viel Sport, Bewegungsmangel, Dysfunktionen der Gelenke, fehlerhafte Schlafpositionen und eine Unterversorgung mit Mikronährstoffen (Folsäure, Eisen und Vitamin B12) sind Gründe für die Entstehung der kleinen Knötchen. Weiterhin sorgen Blutergüsse, Verletzungen und Prellungen für Verkrampfungen in der Muskulatur. In dem Zusammenhang könnten unter anderem Triggerpunkte durch ein Schulter-Arm Syndrom auftreten, während auch Verhärtungen der Hüftmuskulatur als Ursachen gelten, denn Triggerpunkte entstehen oft bei einem Piriformis-Syndrom als Piriformis Triggerpunkte.

Weitere mögliche Zusammenhänge bestehen bei:

  • Schienbeinkantensyndrom
  • Migräne
  • Tennisarm
  • Golfer Ellenbogen
  • Pes Anserinus
  • Plantar Fasciitis
  • den Adduktoren
  • Ischias Problemen
  • Sterno Cleidomastoideus

Sie sehen bereits, die Frage, wie Triggerpunkte entstehen, hat viele unterschiedliche Antworten.

Fibromyalgie-Triggerpunkte

Triggerpunkte und Fibromyalgie sind stark miteinander verbunden, denn das Schmerzsyndrom betrifft zunehmend mehr Personen und löst ernsthafte Muskelfaserschmerzen aus. Diese wechseln je nach Belastung und Temperaturschwankungen, während sie auch weitere Probleme in Form eines Reizdarmsyndroms oder Migräne mit sich bringen. Die Triggerpunkte bei einer Fibromyalgie galten lange Zeit als deutliches Kennzeichen für die Diagnose. Dabei war die Erkrankung sehr wahrscheinlich, wenn sich an bestimmten Körperarealen schmerzhafte Druckpunkte zeigten, die Triggerpunkten gleichen. Rund 11 von den 18 Schmerzpunkten mussten eine positive Reaktion auf mechanische Reize erkennen lassen, damit die Diagnose zutraf. Inzwischen sind diese Tender-Points aber kein ausreichender Hinweis für eine Fibromyalgie. Muskuläre Verhärtungen in Form von Triggerpunkten kann sie aber weiterhin hervorrufen.

Zusammenhang von Triggerpunkten und der Psyche

Triggerpunkte und die Seele sind fest miteinander verbunden, denn die Verhärtungen entstehen oftmals durch mentale Dysbalancen. Daher lässt sich die Wechselwirkung zwischen dem Auftreten von Triggerpunkten und Problemen der Psyche nicht leugnen. Jene basiert auf der veränderten Körperspannung, die sich bei uns automatisch durch Stress, psychische Erkrankungen oder Sorgen verändert. Demnach verkrampfen wir uns unbewusst, sobald eine psychische Belastung auf uns einwirkt. Wenn dies über einen längeren Zeitraum anhält, kann unser Organismus keine ausreichende Sauerstoffversorgung erzielen, die Grundspannung erhöht sich und Muskelknötchen treten auf. Insofern also Triggerpunkte und die Seele getrennt voneinander betrachtet werden, würde man einen entscheidenden Auslöser der myofaszialen Verhärtungen ignorieren. Hier können auch keine rein-manuellen Behandlungsansätze langfristige Erfolge bei der Bekämpfung der Triggerpunkte erzielen. Es geht um eine gleichmäßige Verteilung zwischen physischen Techniken für die Verspannung und Verhaltenstherapien, um das seelische Gleichgewicht wieder herzustellen.

Wo sind die Triggerpunkte?

Triggerpunkte können sich grundsätzlich überall im Körper befinden, insbesondere an Bereichen, die häufiger zu Überbelastungen oder Fehlhaltungen neigen und die Muskelverhärtungen dadurch begünstigen, zeigen sich Triggerpunkte in vielfältiger Ausführung. Zu diesen Körperpartien gehören unter anderem Rücken, Nacken und Schultern. Auf die Frage, wo sitzen Triggerpunkte, lässt sich also keine allgemeingültige Antwort geben, da sie bei jedem Betroffenen an verschiedenen Körperarealen auftreten könnten.  

Triggerpunkt-Übersicht

Zum besseren Verständnis darüber, wo sich überall Triggerpunkte befinden könnten, möchten wir Ihnen eine kurze Auflistung geben, die Ihnen einen Überblick hinsichtlich der vielen unterschiedlichen Körperbereiche liefert, an denen sich die winzigen Muskelknötchen bilden.

Ganzkörper-Schaubild der Muskeln und Triggerpunkte

In diesen Körperregionen kommen Triggerpunkte besonders häufig vor:

  • Nacken
  • Hinterkopf
  • Kopf
  • Hals
  • Hinter dem Ohr
  • Kiefer
  • Gesicht
  • Rücken
  • Schulter
  • Schulterblatt
  • Zwerchfell
  • Bauch
  • Trapezmuskel
  • Arm
  • Brust/Brustkorb
  • Rippen
  • HWS
  • Bauchmuskeln
  • Hand
  • Hüfte
  • Beckenboden
  • Leiste
  • Oberschenkel
  • Bein
  • Knie
  • Wade
  • Fuß
  • Fußsohle

 

Wie fühlen sich Triggerpunkte an?

Triggerpunkte sind wie ein kleiner Knoten/Knubbel oder als harter Strang tastbar. So hat der Betroffene meist das Gefühl, er würde über eine kleine Wölbung am Muskel streichen. Die Muskelverhärtungen müssen nicht zwingend Schmerzen verursachen, wenn sie berührt werden, denn mitunter verspürt die Person nur das verkrampfte Gewebe statt eines Schmerzreizes.

Kann man Verspannungen demnach ertasten? Ja, insofern sie wie bei den Triggerpunkt lokal begrenzt sind und deutliche Verhärtungen der Muskeln mit sich bringen, würde auch ein Laie einen Unterschied zwischen gesundem Gewebe und verspannter Muskulatur mit myofaszialen Triggerpunkten wahrnehmen.

Triggerpunkte-Symptome

Triggerpunkte sind mit unzähligen Symptomen verbunden, die wir nur als allgemeine Zusammenfassung an Sie herantragen möchten. Hierbei kommt es schließlich auch auf den Einzelnen an, weil jeder Mensch unterschiedlich stark auf Muskelverhärtungen reagiert. Sie fragen sich bestimmt, was können Triggerpunkte auslösen und können Triggerpunkte schmerzen?

Wir sagen Ihnen, Muskelverkrampfungen können durchaus zu Schmerzen in unterschiedlichen Intensitäten führen und zahlreiche weitere Begleiterscheinungen hervorbringen. So kommt es zum Beispiel durch starke Triggerpunkte zur Verkürzung von Sehnen und Muskulatur. Im Zuge dessen entsteht eine ungewöhnlich hohe Zugkraft-Wirkung auf die Wirbel und Gelenke, die mit der Muskulatur in Verbindung stehen. Bedingt durch eine solche Dynamik entsteht ein Teufelskreis aus Kraftverlust, beeinträchtigter Mobilität und zum Teil sogar Taubheitsgefühlen in der betroffenen Region. Je mehr Muskelverhärtungen vorliegen, desto höher die Gefahr für ein Schmerzsyndrom in akutem oder chronischem Ausmaß. Wenn die Triggerpunkte direkt neben der Wirbelsäule oder oberhalb der Nervenwurzel zu finden sind, könnte ein dauerhafter Druck auf jene Wurzeln einsetzen, was die Organfunktionen beeinflusst. Es wäre denkbar, dass sich Triggerpunkt Symptome dann in Verbindung mit Verdauungsstörungen, Herz-Rhythmus-Beschwerden, Atemnot oder anderen Dysbalancen zeigen. Ferner begünstigt die starke Verkrampfung Störungen des vegetativen Nervensystems mit Gleichgewichtsproblemen. Das setzt eine Kettenreaktion in Kraft, bei welcher die Betroffenen Angst oder Stressgefühle verspüren und die Triggerpunkte Bluthochdruck hervorbringen. Ohnehin könnten Triggerpunkte bei Bluthochdruck ein Auslöser sein, weil es ein Zusammenspiel zwischen Nackenverspannungen und dem Anstieg des Blutdrucks gibt. Ähnlich ist es bei der Verbindung von Triggerpunkten und einem Tinnitus, welcher ebenfalls durch starke Muskelverhärtungen im Nackenbereich entstehen könnte.  

Können Triggerpunkte schmerzen?

Sie wissen inzwischen, dass myofasziale Triggerpunkte für zahlreiche Beschwerden verantwortlich sind und Schmerzen verursachen können. Dabei geht es nicht nur um Triggerpunkte als Auslöser für Kopfschmerzen oder Triggerpunkte als Ursache für Knieschmerzen, es kann genauso sein, dass die Muskelverhärtungen zu Schmerzreizen führen, die Sie an einem ganz anderen Bereich wahrnehmen, als dem Areal, wo sich der Triggerpunkt eigentlich befindet. Damit verbunden sorgen Triggerpunkte manchmal für ein Globusgefühl, bei welchem die Betroffenen ein Missempfinden in der Halsregion verspüren, als ob dort ein Fremdkörper vorhanden wäre, der hinuntergeschluckt werden muss. Jenes Phänomen beruht abermals auf den Verkrampfungen der Nacken- und Schultermuskeln.

Triggerpunkte erkennen

Triggerpunkte können durch gewöhnliche Verfahren wie CT oder MRT nicht diagnostiziert werden. Hier geht es hauptsächlich um manuelle Untersuchungen. Dabei tastet der Experte den Bewegungsapprat des Kunden/Patienten ab und untersucht ihn auf die Schmerzempfindlichkeit der Muskelfasern, die Gewebefestigkeit sowie die Mobilität. Klare Kriterien für Triggerpunkte sind zum Beispiel eine beeinträchtigte Beweglichkeit oder Muskelschwäche ohne vorliegenden Muskelschwund, eine Übertragung von Schmerzen, sobald Druck auf einen Körperbereich absolviert wird und ein sehr ausgeprägter Druck im Bereich des Hartspannstrangs. Der Triggerpunkt gibt bei mechanischen Reizen eine ruckartige Kontraktion ab, welche die umliegenden Muskelfasern betrifft. Es handelt sich um eine Zuckung, in Fachkreisen Twitch Response genannt als klares Zeichen für einen Triggerpunkt. 

Ulrich Pötter

Mein Expertenrat aus 20+ Jahren Praxis als staatlich anerkannter Therapeut: Unterschätzen Sie nie den Zusammenhang zwischen Triggerpunkten und der Psyche. Ich habe unzählige Nacken- und Schulterverspannungen gesehen, die sich rein manuell zwar lösen ließen, aber immer wiederkamen – weil der eigentliche Auslöser Dauerstress war. Wer Triggerpunkte nachhaltig loswerden will, kombiniert die körperliche Behandlung mit echten Entspannungsphasen: ausreichend Schlaf, Bewegung und bewusste Pausen. Das ist keine Esoterik, sondern schlicht Erfahrung.

Triggerpunkte behandeln

Eine Triggerpunktbehandlung sollte immer direkt an der Muskelverhärtung ansetzen und sich auf die strukturellen Veränderungen konzentrieren, die für das Entstehen von Triggerpunkten verantwortlich sind. Dabei wäre es ratsam, manuelle Konzepte zu verfolgen, mit denen diese Dysbalancen beeinflusst werden. So empfehlen sich unter anderem:

Triggerpunktmassagen

Hier geht es um eine Druckpunktstimulation im Bereich der Verhärtungen, damit die Schmerzen verringert und die Verknotung gelöst werden können. Wichtig ist bei einer solchen Massage vor allem die Druckintensität, denn eine zu hohe Druckstärke begünstigt das Risiko, einen Riss in den Blutgefäßen oder Schäden an den intakten Muskelfasern zu fördern.

Dry Needling

Die Nadeltechnik versucht die verhärteten Muskelfasern voneinander zu lösen und den Triggerpunkt dadurch zu vernichten. Hierfür wird eine passende Akkupunkturnadel wiederholt in den Triggerpunkt gestochen und währenddessen sanft auf sowie ab bewegt. Ganz wichtig ist hier die Fachkompetenz, damit keine Arterien oder Nerven verletzt werden.

Frau erhält Dry Needling in ihren Nacken

Neuraltherapien

Bei dieser Behandlung injiziert ein Mediziner lokale Anästhetika in den Triggerpunkt, damit der Schmerz betäubt und die Muskeln entspannt werden. Leider zielt eine solche Therapie nicht auf die Bekämpfung der Ursache ab und sorgt nur für eine vorrübergehende Beschwerdefreiheit.

Triggerpunkttherapie

Eine Triggerpunkttherapie gleicht der Triggerpunktmassage, denn auch hier geht es um die Anwendung gezielter Handgriffe, mit denen die Muskelverhärtungen aufgelöst, der Schmerz behoben und die Durchblutung normalisiert werden sollen. Die sogenannte myofasziale Triggerpunkttherapie ist ein Verfahren, dass durch Physiotherapeuten angewandt wird und zunächst von einem Arzt aufgrund chronischer Muskelverhärtungen verordnet werden muss. Dann übernehmen die Krankenkassen auch die Kosten für das manuelle Konzept.

Cross Tape Triggerpunkte

Eine Therapieform ist auch ein Gitterpflaster bei Triggerpunkten. Im Gegensatz zu den elastischen Tapes dehnen sich die starren Cross Tapes nicht mit der Haut, weshalb sie sich gut für die Verbesserung von Schmerz- oder Triggerpunkten eignen. Sie sollen eine kleine Hautverschiebung begünstigen, sobald sich die betroffene Region bewegt, was zu einem geringen Reiz führt, den viele Anwender als angenehm empfinden. Wer zu Hautirritationen oder einer schnellen Hämatombildung neigt, sollte die Anwendung der Gitterpflaster jedoch eher vermeiden und auf andere Therapieansätze zurückgreifen.

Akupunktur/ Akupressur

Weitere denkbare Behandlungsformen wären eine Akupunktur oder Akupressur (zum Beispiel die Triggerpunkte Kopfschmerzen Akupressur), Entlastungsphasen, regelmäßige Bewegung, gesunde Ernährung und Stressreduktion.

Sie möchten noch mehr über eine erfolgreiche Triggerpunktbehandlung erfahren? Dann besuchen Sie auch unseren Artikel Triggerpunktbehandlung.

Cross Tape wird auf Nacken einer Frau geklebt

Abschließend lässt sich sagen, dass jeder Mensch Triggerpunkte bekommen kann. Sie sind zwar grundsätzlich nicht gefährlich, können aber unbehandelt ernsthafte Auswirkungen auf das Allgemeinbefinden haben. Neben Schmerzen und Bewegungseinschränkungen verursachen die muskulären Verknotungen oft sogar Blutdruck-Probleme und stellen eine erhebliche Belastung für die Betroffenen dar. Mit den passenden Therapieansätzen lassen sie sich jedoch nachhaltig bekämpfen, während auch eine optimale Vorbeugung dazu beitragen kann, Muskelknötchen zu verhindern.

Fazit

Triggerpunkte sind druckempfindliche Muskelverhärtungen, die jeden treffen können und ihren Schmerz oft in entfernte Körperregionen ausstrahlen. Ihre Ursachen reichen von Überlastung und Fehlhaltung bis zu psychischer Anspannung – weshalb eine nachhaltige Behandlung körperliche Techniken mit Stressabbau verbindet. Grundsätzlich sind Triggerpunkte harmlos, unbehandelt können sie jedoch Beschwerden verstärken. Wer sie selbst angehen möchte, findet in der Triggerpunktmassage eine gute Einstiegstechnik; bei starken oder anhaltenden Schmerzen gehört die Ursache ärztlich abgeklärt.

Häufige Fragen zu Triggerpunkten

Was sind Triggerpunkte?

Triggerpunkte sind lokal begrenzte, druckempfindliche Verhärtungen im Muskelgewebe – fachlich myofasziale Triggerpunkte. Sie sind als Knoten oder harter Strang tastbar und können ihren Schmerz in andere Körperregionen ausstrahlen (übertragener Schmerz).

Wo sitzen Triggerpunkte am häufigsten?

Grundsätzlich überall am Körper, besonders aber in Regionen mit Überlastung oder Fehlhaltung: Nacken, Schultern, Rücken, Trapezmuskel, Hüfte, Gesäß und Waden. Häufig strahlt der Schmerz von dort in benachbarte Bereiche aus.

Können Triggerpunkte durch die Psyche entstehen?

Ja. Anhaltender Stress und psychische Anspannung erhöhen die Muskelgrundspannung; man verkrampft unbewusst. Hält das lange an, begünstigt das die Bildung von Triggerpunkten. Deshalb sind Entspannung und Stressabbau ein wichtiger Teil der Behandlung.

Was ist ein Globusgefühl durch Triggerpunkte?

Manche Triggerpunkte in der Nacken- und Schultermuskulatur können ein Globusgefühl auslösen – ein Fremdkörper- oder Kloßgefühl im Hals, ohne dass dort tatsächlich etwas ist. Bei anhaltendem Globusgefühl sollte die Ursache ärztlich abgeklärt werden.

Sind Triggerpunkte gefährlich?

In der Regel sind Triggerpunkte harmlos. Unbehandelt können sie jedoch Schmerzen, Bewegungseinschränkungen und Verspannungsketten verstärken. Bei starken, wiederkehrenden oder ausstrahlenden Beschwerden sollten Sie die Ursache ärztlich abklären lassen.

Ulrich Pötter

Ulrich Pötter

Geschäftsführer & Ausbildungsexperte der WellnessInPerfektion WIP GmbH

Ulrich Pötter ist Gründer und Geschäftsführer der WellnessInPerfektion WIP GmbH und seit über 25 Jahren als staatlich anerkannter Therapeut tätig. Er ist Autor mehrerer staatlich zugelassener Fernlehrgänge (Klett-Verlag) und verantwortet die fachliche Qualität aller Lehrgänge.

Mehr über Ulrich Pötter & die WIP-Akademie →

Quellen & weiterführende Literatur

  1. Wikipedia: Triggerpunkt – Triggerpunkte, übertragener Schmerz und Entstehung
  2. Wikipedia: Fibromyalgie – Abgrenzung von Tender Points und Triggerpunkten
  3. Wikipedia: Faszie – Aufbau und Funktion des myofaszialen Gewebes
© 2026 swav-berlin.de • Dieser Beitrag ersetzt keine medizinische Beratung. Hinweis: Dieser Artikel kann Affiliate-Links enthalten. Wenn Sie über solche Links einkaufen, erhalten wir ggf. eine Provision – für Sie entstehen dadurch keine zusätzlichen Kosten. Affiliate-Links beeinflussen nicht unsere redaktionelle Auswahl oder Bewertung der Inhalte.
Über den Autor
Autorenbild Ulrich Pötter
Ulrich Pötter

Der Autor Ulrich Pötter ist selbst staatlich anerkannter Therapeut und Präventionsexperte. Seit über 20 Jahren beschäftigt er sich mit innovativen Ausbildungskonzepten in den Bereichen Massage, Fitness, Wellness, Heilpraktik und Prävention. Er hat fünf professionelle Akademien gegründet, bei denen er auch heute noch Geschäftsführer und Direktor ist.

Sicher und bequem bezahlen
Bezahlmethode PayPal
Bezahlmethode Sepa
Bezahlmethode Klarna
Noch Fragen? Unsere E-Mail Adresse
ZFU-Zulassung Nr. 7387521 – Massage-Ausbildung
ZFU-Zulassung Nr. 7387621 – Fitness-Ausbildung

Google Bewertung
4.9

Basierend auf 1352 Bewertungen

WellnessInPerfektion WIP GmbH
4.9
1352 Rezensionen
Profilbild von Steffi Borgmann
in der letzten Woche
Das Webinar war wirklich sehr interessant und überhaupt nicht langweilig. Ich habe viel gelernt und eine Menge hilfreicher Informationen mitgenommen. Besonders toll fand ich, dass mir ein Stück weit die Angst vor der Prüfung genommen wurde, weil ich jetzt viel besser weiß, was ich lernen muss und worauf es ankommt. Ein großes Lob an Ralf! Er erklärt alles super verständlich, sympathisch und praxisnah. Man merkt, dass er weiß, wovon er spricht, und es macht Spaß, ihm zuzuhören. Vielen lieben Dank für das tolle Webinar und die vielen hilfreichen Tipps! 😊 Liebe Grüße aus dem schönen NRW! ❤️ Steffi B.
Steffi Borgmann
Profilbild von Dora “Dorybe” Kalkbrenner
in der letzten Woche
Mega freundliche Leute, sehr gute Aussprache , gut erklärt die Themen .... Mega, danke Euch für schöne Lernstunden!!!
Dora “Dorybe” Kalkbrenner
Profilbild von Natalie Vollmer
in der letzten Woche
Ralle hat alles super erklärt und ist auf alles eingegangen. Kann ich zu 100% weiterempfehlen
Natalie Vollmer
Profilbild von Christina Weiß
in der letzten Woche
Vielen Dank ans Team ! Bin super zufrieden mit der Ausbildung und den online Kursen. Anschaulich erklärt und super auf die Prüfung vorbereitet.
Christina Weiß
Profilbild von Veronika Z
in der letzten Woche
Sehr informativ, mit vielen Beispielen und Erfahrungen erläutert, sehr gut auf Fragen eingegangen
Veronika Z
Profilbild von Jessika Elling
vor 3 Wochen
Die Referenten waren super freundlich und mega lieb. ALLE Fragen wurden beantwortet, auch wenn diese bereits im Skript geklärt waren. Durch die entspannte Art wurden mir innerhalb kürzester Zeit meine "Sorgen" genommen. Auch wenn ich ein Prüfungsschisser bin, bin ich froh von einem der beiden im nächsten Jahr geprüft zu werden. ALLE Daumen hoch, weiter so!!!! Und vielen lieben Dank! Jessika
Jessika Elling
Profilbild von Micha Friese
vor 3 Wochen
Live Online Schulung Für Fachpraktiker Massage. Sehr professionell und kurzweilig. Theorie und Praxis wurden sehr gut erklärt. Es wurde auf alle Fragen eingegangen. Freue mich schon auf das Präsenzseminar. Gruss vom Bodensee....
Micha Friese
Profilbild von Andre Stix
vor 2 Monaten
Absolut empfehlenswert – eine tolle Erfahrung! Ich habe hier meine Ausbildung zum Fachpraktiker/in für Massage, Wellness & Prävention absolviert und bin einfach nur begeistert. Schon die Online-Vorbereitung war klasse: Super strukturiert, und alle Inhalte zu den einzelnen Massagen standen vorab perfekt zur Verfügung. ​Die 4 Präsenztage vor Ort in Berlin waren dann das absolute Highlight. Unglaublich informativ, mit ganz viel praktischer Anwendung und direkter Hilfestellung. Ein riesiges Dankeschön an Diana für die tolle Durchführung! Sie hatte wirklich immer ein offenes Ohr für uns und hat uns die besten Tipps und Tricks aus der Praxis gezeigt. Auch an Ulli ein großes Danke für die tolle und reibungslose Vorbereitung der Kurse. ​Ihr seid ein tolles Team, es war eine wunderschöne Zeit und eine großartige Erfahrung für mich. Macht weiter so!
Andre Stix
Profilbild von Heike Regenberg
vor 2 Monaten
Ich kann dieses Seminar und besonders die Dozentin Diana von Herzen weiterempfehlen. Diana ist ein unglaublich herzlicher, empathischer und kompetenter Mensch. Sie hatte während des gesamten Kurses immer ein Lächeln im Gesicht und schaffte es, eine angenehme und entspannte Lernatmosphäre zu schaffen. Besonders beeindruckt hat mich, wie aufmerksam sie auf die Teilnehmer eingegangen ist. Sie merkte sofort, wenn die Konzentration nachließ oder wir etwas müde wurden, und schaffte es mit ihrer motivierenden Art immer wieder, alle zu begeistern und mitzunehmen. Ihre Leidenschaft für das Thema ist in jeder Minute spürbar. Sie vermittelt ihr Wissen mit viel Freude, Geduld und Authentizität. Man merkt einfach, dass dieser Beruf ihre Berufung ist und sie ihn mit ganzem Herzen lebt. Vielen Dank für diese wunderbare Zeit und die vielen wertvollen Erfahrungen. Diana ist eine Dozentin, die man so schnell nicht vergisst!
Heike Regenberg
Profilbild von Ab Ab
vor 2 Monaten
Der Ablauf verlief ohne jegliche Komplikationen. Die Lehrkräfte und Dozenten waren äußerst freundlich. Die Korrekturen erfolgten stets in kürzester Zeit. Auf Anfragen erhielt ich prompt und kompetent Rückmeldungen. Ich beabsichtige, mich auch zukünftig für Studiengänge an dieser Institution anzumelden und diese dort zu absolvieren. Meine Zufriedenheit ist hoch, weshalb ich diese Einrichtung uneingeschränkt weiterempfehlen kann.
Ab Ab