Ernährungsberater werden
Der Ernährungsberater ist einer der Berufe unserer heutigen Zeit, denn immer mehr Menschen interessieren sich für einen besseren sowie gesünderen Umgang mit Lebensmitteln. In dem Zusammenhang geht es bei der Ernährungsberatung ausschließlich darum, Gewicht zu reduzieren oder das eigene Essverhalten komplett umzustellen, sondern auch um ein besseres Verständnis von Lebensmitteln, deren Zusammensetzung und Wertigkeit. Was genau das Berufsbild des Ernährungsberaters daher kennzeichnet, welche Möglichkeiten ein Ernährungsberater hat, sich langfristig auf dem Markt zu etablieren und wie Sie Ernährungsberater werden, darüber berichten wir Ihnen in unserem heutigen Ratgeber.
Was macht ein Ernährungsberater?
Ein Ernährungsberater unterstützt, wie der Name bereits erahnen lässt, Einzelpersonen oder Gruppen bei ihren individuellen Problemen mit dem Essverhalten. Das bedeutet, im Zentrum stehen die Lebensgewohnheiten des Kunden, die gemeinsam analysiert werden. Dies umfasst die Erörterung von Unverträglichkeiten, Lebensmittelabneigungen, Erkrankungen oder anderen Dysbalancen, die der Kunde gerne ändern möchte oder aber muss. Zusammen erstellen der Ernährungsberater und die Kundschaft daraufhin ein Ernährungsprotokoll, legen die realistischen Ziele fest, die der Kunde erreichen möchte und entwickeln ein Konzept, wie sich jene mittels Anpassungen der Ernährung realisieren lassen. Der Ernährungsberater geht hierbei auf die individuellen Beschwerden oder Bedürfnisse des Kunden ein und arbeitet stets eng mit ihm zusammen den passenden Ernährungsplan aus, mit welchem der Kunde seine Essgewohnheiten langfristig, gesund sowie nachhaltig ändern kann.
Wieviel verdient man als Ernährungsberater?
Das Gehalt eines Ernährungsberaters ist unterschiedlich und orientiert sich an Erfahrung, Tätigkeitsbereich oder auch Leistungsspektrum der Arbeit. Im Durchschnitt können Sie aber bei diesem Beruf von rund 2000 Euro brutto monatlich ausgehen. Allerdings wäre es denkbar, die Tätigkeit als Ernährungsberater durch zahlreiche Spezialisierungen und unterschiedliche Einsatzbereiche zu erweitern, um den Verdienst deutlich zu verbessern.
Das Gehalt unterscheidet sich auch nach Bundesland und Vorbildung. Wenn ein Ernährungsberater zum Beispiel als Freiberufler tätig ist, erweist sich das Gehalt flexibler im Gegensatz zu Fachkräften, die im Angestelltenverhältnis agieren. Bezogen auf das Bundesland verdienen Ernährungsberater in Regionen wie Niedersachsen im Durchschnitt mit rund 3000 bis 4000 Euro brutto das höchste Gehalt, während es in Brandenburg mit etwa 1500 Euro das niedrigste Durchschnittsgehalt ist. Im Vergleich zu anderen Berufen derselben Kategorie wie zum Beispiel einem Ernährungswissenschaftler, einem Gesundheitsmanager oder auch einem Diätassistenten liegt der Ernährungsberater aber in puncto Gehalt im guten Durchschnitt. Als Ernährungsberater profitieren Sie von den vielen Weiterbildungsmöglichkeiten, sodass Sie am Ende vielleicht sogar das Höchstgehalt einer Fachkraft durch eine Spezialisierung als Gesundheitsmanager mit mehr als 3000 Euro brutto pro Monat für sich entdecken können. Obendrein steigert sich Ihr Gehalt je nach Erfahrungswerten. So würden Sie beim Einstieg in etwa bei 2000 Euro brutto liegen, könnten aber mit zunehmender Erfahrung auch auf rund 3000- 4000 Euro brutto kommen. Frauen verdienen in diesem Beruf bis heute weiterhin weniger als Männer. Es lässt sich aber keine einheitliche Gehaltsspanne nennen, da noch andere Faktoren wie zum Beispiel der Umfang Ihrer Arbeit oder der Standort Ihrer Tätigkeit in die finanziellen Fragen einfließen.
Kann jeder Ernährungsberater werden?
Ein Ernährungsberater ist grundsätzlich kein geschützter Beruf, denn innerhalb von Deutschland ist die Bezeichnung für diese Tätigkeit weiterhin frei. Lediglich der Diätassistent gilt als staatlich anerkannte Weiterbildung, sodass grundsätzlich jeder Ernährungsberater werden könnte. Wenn Sie also die passende Ausbildung mit genügend Qualifikationen erworben haben, wäre es möglich, mit dem Abschluss als Ernährungsberater auf dem freien Markt aktiv zu werden.
Durch den nicht geschützten Beruf und die vielen Ausbildungsmöglichkeiten kann jeder ohne weitreichende Vorkenntnisse zum Ernährungsberater werden. Voraussetzung wäre aber, dass Sie sich für die Thematik interessieren, selbst ein gesundes Verhältnis zu Lebensmitteln und ein angemessenes Essverhalten haben, das heißt, keine Suchterkrankung vorliegt, woraufhin Sie fähig wären, Kunden später entsprechend zu betreuen.
Zielgruppe des Ernährungsberaters
Ein Ernährungsberater eignet sich für einen breit gefächerten Kundenstamm und ist für jede Person der richtige Ansprechpartner, die sich gesund, ausgewogen und ihren Bedürfnissen entsprechend nachhaltig ernähren möchte. Zu der Zielgruppe eines Ernährungsberaters gehören daher unter anderem:
- Frauen während der Schwangerschaft oder der Stillzeit
- Säuglinge, Kinder im Schulalter oder Jugendliche
- Sportler (Hobby- oder Leistungssportler)
- Senioren mit veränderten Bedürfnissen an die Ernährung
- Menschen mit ernährungsabhängigen Erkrankungen
- Menschen in den Wechseljahren
- Personen, die ihr Übergewicht bekämpfen wollen
Letztlich ist der Ernährungsberater daher nicht an eine feste Kundengruppe gebunden, sondern könnte jede Person fachkundig betreuen, die an ihrem eigenen Essverhalten etwas ändern möchte, um ihre Gesundheit zu verbessern.
Ernährungsberater werden Ausbildung
Um Ernährungsberater zu werden gehen Sie nicht den klassischen Ausbildungsweg, sondern entscheiden sich gewöhnlich für verschiedene Weiterbildungen, die Sie zu einem Ernährungsberater machen. Dabei besitzen Sie meist schon einen Beruf, der aus jenem Bereich stammt wie zum Beispiel der Diät-Assistent. Die allgemeine Ausbildung zum Ernährungsberater befähigt Sie dann, in Einrichtungen wie Krankenhäusern oder auch im privaten Sektor Personen rund um die Thematik gesunde Ernährung zu betreuen. Die Ausbildung lässt sich je nach Bedarf noch erweitern, wofür Ihnen ebenfalls Präsenzkurse und Fernstudiengänge zur Verfügung stehen.
Ernährungsberater werden Fernstudium
Ernährungsberater können Sie auch über ein modernes Fernstudium werden. Dies bietet Ihnen mehr Flexibilität, zeit- und ortsunabhängiger Lernmöglichkeiten fernab von jeglichem Konkurrenzdruck und eine selbstbestimmte Wissensaufnahme. Ein fortschrittlicher Online-Lehrgang ist hierbei fachlich auf höchstem Niveau und gewährleistet Ihnen ebenso abwechslungsreiche und theoretisch sowie praktisch interessante Themenbausteine wie ein klassischer Präsenzkurs. Sie lernen bequem neben Ihrem Job oder den privaten Verpflichtungen, um sich im Anschluss entweder auf privater Ebene mit der Ernährungsberatung auseinanderzusetzen oder aber im Angestelltenverhältnis als Ernährungsberater aktiv zu werden. Weiterhin wäre denkbar, sich in die Selbstständigkeit zu begeben und als Ernährungsberater eine langfristige Karriere zu planen. Bedenken Sie hierbei, ein Fernstudium als Ernährungsberater bietet sich auch ohne Vorkenntnisse an, die Liebe zu einer gesunden Ernährung und die Bereitschaft, sich fleißig sowie gewissenhaft mit der Thematik zu beschäftigen, sind ausreichend. Ernährungsberater kann daher als eigenständiges Berufsbild oder als Kombination mit einem schon vorhandenen Tätigkeitsfeld wie dem Fitnesstraining oder dem Gesundheits-Coach kombiniert werden. Informieren Sie sich gleich hier über die Möglichkeiten und Konditionen, die Ihnen ein Online-Kurs zur Ernährungsberatung bietet.
