28. Oktober 2022
Lesezeit ca. 17 Min.

Ernährung nach Farben bedeutet, den Speiseplan bewusst nach der Farbe von Obst, Gemüse und anderen Lebensmitteln zusammenzustellen – nicht als Wunderdiät, sondern als einfaches Prinzip für mehr Abwechslung und Ausgewogenheit. Die sogenannte Regenbogendiät folgt demselben Gedanken: Wer täglich viele Farben isst, nimmt automatisch ein breites Spektrum an Nährstoffen und sekundären Pflanzenstoffen auf. In diesem Ratgeber erfahren Sie, wie Farben unser Essverhalten beeinflussen und wie Sie das Prinzip im Alltag nutzen.

Key Facts – Ernährung nach Farben

  • Idee: Lebensmittel bewusst nach Farbe auswählen, um Vielfalt und Ausgewogenheit zu fördern.
  • Grundsatz: Je bunter der Teller, desto breiter das Spektrum an Nährstoffen und sekundären Pflanzenstoffen.
  • Farbpsychologie: Farben steuern Appetit und Geschmackswahrnehmung – Rot regt eher an, Blau hemmt eher.
  • Fernöstliche Lehre: Die TCM ordnet fünf Farben fünf Geschmacksrichtungen, Organen und Elementen zu.
  • Regenbogendiät: Bekanntes Konzept seit den 1980er-Jahren, das auf farbenfrohem Obst und Gemüse beruht.
  • Wichtig: Ein Ausgewogenheits-Prinzip – kein Heilversprechen und kein Ersatz für eine ärztliche Beratung.

Welche Farbe steht für Ernährung?

Insgesamt lassen sich alle Farben in irgendeiner Weise mit der Ernährung verbinden. Demnach ist das altbekannte Sprichwort „Das Auge isst mit“ wesentlich wichtiger als man vielleicht zunächst vermutet hat. Die Farbenlehre hat nämlich einen großen Einfluss auf unsere Ernährungsweise und kann nicht nur den Appetit anregen oder auch hemmen, sondern ebenfalls dazu beitragen, dass wir uns bewusster ernähren. Farben steuern immerhin unsere Geschmackswahrnehmung, soviel konnten Forscher an der Universität in Washington durch verschiedene Studien feststellen. Hintergrund ist, dass wir seit unserer Kinderzeit an lernen, dass einige Farben mit Geschmäckern fest verbunden sind ebenso wie Gerüche. Ein Experiment aus der Forschungsreihe ergab dabei, dass Probanden bereits durch die Farbe von einem Getränk dessen Aroma erahnen konnten. In den meisten Fällen fiel es den Probanden äußerst schwer, die Geschmäcker von Getränken zu benennen, wenn sie jene Produkte nicht sehen konnten. Dies zeigt eindeutig, dass die Farb-Art und der Geschmack schon automatisch in unseren Köpfen miteinander verknüpft ist.

Schon gewusst?

Lebensmittelforscher konnten herausfinden, dass die Farbe Blau von vielen Personen mit negativen Geschmäckern verbunden wird. Schon seit frühesten Zeiten konnte man sich jene Farbe nur in Kombination mit giftigen Beeren sowie verfaulten Nahrungsmitteln vorstellen, weil jene durch die Fäulnis oftmals Blau-Schwarze Schimmelflecken zeigten oder viele im Wald wachsende blaue Beeren giftig waren. Wenngleich wir uns heutzutage von dieser strickten Ansicht etwas distanzieren konnten, verbindet unser Hirn dennoch weiterhin Blau mit weniger appetlichen Lebensmitteln. Bis auf Ausnahmen wie Oliven, Auberginen, dunkle Pflaumen oder auch dunkle Trauben sind wir gewillt, Produkte zu wählen, die keine blaue Farbe haben.

Bei welcher Farbe isst man weniger?

Wie bereits erwähnt, ist Blau für uns eher negativ in Bezug auf die Lebensmittel. Das bedeutet, wenn Sie in Ihren Speiseplan absichtlich viele blaue Produkte einbauen und jene in Ihren Mahlzeiten stets mit auf Ihren Teller legen, werden Sie automatisch weniger essen. Anders verhält es sich mit der Tellerfarbe, denn auch sie kann Ihren Appetit zügeln. Ein roter Teller zum Beispiel sorgt gemäß verschiedenen Wissenschaftlern aus Oxford dafür, dass unser Appetit gezügelt wird, während Orange in Verbindung mit Süßspeisen und Schokolade einen höheren Drang in uns auslöst, zu essen. Er hingegen mehr essen sollte, weil er unter Mangelernährung oder unter Untergewicht leidet, der darf sehr gerne einen roten Teller verwenden und sollte blaue Lebensmittel darauf eher meiden.

Welche Farbe regt den Hunger an?

Neuro-Wissenschaftler konnten herausfinden, dass rote Lebensmittel, besonders wenn es sich um einen sehr kräftigen Rot-Ton handelt, den Appetit äußerst stark anregt und uns dazu verleitet, mehr zu essen.

Welche Farbe macht schneller satt?

Blaue Teller in Kombination mit blauen Lebensmitteln sind eine ideale Verbindung, um ein schnelles Sättigungsgefühl und weniger Hunger zu begünstigen. Schließlich hat die blaue Farbe bei Lebensmitteln die schon bekannte Wirkung auf Sie, dass Sie automatisch an giftige Beeren oder verdorbene Produkte denken, während der blaue Teller in einer intensiven Farbe für Erholung und Entspannung steht. Daher essen Sie langsamer und sind demzufolge schneller satt.

Welche Wirkung haben Farben auf unser Essverhalten?

Die Farbpsychologie zeigt eindeutig, dass Farben und Lebensmittel eng miteinander verknüpft sind. Das bedeutet, wir erlernen von Beginn an, Speisen mit Farben zu assoziieren und dieser Gedanke verankert sich fest in unserem Gehirn. Dunkle Lebensmittel werden häufig als sehr bitter wahrgenommen, Gelb steht meist für Säure aufgrund der vielen Gelb-Orangen Zitrusfrüchte, Rot empfinden viele Personen als süßen Geschmack und demnach können Farben unser Essen nachhaltig verändern.

Ernährung nach fünf Farben: Sinnvoll oder Wirkungslos?

Innerhalb der fernöstlichen Lehren sind die Ernährung und die Medizin eng miteinander verknüpft. Gerade im TCM wird der Körper als Ganzes betrachtet und es geht darum, ihn in einem stetigen Gleichgewicht zu halten. Das gelingt nicht nur durch verschiedene Therapiemaßnahmen oder ein mentales Wohlbefinden, sondern auch durch eine ausgeglichene Ernährung. Diese sollte entsprechend der fernöstlichen Überlieferungen mindestens fünf unterschiedliche Farben beinhalten, damit die Balance gewahrt wird. Die fünf Farben stehen hierbei auch für fünf unterschiedliche Geschmacksrichtungen oder Düfte, woraufhin die Ernährung abwechslungsreich wird und obendrein für eine Harmonisierung im Organismus sorgen kann. Es geht um die Farben Rot, Schwarz, Grün, Gelb und Weiß, die mit den zentralen Organen Herz, Dünndarm, Leber, Gallenblase, Milz, Magen, Blase, Niere, Lunge und Dickdarm in Verbindung gebracht werden. Weiterhin stellt die fernöstliche Medizin die fünf Elemente Metall, Feuer, Erde, Wasser und Holz in dem Zusammenhang mit den Ernährungsfarben, um das ganzheitliche Wohlgefühl des Organismus zu unterstützen. In der Praxis bedeutet dies, das süße, gelbe Lebensmittel für Milz und Magen stehen, bittere rote Produkte für den Dünndarm und das Herz, schwarze salzige Lebensmittel verkörpern, grün saure Produkte darstellen und weiße Lebensmittel eher scharf sind, um Lunge und Dickdarm zu verkörpern. Somit wird Menschen, die ihr Immunsystem kräftigen möchten, das Feuerelement Rot mit der Wirkung auf Dünndarm und Herz zugeordnet, woraufhin der Person empfohlen wird, mehr rote Produkte wie rote Äpfel, rote Beete oder auch Tomaten zu konsumieren, um Dysbalancen abzubauen und die Abwehr zu kräftigen. So wird auch mit allen anderen Farben verfahren, wenn es nach der traditionellen chinesischen Medizin geht.

Ernährung nach Farben: Ein kontroverses Konzept

Das Farben und die Ernährung miteinander Verbindung stehen, ist Zweifelsfrei bewiesen. Doch, in welcher Art und Ausprägung dies stattfindet, darüber scheiden sich bis heute die Geister. Besonders verwirrend ist hierbei, dass die unterschiedlichen Lehren auch für verschiedene Farbzusammenstellungen und Ernährungskombinationen stehen. Das heißt, manche erklären Ihnen, dass blaue Lebensmittel den Appetit hemmen und rote Produkte jenen anregen, während andere wiederum zu dem Schluss kommen, dass Rot als Appetitzügler gilt, während blau Sie bei Ihrem Speisenverzehr entspannt.

Buntes Gemüse und Obst nach fernöstlicher Farbenlehre auf einem Tisch arrangiert

Die fernöstlichen Lehren berufen sich auf fünf verschiedene Farben mit unterschiedlichen Geschmacksrichtungen und Lebensmitteln, bei denen Gelb für süße Produkte steht, während wir meist aus unserem natürlichen Instinkt heraus gelb als eine Farbe der sauren Produkte wahrnehmen. Das heißt nicht zwangsläufig das eine Ernährung nach Farben sinnlos ist, es geht eher darum, dass Sie für sich eines der zahlreichen Konzepte auswählen und sich daran orientieren. Sie sollten niemals versuchen, einfach wahllos Inhalte aus allen vorhandenen Farbkonzepten mit Ihrer Ernährungsweise in Verbindung zu bringen, da Sie auf diese Weise eher dazu beitragen, dass sich die verschiedenen Denkansätze untereinander beißen. Es wäre besser, wenn Sie, zunächst die unterschiedlichsten zum Beispiel die Fünf-Elemente-Lehre mit der Ernährung oder auch die Regenbogen-Diät vergleichen, für sich überlegen, was Ihnen am sinnvollsten und auf Ihre individuelle Lebensweise erscheint, um dann jene Methodik zu diagnostizieren. Dabei sollten Sie alle anderen Überlieferungen strikt ausblenden und sich nur noch auf Ihre Linie konzentrieren. Wirkt diese nicht oder nur schleppend, können Sie sie anpassen, in dem Sie sich für ein anderes Konzept entscheiden oder Ihre bisherige Strategie durch eine leichte Abänderung der Farbzusammenstellungen anpassen. Letztlich gibt es daher keine richtige und keine falsche Theorie bezogen auf eine Ernährung nach Farben, sondern nur viele unterschiedliche Meinungen, in denen überall Wahrheit steckt und bei denen Sie für sich wählen müssen, welche Art der Farblehre Sie mit Ihrem Speiseplan zusammenstellen möchten und am Ende zu einem ganzheitlichen Wohlbefinden zu gelangen.

Kann man Farben essen?

Grundsätzlich lassen sich Farben natürlich nicht essen. Allerdings geht es auch hier wieder darum, wie sehr unsere Wahrnehmung mit den Farben der Lebensmittel verknüpft ist. So verbinden wir automatisch rote Produkte mit einem Geschmack nach Erdbeeren, was uns zunehmend verunsichert, wenn zum Beispiel ein Getränk ganz anders schmeckt. Daher lässt sich durchaus sagen, dass wir Farben essen können, weil wir eben gewisse Farbtöne mit ganz charakteristischen Geschmäckern verknüpfen. So haben wir unterbewusst bei jedem gelben Lebensmittel aus der Frucht-Kategorie den Geschmack von Zitronen im Mund und stellen uns auf eine gewisse Säure ein. Schmecken wir dann allerdings eine gelbe Süßspeise, verwirrt uns dies und stellt unsere Wahrnehmung vor eine große Herausforderung. Gleichzeitig kann eben jene Sinnestäuschung auch dazu beitragen, dass geschmacklose Produkte plötzlich für uns ein besonderes Aroma entfalten, weil die Farbe uns an einen bestimmten Geschmack erinnert, den wir glauben, in dem Produkt wieder zu finden.

Durch Farben Ernährung umstellen?

Wie Sie bereits wissen, hat unsere Sinneswahrnehmung einen großen Einfluss auf unser Essverhalten. Daher können wir durchaus mittels Manipulation dafür sorgen, dass wir Lebensmittel, die wir eigentlich nicht mögen, plötzlich schmackhaft finden. Die Abneigungen, die wir gegen die Produkte haben, sind in unserem Gehirn verankert und begünstigen, dass wir jene Lebensmittel fortwährend meiden. Auch Produkte, deren Farben wir nicht mögen, werden für gewöhnlich unserem Speiseplan verdrängt. Insofern Sie nun aber versuchen, dass optisch nicht ansprechende Produkt mit einer Lebensmittelzusammenstellung zu kombinieren, die Sie gerne mögen, könnte es gelingen, dass unser Gehirn plötzlich etwas Positives mit dem eigentlich verhassten Produkt. Ebenso verhält es sich mit den Geschmäckern. Hat sich ein Aroma bei Ihnen im negativen Sinn verankert, könnten Sie durch die bewusste Ergänzung anderer Produkte mit leckerem Aroma und einer sehr dominanten, ansprechenden Farbe dazu verhelfen, dass Sie Ihre Wahrnehmung überlisten und das Lebensmittel mit den anderen Produkten in Kombination probieren. Vielleicht finden Sie es am Ende gar nicht mehr so furchtbar wie früher, weil Sie eben eine andere Einstellung zu dem Produkt entwickeln.

Kann man Abnehmen nach Farben?

Ja, Farben können auch beim Abnehmen helfen. Ein besonders interessantes Beispiel ist die sogenannte Regenbogendiät. Jenes Konzept erweist sich als eines der erfolgreichsten Abnehmprogramme in der Neuzeit. Dabei geht es um das Zusammenspiel zwischen der farblichen Vielfalt und den ausreichenden Nährstoffen. Die Regenbogendiät beruht auf einer bunten Ernährung, die zugleich unsere ganzheitliche Vitalität unterstützen soll. Im Mittelpunkt stehen Obst und Gemüse mit ihrer starken Farbanziehung. Es geht darum, fünfmal täglich Gemüse und Obst zu verzehren und zwar am Morgen in den Farben Orange, Rot und Gelb, am Mittag in den Farben Blau, Gelb und Grün sowie am Abend durch Gold, Blau, Indigo und Violett. Außerdem setzt die Regenbogendiät voraus, dass Sie den gesamten Tag über weiße Produkte konsumieren, die viele Proteine enthalten und fettarm sind. Weiße Lebensmittel sind zum Beispiel auch weißes Fleisch, Meeresfrüchte, Milchprodukte, Tofu oder Fenchel. Die Regenbogendiät gibt es bereits seit den 80er Jahren, sodass sie mittlerweile einen regelrechten Trend verursacht hat und zu den einfachsten Diätarten zählt.

Regenbogendiät: nach Farben sortierte Obst- und Gemüsesorten von Rot bis Violett

Eine andere Variante wäre die Ernährung nach dem Konzept FAT to FLAT von Janett Thomson, bei welchem es vier Farbkategorien gibt, denen die Lebensmittel unterstehen. Grün bedeutet Gemüse, Hülsenfrüchte, Obst oder Bohnen, Blau steht für Proteine und Fette, Pink für Produkte mit viel Stärke und Rot mit Lebensmitteln, die eine geringen Nährstoffgehalt haben. Rund acht Portionen grüne Lebensmittel, drei Portionen pinke, eine Portion blaue und am besten gar keine Portion aus der roten Kategorie sollen pro Tag konsumiert werden, damit der Körper langsam aber sicher abnimmt. Rote Lebemsmittel, zu denen hier auch Wein oder Desserts gehören, sind lediglich als Belohnung gedacht, um dem Organismus gelegentlich einen Ausgleich zu schenken und die Motivation zu steigern. Sie sehen, es gibt verschiedene Diätansätze, welche sich mit einer Farblehre kombinieren lassen.

Ernährung nach Farben erlernen

Sie können eine richtige Ernährung nach Farben unkompliziert erlernen. Dies gelingt Ihnen zum Beispiel durch einen entsprechenden Lehrgang wie zum Beispiel den Ernährungsberater. Auch eine Schulung zur Farbtherapie empfiehlt sich hier, weil Sie innerhalb jener die Wirkung und die Einflüsse der unterschiedlichen Farbnuancen kennenlernen dürfen. Dies hilft Ihnen, ein besseres Verständnis für die Farben zu erhalten und obendrein einen Einblick in die Zusammenhänge zwischen Farben und Ernährung zu bekommen. Durch die Online-Schulung gelingt es Ihnen obendrein, alle Inhalte des Kurses flexibel und bei freier Zeiteinteilung durchzuarbeiten, was den Lerneffekt steigert und die Motivation bessert. Informieren Sie sich gerne auf unserer Webseite über die jeweiligen Ausbildungs-Angebote und kombinieren Sie nach Bedarf die Lehrgänge, um sich ein ganzheitliches Wissen rund um Farben und Ernährung anzueignen.

Am Ende können Sie dann für sich entscheiden, ob und nach welcher Form der Farbernährung Sie künftig Ihren Speiseplan ausrichten möchten, um Ihr inneres sowie äußeres Wohlbefinden zu unterstützen.

Ulrich Pötter

Mein Expertenrat aus 20+ Jahren Praxis als staatlich anerkannter Therapeut: Verstehen Sie die Ernährung nach Farben nicht als strenge Diätvorschrift, sondern als praktische Eselsbrücke für mehr Vielfalt. Wer auf jedem Teller mehrere Farben sieht, isst fast automatisch ausgewogener – mit Gemüse, Obst, Vollkorn und einer Eiweißquelle. Mein Rat: Nehmen Sie sich pro Mahlzeit drei verschiedene Farben vor, statt sich an komplizierte Tagespläne zu klammern. So bleibt das Prinzip alltagstauglich und Sie profitieren von der ganzen Bandbreite der sekundären Pflanzenstoffe.

Fazit

Die Ernährung nach Farben ist vor allem eines: ein einfaches und einprägsames Prinzip für mehr Abwechslung auf dem Teller. Dass Farben unseren Appetit und unsere Geschmackswahrnehmung beeinflussen, ist gut belegt; ob fernöstliche Fünf-Farben-Lehre oder Regenbogendiät – im Kern geht es immer um eine bunte, pflanzenbetonte und ausgewogene Kost. Wunder dürfen Sie davon nicht erwarten, wohl aber eine sinnvolle Orientierungshilfe. Wenn Sie das Thema fundiert vertiefen möchten, bieten sich Online-Lehrgänge zum Ernährungsberater oder zur Farbtherapie an.

Häufige Fragen zur Ernährung nach Farben

Was bedeutet Ernährung nach Farben?

Ernährung nach Farben bedeutet, Lebensmittel bewusst nach ihrer Farbe auszuwählen, um den Speiseplan vielfältiger und ausgewogener zu gestalten. Das Prinzip nutzt die Tatsache, dass unterschiedlich gefärbtes Obst und Gemüse unterschiedliche Nährstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe liefern.

Was ist die Regenbogendiät?

Die Regenbogendiät ist ein Konzept aus den 1980er-Jahren, das auf farbenfroher, pflanzenbetonter Kost beruht. Über den Tag verteilt werden mehrere Portionen Obst und Gemüse in verschiedenen Farben gegessen, ergänzt durch eiweißreiche, fettarme weiße Lebensmittel.

Welche Farbe zügelt den Appetit?

Blau gilt als appetithemmend, weil unser Gehirn die Farbe unbewusst mit ungenießbaren oder verdorbenen Lebensmitteln verbindet. Auch ein blauer Teller kann dazu beitragen, dass langsamer und weniger gegessen wird.

Welche Farbe regt den Hunger an?

Rot, besonders ein kräftiger Rot-Ton, regt den Appetit erfahrungsgemäß stark an und verleitet eher dazu, mehr zu essen. Orange wird häufig mit Süßspeisen und Naschen verbunden.

Wie ordnet die fernöstliche Lehre die fünf Farben zu?

In der traditionellen chinesischen Medizin stehen die Farben Rot, Schwarz, Grün, Gelb und Weiß für fünf Geschmacksrichtungen, fünf Elemente und bestimmte Organe. Ziel ist eine abwechslungsreiche Ernährung, die zur Balance im Körper beitragen soll.

Kann man mit Farben abnehmen?

Farbkonzepte wie die Regenbogendiät können beim bewussten Essen unterstützen, weil sie zu mehr Gemüse und Obst und weniger nährstoffarmen Lebensmitteln motivieren. Ein Wunderprogramm sind sie nicht – entscheidend bleiben eine ausgewogene Gesamternährung, Bewegung und ausreichend Flüssigkeit.

Ulrich Pötter

Ulrich Pötter

Geschäftsführer & Ausbildungsexperte der WellnessInPerfektion WIP GmbH

Ulrich Pötter ist Gründer und Geschäftsführer der WellnessInPerfektion WIP GmbH und seit über 25 Jahren als staatlich anerkannter Therapeut tätig. Er ist Autor mehrerer staatlich zugelassener Fernlehrgänge (Klett-Verlag) und verantwortet die fachliche Qualität aller Lehrgänge.

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Quellen & weiterführende Literatur

  1. Wikipedia: Sekundäre Pflanzenstoffe
  2. Wikipedia: Carotinoide
  3. Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE): Gut essen und trinken – die DGE-Empfehlungen
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Über den Autor
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Ulrich Pötter

Der Autor Ulrich Pötter ist selbst staatlich anerkannter Therapeut und Präventionsexperte. Seit über 20 Jahren beschäftigt er sich mit innovativen Ausbildungskonzepten in den Bereichen Massage, Fitness, Wellness, Heilpraktik und Prävention. Er hat fünf professionelle Akademien gegründet, bei denen er auch heute noch Geschäftsführer und Direktor ist.

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