22. Mai 2024
Lesezeit ca. 6 Min.

Asanas sind ein zentraler Bestandteil dieses faszinierenden Pfades zu körperlicher und geistiger Gesundheit. In diesem Blog-Beitrag erkunden wir gemeinsam die Welt der Asanas, um Dein Verständnis für diese kraftvollen Yoga-Übungen zu vertiefen.

Was sind Asanas?

Die Asanas bilden einen zentralen Bestandteil der Yoga-Praxis. Diese körperlichen Positionen werden in Verbindung mit Atemkontrolle und Meditation ausgeführt, um eine harmonische Einheit von Körper und Geist zu erreichen. Asanas zeichnen sich durch ihre stabilen und zugleich bequemen Haltungen aus, die es ermöglichen, für längere Zeit in der Position zu verweilen.

Seit wann gibt es Asanas?

Die Ursprünge der Asanas reichen weit zurück in die Geschichte des Yoga. Früheste Aufzeichnungen stammen aus den alten yogischen Schriften, wie den Yoga Sutras von Patanjali, die vor mehr als 2.000 Jahren entstanden sind. Die Entwicklung der Asanas erfolgte zur Vorbereitung auf längere Meditationen. Die physische Praxis sollte den Körper stärken und beweglich machen, um die Anforderungen der folgenden Meditation für die Personen zu erleichtern.

Wie viele Asanas gibt es im Yoga?

Die Vielfalt der Asanas im Yoga ist wahrlich beeindruckend. Es existiert keine feste Anzahl, da ständig neue Positionen entwickelt werden. Dennoch gibt es eine Kerngruppe, die in den verschiedenen Yoga-Stilen gelehrt wird und schätzungsweise über 80 grundlegende Asanas beinhaltet, wobei jede ihre eigenen Vorteile für Körper und Geist bietet.

Welche Asanas für Anfänger?

Wenn Du gerade erst mit Yoga beginnst, ist es wichtig, sanft einzusteigen. Asanas für Anfänger konzentrieren sich oft auf grundlegende Körperhaltungen, welche die Flexibilität verbessern und die Muskulatur stärken. Der herabschauende Hund, die Bergstellung und die Kobra sind großartige Ausgangspunkte. Diese Asanas helfen Dir, eine solide Grundlage zu schaffen, auf der Du Deine Yoga-Praxis aufbauen kannst.

 

Yoga Anfnger

Welche Asanas für Profis?

Für erfahrene Yogis, die nach Herausforderungen suchen, gibt es fortgeschrittene Asanas, welche Kraft, Balance und Stabilität verbessern können. Einige dieser Übungen sind der Kopfstand, die Krähe und der Pfau. Jene Yoga Techniken fordern nicht nur den Körper heraus, Yoga für Profis ist zugleich der Weg, zu mehr Spiritualität und innerer Gelassenheit sowie der verbesserten Körperwahrnehmung. Asanas für Profis setzen im Zuge dessen stets Geduld, Ausdauer und routinierte Kenntnisse der Yoga Grundlagen voraus.

Asanas Anleitung

Du möchtest mit den Yoga Asanas beginnen? Dann liefern wir Dir nachfolgend einige Asana Anleitungen, mit denen Du den Einstieg in Yoga erfolgreich meistern kannst.

Herabschauender Hund (Adho Mukha Svanasana):

  • Beginne in der Vierfüßlerposition.
  • Hebe Deine Hüften in die Luft, strecke Deine Beine und Arme aus.
  • Drücke Deine Fersen in Richtung Boden und strecke Deinen Rücken

Berg (Tadasana):

  • Stehe aufrecht mit den Füßen zusammen.
  • Hebe die Arme über den Kopf, mit den Handflächen zueinander.
  • Spanne die Beinmuskulatur an und richte Deine Wirbelsäule auf

Kobra (Bhujangasana):

  • Liege auf dem Bauch, die Handflächen unter den Schultern.
  • Hebe den Oberkörper, indem Du die Arme streckst.
  • Halte die Schultern entspannt und den Blick nach vorne gerichtet

Krähe (Bakasana):

  • Geh in die Hocke mit den Händen vor Dir auf dem Boden.
  • Setze die Knie auf die Oberarme und hebe die Füße langsam vom Boden ab.
  • Halte das Gleichgewicht und spanne den Bauch an

Pfau (Mayurasana):

  • Setze Dich auf die Fersen, die Knie leicht geöffnet.
  • Lege die Hände auf den Boden, die Finger zeigen nach hinten.
  • Hebe die Beine und den Körper parallel zum Boden

Baum (Vrksasana):

  • Stehe auf einem Bein und lege den Fuß des anderen Beins an den inneren Oberschenkel.
  • Die Hände werden nun vor der Brust im Gebet halten.
  • Fixiere einen Punkt vor Dir für mehr Stabilität.

Der herabschauende Hund mit einem Bein (Eka Pada Adho Mukha Svanasana):

  • Beginne im herabschauenden Hund.
  • Hebe ein Bein nach oben und strecke es aus, während das andere auf dem Boden bleibt.
  • Halte den Rücken gerade und die Hüfte parallel zum Boden

Brücke (Setu Bandhasana):

  • Liege auf dem Rücken, die Füße hüftbreit auseinander.
  • Hebe das Becken in die Höhe, während Du die Arme unter dem Körper verschränkst.
  • Halte die Position und atme tief ein und aus.

Kindhaltung (Balasana):

  • Setze Dich auf die Fersen, beuge Dich nach vorne und strecke die Arme aus.
  • Der Oberkörper ruht auf den Oberschenkeln und die Stirn auf dem Boden.
  • Atme tief und entspanne in dieser Ruheposition.
Kindhaltung

Wichtiges zur Ausführung von Asanas

Die korrekte Ausführung jeder Asana ist entscheidend, um die Yoga Effekte zu gewährleisten und Verletzungen zu vermeiden.

Dabei gilt:

  • Achte darauf, dass Deine Atmung kontrolliert und gleichmäßig bleibt
  • Halte jede Position für die empfohlene Dauer
  • Steigere die Intensität schrittweise
  • Führe die Bewegungen langsam aus
  • Vergiss nie ein ausreichendes Warm-up im Vorfeld
  • Übe nur Asanas aus, die Deinem Konditions- und Leistungslevel gerecht werden

Es wäre zudem sinnvoll, als Yoga Anfänger nur unter der Anleitung eines erfahrenen Yoga-Lehrers zu üben, um Verletzungen oder fehlerhafte Ausübungen zu vermeiden.

Du kannst Yoga dabei nicht nur in Präsenz erlernen. Inzwischen gibt es auch Yoga-Online Kurse, mit denen Du flexible, bei freier Zeiteinteilung zu einem erfahrenen Yoga-Profi werden kannst.

Welche Asana bewirkt was?

Alle Asanas können die Yoga Wirkung auf verschiedene Arten zeigen. In dem Zusammenhang möchten wir Dir die Yoga Effekte der Asanas einmal zusammenfassend erläutern.

  • herabschauender Hund (Adho Mukha Svanasana): Dehnt die Beine und die Wirbelsäule, stärkt die Arme.
  • Bergstellung (Tadasana): Verbessert die Haltung, stärkt die Beine und den Rücken.
  • Kobra (Bhujangasana): Dehnt die Brust, stärkt die Rückenmuskulatur.
  • Kopfstand (Sirsasana): Stärkt Nacken, Schultern und Arme, fördert die Durchblutung zum Gehirn.
  • Krähe (Bakasana): Stärkt Arme, Handgelenke und Bauchmuskeln, verbessert das Gleichgewicht.
  • Pfau (Mayurasana): Stärkt Arme, Schultern und Bauchmuskeln, fördert die Verdauung.
  • Baum (Vrksasana): Verbessert das Gleichgewicht, stärkt Beine und Gesäß.
  • Der herabschauende Hund mit einem Bein (Eka Pada Adho Mukha Svanasana): Dehnt die Hüften und Oberschenkel, stärkt die Arme.
  • Brücke (Setu Bandhasana): Stärkt Beine, Gesäß und Rücken, öffnet die Brust.
  • Kindhaltung (Balasana): Entspannt den Rücken, dehnt die Oberschenkelmuskulatur.

Was ist die Grundstellung im Yoga?

Die Grundstellung im Yoga ist die sogenannte "Lotushaltung" (Padmasana). Setze Dich auf den Boden, lege die Füße auf die gegenüberliegenden Oberschenkel und halte die Wirbelsäule aufrecht. Diese Position fördert eine tiefe Atmung, verbessert die Konzentration und unterstützt die Meditation. Sie ist quasi der Ausgangspunkt für viele Yoga-Stellungen und hilft Dir zunächst, mit Dir selbst im Einklang zu sein.

Fazit

Die Welt der Asanas bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten, Körper und Geist in Einklang zu bringen. Egal, ob Du Anfänger oder Profi bist, die regelmäßige Praxis von Asanas kann verschiedene Wirkungen auf Dein ganzheitliches Wohlbefinden haben.

Über den Autor
Autorenbild Ulrich Pötter
Ulrich Pötter

Der Autor Ulrich Pötter ist selbst staatlich anerkannter Therapeut und Präventionsexperte. Seit über 20 Jahren beschäftigt er sich mit innovativen Ausbildungskonzepten in den Bereichen Massage, Fitness, Wellness, Heilpraktik und Prävention. Er hat fünf professionelle Akademien gegründet, bei denen er auch heute noch Geschäftsführer und Direktor ist.

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