Sportmassage: Optimierung der körperlichen Leistungsfähigkeit

Eine Massage nennt man nicht umsonst eine der subtilsten Künste. Durch sanften Druck, streichelnde Bewegungen und stetig wandelbare Grifftechniken tritt man mit einem anderen Körper in eine intensive Verbindung, die wiederum zur völligen Harmonie sowie zur Entspannung von Geist und Seele führen kann. So ein Kurzurlaub für die Sinne bietet aber nicht nur Stressgeplagten eine kleine Auszeit vom Alltag.

Interessante Informationen: Vor allem Sportler oder Sportbegeisterte, die in einem harten Training stehen, wissen die Heilkünste einer Massage sehr zu schätzen. Zum einen lässt sich durch die sanfte Medizin die Effektivität beim Training erhöhen, zum anderen kann nach einer sportlichen Herausforderung der Entspannungsprozess einsetzen und quälende Schmerzen werden effektiv beseitigt.

Ein Blick zurück - Anfänge der Sportmassage

Geschichtlich wurde bereits sehr früh der Grundstein zur Nutzung verschiedenster Massagetechniken gelegt. So besaßen die alten Ägypter ein umfangreiches Wissen darüber, wie erholsam und wohltuend die Anwendungen streichelnder, sanfter Bewegungen und Techniken sein können. Die Sportmassage allerdings erlangte durch den Arzt Galenos (199 bis 129 v. Chr.) an immenser Bedeutung. Sein Name als Gladiatorarzt, der Sportler für die Wettkämpfe wieder fit machte, war damals in aller Munde. Er entwickelte unzählige Massagearten und verfasste mehrere Abhandlungen über Wirkungsweise und Einsatzgebiete. Ihm ist es zu verdanken, dass die allumfassende Heilmethode populär wurde. Auch der französische Chirurg Paré fand mit der Anwendung verschiedenster Massagetechniken große Anerkennung. Es konnte nachgewiesen werden, dass sich gerade bei operierten Menschen die Wundheilung nach dem Einsatz einer Massage erheblich verbesserte.

Weiterentwicklung und heutiger Stand

Im Laufe der Zeit entwickelte sich die Massage immer weiter und auf Grund ihrer nachgewiesenen heilenden Erfolge begannen sich immer mehr Ärzte mit dieser Thematik zu beschäftigen. Auf völlig natürliche Art und Weise können durch gezielte Bearbeitung einzelner Körperteile nennenswerte Erfolge erzielt werden. Eine Verabreichung von Medikamenten kann durch die therapeutische Behandlung oftmals sogar völlig vermieden werden. So wurde bei den verschiedensten Forschungen und Untersuchungen auch festgestellt, dass sich der Nutzen der Massage nicht alleine auf körperliches Wohlbefinden beschränkt, sondern auch die menschliche Psyche positiv auf Berührungen, Kneten, Klopfen oder Stretchen reagiert. Heutzutage findet bei der Sport Massage eine Vereinigung von medizinischen Behandlungen und Wellness statt. Die verschiedenen Grifftechniken sorgen vor dem Sport als Präventionsmaßnahme für eine Lockerung der Muskulatur. Nach dem Training verringern sie die Regenerationszeit, in dem sie die beanspruchten Muskeln zur Ruhe bringen und gleichzeitig die Durchblutung effektiv fördern.

Kategorieunterschiede der therapeutischen Maßnahme

Sportler, die regelmäßig an den verschiedensten Wettkämpfen teilnehmen, benötigen eine hohe sportliche Leistungsfähigkeit. Ziel der Sport Massage ist es deshalb, nicht nur die Effektivität der jeweiligen Trainingseinheiten zu erhöhen, sondern auch das allgemeine Wohlbefinden zu steigern. Deshalb enthält die Sport Massage ganz unterschiedliche Techniken, die jede für sich den Bedürfnissen des Sportlers entsprechen. Zum einem gibt es die Vorbereitungsmassage, welche locker, allerdings nur ganz leicht erwärmend durchgeführt wird. Sie bereitet den Körper auf die sportlichen Herausforderungen vor. Die Trainingsmassage wiederum beinhaltet Griffe, die sich während der Behandlung intensiv steigern. Dabei werden aus den sanften Streichbewegungen ganz rasch ein kräftigeres Walken und Kneten. Nach Wettkampf oder Training beginnt die Erholungsphase und damit auch die Erholungsmassage. Eine bessere Wirkung wird erzielt, wenn der Entspannungsprozess mit einem warmen Bad oder Dusche eingeleitet wird. Danach lassen sich Schlacken effizienter ausscheiden. Sportarten, die mit Pausen verbunden sind, eignen sich hervorragend für eine kurze Zwischenmassage.

Die verschiedensten Wirkungsweisen

Ein Zitat besagt: "Der Körper ist der Übersetzer der Seele ins Sichtbare". Vor allem bei der Sport Massage kommt dieser Ausspruch besonders zum Tragen. Die Wirkungsweise dieser wundervollen Massagetechnik ist äußerst vielfältig:

  • Aktivierung des Kreislaufes,
  • Erhöhung der Sauerstoffzufuhr zum Körper,
  • Bessere Durchblutung des Gewebes,
  • Ableitung und Ausscheiden der Schlacken,
  • Steigerung des körperlichen Wohlbefindens,
  • Lockerung des Bindegewebes,
  • Aktivierung des zentralen Nervensystems sowie der Muskelkontraktionen,
  • Verbesserung der mentalen Aufmerksamkeit,
  • Schmerzausschaltung,
  • Verringerung des Verletzungsrisikos allgemein,
  • Entspannung und Erholung des gesamten Körpers.

So eine wohltuende Behandlung ist nicht nur für aktive Sportler bestens geeignet, sondern auch für Laien, die fit und aktiv bleiben möchten. Nicht zur Anwendung kommen sollte die Massage nach dem Sport, wenn frische Sportverletzungen vorhanden sind oder entzündliche Veränderungen des Körpers vorherrschen. Neigen Sportler zur starken Krampfaderbildung, Bluthochdruck oder besteht eine erhöhte Thrombosegefahr, dann sollte vor Behandlungsbeginn immer erst ein Arztbesuch stehen.

Vorbereitende Maßnahmen für die Massage nach dem Sport

Wie bei jeder anderen Massagetechnik auch, kann eine wärmende Dusche oder ein angenehmes Vollbad den Körper empfänglicher für die Behandlung machen. Gelöst und locker kann der zu Massierende sich völlig dem wunderbaren Gefühl des Knetens und Berührens hingeben. Auch die Raumtemperatur sollte nicht außer Acht gelassen werden. Temperaturen zwischen 21 bis 25 Grad Celsius lösen ein Wohlgefühl beim Massieren aus und steigern die Entspannung maßgeblich. Eine Massage nach dem Sport ist keine Ganzkörpermassage, sondern es werden nur die stark beanspruchten Körperteile behandelt. Deshalb ist es äußerst wichtig, dass unbehandelte Regionen vor dem Auskühlen mit einer Decke geschützt werden. Diffuses Licht oder eine sanfte musikalische Untermalung dürfen auch bei dieser Entspannungsprozedur nicht fehlen.

Vorgehensweise beim Massieren

Bei der Massage nach dem Sport wird, im Gegensatz zu den sogenannten Wellnessmassagen, mit wenig Öl gearbeitet. Bereits bei der Massage Ausbildung lernt man, dass es starre Regeln beim Massieren fehl am Platze sind. Allerdings geht die Richtung der Massage grundsätzlich in Richtung des Herzens. Das hat zur Folge, dass der Blutkreislauf angeregt wird und Stauungen der Lymphe verhindern werden. Wichtig ist, stets den Körperkontakt zu halten, so dass sich eine Verbindung zwischen Masseur und Patient herstellt. Die Griffe sollten fließend ineinander übergehen und dürfen keinesfalls abgehackt wirken. Massierende Hände und Körper des Patienten werden so zu einer Einheit und alles ist in einem steten Fluss. Welche Griffe wo angesetzt werden, richtet sich zuerst nach dem Befinden des Patienten. Sind Verhärtungen zu spüren, dann können Griffe wiederholt werden. Dabei sollten die Reaktionen des Patienten auf die Behandlung genau beobachtet werden.

Der Weg zur Wellness Massage Ausbildung

"Massieren ist wie Musizieren, eine Gabe, die den Körper zum Klingen bringt". Eine Massage kommt nicht nur aktiven Leistungssportlern zugute. Auch Menschen, die täglich lange Zeit im Sitzen verbringen und daher zunehmend mit Nackenschmerzen und Verspannungen zu kämpfen haben, können von der wunderbaren Methode profitieren. Eine Massageausbildung ist der effizienteste Weg, sich und anderen etwas Gutes zu tun. Gerade in der heutigen Zeit, in der die Menschen aufgrund immenser beruflicher wie privater Herausforderungen vermehrt unter Verspannungen leiden, können Massagen einen perfekten Therapieansatz bieten. Wer neue Techniken erlernen oder sein bisheriges Fachwissen vertiefen möchte, der kann sein Spektrum durch Massagekurse erheblich erweitern. Die SWAV hat auf den erhöhten Ausbildungsbedarf reagiert und vielfältige Ausbildungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten geschaffen. Die Ausbildung zum/zur geprüften/r Fachpraktiker/-in Massage, Wellness & Prävention vermittelt Kenntnisse über Anatomie, Wirkungsweise von Massagen sowie die Funktion der Körpersysteme und gibt neben Laien auch Sportmedizinern, Heilpraktikern oder Physiotherapeuten die Möglichkeit, Massagen gezielt anzuwenden und die verblüffende Wirkungsweise gezielter Grifftechniken zu entdecken.

Massagekurs - eine Ausbildung mit hohem Zukunftspotenzial

Immer mehr Menschen sehen in sportlicher Betätigung einen nachhaltigen Ausgleich zum fordernden Alltag. Mit einer Massage Ausbildung kann man wunderbar an diesem Punkt ansetzen und eine zukunftsorientierte Grundlage schaffen. Massieren kann nicht nur für Patienten ein befriedigendes Ritual sein, auch der Masseur selbst erlebt dabei ein Wohlgefühl sowie innere Zufriedenheit. Erfolgreich absolvierte Massagekurse ermöglichen den Weg in die eigene Selbständigkeit. Die Wellnessbranche ist mittlerweile ein Bereich, der stetig wachsenden Zuspruch erhält. Hotels, Fitnesscenter sowie das Gesundheitswesen haben diesen Aufwärtstrend schon lange erkannt und setzen vermehrt auf Angestellte mit einer fundierten Massage Ausbildung. Spezielle Vorkenntnisse sind für eine Massageausbildung nicht erforderlich und Massagekurse sind für Laien und Profis gleichermaßen geeignet. Dennoch sollten Sensibilität beim Umgang mit Menschen, Interesse an der Erfassung medizinischer Zusammenhänge sowie Freude an der Körperarbeit im Vordergrund stehen.

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