Fußbäder: Erholung für die Füße und den Körper

Fußbäder bringen Entspannung, sind Balsam für Körper und Seele. Angewendet werden sie zu medizinischen Zwecken und zur Prävention. Zudem sind Fußbäder aufgrund ihrer erholsamen Wirkung auch im Wellness-Bereich äußerst beliebt.

Medizinische Fußbäder: Helfer bei verschiedenen gesundheitlichen Problemen

Füße sind jeden Tag sehr starken Belastungen ausgesetzt und werden dennoch zumeist vernachlässigt. Oftmals entstehen hier die verschiedensten Probleme, die unter Umständen auch sehr schmerzhaft sein können. Allerdings ist es in einigen Fällen nicht unbedingt notwendig, sofort chemische Mittel anzuwenden, denn ein Fußbad kann mitunter "Wunder" bewirken. Allerdings empfiehlt es sich, medizinische Fußbäder vorab mit dem Arzt abzusprechen. In dem Gespräch wird der Fachmann das zur jeweiligen Problematik passende Fußbad empfehlen, Rücksicht auf etwaige weitere Erkrankungen nehmen und die genaue Vorgehensweise erklären. Ebenso ist es beispielsweise aber auch möglich, sich ausführlich in der Apotheke beraten zu lassen, um sich für ein passendes medizinisches Fußbad entscheiden zu können. Medizinische Fußbäder helfen zum Beispiel auch bei einer sehr starken Hornhautbildung und Schweißfüßen.

Wellness Fußbäder: Entspannung pur

Doch auch Fußbäder, die zu Wellness-Zwecken genommen werden, verfehlen ihre Wirkung nicht. Ganz im Gegenteil: Sie sind erholsam und entspannend oder auch belebend sowie erfrischend. Hier kommt es ganz darauf an, welche Zusätze dem Wasser beigemischt werden. Neben der wohltuenden Wirkung des Wassers tragen somit ebenfalls beispielsweise Kräuter und Öle erheblich dazu bei, dass das eigene Wohlbefinden gesteigert wird.

Wie bereitet man zu Hause ein Wellness-Fußbad vor?

Wellness-Fußbäder können ganz einfach auch zu Hause genossen werden. Hierfür geht man am besten wie folgt vor:

- Als Erstes wird ein großer Eimer oder eine Schüssel benötigt, in der beide Füße ausreichend Platz haben. Professioneller wird das Fußbad, wenn eine spezielle Fußbadewanne verwendet wird. Allerdings sollte auch hier auf ausreichend Bewegungsfreiheit geachtet werden.

- Anschließend wird je nach Art des Fußbades kaltes oder auch warmes Wasser in das Behältnis eingefüllt.

- Jetzt können, je nach Wunsch, die verschiedensten Zusätze beigefügt und das Fußbad genossen werden.

- Nach dem Fußbad müssen die Füße gut abgetrocknet werden. Hierbei ist es sehr wichtig, auch die Zehenzwischenräume nicht zu vergessen, da dort gerne Fußpilze entstehen.

Fußbäder-Arten: das kalte Fußbad

Bei einem kalten Fußbad muss darauf geachtet werden, dass kaltes Wasser nie auf einen kalten Körper kommen darf. Deshalb sollte man sich zunächst erwärmen oder vorab ein warmes, kurzes Fußbad nehmen. Im Anschluss daran ist das kalte Fußbad ohne Weiteres möglich. Das Wasser kann direkt aus der Leitung entnommen werden. Ist die Temperatur trotzdem zu hoch, dann ist es ebenfalls machbar, das Wasser zu kühlen. Allerdings sollten 18 bis 23 Grad vorhanden sein. Als Badedauer empfehlen sich 30 bis 60 Sekunden. Natürlich sind auch Wiederholungen möglich, sofern es das eigene Wohlbefinden zulässt.

Warmes Fußbad

Wer dagegen ein warmes Fußbad genießen möchte, der sollte darauf achten, dass die Wasser-Temperatur zwischen 36 und 38 Grad liegt. Die ideale Badedauer beträgt etwa zehn bis 20 Minuten. Warme Fußbäder sind beispielsweise im Winter eine regelrechte Wohltat für die Füße.

Wechselfußbäder

Für ein Wechselfußbad benötigt man zwei Schüsseln beziehungsweise Eimer oder Fußbadewannen. Hier werden die Füße zunächst zehn Minuten in das warme Wasser eingetaucht und danach zehn Sekunden in das kalte Wasser gehalten. Im Anschluss daran wird die Prozedur wiederholt. Aufhören sollte man generell im kalten Wasser. Wechselfußbäder sowie auch kalte Fußbäder dienen nicht nur dem Wohlbefinden, sondern ebenfalls der Prävention. So fördern diese Bäder die Durchblutung, trainieren das Immunsystem und härten ab.

Ansteigendes Fußbad

Bei einem ansteigenden Fußbad wird, wie die Bezeichnung bereits andeutet, die Temperatur langsam erhöht. Man fängt bei etwa 25 Grad an. Anschließend gießt man in regelmäßigen Abständen eine Tasse heißes Wasser hinzu, bis 41 Grad erreicht wurden. Durch ein ansteigendes Fußbad wird die Körpertemperatur angehoben. So ist es unter Umständen nach einem langen Winter-Spaziergang möglich, sich wieder auf eine normale Temperatur zu bringen. Allerdings sollte hier unbedingt beachtet werden, dass Menschen, die beispielsweise unter Venenproblemen leiden, hiervon absehen sollten. Aufgrund der geweiteten Gefäße ist eine Embolie-Gefahr recht hoch.

Zusätze für Wellness-Fußbad selbst herstellen

Im Handel gibt es mittlerweile die unterschiedlichsten Arten von Wellness-Fußbädern zu kaufen. Allerdings muss man nicht zwangsläufig auf einen fertigen Badezusatz ausweichen, denn diese können auch ganz einfach selbst hergestellt werden. Hier bieten sich zum Beispiel Kräuterzusätze auf ideale Weise an. Oder man kocht daraus einen Tee, seiht diesen ab und gibt ihn anschließend in das Wasser. Für ein belebendes Fußbad können beispielsweise Meersalz sowie Majoranblätter verwendet werden. Möchte man dagegen ein warmes Fußbad genießen, dann eignen sich hierfür unter anderem frische Lorbeerblätter, Senfsamen und Meersalz.

Was muss man bei der eigenen Herstellung von Zusätzen beachten?

Wer sich für ätherische Öle als Zusatz bei einem Wellness-Fußbad entscheidet, der sollte unbedingt auch an einen Emulgator denken. Emulgatoren sind wichtig, da sie dem Öl helfen, sich mit dem Wasser zu vermischen. Ohne Emulgatoren schwimmen die ätherischen Öle in konzentrierter Form auf dem Wasser, was unter Umständen bei empfindlichen Menschen zu Hautreizungen führen kann. Zu den Emulgatoren gehört zum Beispiel auch Milch oder Sahne. Hiervon werden circa sechs bis acht Tropfen mit dem gewünschten ätherischen Öl vermischt und anschließend in das Wasser gegeben.

Vom Wellness-Fußbad bis hin zur Fußpflege

Ein Wellness-Fußbad ist nicht nur sehr angenehm und entspannend, sondern kann auch ein hervorragender Auftakt zu einer weiterführenden Fußpflege sein. Hierfür bieten sich beispielsweise spezielle Fußpeelings an. Diese Tragen aufgrund ihrer körnigen Substanz die alten Hautschuppen ab und sorgen so für geschmeidige und weiche Füße. Danach kann eine Feuchtigkeits-Creme aufgetragen werden.

Noch mehr Wellness und Prävention?

Wer sich nicht nur für Wellness-Fußbäder, sondern für die großen Themenbereiche Wellness und Prävention interessiert, der kann sein Interesse beziehungsweise Hobby auch zum Beruf machen. So ist es zum Beispiel bei der SWAV möglich, eine Wellness Massage Ausbildung zum/zur geprüfte/r Fachpraktiker/-in für Massage, Wellness & Prävention zu absolvieren. Da die Wellness Ausbildung auch ganz einfach neben dem Beruf durchgeführt werden kann, ist es somit möglich, weiterhin zu arbeiten und sich zusätzlich den Grundstein für eine Karriere im Wellnessbereich zu legen.

Massage lernen: neben- oder hauptberuflich umsetzen?

Nach der erfolgreich absolvierten Massageausbildung können die Teilnehmer dann nicht nur als Angestellte im Wellness-Bereich arbeiten, sondern sich ebenfalls in diesem Bereich selbstständig machen. Ob man die Massage Ausbildung nutzt, um hiermit neben- oder auch hauptberuflich in einer eigenen Praxis tätig zu sein, das bleibt jedem Selbst überlassen. Möglich ist beides.

Weitere Massagekurse und/oder Wellnessangebote

Natürlich ist es nach der Ausbildung bei der SWAV zusätzlich noch möglich, weitere Massagekurse zu belegen. Mit jedem neuen Massagekurs ist man in der Lage, seinen Kunden viele verschiedene Massage-Arten zu offerieren, wodurch ein größerer potenzieller Kundenstamm angesprochen wird. Neben dem Massieren lernen bietet es sich außerdem an, die verschiedensten Wellness-Angebote zusammenzustellen. Da dieser Bereich ebenfalls sehr beliebt ist und einem beständigen Wachstum unterliegt, sehen hier die Chancen auf dem Arbeitsmarkt beziehungsweise in der eigenen Praxis im Allgemeinen sehr gut aus.

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