Das müssen Sie bei der Wahl einer Sportmatte beachten
Viele Sportarten lassen sich nur fachgerecht ausüben, wenn das passende Equipment zum Einsatz kommt. Gerade Bodengymnastik oder Meditationsübungen erfordern dafür Sportmatten. Letztere sind deshalb ein unverzichtbares Trainingsutensil für jegliche Fitness und konnten sich im Sportsektor fest etablieren. Ambitionierte Profi- und Hobbysportler sollten allerdings wissen, welche Trainingsmatte für ihre individuellen Bedürfnisse am vorteilhaftesten ist, denn es gibt mittlerweile eine Vielzahl an Artikeln in unterschiedlichen Ausführungen auf dem Markt. Dabei haben alle dasselbe Ziel, die Effizienz des Sportprogramms zu optimieren.
Key Facts – Sportmatte kaufen
- Dicke: 1 bis 2 cm für Übungen im Knien und Liegen, dünnere Matten für Balance und Standfestigkeit.
- Größe: Ab 180 cm Länge und 60 bis 80 cm Breite als Standard; für Rollen und ganzkörperliche Abläufe mehr.
- Material: PVC und TPE haften trocken, Naturkautschuk und Kork werden griffiger, je feuchter es wird.
- Rutschfestigkeit: Beschichtete Unterseite ist Pflicht – auf glatten Böden entscheidet sie über die Sicherheit.
- Schadstoffe: OEKO-TEX STANDARD 100 prüft das Endprodukt; „ökologisch" ohne Prüfstelle ist ein reiner Werbebegriff.
- Pflege: Nach dem Training feucht abwischen und vollständig trocknen lassen, bevor die Matte gerollt wird.
Fitnessmatten – gewinnbringende Ausstattung mit Funktionalität
Im Allgemeinen gehören Sportmatten seit Generationen zu den verschiedensten Trainingsarten und treten sowohl im Freizeit- als auch im Schul- oder Leistungssport in Erscheinung. Hierzu gilt die Fitnessmatte in Fachkreisen als Trainingsgerät für sämtliche Übungen, die mit dem eigenen Körpergewicht ausgeführt werden. Wenngleich die Matte auf den ersten Blick relativ unscheinbar wirkt, hat sie einen großen Einfluss auf die korrekte und sichere Ausübung der einzelnen Trainingsabläufe. So sorgt sie für:
- eine optimale Dämpfung des Auftritts
- den zuverlässigen Schutz vor Stürzen
- eine exzellente Stabilisierung in allen Positionen
- ein verringertes Verletzungsrisiko
- weniger Belastung für Knochen und Gelenke
- einen angenehmeren Trainingsuntergrund
Demnach erweist sich eine Gymnastikmatte als wichtiges Element eines erfolgreichen Trainings, welches obendrein eine gute Haptik besitzt. Sie verleiht der sportlichen Betätigung einen positiven Bonus, denn sie steigert die Motivation des Betreffenden. Grundsätzlich eignet sich der Artikel daher für ein breit gefächertes Spektrum an Fitnessformen und eine wechselnde Klientel.
Anwendungsbereiche der Turnmatten – von Yoga bis Tae Bo bestens ausgestattet
Sie interessieren sich für Sportarten, bei denen das gesamte Körpergewicht statt spezieller Gerätschaften genutzt wird? Dann sollten Sie immer eine passende Trainingsmatte besitzen. Die ansprechende Optik allein genügt hier jedoch nicht, denn für effiziente Fitnessphasen muss die Gymnastikmatte auf den Sport abgestimmt werden. Heutzutage finden sich daraufhin für sämtliche Trainings-Möglichkeiten die dazugehörigen Matten, was zeigt, wie vielseitig die Fitnessmatte tatsächlich ist.
Sie unterstützt Ihre sportliche Betätigung im Zuge dessen bei:
- Yoga in allen Ausführungen
- Kampfsportarten wie Tae Bo
- Meditation
- Zumba
- Turnen
- Aufwärm-Übungen wie Sit-ups
- Pilates
Die Fitnessmatten sind dazu für jeden sportaffinen Menschen gedacht, denn der Markt bietet sie in allen Größen, Breiten und Stärken. Dadurch lässt sich das Trainingsgerät genau auf die Erwartungen und den Sport der Person ausrichten. Wer allerdings beabsichtigt, sein Fitnessprogramm regelmäßig und effektiv auszuführen, der sollte vor der Anschaffung darüber nachdenken, welche Form des Trainings absolviert wird. Schließlich sind Fitnessmatten für das Bodenturnen anders beschaffen als Exemplare für Yoga.
Um das perfekte Produkt zu erhalten, benötigen Sie folglich ein solides Fachwissen. Andernfalls empfiehlt es sich, zuvor eine ausführliche Beratung in Anspruch zu nehmen, denn die Matten differenzieren sich je nach Sportart in ihren Eigenschaften.
Modelle der Sportmatten – wechselnde Charakteristiken für maximale Leistung
Der Begriff Sportmatte wird häufig als Synonym für alle Trainingsgeräte verwendet, die es in diesem Bereich gibt. Im Grunde ist dies jedoch nicht ganz richtig, denn die jeweiligen Artikel haben teilweise große Unterschiede und müssen deshalb in verschiedene Kategorien unterteilt werden. Verwendet eine Person eine falsche Trainingsmatte, könnte dies den Sport negativ beeinträchtigen. In dem Zusammenhang bietet der Markt ein nahezu unerschöpfliches Portfolio an Produkten mit wechselnden Merkmalen.
Hauptsächlich lassen sich die Matten in Yogamatten und Sportmatten aufteilen. Während die Yogamatten stets etwa 2-5 mm dünner sind als die Sport-Varianten, haben sie dennoch eine höhere Formstabilität. Die ersten Produkte dieser Art waren aus Sisal, Kokosfasern oder handelsüblicher Jute, doch inzwischen liefert Ihnen die Fitnessindustrie eine großzügige Auswahl an Materialien. Yogamatten wurden infolgedessen ausschließlich für die gleichnamige Sportart konstruiert und den Übungen nachempfunden. Da innerhalb dieser Trainingsmethode zahlreiche Versionen auftreten, sind auch die Matten entsprechend facettenreich. Aktuell haben Sie demzufolge die Möglichkeit, eine Yogamatte für jeden erdenklichen Stil, angefangen bei Hot Yoga bis zu Ashtanga Vinyasa Yoga, einer der dynamischen Praktiken zu erhalten.
Des Weiteren sind Kampfsportmatten verfügbar, bei denen die Einsinktiefe geringer ausfällt, um den festen Stand zu garantieren. Außerdem sorgen sie für Rutschfestigkeit und die ausreichende Dämpfung. Klassische Gymnastikmatten ergänzen jene Anforderungen noch durch eine überdurchschnittlich breite Abmessung, während Modelle für das Bodenturnen stark federn und äußerst strapazierfähig sind.
Insofern Sie keine Erfahrungen mit Trainingsmatten haben oder sich nicht auf einen bestimmten Sport festlegen wollen, wäre es hingegen ratsam, eine Allrounder-Version zu wählen. Diese entspricht in allen Bereichen dem Durchschnitt, weshalb sie für verschiedene Aktivitäten aus dem Fitnesssektor genutzt werden kann. Ähnlich vorteilhaft sind aber auch sogenannte Puzzlematten, weil sie sich beliebig erweitern und dadurch unterschiedlichen Trainingsverfahren anpassen lassen.
Für den Erwerb spielen aber noch andere Faktoren eine tragende Rolle, sodass Sie ihn niemals unvorbereitet oder planlos tätigen sollten.
Kaufkriterien für Fitnessmatten – durchdacht zum Trainingsgerät
Ob im heimischen Wohnzimmer oder im Fitnessstudio: Sportmatten sind die Basis Ihres effektiven Trainings. Die Anschaffung sollte allerdings einigen Grundregeln folgen, denn sonst kann Ihnen die beste Fitnessmatte nicht den gewünschten Erfolg bringen und Sie bei Ihrem Programm unterstützen. Selbstverständlich hat dabei jeder andere Erwartungen von seiner Gymnastikmatte und es lässt sich keine allgemeine Aussage darüber treffen, welche Artikel gut und welche schlecht sind. Vereinfacht sollten Sie aber auf folgende Aspekte Wert legen:
Die Qualität
Sie ist entscheidend, wenn es um die Trainingsmatten geht, denn minderwertige Exemplare haben eine deutlich verkürzte Lebensdauer und eine eingeschränkte Funktionsfähigkeit. Deswegen wäre es sinnvoll, bei dem Kauf Ihrer Matte auf die Verarbeitung und die verwendeten Werkstoffe zu achten.
Das Preis-Leistungs-Verhältnis
Ihre neue Sportmatte sollte definitiv ein stimmiges Zusammenspiel aus fairem Kostenfaktor und erstklassiger Beschaffenheit besitzen. Dadurch gewährleistet sie Ihnen die bestmögliche Anwendung. Wählen Sie dazu weder ein überteuertes noch ein zu günstiges Modell.
Die Funktionalität
Die Sportmatte muss zweckmäßig sein, um ihre Vorteile zu präsentieren. Informieren Sie sich deshalb über die Sportart, die mit jener absolviert werden kann, ob sich die Ausführung für das Training des ganzen Körpers oder nur für einen Teilbereich eignet, inwieweit ein Fitnessprogramm mit Schuhen verübt werden könnte und ob ein leichter Transport aufgrund der platzsparenden Verstauung möglich wäre.
Die Sicherheit
Die Trainingsmatte muss in erster Linie für Ihren Schutz sorgen. So sollten Sie auf die Polsterung und die Zusammensetzung schauen, bevor Sie einen Artikel mit unzureichender Sicherheit kaufen. Eine Sportmatte muss zwingend über eine rutschfeste Beschichtung auf dem unteren Teil verfügen, denn sie vermeidet, dass das Trainingsequipment während der Fitnessphase auf glatten Böden wie Laminat verrutscht und Sie sich verletzen. Auch die Oberseite sollte beschichtet sein, denn dies begünstigt, dass Sie bei Handstand oder anderen Übungen genügend Sicherheit haben. Teilweise finden sich hierzu auch Testergebnisse oder Kundenrezensionen.
Die Größe
Dieser Punkt ist von großer Bedeutung für die Trainingsqualität. Deswegen wäre es angebracht im Vorfeld zu überlegen, welche Abmessungen die Sportmatte haben muss. Als Faustregel gilt ein Maß von etwa 180 cm oder mehr in der Länge als ausreichend, wenn lediglich Stabilisations- oder Rückenübungen beabsichtigt werden. Möchten Sie im Gegenzug andere Techniken wie eine Rolle vollziehen, brauchen Sie eine längere Gymnastikmatte. In Bezug auf die Breite verläuft es ähnlich, denn hier sind 60 bis 80 cm Standard, wohingegen 100 cm für ein Training des gesamten Bewegungsapparats besser wären. Die Körpergröße und das Gewicht des Einzelnen sind ebenso ausschlaggebend.
Die Dicke und die Dichte
Beide Begriffe werden häufig verwechselt: Eine besonders dicke Turnmatte ist nicht automatisch dicht. Ausschlaggebend für die Dämpfung ist, wie fest das Material unter Belastung bleibt – eine dicke, aber weiche Matte gibt an Knien und Ellenbogen nach und wirkt dadurch weniger stützend als eine dünnere mit höherer Dichte. Wer eine gute Polsterung sucht, ist mit etwa 1 bis 2 cm Dicke gut beraten. Somit ergibt sich eine solide Polsterung für Übungen, bei denen Sie knien oder sitzen. Wollen Sie wiederum das Gleichgewicht trainieren, sind dünnere Matten hilfreicher, weil sie mehr Stabilität haben. Allerdings nutzen einige Sportler auch die Instabilität voluminöserer Exemplare, um Muskulatur und Gelenke intensiver zu trainieren.
Das Material
Sportmatten sind aus wechselnden Rohstoffen, deren Eigenschaften große Unterschiede aufweisen. Dabei bietet die Branche Kunststoff und natürliche Werkstoffe an. Naturmaterialien werden dabei häufig als die gesündere Wahl beworben – tatsächlich hängt die Verträglichkeit weniger vom Ursprung des Rohstoffs ab als von der Verarbeitung und den geprüften Schadstoffwerten. Sie besitzen keinen unangenehmen Geruch wie synthetische Varianten, haben eine angenehme Haptik und sind hautfreundlich. Dadurch eignen sie sich ebenfalls für Allergiker, empfindliche Personen oder Kinder und rufen bei dem stetigen Hautkontakt keine Irritationen hervor. Einige Exemplare sind pflegeleichte Schurwolle, robuste Jute oder flüssigkeitsabsorbierender Naturkautschuk. Zudem ist Schaumstoff mit schadstofffreier Zertifizierung sehr beliebt. Als Hinweis für ein verträgliches Material wäre es empfehlenswert, auf das Prüfzeichen OEKO-TEX STANDARD 100 zu achten. Nicht zuletzt muss der Werkstoff aber auch zu der Sportart passen, für die eine Trainingsmatte angewandt wird. Verzichten Sie des Weiteren auf dehnbare Rohstoffe, sie geben nicht genügend Halt und sind ineffektiv für den Sport.
Das Kaufkriterium, das in Vergleichstabellen fast immer fehlt: Die Rutschfestigkeit auf Ihrem Boden. Eine Matte, die auf Fliesen wandert, macht jede Übung im Stütz unangenehm und im Zweifel unsicher. Probieren Sie das aus, bevor Sie kaufen. Dicke und Material sind zweitrangig, sobald die Matte liegen bleibt, wo sie liegen soll.
Die Materialien im Vergleich
Der Begriff „Kunststoff oder Naturmaterial" ist für eine Kaufentscheidung zu grob, denn zwischen den einzelnen Werkstoffen liegen erhebliche Unterschiede in Gewicht, Griffigkeit und Haltbarkeit. Entscheidend ist weniger, ob ein Material synthetisch oder natürlichen Ursprungs ist, sondern wie es sich unter den Bedingungen verhält, unter denen Sie tatsächlich trainieren – trocken oder schweißnass, zu Hause oder im Kursbetrieb, dauerhaft liegend oder täglich transportiert.
Die folgende Übersicht fasst die gängigen Werkstoffe mit ihren praktischen Eigenschaften zusammen:
| Material | Eigenschaften | Geeignet für |
|---|---|---|
| PVC | Günstig, robust, sehr pflegeleicht, hohe Lebensdauer; trocken griffig, bei Schweiß rutschig; anfangs oft Eigengeruch | Einsteiger, Studio- und Kursbetrieb, kraftbetontes Training |
| TPE | Deutlich leichter als PVC, geruchsarm, gut gedämpft; empfindlicher gegenüber Druckstellen und daher kürzer haltbar | Wer die Matte häufig transportiert, sanftes Training am Boden |
| NBR | Sehr weich und dick (oft 10–15 mm), preiswert; wenig Standfestigkeit bei Balanceübungen | Gymnastik, Rückenübungen, Training im Knien und Liegen |
| Naturkautschuk | Beste Rutschfestigkeit, auch bei Schweiß; schwer; charakteristischer Eigengeruch; nicht für Latexallergiker | Yoga, dynamische Abläufe, ambitioniertes Training |
| Kork (auf Kautschuk) | Griffiger, je feuchter die Oberfläche wird; geruchsneutral, antibakteriell; höherer Preis | Schweißintensives Training, Hot Yoga |
| Jute, Baumwolle, Schurwolle | Angenehme Haptik, atmungsaktiv, meist waschbar; geringe Dämpfung, deshalb häufig als Auflage genutzt | Entspannungsübungen, Auflage auf einer festeren Matte |
Für die Rutschfestigkeit gilt eine Faustregel, die vielen erst nach dem Kauf auffällt: PVC und TPE haften gut, solange die Oberfläche trocken bleibt, und verlieren den Grip mit zunehmender Feuchtigkeit. Naturkautschuk und Kork verhalten sich genau umgekehrt und werden griffiger, je feuchter es wird. Wer stark schwitzt oder dynamisch trainiert, trifft mit den beiden letztgenannten Materialien die sicherere Wahl.
Schadstoffe und was Prüfsiegel tatsächlich aussagen
Der Geruch, den viele neue Matten in den ersten Tagen verströmen, stammt aus Weichmachern und Herstellungsrückständen. Bei preiswerten PVC-Matten kann er mehrere Wochen anhalten. Hilfreich ist, die Matte vor dem ersten Training einige Tage ausgerollt an einem gut belüfteten Ort liegen zu lassen – allerdings nicht in der prallen Sonne, da UV-Strahlung besonders Naturkautschuk spröde werden lässt.
Bei Prüfzeichen lohnt ein genauer Blick, denn nicht jedes bedeutet dasselbe:
- OEKO-TEX STANDARD 100: Prüft auf gesundheitsgefährdende Substanzen im Endprodukt. Aussagekräftig, betrifft aber ausschließlich die Schadstofffreiheit, nicht Haltbarkeit oder Rutschfestigkeit.
- GS-Zeichen („Geprüfte Sicherheit"): Bestätigt die Einhaltung der Anforderungen des Produktsicherheitsgesetzes durch eine unabhängige Stelle.
- Stiftung Warentest: Vergibt kein Siegel, sondern veröffentlicht Testurteile. Wirbt ein Hersteller mit einem „Siegel von Stiftung Warentest", ist das bereits ein Warnsignal. Prüfenswert ist immer, aus welchem Jahr ein zitiertes Urteil stammt und ob es sich auf das angebotene Modell bezieht.
- Herstellerangaben wie „ökologisch" oder „schadstofffrei": Ohne Prüfstelle sind das ungeschützte Werbebegriffe ohne Nachweiswert.
Zu Vorsicht raten sollte man außerdem bei Latexallergie: Naturkautschuk enthält die auslösenden Proteine, weshalb hier TPE oder Kork die verträglichere Alternative darstellen.
Reinigung, Pflege und Haltbarkeit
Wie lange eine Sportmatte hält, entscheidet sich weniger beim Kauf als in der Pflege – und die richtet sich nach dem Material. Schweiß greift die Oberfläche an, Hautfett setzt sich in der Struktur fest, und falsche Reinigungsmittel beschleunigen den Verschleiß erheblich.
Für den Alltag genügt es, die Matte nach dem Training mit einem feuchten Tuch abzuwischen und offen ausgebreitet oder locker gerollt trocknen zu lassen. Wichtig ist, sie erst dann zu verstauen, wenn sie vollständig trocken ist, da sich in einer feucht zusammengerollten Matte rasch Gerüche und Keime bilden. Für die gründlichere Reinigung gilt:
- PVC und TPE: Milde Seifenlauge oder ein Spritzer Spülmittel in lauwarmem Wasser. Keine Scheuermittel und keinen Alkohol verwenden, da beides die Oberfläche stumpf und rutschig macht.
- Naturkautschuk: Nur Wasser und wenig milde Seife. Ätherische Öle, alkoholhaltige Reiniger und direkte Sonneneinstrahlung meiden – sie lassen das Material porös werden.
- Kork: Feucht abwischen genügt; die Oberfläche wirkt von sich aus antibakteriell und braucht keine Zusätze.
- Textile Matten und Auflagen: Meist bei 30 Grad waschbar, jedoch ohne Weichspüler, weil dieser die Griffigkeit dauerhaft herabsetzt.
Ein Handtuch auf der Matte schont die Oberfläche zusätzlich und ist im Kursbetrieb aus hygienischen Gründen ohnehin üblich. Ausgetauscht werden sollte eine Matte, wenn sich die Polsterung an den Auflagepunkten von Knien und Ellenbogen sichtbar durchgedrückt hat oder die Unterseite ihre Haftung verliert – beides erhöht das Verletzungsrisiko und lässt sich durch Pflege nicht mehr rückgängig machen.
Fazit
Manchmal liefern Ihnen die unterschiedlichen Sportmatten auch noch einen Mehrwert, indem Sie sich leicht reinigen lassen. Damit der Artikel möglichst lange hält, sollten Sie aber trotzdem ein Handtuch auf die Oberfläche legen, ehe Sie mit der Fitness beginnen. Einige Matten sind dagegen mit einem Kreuzmuster versehen, was Ihnen beim Yoga hilft, Ihre Füße richtig zu positionieren.
Die Trainingsmatten werden auch regelmäßigen Tests unterzogen, die Sie im Internet einsehen können. Darunter finden sich meistens nützliche Kundenrezensionen und Sie bekommen die führenden Hersteller im Überblick angezeigt.
Eine Fitnesstrainer Ausbildung der SWAV vermittelt Ihnen auch in diesem Bereich ein fundiertes Fachwissen. Das ebnet Ihnen den Weg zu einer kompetenten Beratung künftiger Klienten im Hinblick auf die passende Ausstattung und erleichtert die korrekte Anwendung der Trainingsgeräte während der professionellen Trainingsstunden.
Am Ende ist es die Kombination aus den persönlichen Erwartungen und den gegebenen Fakten rund um die Artikel, welche die Wahl der richtigen Sportmatte hervorbringt. Wer weiß, wofür die Matte überwiegend genutzt wird, kann die drei entscheidenden Größen aufeinander abstimmen: Dicke für die Dämpfung, Material für die Rutschfestigkeit und Größe für den Bewegungsraum. Ein geprüftes Schadstoffzeichen und ein wenig Pflege sorgen dafür, dass die Matte über Jahre nutzbar bleibt.
Ganz gleich jedoch, wie Ihre Entscheidung ausfällt, eine funktionale und gut verarbeitete Fitnessmatte ist die Grundlage für erfolgreiche Trainingsprogramme mit dem eigenen Körpergewicht.
Häufige Fragen zur Sportmatte
Wie dick sollte eine Sportmatte sein?
Für Übungen im Knien, Sitzen oder Liegen sind etwa 1 bis 2 cm sinnvoll, weil sie Gelenke ausreichend polstern. Für Balance- und Standübungen sind dünnere Matten von 4 bis 6 mm besser geeignet, da sie mehr Standfestigkeit bieten. Sehr weiche Matten ab 10 mm sind ein Kompromiss zugunsten der Dämpfung.
Welches Material ist das beste?
Das hängt vom Einsatz ab. PVC ist günstig und langlebig, TPE deutlich leichter zum Transportieren, Naturkautschuk bietet die beste Rutschfestigkeit bei Schweiß und Kork wird griffiger, je feuchter die Oberfläche wird. Ein pauschal bestes Material gibt es nicht.
Warum riecht eine neue Matte?
Der Geruch stammt aus Weichmachern und Produktionsrückständen und ist bei günstigem PVC am stärksten ausgeprägt. Wenn Sie die Matte einige Tage ausgerollt an einem gut belüfteten Ort liegen lassen, verfliegt er meist – allerdings nicht in der prallen Sonne, da UV-Strahlung besonders Naturkautschuk spröde werden lässt.
Wie wird eine Sportmatte gereinigt?
Im Alltag genügt ein feuchtes Tuch. Für die gründlichere Reinigung eignen sich lauwarmes Wasser und milde Seife. Zu meiden sind Scheuermittel und Alkohol, bei Naturkautschuk zusätzlich ätherische Öle. Textile Matten sind meist bei 30 Grad waschbar, jedoch ohne Weichspüler.
Ist eine Matte für Latexallergiker geeignet?
Naturkautschuk enthält die auslösenden Proteine und scheidet damit aus. Verträglichere Alternativen sind TPE, Kork oder textile Matten aus Baumwolle und Jute.
Wann sollte eine Sportmatte ersetzt werden?
Wenn sich die Polsterung an den Auflagepunkten von Knien und Ellenbogen sichtbar durchgedrückt hat oder die Unterseite ihre Haftung verliert. Beides erhöht das Verletzungsrisiko und lässt sich durch Pflege nicht mehr beheben.
Quellen & weiterführende Informationen
- Wikipedia: Trainingslehre – die sportwissenschaftlichen Grundlagen der Trainingsplanung
- Wikipedia: Calisthenics – Training mit dem eigenen Körpergewicht
- Wikipedia: Hygiene – Grundsätze für das Arbeiten am Kunden

