15. Februar 2018
Lesezeit ca. 19 Min.

Ein gutes Massageöl sorgt für angenehme Gleitfähigkeit, pflegt die Haut und lässt sich gut verteilen, ohne stark zu fetten. Den Kern bildet ein hochwertiges, möglichst kaltgepresstes Basisöl wie Mandel-, Jojoba- oder Traubenkernöl, das sich nach Hauttyp und Anwendung auswählen lässt. Ätherische Öle kommen nur stark verdünnt hinzu. Das eine beste Massageöl gibt es dabei nicht – entscheidend sind Hautverträglichkeit, Geruchsneutralität und der jeweilige Einsatzzweck.

Key Facts – Massageöl

  • Funktion: Ein Massageöl verbessert die Gleitfähigkeit der Hände auf der Haut und kann die Haut zugleich pflegen und geschmeidig halten.
  • Basisöl als Grundlage: Den Hauptbestandteil bildet ein pflanzliches Basisöl wie Mandel-, Jojoba-, Traubenkern- oder Sesamöl – es bestimmt Hautgefühl und Verträglichkeit.
  • Ätherische Öle nur verdünnt: Duftende ätherische Öle gehören niemals pur auf die Haut, sondern stets stark verdünnt in das Basisöl (wenige Tropfen je 100 ml).
  • Auswahlkriterien: Empfehlenswert sind möglichst Bio-Qualität, kaltgepresste und geruchsneutrale Öle ohne Mineralöl, Paraffin oder künstliches Parfüm.
  • Selbst herstellbar: Mit Basisöl, wenigen Tropfen ätherischem Öl und einer dunklen Flasche lässt sich ein Massageöl einfach selbst herstellen.
  • Kein „bestes" Öl: DAS eine beste Massageöl gibt es nicht – die Auswahl richtet sich nach Hauttyp, Verträglichkeit und Anwendungszweck.

Wozu dient Massageöl? Wirkung und Funktion

Ein Massageöl erfüllt bei der Massage gleich mehrere Aufgaben. Die wichtigste ist die Gleitfähigkeit: Erst durch das Öl können die Hände sanft und gleichmäßig über die Haut gleiten, ohne zu ziehen oder zu reiben. Das macht die Anwendung für die behandelte Person angenehmer und erleichtert der massierenden Person ein gleichmäßiges, ruhiges Arbeiten. Ohne ein geeignetes Gleitmittel würden viele Grifftechniken auf trockener Haut unangenehm haken.

Über die reine Gleitfähigkeit hinaus kann ein gutes Massageöl die Haut pflegen. Hochwertige pflanzliche Öle enthalten Fettsäuren und je nach Sorte auch Vitamine, die trockene oder beanspruchte Haut mit Feuchtigkeit und Geschmeidigkeit unterstützen können. Die Haut fühlt sich nach der Anwendung häufig weich und gepflegt an. Wichtig ist die Formulierung: Ein Massageöl kann die Haut pflegen und das Wohlbefinden unterstützen – es ist jedoch kein Heilmittel und ersetzt keine medizinische Behandlung.

Eine dritte Komponente ist die Aromakomponente. Werden dem Basisöl ätherische Öle zugesetzt, entsteht eine dezente Duftnote, die das Massageerlebnis abrunden kann. Ein angenehmer, zurückhaltender Duft trägt zu einer entspannten Atmosphäre bei. Bei einer Massage, die der Entspannung dienen soll, werden eher beruhigende Noten gewählt, während belebende Düfte für eine erfrischende Anwendung in Frage kommen. Der Masseur wählt das Massageöl traditionell nach Hautbild, gewählter Massagemethode und der Hautverträglichkeit des Kunden aus.

Schließlich sorgt das Öl für ein angenehmes Hautgefühl. Ein gut abgestimmtes Massageöl zieht je nach Sorte mehr oder weniger schnell ein, hinterlässt keinen unangenehm fettigen Film und lässt sich nach der Massage gut wieder entfernen. Genau diese Kombination aus Gleitfähigkeit, Pflege, Duft und Hautgefühl macht das Massageöl zu einem zentralen Hilfsmittel jeder Massage.

Je nach Anlass werden unterschiedliche Schwerpunkte gesetzt. Bei einer entspannenden Wellnessmassage steht ein angenehmes, weiches Hautgefühl im Vordergrund, häufig kombiniert mit einer beruhigenden Duftnote. Bei einer sportlich orientierten oder kräftigen Massage zählt vor allem eine zuverlässige Gleitfähigkeit über die gesamte Anwendungsdauer. Auch zärtliche Partnermassagen, mit denen Paare ihre Zuneigung ausdrücken, profitieren von einem gut verträglichen Öl mit dezentem Duft. So unterschiedlich die Anlässe sind, so bleibt die Grundfunktion gleich: Das Öl macht die Berührung angenehm und schützt die Haut vor Reibung.

Massageöl wird aus einer Amber-Flasche in eine kleine Schale gegossen
© WellnessInPerfektion WIP GmbH (KI)

Welches ist das beste Massageöl? Die wichtigsten Basisöle im Vergleich

Wer nach dem besten Massageöl sucht, stößt schnell auf eine Vielzahl von Empfehlungen. Die ehrliche Antwort vorweg: Das eine beste Massageöl gibt es nicht. Welche der guten Massageöle für Sie am besten passt, hängt vom Hauttyp, vom gewünschten Hautgefühl und vom Anwendungszweck ab. Der entscheidende Bestandteil ist immer das Basisöl – also das pflanzliche Trägeröl, das den größten Anteil ausmacht. Ein hochwertiges Basisöl für ätherische Öle ist gut verträglich, möglichst geruchsneutral und passt zu Ihrer Haut.

Die folgende Übersicht stellt die gängigsten Basisöle gegenüber. Sie zeigt, welches Öl sich für welche Haut und welchen Zweck eignet und worauf Sie bei Haltbarkeit und Verträglichkeit achten sollten. Viele dieser Öle erhalten Sie in der Apotheke, im Reformhaus, im gut sortierten Supermarkt oder online.

BasisölEigenschaften / HautgefühlGeeignet fürHinweis (Haltbarkeit / Allergie)
MandelölLeichter Eigengeruch, reichhaltig, zieht mittelschnell ein; gilt als Klassiker unter den MassageölenTrockene und empfindliche Haut, GanzkörpermassageMehrere Monate haltbar; bei Nussallergie meiden
JojobaölStreng genommen ein flüssiges Wachs, sehr gut hautverträglich, hinterlässt einen angenehmen PflegefilmEmpfindliche und unreine Haut, lange MassagenSehr lange haltbar und oxidationsstabil; selten Unverträglichkeiten
KokosölBei Raumtemperatur fest, schmilzt auf der Haut; angenehmes Hautgefühl, leichter EigenduftPflegende Massagen, kürzere AnwendungenLange haltbar; kann Poren belasten, vorab testen
SesamölWärmend empfundenes, nährendes Öl mit deutlicherem Eigengeruch; traditionell in der ayurvedischen Massage genutztTrockene Haut, wärmende AnwendungenMittlere Haltbarkeit; bei Sesamallergie meiden
TraubenkernölSehr leicht, zieht gut ein, fettet kaum; die Haut fühlt sich danach weich anFettige bis normale Haut, Profi-EinsatzKürzere Haltbarkeit, kühl lagern; gut verträglich
ArganölHochwertig, reich an Vitamin E, pflegend, eher hochpreisigReife und anspruchsvolle Haut, GesichtspartieGut haltbar; meist gut verträglich
SonnenblumenölPreiswert, leicht, geruchsarm; unkomplizierte BasisBudgetbewusste Anwendung, normale HautKürzere Haltbarkeit, kühl lagern
OlivenölReichhaltig und nährend, aber mit kräftigem Eigengeruch und schwererem HautgefühlSehr trockene Haut, kleinere BereicheGut haltbar; Eigengeruch kann stören

Für die professionelle Anwendung greifen viele Therapeutinnen und Therapeuten zu eher leichten, geruchsneutralen Ölen wie Traubenkern- oder Jojobaöl, weil diese gut gleiten, nicht zu stark fetten und den Eigenduft der Anwendung nicht überlagern. Für die pflegende Wellnessmassage zu Hause sind Mandel- oder Sesamöl beliebt. Probieren Sie im Zweifel mehrere gute Massageöle aus und achten Sie dabei stets auf Hautverträglichkeit und einen für Sie angenehmen Geruch.

Ätherische Öle als Zusatz – Wirkung und Sicherheit

Erst durch den Zusatz ätherischer Öle bekommt ein Basisöl seine charakteristische Duftnote. Ätherische Öle wie Lavendel, Orange, Rosmarin, Melisse oder Ylang Ylang werden traditionell eingesetzt, um eine bestimmte Stimmung zu unterstützen – etwa beruhigend, ausgleichend oder belebend. Wichtig ist dabei stets: Diese Düfte sollen das Wohlbefinden und die Atmosphäre einer Massage unterstützen, sie sind keine Heilmittel und ersetzen keine ärztliche Behandlung.

Der zentrale Sicherheitshinweis lautet: Ätherische Öle gehören niemals pur auf die Haut. Sie sind hochkonzentriert und können unverdünnt Hautreizungen auslösen. Mischen Sie ätherische Öle deshalb immer nur stark verdünnt in ein Basisöl. Als grobe Orientierung gelten wenige Tropfen je 100 ml Basisöl – ein zu hoher Anteil kann die Haut reizen. Im Zweifel lieber sparsamer dosieren.

Besondere Vorsicht ist in mehreren Situationen geboten. In der Schwangerschaft, bei Babys und Kleinkindern, bei bekannten Allergien sowie bei Erkrankungen wie Epilepsie sollten ätherische Öle nur nach ärztlicher Rücksprache verwendet werden, da einige Öle in diesen Fällen ungeeignet sein können. Generell gilt: Testen Sie ein neues Öl vorab auf Hautverträglichkeit, indem Sie eine kleine Menge in der Armbeuge auftragen und einige Stunden abwarten. Treten Rötung, Juckreiz oder Brennen auf, verzichten Sie auf das Öl.

Beliebte ätherische Öle und ihre Duftrichtung

Die folgenden ätherischen Öle werden häufig für Massageöle verwendet – jeweils in stark verdünnter Form und unter Beachtung der genannten Sicherheitshinweise:

  • Lavendel: blumig-krautiger, als beruhigend empfundener Duft – ein Klassiker für entspannende Anwendungen.
  • Orange und Zitrone: fruchtig-frische, eher belebend wirkende Zitrusnoten für eine erfrischende Atmosphäre.
  • Rosmarin: krautig-würziger Duft, der als anregend und ausgleichend gilt.
  • Melisse: zart-zitroniger Duft, der gern für entspannende Wellnessmomente gewählt wird.
  • Ylang Ylang: intensiv-blumiger Duft, der häufig in Parfums vorkommt und als wohltuend empfunden wird.

Wer ein eigenes Massageöl mischt, sollte sich vorab mit der Wirkung und den möglichen Unverträglichkeiten der einzelnen Öle vertraut machen. So lassen sich unerwünschte Reaktionen vermeiden und das Ergebnis passt zur gewünschten Stimmung der Massage.

Achten Sie beim Kauf ätherischer Öle auf eine gute Qualität: Naturreine, möglichst in Bio-Qualität gewonnene ätherische Öle sind synthetisch nachgebauten Duftölen vorzuziehen, da sie die Haut weniger reizen und natürlicher duften. Bewahren Sie die kleinen Fläschchen kühl, dunkel und gut verschlossen auf, denn ätherische Öle sind lichtempfindlich und verlieren mit der Zeit an Qualität. Wer unsicher ist, beginnt mit einem einzigen, gut verträglichen Duft wie Lavendel und tastet sich an die für sich passende Mischung heran.

Sortiment verschiedener Basisöle für Massageöl in Glasflaschen mit Mandeln und Trauben auf Holz
© WellnessInPerfektion WIP GmbH (KI)

Massageöl selbst herstellen – einfache Anleitung

Ein Massageöl selbst herzustellen ist unkompliziert und gelingt mit wenigen Zutaten. Sie benötigen lediglich ein gutes Basisöl, ein passendes ätherisches Öl als Aromazusatz sowie eine saubere, möglichst dunkle Flasche. Da Tageslicht manche Öle negativ beeinflussen kann, ist eine dunkle Flasche die bessere Wahl. Ein selbst angesetztes Massageöl ist – je nach Basisöl – meist einige Monate haltbar. Das gewählte Basisöl ist dabei zugleich das Basisöl für ätherische Öle, in das Sie den Duft einrühren.

  1. Basisöl wählen: Entscheiden Sie sich für ein gut verträgliches Basisöl wie Mandel-, Jojoba- oder Traubenkernöl, passend zu Hauttyp und Anwendung.
  2. Saubere, dunkle Flasche bereitstellen: Verwenden Sie eine gereinigte, möglichst dunkle Glasflasche, um das Öl vor Licht zu schützen.
  3. Ätherisches Öl einrühren: Geben Sie nur wenige Tropfen ätherisches Öl je 100 ml Basisöl hinzu und vermengen Sie alles vorsichtig.
  4. Beschriften und datieren: Notieren Sie Inhalt und Herstellungsdatum auf der Flasche, damit Sie Haltbarkeit und Mischung im Blick behalten.
  5. Kühl und dunkel lagern: Bewahren Sie das fertige Öl in einem geschlossenen Schrank oder kühl auf, um die Haltbarkeit zu verlängern.
  6. Hautverträglichkeit testen: Prüfen Sie das Öl vor der ersten Massage an einer kleinen Hautstelle in der Armbeuge auf Verträglichkeit.

Halten Sie sich an die geringe Dosierung der ätherischen Öle – ein zu hoher Anteil kann zu Hautreizungen führen. Mit diesem einfachen Vorgehen haben Sie schnell ein individuelles, auf Ihre Bedürfnisse abgestimmtes Massageöl.

Worauf Sie beim Kauf achten sollten

Beim Kauf eines fertigen Massageöls oder eines Basisöls lohnt sich ein Blick auf die Inhaltsstoffe. Empfehlenswert sind möglichst Öle in Bio-Qualität und kaltgepresste Öle, da diese schonend gewonnen werden und ihre wertvollen Inhaltsstoffe besser erhalten bleiben. Ein Bio-Massageöl ist eine gute Wahl, wenn Sie Wert auf naturbelassene Rohstoffe legen.

Verzichten sollten Sie nach Möglichkeit auf Produkte mit Mineralöl, Paraffin oder künstlichem Parfüm. Solche Zusätze bringen keinen pflegenden Mehrwert und können bei empfindlicher Haut eher zu Reaktionen führen. Achten Sie außerdem auf eine gute Hautverträglichkeit und – gerade bei häufiger Anwendung – auf eine passende Gebindegröße. Wer regelmäßig massiert, fährt mit größeren Gebinden meist günstiger.

Massageöle und geeignete Basisöle erhalten Sie an vielen Stellen. Neben Apotheke, Reformhaus und Onlinehandel sind einfache Pflege- und Basisöle auch in Drogerien wie dm oder Rossmann erhältlich. Solche Drogerie-Optionen können ein guter, preiswerter Einstieg sein – achten Sie auch hier auf die Inhaltsstoffe und die Hautverträglichkeit. Eine spezielle Variante ist Arnika-Massageöl, das als Einreibung etwa nach sportlicher Belastung beliebt ist; auch hier gilt, das Produkt vorab auf Verträglichkeit zu testen und es nicht auf offener Haut anzuwenden.

Massageöl für Therapeuten und die professionelle Anwendung

An ein Massageöl für Therapeuten werden andere Anforderungen gestellt als an ein Pflegeöl für die gelegentliche Heimanwendung. Wer beruflich massiert, braucht ein professionelles Massageöl, das vor allem zuverlässig funktioniert und sich für viele Anwendungen am Tag eignet. Auch in der Physiotherapie und im Sportbereich wird ein gutes Massageöl für die Physiotherapie nach ähnlichen Kriterien ausgewählt.

Im professionellen Einsatz zählen vor allem folgende Eigenschaften:

  • Geruchsneutral oder dezent: Ein zurückhaltender Duft überlagert nicht die Atmosphäre und ist für viele Kundinnen und Kunden angenehmer.
  • Gute Gleitfähigkeit ohne stark zu fetten: Das Öl soll lange gleiten, aber keinen schweren Fettfilm hinterlassen.
  • Leicht abwaschbar: Rückstände sollten sich gut von Haut, Händen und Textilien entfernen lassen.
  • Große Gebinde: Für den täglichen Einsatz sind größere, wirtschaftliche Gebinde sinnvoll.
  • Allergikertauglichkeit: Gut verträgliche, geruchsarme Öle reduzieren das Risiko von Reaktionen bei empfindlichen Kundinnen und Kunden.

Je nach Einsatzgebiet werden unterschiedliche Schwerpunkte gesetzt: In der klassischen Wellness- und Entspannungsmassage darf ein dezenter Wohlfühlduft mitschwingen, während in der Sport- und Physiomassage eher neutrale, gut gleitende Öle bevorzugt werden. Wer professionell arbeitet, kennt die Eigenschaften der gängigen Basisöle und kann das passende Öl für die jeweilige Anwendung und den Hauttyp des Kunden auswählen. Genau dieses fundierte Wissen rund um Öle, Techniken und Hautverträglichkeit ist Teil einer guten Massageausbildung.

Ulrich Pötter, SWAV-Akademie
Uli's Tipp aus über 25 Jahren Massage-Praxis

In meiner Praxis haben sich neutrale, gut hautverträgliche Basisöle wie Jojoba- oder Traubenkernöl bewährt – sie gleiten lange, fetten nicht zu stark und überlagern den Charakter der Anwendung nicht. Mein wichtigster Rat: Wärmen Sie das Öl vor der Anwendung kurz in den Händen an, kaltes Öl auf der Haut ist unangenehm. Dosieren Sie außerdem sparsam und ölen Sie lieber bei Bedarf nach. Und fragen Sie Ihre Kundinnen und Kunden vorab immer nach Allergien und Unverträglichkeiten – das gehört für mich zu jeder seriösen Massage dazu.

Anwendungstipps für die Massage

Auch das beste Massageöl entfaltet seine Wirkung nur, wenn es richtig angewendet wird. Mit ein paar einfachen Grundregeln wird die Massage für beide Seiten angenehmer und das Öl optimal genutzt.

  • Öl in den Händen anwärmen: Geben Sie das Öl zunächst in Ihre Handflächen und reiben Sie es kurz warm, bevor Sie es auftragen.
  • Sparsam dosieren: Beginnen Sie mit einer kleinen Menge – zu viel Öl macht die Haut zu glitschig und Grifftechniken schwerer kontrollierbar.
  • Nachölen statt überölen: Tragen Sie bei Bedarf lieber etwas Öl nach, statt von Anfang an zu viel zu verwenden.
  • Handtuch zum Schutz: Legen Sie ein Handtuch unter, um Liege, Kleidung und Untergrund vor Ölflecken zu schützen.
  • Allergie- und Hautcheck: Klären Sie vorab Allergien ab und testen Sie ein neues Öl an einer kleinen Hautstelle, bevor Sie großflächig massieren.

Wer diese Punkte beachtet, sorgt für ein angenehmes Hautgefühl, vermeidet unnötige Ölflecken und stellt sicher, dass die Massage entspannt und sicher verläuft.

Fazit

Ein gutes Massageöl verbindet Gleitfähigkeit, Hautpflege und einen dezenten Duft – und sorgt so dafür, dass eine Massage angenehm und geschmeidig verläuft. Den Kern bildet immer ein hochwertiges, möglichst kaltgepresstes Basisöl, das Sie nach Hauttyp, Verträglichkeit und Zweck auswählen. Mandel-, Jojoba-, Traubenkern- oder Sesamöl gehören zu den bewährten Klassikern, das eine beste Massageöl gibt es aber nicht. Ätherische Öle setzen Sie nur stark verdünnt ein, beachten die Sicherheitshinweise und testen jedes Öl vorab auf Hautverträglichkeit. Achten Sie beim Kauf auf Bio-Qualität, Kaltpressung und den Verzicht auf Mineralöl, Paraffin und künstliches Parfüm. Wer Massage nicht nur als Hobby, sondern fundiert anwenden möchte, profitiert von einer seriösen Ausbildung, in der auch der richtige Umgang mit Ölen, Hauttypen und Verträglichkeiten vermittelt wird – die Online-Massage-Ausbildung der SWAV bietet dafür den passenden Einstieg.

Massagetechniken fundiert erlernen

Das passende Massageöl ist nur ein Baustein – entscheidend ist, dass Sie wissen, wie Sie es im Rahmen einer guten Massagetechnik einsetzen. Anatomie, Grifftechniken, Hauttypen und der sichere Umgang mit Ölen lassen sich strukturiert erlernen. In den SWAV-Online-Ausbildungen bekommen Sie dieses Wissen in Ihrem Tempo und mit echter fachlicher Tiefe vermittelt – damit Ihre Massagen wohltun und professionell wirken.

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Häufige Fragen zum Massageöl

Welches ist das beste Massageöl?

Das eine beste Massageöl gibt es nicht. Welches Öl am besten passt, hängt von Hauttyp, gewünschtem Hautgefühl und Anwendungszweck ab. Bewährte, gut verträgliche Basisöle sind zum Beispiel Mandel-, Jojoba- und Traubenkernöl. Wichtig sind gute Hautverträglichkeit, ein dezenter Geruch und möglichst Bio- bzw. kaltgepresste Qualität.

Kann man Massageöl selbst herstellen?

Ja. Sie benötigen nur ein Basisöl, wenige Tropfen ätherisches Öl und eine saubere, möglichst dunkle Flasche. Geben Sie nur wenige Tropfen ätherisches Öl je 100 ml Basisöl hinzu, beschriften und datieren Sie die Flasche, lagern Sie das Öl kühl und dunkel und testen Sie es vor der ersten Anwendung auf Hautverträglichkeit.

Welches Basisöl eignet sich für eine Massage?

Beliebte Basisöle für Massagen sind Mandelöl, Jojobaöl, Traubenkernöl und Sesamöl. Traubenkern- und Jojobaöl gelten als besonders leicht und gut verträglich, Mandel- und Sesamöl sind reichhaltiger und eignen sich gut für trockene Haut. Die Wahl richtet sich nach Hauttyp und gewünschtem Hautgefühl.

Darf man ätherische Öle pur auf die Haut geben?

Nein. Ätherische Öle sind hochkonzentriert und können unverdünnt Hautreizungen auslösen. Sie gehören immer nur stark verdünnt in ein Basisöl, als grobe Orientierung wenige Tropfen je 100 ml. Bei Schwangerschaft, Babys und Kleinkindern, Allergien oder Erkrankungen wie Epilepsie sollten Sie vorab ärztlichen Rat einholen.

Welches Massageöl ist für Therapeuten geeignet?

Für Therapeutinnen und Therapeuten eignen sich geruchsneutrale oder dezent duftende Öle mit guter Gleitfähigkeit, die nicht zu stark fetten und sich leicht abwaschen lassen. Sinnvoll sind außerdem große, wirtschaftliche Gebinde und eine gute Allergikertauglichkeit. Leichte Öle wie Traubenkern- oder Jojobaöl werden im Profi-Einsatz häufig verwendet.

Gibt es eine Alternative zu Massageöl?

Ja. Als Alternative zu Massageöl kommen je nach Anwendung Massagelotionen, Massagecremes oder Massagewachse in Frage. Lotionen ziehen meist schneller ein, Wachse bieten ein längeres Gleiten ohne stark zu fetten. Welche Variante passt, hängt von Hauttyp, Grifftechnik und Vorliebe ab.

Quellen & weiterführende Literatur

  1. Wikipedia: Massageöl – Zusammensetzung & Anwendung
  2. Wikipedia: Basisöl – Trägeröle für ätherische Öle
  3. Wikipedia: Ätherisches Öl – Gewinnung, Eigenschaften & Sicherheit
Ulrich Pötter

Ulrich Pötter

Geschäftsführer & Ausbildungsexperte der WellnessInPerfektion WIP GmbH

Ulrich Pötter ist Gründer und Geschäftsführer der WellnessInPerfektion WIP GmbH und seit über 25 Jahren als staatlich anerkannter Therapeut tätig. Er ist Autor mehrerer staatlich zugelassener Fernlehrgänge (Klett-Verlag) und verantwortet die fachliche Qualität aller Lehrgänge.

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Über den Autor
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Ulrich Pötter

Der Autor Ulrich Pötter ist selbst staatlich anerkannter Therapeut und Präventionsexperte. Seit über 20 Jahren beschäftigt er sich mit innovativen Ausbildungskonzepten in den Bereichen Massage, Fitness, Wellness, Heilpraktik und Prävention. Er hat fünf professionelle Akademien gegründet, bei denen er auch heute noch Geschäftsführer und Direktor ist.

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Sehr gut, gerne weiter mit WIP machen.
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Katarzyna Wieczerzak
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vor 4 Wochen
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Marfuli
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