18. November 2015
Lesezeit ca. 15 Min.

Entspannungsmassage bezeichnet eine wohltuende Wellness-Anwendung mit langsamen, rhythmischen Streichungen und sanften Knetungen, die Verspannungen lösen und zum Wohlbefinden beitragen kann. Sie zielt auf Ruhe und Regeneration von Körper und Geist – nicht auf medizinische Behandlung. In diesem Ratgeber erfahren Sie, was eine Entspannungsmassage ausmacht, welche Griffe dazugehören, wie der Ablauf aussieht und wie Sie diese Technik von Grund auf lernen können.

Key Facts – Entspannungsmassage

  • Ziel: Entspannung, Stressabbau und allgemeines Wohlbefinden – kein medizinischer Behandlungsanspruch.
  • Grundgriffe: Streichungen (Effleurage), Knetungen (Petrissage), Reibungen (Friktionen) und leichtes Klopfen (Tapotement).
  • Wirkung: Kann Durchblutung anregen, Muskelspannung senken und das vegetative Nervensystem beruhigen.
  • Dauer: Je nach Variante und Körperregion etwa 20 bis 90 Minuten.
  • Abgrenzung: Wellness-/Entspannungsmassage ersetzt keine ärztliche oder therapeutische Behandlung.
  • Kontraindikationen: Nicht bei Fieber, akuten Entzündungen oder frischen Verletzungen anwenden.
  • Lernen: Griffe, Anatomie-Grundlagen und Ablauf sind auch für Anfänger gut erlernbar.

Was ist eine Entspannungsmassage?

Eine Entspannungsmassage ist eine sanfte Wellness-Anwendung, die sich durch langsame, rhythmische und fließende Bewegungen auszeichnet. Im Mittelpunkt steht nicht die Behandlung einer Erkrankung, sondern das körperliche und seelische Wohlbefinden. Wer eine solche Massage genießt, soll zur Ruhe kommen, den Alltag hinter sich lassen und Anspannung abbauen können.

Damit unterscheidet sich die Entspannungsmassage deutlich von einer medizinischen oder therapeutischen Massage. Letztere wird gezielt bei bestimmten Beschwerden eingesetzt und gehört in die Hände entsprechend qualifizierter Fachpersonen. Die Entspannungsmassage dagegen ist im Wellness-Bereich zu Hause: in Spa-Einrichtungen, Wellness-Hotels, kosmetischen Studios oder auch in den eigenen vier Wänden als Partnermassage.

Ihre Wurzeln reichen weit zurück. Massagen zur Entspannung haben vor allem im Fernen Osten eine jahrtausendealte Tradition und fanden im Lauf der Zeit auch in Europa ihren festen Platz. Heute zählt die Entspannungsmassage zu den beliebtesten und zugleich einfachsten Wegen, um Körper und Geist etwas Gutes zu tun. Weil sie in der Regel als sehr angenehm empfunden wird, eignet sie sich für viele Menschen – vorausgesetzt, es sprechen keine gesundheitlichen Gründe dagegen.

Unter dem Oberbegriff Entspannungsmassage versammeln sich viele verschiedene Varianten. Manche arbeiten mit warmen Steinen, andere mit besonderen Ölen, wieder andere mit sanften, wiegenden Bewegungen. Zu den bekanntesten Formen im Wellness-Bereich gehören unter anderem:

  • Hot-Stone-Massage: warme Steine geben angenehme Wärme in die Muskulatur ab
  • Aroma-Öl-Massage: duftende Öle unterstützen das Gefühl von Ruhe und Wohlbefinden
  • Ganzkörpermassage: eine ausgedehnte Anwendung von Kopf bis Fuß, rein zur Entspannung
  • Kopf- und Nackenmassage: gezielt für Regionen, in denen sich Anspannung häufig sammelt

Welche Variante die passende ist, hängt vom persönlichen Empfinden und den Vorlieben ab. Allen gemeinsam ist das Ziel, den Alltag für einen Moment loszulassen und neue Energie zu schöpfen.

Entspannende Öl-Rückenmassage im Spa
© WellnessInPerfektion WIP GmbH (KI)

Typisch für eine gute Entspannungsmassage ist ihr individueller Charakter. Bevor es losgeht, fragt eine erfahrene Fachkraft nach, wo besonders Verspannungen spürbar sind oder welche Körperregionen ausgespart bleiben sollen. So folgt nicht jede Anwendung dem exakt gleichen Muster, sondern richtet sich nach den Wünschen und dem Empfinden der zu massierenden Person. Diese Aufmerksamkeit ist ein wesentlicher Teil dessen, was eine Entspannungsmassage von einer bloßen Technik-Abfolge unterscheidet: Sie schafft einen Rahmen, in dem echtes Loslassen möglich wird. Genau deshalb spielen neben den Griffen auch die Atmosphäre, eine ruhige Stimme und ein achtsames Tempo eine so große Rolle für das Ergebnis.

Wirkung auf Körper und Nervensystem

Die Entspannungsmassage wirkt auf mehreren Ebenen zugleich. Die sanften Bewegungen können die Durchblutung der Haut und der oberflächlichen Muskulatur anregen und dabei helfen, muskuläre Anspannung zu verringern. Viele Menschen erleben eine Massage als spürbare Erleichterung nach anstrengenden Tagen – körperlich wie mental.

Auf der körperlichen Ebene können folgende Effekte begleitend auftreten:

  • Anregung der Durchblutung im massierten Gewebe
  • Lösen von Muskelverkrampfungen und -verhärtungen
  • Ein wohliges Gefühl von Wärme und Lockerheit
  • Förderung des allgemeinen Wohlbefindens

Mindestens ebenso wichtig ist die Wirkung auf das Nervensystem. Ruhige, gleichmäßige Berührung wird häufig mit einem Zustand innerer Ruhe verbunden. Der Körper kann dabei aus einem Zustand der Daueranspannung in einen erholsameren Modus wechseln – jenen Teil des vegetativen Nervensystems, der für Entspannung und Regeneration zuständig ist. Das Ergebnis ist oft ein Gefühl von Gelassenheit und Ausgeglichenheit.

Aus diesem Grund wird die Entspannungsmassage gelegentlich auch als „Anti-Stress-Massage" bezeichnet. Wichtig ist dabei die realistische Einordnung: Eine Entspannungsmassage kann zum Wohlbefinden beitragen und Verspannungen lösen, sie ist jedoch keine Heilbehandlung. Bei anhaltenden Beschwerden oder gesundheitlichen Problemen sollte stets ärztlicher Rat eingeholt werden.

Die wichtigsten Griffe und Techniken

Eine Entspannungsmassage folgt keinem starren Schema, orientiert sich aber an einigen grundlegenden Grifftechniken, die auch aus der klassischen Massage bekannt sind. Traditionell werden sie in einer sinnvollen Reihenfolge angewendet – von sanft und großflächig zu Beginn hin zu gezielteren Griffen und einem lockernden Abschluss. Wer diese Basisgriffe beherrscht, hat das Handwerkszeug für eine gelungene Entspannungsmassage bereits in den Händen.

Den Einstieg bilden fast immer die Streichungen (in der Fachsprache Effleurage). Dabei streichen die Hände langsam und flächig über die Haut, in der Regel in Richtung Herz. Diese Griffe verteilen das Massageöl, wärmen das Gewebe an und stimmen die zu massierende Person auf die Anwendung ein. Streichungen werden auch zwischen anderen Griffen und zum Abschluss immer wieder eingesetzt, weil sie besonders beruhigend wirken.

Es folgen die Knetungen (Petrissage). Hier wird die Muskulatur mit Fingern und Händen sanft angehoben, gedrückt und durchgeknetet, ähnlich wie beim Kneten von Teig. Diese Technik zielt darauf ab, Verspannungen in der Muskulatur zu lösen und die Durchblutung anzuregen. Der Druck sollte dabei angenehm bleiben und sich am Rückmelden der massierten Person orientieren – niemals schmerzhaft.

Etwas gezielter wirken die Reibungen (Friktionen). Mit Fingerkuppen oder Daumen werden hartnäckigere Spannungspunkte im tieferen Muskelgewebe mit kreisenden oder ziehenden Bewegungen bearbeitet. Hier ist Fingerspitzengefühl gefragt: Der Druck wird langsam aufgebaut und stets an das Empfinden angepasst.

Den Abschluss bildet häufig ein leichtes Klopfen (Tapotement). Mit locker gehaltenen Händen wird die Muskulatur sanft abgeklopft. Das sorgt für eine angenehme Lockerung und einen belebenden Übergang zum Ende der Massage. Wichtig ist auch hier: Das Klopfen bleibt weich und dosiert, empfindliche Regionen wie die Wirbelsäule oder die Nierengegend werden ausgespart.

Über die reine Grifftechnik hinaus entscheidet vor allem das Zusammenspiel dieser Elemente über das Ergebnis. Eine gute Entspannungsmassage wechselt fließend zwischen den Griffen, ohne dass Übergänge abrupt wirken. Streichungen leiten von einer Region zur nächsten über, Knetungen und Reibungen setzen dort an, wo Spannung spürbar ist, und immer wieder kehren beruhigende Streichungen zurück. Dieses ruhige, gleichmäßige Auf und Ab macht den Unterschied zwischen einer mechanischen Abfolge und einer wirklich entspannenden Anwendung aus.

Ablauf einer Entspannungsmassage

Auch wenn jede Anwendung individuell ist, folgt eine Entspannungsmassage meist einem nachvollziehbaren Ablauf. Ein durchdachter Aufbau hilft dabei, dass die massierte Person Schritt für Schritt zur Ruhe kommt und die Wirkung sich voll entfalten kann.

Ein typischer Verlauf gliedert sich grob in folgende Phasen:

  • Vorgespräch: Kurz klären, welche Regionen besonders verspannt sind, welche Wünsche bestehen und ob gesundheitliche Einschränkungen zu beachten sind.
  • Ankommen: Mit ruhigen Streichungen beginnen, um Vertrauen aufzubauen und das Gewebe anzuwärmen.
  • Vertiefen: Knetungen und gezielte Reibungen an verspannten Stellen einsetzen, immer im Rahmen des Angenehmen.
  • Ausklingen: Mit sanftem Klopfen und abschließenden Streichungen zurück in die Ruhe führen.
  • Nachruhe: Der massierten Person einige Minuten Zeit zum Nachspüren geben, idealerweise mit einem Glas Wasser.

Die Dauer richtet sich nach der gewählten Variante und den behandelten Körperregionen. Eine kurze Nacken- und Rückenmassage kann in rund 20 Minuten wohltuend sein, eine ausgedehnte Ganzkörper- oder Öl-Massage dauert häufig 60 bis 90 Minuten. Auch Kombinationen mit anderen Wellness-Anwendungen wie einem Saunagang oder einem warmen Bad sind beliebt.

Vorbereitung: Raum, Öl und Lagerung

Damit eine Entspannungsmassage ihre volle Wirkung entfalten kann, kommt es nicht nur auf die Griffe an, sondern auch auf den Rahmen. Schon mit wenigen Handgriffen lässt sich zu Hause oder im Studio eine wohltuende Atmosphäre schaffen. Ein ruhiger, angenehm warmer Raum ohne störende Geräusche ist die Grundlage – Kälte oder Zugluft verhindern echte Entspannung.

Für eine gelungene Anwendung sollten Sie folgende Dinge vorbereiten:

  • Ein hautfreundliches Massageöl oder eine Lotion, gut verträglich und angenehm im Geruch
  • Warme, saubere Handtücher zum Unterlegen und Abdecken nicht massierter Körperregionen
  • Eine stabile, bequeme Unterlage – eine Massageliege oder eine feste, gepolsterte Fläche
  • Gedämpftes Licht und optional leise, ruhige Musik
  • Warme Hände: Reiben Sie die Hände vor Beginn kurz aneinander

Die richtige Lagerung sorgt dafür, dass sich die zu massierende Person vollständig fallen lassen kann. Bei einer Rückenmassage liegt sie flach auf dem Bauch; ein kleines Kissen unter den Fußgelenken und gegebenenfalls unter der Stirn entlastet die Gelenke. Wichtig ist, dass die Wirbelsäule in einer neutralen Position bleibt und keine Region unangenehm überstreckt wird. Das Öl wird stets in den warmen Händen angewärmt und nicht direkt auf die Haut gegossen – ein kalter Öltropfen holt jede Entspannung sofort zurück in den Alltag.

Experten-Tipp: Achten Sie weniger auf möglichst viel Druck als auf ein gleichmäßiges, ruhiges Tempo. Gerade Einsteigerinnen und Einsteiger neigen dazu, zu fest und zu schnell zu arbeiten. Eine Entspannungsmassage lebt von langsamen, fließenden Bewegungen und einem durchgehenden Handkontakt zur Haut. Nehmen Sie die Hände zwischen den Griffen möglichst nicht komplett ab – dieser ununterbrochene Kontakt vermittelt Sicherheit und ist einer der wichtigsten Schlüssel zu tiefer Entspannung.

Kontraindikationen: Wann keine Massage?

So wohltuend eine Entspannungsmassage auch ist – es gibt Situationen, in denen sie nicht angewendet werden sollte. Diese Grenzen zu kennen, gehört zu einer verantwortungsvollen Anwendung dazu. Im Zweifel gilt immer: Erst ärztlich abklären, dann massieren.

Auf eine Entspannungsmassage sollte in folgenden Fällen verzichtet werden:

  • Bei Fieber und akuten Infekten
  • Bei akuten Entzündungen der Haut, Muskeln oder Gelenke
  • Bei frischen Verletzungen, offenen Wunden, Prellungen oder Schwellungen
  • Bei bekannten Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Venenleiden ohne ärztliche Rücksprache
  • Während einer Schwangerschaft nur nach ärztlicher Abklärung und mit entsprechend geschulten Fachkräften

Diese Aufzählung ersetzt keine individuelle medizinische Beratung. Wer unter chronischen Beschwerden oder bestehenden Erkrankungen leidet, sollte vor einer Massage grundsätzlich ärztlichen Rat einholen. Eine Entspannungsmassage im Wellness-Bereich versteht sich als Beitrag zum Wohlbefinden und nicht als Ersatz für eine ärztliche oder therapeutische Behandlung.

Entspannungsmassage lernen

Die gute Nachricht vorweg: Die Grundlagen einer Entspannungsmassage sind auch für Anfängerinnen und Anfänger gut erlernbar. Wer die vier Basisgriffe verstanden hat und mit Ruhe und Achtsamkeit an die Sache herangeht, kann schon bald wohltuende Massagen für Partner, Familie oder Freunde anbieten. Für den privaten Gebrauch genügen oft ein gutes Massageöl, ein Handtuch und etwas Übung.

Wer jedoch mehr möchte als einige übliche Griffe – etwa um verschiedene Massagearten sicher zu beherrschen oder um beruflich im Wellness-Bereich Fuß zu fassen – für den lohnt sich eine fundierte Ausbildung. In einer strukturierten Massage-Ausbildung lernen Sie nicht nur die Techniken selbst, sondern auch die anatomischen Grundlagen, den richtigen Umgang mit Ölen und Lotionen sowie die passende Anwendung verschiedener Entspannungsmassagen wie der Hot-Stone- oder der Kopfmassage.

Eine seriöse Ausbildung vermittelt darüber hinaus wichtiges Zusatzwissen, das für eine professionelle Tätigkeit unverzichtbar ist:

  • Basis- und Aromaöle sowie Lotionen und ihre richtige Anwendung
  • Rechts- und Berufskunde für die selbstständige oder angestellte Tätigkeit
  • Grundlagen zu Existenzgründung und Marketing
  • Ergänzende Wellness-Anwendungen wie Sauna, Bäder und Packungen

Ein besonderer Vorteil moderner Ausbildungsformate liegt in ihrer Flexibilität. Bei einer Online-Ausbildung lernen Sie die Theorie und die Griffabläufe in Ihrem eigenen Tempo und von zu Hause aus, während Sie das Erlernte direkt an Übungspartnern anwenden können. So lässt sich eine Massage-Ausbildung gut mit Beruf, Familie und Alltag vereinbaren – ein wichtiger Punkt für alle, die sich neben ihren bestehenden Verpflichtungen weiterentwickeln möchten.

Der Wellness-Bereich wächst seit Jahren, weil immer mehr Menschen bewusst auf Entspannung und Ausgleich setzen. Entsprechend gefragt sind gut ausgebildete Fachkräfte. Eine fundierte Massage-Ausbildung eröffnet damit gleich mehrere Wege: als wertvolles Wissen für den privaten Gebrauch, als Grundlage für eine Anstellung im Wellness-Bereich oder als Sprungbrett in die eigene Massage-Praxis. Wer diesen Weg einschlägt, verbindet eine sinnstiftende Tätigkeit mit guten beruflichen Perspektiven.

Fazit

Die Entspannungsmassage ist eine der wirkungsvollsten und zugleich zugänglichsten Wellness-Anwendungen. Mit langsamen Streichungen, sanften Knetungen, gezielten Reibungen und lockerndem Klopfen kann sie Verspannungen lösen und zum körperlichen wie seelischen Wohlbefinden beitragen – klar abgegrenzt von medizinischen Behandlungen. Entscheidend sind ein ruhiges Tempo, ein achtsamer Rahmen und das Wissen um Kontraindikationen. Die Grundgriffe lassen sich auch als Einsteiger erlernen; wer die Technik jedoch professionell und in ihrer ganzen Vielfalt beherrschen möchte, findet in einer Massage-Ausbildung der SWAV Wellness Akademie das passende Fundament – für den privaten Gebrauch ebenso wie für eine Karriere im Wellness-Bereich.

Häufige Fragen zur Entspannungsmassage

Was ist der Unterschied zwischen einer Entspannungsmassage und einer medizinischen Massage?

Eine Entspannungsmassage dient dem Wohlbefinden und der Entspannung im Wellness-Bereich. Eine medizinische oder therapeutische Massage wird dagegen gezielt bei bestimmten Beschwerden eingesetzt und gehört in die Hände entsprechend qualifizierter Fachpersonen. Die Entspannungsmassage ersetzt keine ärztliche Behandlung.

Wie lange dauert eine Entspannungsmassage?

Das hängt von der gewählten Variante und den behandelten Körperregionen ab. Eine kurze Nacken- und Rückenmassage kann rund 20 Minuten dauern, eine ausgedehnte Ganzkörpermassage häufig 60 bis 90 Minuten.

Welche Öle eignen sich für eine Entspannungsmassage?

Geeignet sind hautfreundliche, gut verträgliche Basis- oder Aromaöle sowie Massagelotionen mit angenehmem Duft. Das Öl sollte stets in den warmen Händen angewärmt werden, bevor es aufgetragen wird. Bei empfindlicher Haut empfiehlt sich vorab ein Verträglichkeitstest.

Wann sollte man auf eine Entspannungsmassage verzichten?

Bei Fieber, akuten Entzündungen, frischen Verletzungen oder offenen Wunden sollte nicht massiert werden. Auch bei bestehenden Erkrankungen oder in der Schwangerschaft ist vorab ärztlicher Rat einzuholen.

Kann man eine Entspannungsmassage selbst lernen?

Ja. Die vier Basisgriffe – Streichungen, Knetungen, Reibungen und Klopfen – lassen sich auch von Anfängern erlernen und für den privaten Gebrauch anwenden. Wer die Techniken professionell beherrschen oder beruflich massieren möchte, absolviert am besten eine fundierte Massage-Ausbildung.

Trägt eine Entspannungsmassage zum Stressabbau bei?

Viele Menschen empfinden eine Entspannungsmassage als beruhigend und wohltuend. Die ruhigen Berührungen können helfen, körperliche und seelische Anspannung zu verringern und ein Gefühl von Ausgeglichenheit zu fördern. Sie ist jedoch keine Heilbehandlung.

Quellen & Weiterführende Literatur

  1. Wikipedia: Massage
  2. Wikipedia: Klassische Massage
  3. gesundheitsinformation.de – unabhängige Gesundheitsinformationen
  4. DocCheck Flexikon: Massage
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Über den Autor
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Ulrich Pötter

Der Autor Ulrich Pötter ist selbst staatlich anerkannter Therapeut und Präventionsexperte. Seit über 20 Jahren beschäftigt er sich mit innovativen Ausbildungskonzepten in den Bereichen Massage, Fitness, Wellness, Heilpraktik und Prävention. Er hat fünf professionelle Akademien gegründet, bei denen er auch heute noch Geschäftsführer und Direktor ist.

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