23. April 2015
Lesezeit ca. 17 Min.

Eine Massageausbildung verbindet fundiertes Theoriewissen mit intensivem praktischen Training am Menschen. In diesem Ratgeber erhalten Sie einen lebhaften und realistischen Einblick, wie eine professionelle Massageausbildung an der SWAV-Akademie abläuft: von den anatomischen Grundlagen über die klassischen Grifftechniken bis hin zum Ablauf der Module, dem Vergleich von Online- und Präsenzlernen sowie der Abschlussprüfung mit Zertifikat. So wissen Sie genau, was Sie erwartet.

Key Facts – Ablauf der Massageausbildung

  • Aufbau: Kombination aus Theorie (Anatomie, Wirkweise, Hygiene) und einem hohen Praxisanteil am Menschen.
  • Dauer: Die kompakte SWAV-Ausbildung zum Fachpraktiker ist als Blockunterricht organisiert und auch berufsbegleitend gut zu schaffen.
  • Techniken: Klassische Ganzkörpermassage als Basis, ergänzt um Wellness- und Spezialgriffe wie Effleurage, Petrissage und Friktion.
  • Format: Online-Selbststudium für die Theorie, Präsenztage für das praktische Üben – flexibel kombinierbar.
  • Abschluss: Praktische Prüfung vor den Dozenten, danach ein aussagekräftiges SWAV-Zertifikat, optional das internationale PWA-Certificate.
  • Voraussetzungen: Keine Vorkenntnisse nötig – der Einstieg ist auch ohne medizinische Vorbildung möglich.
  • Perspektive: Selbstständigkeit mit eigener Praxis oder Anstellung in Wellnessinstituten, Fitnesscentern und Thermen.

Wer sich für einen Beruf im Wellnessbereich interessiert, stellt sich zu Recht viele Fragen: Wie viel Theorie steckt in einer Massageausbildung? Wann darf ich zum ersten Mal selbst massieren? Und wie sieht ein typischer Ausbildungstag eigentlich aus? Die folgenden Abschnitte nehmen Sie mit in den Ausbildungsalltag und zeigen Schritt für Schritt, wie aus interessierten Einsteigern qualifizierte Massagefachkräfte werden. Dabei räumen wir auch mit dem verbreiteten Irrtum auf, Massieren sei reine Routine: Tatsächlich steckt hinter jeder guten Behandlung ein durchdachtes Zusammenspiel aus Wissen, Technik und Einfühlungsvermögen, das sich systematisch erlernen lässt.

Heller Ausbildungsraum mit Massageliege, sauberen Tüchern, Anatomietafeln und Massageölen
© WellnessInPerfektion WIP GmbH (KI/künstlich erzeugt)

Wie eine Massageausbildung aufgebaut ist

Eine professionelle Massageausbildung folgt einem klar durchdachten Konzept. Sie beginnt mit den Grundlagen und steigert sich schrittweise bis zur eigenständigen Behandlung. Der rote Faden ist dabei immer die Praxis: Anders als in einem rein theoretischen Studiengang lernen Sie von Anfang an mit den Händen. An der SWAV-Akademie ist die Ausbildung zum Fachpraktiker für Massage, Wellness und Prävention so aufgebaut, dass sich Theorie und praktisches Üben sinnvoll abwechseln.

Damit Sie eine Vorstellung bekommen, wie sich eine solche Ausbildung gliedert, hilft ein Blick auf die typischen Bausteine. Sie bauen inhaltlich aufeinander auf und sorgen dafür, dass Sie am Ende sowohl das Warum als auch das Wie einer Behandlung sicher beherrschen.

  • Grundlagenmodul: anatomisches Basiswissen, Hygiene und die richtige Vorbereitung des Arbeitsplatzes.
  • Techniktraining: die klassischen Grifftechniken, zunächst einzeln, dann in flüssigen Behandlungsabläufen.
  • Anwendungsmodul: vollständige Massageabläufe am Menschen unter Anleitung der Dozenten.
  • Abschlussphase: Wiederholung, Prüfungsvorbereitung und die praktische Prüfung.

Ein großer Vorteil dieses modularen Aufbaus ist, dass auch Berufstätige gut mitkommen. Da die SWAV-Ausbildung als Blockunterricht organisiert ist, lässt sie sich neben dem Job absolvieren. So gelingt der Neustart in der Wellnessbranche, ohne dass Sie Ihre bisherige Tätigkeit sofort aufgeben müssen.

Wichtig zu wissen: Die einzelnen Bausteine sind eng miteinander verzahnt. Was Sie im Grundlagenmodul über den Aufbau der Muskulatur lernen, wenden Sie wenig später beim Techniktraining unmittelbar an. Diese enge Verknüpfung von Wissen und Handeln ist kein Zufall, sondern didaktisches Prinzip: Erlerntes bleibt besser haften, wenn es direkt in die Tat umgesetzt wird. Genau deshalb empfinden viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Ausbildung als kurzweilig und motivierend, obwohl der Stoff durchaus anspruchsvoll ist.

Voraussetzungen und wer sich angesprochen fühlen darf

Eine Massageausbildung steht Menschen aus ganz unterschiedlichen Lebenssituationen offen. Quereinsteiger aus fachfremden Berufen finden hier ebenso ihren Platz wie Personen, die bereits im Gesundheits- oder Wellnessbereich tätig sind und ihr Angebot erweitern möchten. Formale Zugangshürden gibt es kaum – entscheidend sind Motivation und Freude am Kontakt mit Menschen. Die folgenden Eigenschaften erleichtern den Weg besonders:

  • Empathie: ein gutes Gespür für die Bedürfnisse anderer Menschen.
  • Körperliche Fitness: eine gewisse Grundkraft, da Massieren durchaus anstrengend sein kann.
  • Lernbereitschaft: Offenheit für neue Inhalte und für konstruktives Feedback.
  • Sorgfalt: ein Sinn für Hygiene und einen respektvollen Umgang mit der Kundschaft.

Wer sich in diesen Punkten wiederfindet, bringt beste Voraussetzungen mit. Alles Weitere – vom anatomischen Wissen bis zur sicheren Grifftechnik – vermittelt Ihnen die Ausbildung Schritt für Schritt.

Theorie-Inhalte: Anatomie-Grundlagen und Wirkweise

Bevor die Hände zum Einsatz kommen, brauchen Sie ein solides Fundament. Die theoretischen Inhalte einer Massageausbildung sind deshalb kein trockener Ballast, sondern die Basis für jede sichere und wirkungsvolle Behandlung. Sie lernen, wie der Körper aufgebaut ist und warum bestimmte Griffe an bestimmten Stellen sinnvoll sind.

Anatomie und Physiologie verständlich vermittelt

Im Mittelpunkt steht ein praxisnahes Verständnis des Bewegungsapparates. Sie beschäftigen sich mit Muskeln, Sehnen und dem Bindegewebe und lernen, die wichtigsten Muskelgruppen zu ertasten. Die Dozenten erklären die Zusammenhänge auf verständliche Weise und gehen jederzeit auf Ihre Fragen ein, sodass auch Menschen ohne medizinische Vorbildung gut folgen können.

Damit die Theorie greifbar bleibt, verknüpfen gute Ausbildungen jedes Thema direkt mit der Anwendung. Bevor Sie einen Griff üben, verstehen Sie, welche Struktur Sie darunter bearbeiten. Die folgenden Schwerpunkte begegnen Ihnen im theoretischen Teil besonders häufig:

  • Bewegungsapparat: Lage und Funktion der wichtigsten Muskelgruppen und Gelenke.
  • Wirkweise der Massage: wie sich Berührung und Druck auf Durchblutung, Muskelspannung und Wohlbefinden auswirken.
  • Kontraindikationen: in welchen Situationen eine Massage nicht angebracht ist und Vorsicht geboten ist.
  • Hygiene und Arbeitsschutz: saubere Abläufe zum Schutz von Kundinnen, Kunden und der eigenen Gesundheit.

Warum Theorie den Praxiserfolg trägt

Erst das Hintergrundwissen macht aus mechanischen Handgriffen eine durchdachte Behandlung. Wer versteht, wie eine Verspannung entsteht, kann seine Griffe gezielt einsetzen und im Kundengespräch kompetent auftreten. Dieses Wissen wird im späteren Berufsalltag ständig gebraucht und trägt maßgeblich zur Zufriedenheit der Kundschaft bei.

Praxis und Grifftechniken im Ausbildungsalltag

Das Herzstück jeder Massageausbildung ist die Praxis. An der SWAV-Akademie ist der Praxisanteil bewusst hoch gehalten, denn Massieren lernt man nur durch Massieren. Sie üben von Anfang an im geschützten Rahmen aneinander, spüren selbst, wie sich ein guter Griff anfühlt, und bekommen unmittelbares Feedback von den Dozenten.

Die klassische Ganzkörpermassage bildet dabei die Grundlage, auf der viele Wellness-Massagen aufbauen. Aus wenigen Grundgriffen entsteht mit etwas Übung ein flüssiger, entspannender Ablauf. Damit Sie sehen, welche Techniken Sie erwarten, hier die wichtigsten klassischen Griffe im Überblick:

  • Effleurage (Streichung): die einleitende, großflächige Streichung, die den Körper auf die Behandlung vorbereitet.
  • Petrissage (Knetung): tiefer wirkende Knetgriffe, die auf die Muskulatur zielen.
  • Friktion (Reibung): kleinflächige, kreisende Bewegungen an einzelnen Punkten.
  • Tapotement (Klopfung): rhythmische, anregende Klopfgriffe zum Abschluss einzelner Abschnitte.
  • Vibration: feine, zitternde Bewegungen zur Lösung von Spannung.

Neben den reinen Griffen lernen Sie ebenso, worauf es rundherum ankommt: die richtige Körperhaltung am Behandlungstisch, den passenden Einsatz von Massageöl, eine angenehme Raumatmosphäre und die Kommunikation mit der Kundschaft. Diese vermeintlich kleinen Dinge entscheiden im Alltag oft darüber, ob sich ein Gast wirklich wohlfühlt und gerne wiederkommt.

Vom Einzelgriff zum kompletten Ablauf

Am Anfang üben Sie jeden Griff isoliert, bis er sitzt. Nach und nach setzen Sie die Bausteine zu vollständigen Behandlungsabläufen zusammen. Dieser Weg vom Detail zum Ganzen sorgt dafür, dass Sie am Ende eine harmonische Massage geben können, ohne über jeden einzelnen Handgriff nachdenken zu müssen. Ihre Bewegungen werden mit der Zeit sicherer und selbstverständlicher.

Genauso wichtig wie das Geben ist übrigens das Empfangen: Weil Sie in der Ausbildung abwechselnd massieren und selbst massiert werden, erleben Sie am eigenen Leib, wie sich zu viel oder zu wenig Druck anfühlt. Diese Perspektive schärft das Gefühl in den Händen enorm und hilft Ihnen später dabei, die Bedürfnisse Ihrer Kundschaft einzuschätzen. Kein Lehrbuch der Welt kann diese unmittelbare Erfahrung ersetzen – sie ist der eigentliche Kern einer guten praktischen Ausbildung.

Typischer Ablauf und Module

Wie sieht ein Ausbildungstag konkret aus? In der Regel wechseln sich kurze Theorieblöcke und lange Praxisphasen ab. Am Morgen wird ein neues Thema eingeführt und anatomisch eingeordnet, anschließend geht es an den Massagetisch. Die Dozenten demonstrieren zunächst, dann üben Sie selbst und werden dabei individuell korrigiert.

Diese Struktur zieht sich durch die gesamte Ausbildung. Damit Sie den typischen Rhythmus eines Moduls nachvollziehen können, lohnt ein Blick auf die einzelnen Phasen eines Ausbildungstages:

  • Einstieg: kurze Wiederholung des Vortags und Einordnung des neuen Themas.
  • Theorieblock: anatomische Grundlagen und Wirkweise der jeweiligen Technik.
  • Demonstration: die Dozenten zeigen den Ablauf am Modell.
  • Übungsphase: Sie massieren selbst und erhalten direktes Feedback.
  • Reflexion: offene Fragen werden geklärt und Erlerntes gefestigt.

Weil die Ausbildung als kompakter Blockunterricht angeboten wird, bleibt zwischen den Terminen genügend Zeit, das Gelernte zu verinnerlichen. Viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer üben in dieser Zeit im Freundes- und Familienkreis weiter – das festigt die Griffe und nimmt die Nervosität für die spätere Arbeit mit echter Kundschaft.

Online- versus Präsenzlernen

Eine häufige Frage lautet: Kann man Massieren online lernen? Die ehrliche Antwort ist: Die Theorie ja, die Praxis nur teilweise. Moderne Ausbildungen setzen deshalb auf eine sinnvolle Kombination beider Welten. Die theoretischen Inhalte erarbeiten Sie flexibel im Online-Selbststudium, das eigentliche Handwerk üben Sie an Präsenztagen unter fachkundiger Anleitung.

Beide Lernformen haben ihre Stärken, und genau darin liegt der Vorteil eines Hybrid-Modells. Der folgende Vergleich macht deutlich, wofür sich welches Format besonders eignet:

  • Online-Lernen: ideal für Anatomie, Wirkweise und Theorie – zeit- und ortsunabhängig, im eigenen Tempo wiederholbar.
  • Präsenzlernen: unverzichtbar für Grifftechnik, Druckdosierung und das Gefühl in den Händen, das nur am Menschen entsteht.
  • Hybrid-Modell: verbindet die Flexibilität des Online-Studiums mit der Qualität des praktischen Übens vor Ort.

Für Berufstätige, Eltern und alle mit vollem Terminkalender ist dieser Mix besonders attraktiv. Sie sparen sich reine Theorie-Anfahrten und nutzen die wertvolle Präsenzzeit ausschließlich für das, was zu Hause nicht geht: das Üben am echten Körper mit direkter Rückmeldung durch erfahrene Dozenten.

Ein weiterer Pluspunkt des Online-Anteils ist die Wiederholbarkeit. Anatomische Zusammenhänge, die beim ersten Durchgang komplex wirken, können Sie so oft ansehen, bis sie wirklich sitzen. Kurze Lehrvideos zeigen zudem, wie ein Griff korrekt ausgeführt wird, sodass Sie mit einem klaren Bild in den Kopf zum Präsenztag kommen. Dort geht es dann nicht mehr um das Kennenlernen, sondern um das Verfeinern – ein Vorgehen, das die knappe gemeinsame Zeit vor Ort ausgesprochen effizient macht.

Abschluss und Zertifikat

Am Ende der Ausbildung steht die praktische Prüfung. Hier zeigen Sie, dass Sie die erlernten Techniken sicher beherrschen und eine vollständige Behandlung eigenständig durchführen können. Die Prüfung wird von den Dozentinnen und Dozenten der SWAV abgenommen, die Sie über die gesamte Ausbildung begleitet haben. Dadurch entsteht eine vergleichsweise entspannte Atmosphäre, in der auch Menschen mit Prüfungsangst ihr Können in Ruhe unter Beweis stellen können.

Nach bestandener Prüfung erhalten Sie ein aussagekräftiges Zertifikat, das Ihre Qualifikation dokumentiert. Bevor Sie sich für eine Ausbildung entscheiden, lohnt sich ein Blick darauf, was ein hochwertiger Abschluss bietet:

  • SWAV-Zertifikat: ein aussagekräftiger Nachweis über die erfolgreich absolvierte Ausbildung.
  • PWA-Certificate: auf Wunsch und gegen eine geringe Gebühr zusätzlich das internationale Zertifikat.
  • Praktischer Nachweis: die bestandene Prüfung belegt, dass Sie eigenständig behandeln können.

Ein gutes Zertifikat ist mehr als ein Stück Papier: Es schafft Vertrauen bei Ihrer künftigen Kundschaft und erleichtert den Einstieg in die Selbstständigkeit oder eine Anstellung. Damit haben Sie eine solide Grundlage, um in Wellnessinstituten, Fitnesscentern, Thermen oder in der eigenen Praxis durchzustarten.

So gelingt der Einstieg

Der Weg in die Massageausbildung ist unkomplizierter, als viele denken. Sie brauchen keine medizinische Vorbildung und keine Vorkenntnisse – Interesse an der Arbeit mit Menschen und die Bereitschaft, mit den Händen zu lernen, genügen als Startvoraussetzung. Wer sich unsicher ist, ob der Beruf passt, kann zunächst in ein Tagesseminar hineinschnuppern und danach entscheiden.

Damit Sie gut vorbereitet in Ihre Ausbildung starten, helfen ein paar einfache Schritte. Sie machen den Einstieg leichter und sorgen dafür, dass Sie von Anfang an das Meiste aus der Ausbildung herausholen:

  • Ziel klären: überlegen Sie, ob Sie sich selbstständig machen oder in einem Betrieb arbeiten möchten.
  • Format wählen: entscheiden Sie sich für ein Modell, das zu Ihrem Alltag passt – etwa die flexible Online-Präsenz-Kombination.
  • Offenheit mitbringen: gehen Sie neugierig an die Praxis heran und scheuen Sie sich nicht, Fragen zu stellen.
  • Dranbleiben: nutzen Sie die Zeit zwischen den Modulen zum Üben, um Ihre Griffe zu festigen.

Mit dieser Haltung legen Sie den Grundstein für einen gelungenen Start in einen zukunftssicheren Beruf. Die Wellnessbranche wächst, und gut ausgebildete Massagefachkräfte sind gefragt. Eine fundierte Ausbildung ist der erste und wichtigste Schritt auf diesem Weg.

Berufsperspektiven nach der Ausbildung

Die Entscheidung für eine Massageausbildung ist immer auch eine Entscheidung für eine berufliche Perspektive. Der Bedarf an qualifizierten Wellness-Fachkräften ist in den vergangenen Jahren spürbar gestiegen, weil Gesundheit und bewusste Entspannung für immer mehr Menschen einen hohen Stellenwert haben. Wer eine fundierte Ausbildung mitbringt, hat entsprechend gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt.

Dabei stehen Ihnen mehrere Wege offen, und viele Absolventinnen und Absolventen kombinieren im Lauf der Zeit sogar mehrere Tätigkeitsfelder. Damit Sie die Bandbreite einschätzen können, hier ein Überblick über typische Einsatzbereiche:

  • Eigene Praxis: die Selbstständigkeit mit eigenem Massagestudio und individueller Terminplanung.
  • Wellnessinstitute und Spas: die Arbeit im Team an festen Standorten mit gehobenem Ambiente.
  • Fitnesscenter und Thermen: ergänzende Massageangebote für sport- und gesundheitsbewusste Gäste.
  • Mobile Massage: flexible Behandlungen direkt bei der Kundschaft zu Hause oder im Betrieb.

Besonders reizvoll ist die Möglichkeit, sich mit zusätzlichen Tagesseminaren nach und nach zu spezialisieren. Wer etwa die Hot-Stone-Massage, die Fußreflexzonenmassage oder Cranio-Sacrale Techniken ergänzt, hebt sich vom Wettbewerb ab und kann höhere Preise erzielen. So wächst aus der Grundausbildung mit der Zeit ein individuelles, unverwechselbares Angebot.

Ulrich Pötter, staatlich anerkannter Therapeut

Was ich Einsteigern immer mit auf den Weg gebe: Achten Sie von der ersten Übung an auf Ihre eigene Haltung am Behandlungstisch. Wer aus den Beinen und dem Körpergewicht arbeitet statt nur aus den Fingern, dosiert den Druck gleichmäßiger und bleibt auch nach mehreren Behandlungen am Tag beschwerdefrei. Diese Angewohnheit früh zu verinnerlichen, ist die beste Investition in eine lange Berufslaufbahn.

Fazit

Eine professionelle Massageausbildung verbindet verständlich vermittelte Theorie mit einem hohen, praxisnahen Übungsanteil am Menschen – von den anatomischen Grundlagen über die klassischen Grifftechniken bis zur eigenständigen Behandlung. Das flexible Zusammenspiel aus Online-Theorie und Präsenztagen macht den Einstieg auch für Berufstätige machbar, und die praktische Prüfung mit anschließendem Zertifikat schafft eine solide Grundlage für Selbstständigkeit oder Anstellung. Wenn Sie diesen Weg gehen möchten, bietet Ihnen die Massage-Ausbildung an der SWAV-Akademie den passenden Rahmen: ohne Vorkenntnisse, praxisstark und mit persönlicher Begleitung bis zum Abschluss.

Häufige Fragen zu Lebhafter Einblick in die professionelle Massageausbildung

Wie lange dauert eine Massageausbildung?

Die kompakte SWAV-Ausbildung zum Fachpraktiker für Massage, Wellness und Prävention ist als Blockunterricht organisiert und lässt sich dadurch gut berufsbegleitend absolvieren. Ergänzend können Sie einzelne Tagesseminare zu speziellen Techniken belegen.

Kann man Massieren online lernen?

Die theoretischen Inhalte wie Anatomie und Wirkweise lassen sich sehr gut online im eigenen Tempo erarbeiten. Das praktische Massieren üben Sie hingegen an Präsenztagen, denn das richtige Gefühl für Druck und Grifftechnik entsteht nur am Menschen. Ein Hybrid-Modell verbindet beide Vorteile.

Brauche ich Vorkenntnisse für die Massageausbildung?

Nein. Der Einstieg ist ohne medizinische Vorbildung und ohne Vorkenntnisse möglich. Interesse an der Arbeit mit Menschen und die Bereitschaft, praktisch zu lernen, genügen. Wer unsicher ist, kann zunächst ein Tagesseminar besuchen.

Welche Techniken lernt man in der Massageausbildung?

Grundlage ist die klassische Ganzkörpermassage mit ihren Grundgriffen: Effleurage (Streichung), Petrissage (Knetung), Friktion (Reibung), Tapotement (Klopfung) und Vibration. Darauf bauen viele Wellness-Massagen auf.

Wie läuft die Abschlussprüfung ab?

Am Ende steht eine praktische Prüfung, in der Sie eine vollständige Behandlung eigenständig durchführen. Sie wird von den Dozenten der SWAV abgenommen, die Sie durch die Ausbildung begleitet haben, sodass eine entspannte Atmosphäre herrscht.

Welches Zertifikat erhalte ich nach der Ausbildung?

Nach bestandener Prüfung erhalten Sie ein aussagekräftiges SWAV-Zertifikat. Auf Wunsch und gegen eine geringe Gebühr können Sie zusätzlich das internationale PWA-Certificate erwerben, das Ihre Qualifikation zusätzlich dokumentiert.

Was kann ich nach der Massageausbildung beruflich machen?

Sie können sich mit einer eigenen Massagepraxis selbstständig machen oder angestellt in Wellnessinstituten, Fitnesscentern, Thermen und ähnlichen Einrichtungen arbeiten – überall dort, wo Wellness-Fachkräfte gefragt sind.

Quellen & weiterführende Informationen

  1. Gesetze im Internet: Fernunterrichtsschutzgesetz – die gesetzlichen Mindestanforderungen an Fernlehrgänge
  2. Wikipedia: Fernunterricht – Formen, Ablauf und rechtlicher Rahmen
  3. Wikipedia: Anatomie – die Grundlage jeder Arbeit am Körper
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Über den Autor
Autorenbild Ulrich Pötter
Ulrich Pötter

Der Autor Ulrich Pötter ist selbst staatlich anerkannter Therapeut und Präventionsexperte. Seit über 20 Jahren beschäftigt er sich mit innovativen Ausbildungskonzepten in den Bereichen Massage, Fitness, Wellness, Heilpraktik und Prävention. Er hat fünf professionelle Akademien gegründet, bei denen er auch heute noch Geschäftsführer und Direktor ist.

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Tolles Webinar gehabt, sehr informativ und gut für die Prüfungsvorbereitung !
Marc Brene
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Tanja Duffe
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in der letzten Woche
Sehr gutes Webinar. Pflichtveranstaltung für den Fernlehrgang "Fitnesscoach". Alle Inhalte wurden von Ralf super erklärt und zwischendrin immer mal noch kleine Tipps "aus der Praxis für die Praxis". Vielen Dank für zwei lustige und sehr informative Tage.
Thorsten R.
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Noémi Réman
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Denis Wilisch-Kolmstetter
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vor 3 Wochen
Die Referenten waren super freundlich und mega lieb. ALLE Fragen wurden beantwortet, auch wenn diese bereits im Skript geklärt waren. Durch die entspannte Art wurden mir innerhalb kürzester Zeit meine "Sorgen" genommen. Auch wenn ich ein Prüfungsschisser bin, bin ich froh von einem der beiden im nächsten Jahr geprüft zu werden. ALLE Daumen hoch, weiter so!!!! Und vielen lieben Dank! Jessika
Jessika Elling
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vor 3 Wochen
Live Online Schulung Für Fachpraktiker Massage. Sehr professionell und kurzweilig. Theorie und Praxis wurden sehr gut erklärt. Es wurde auf alle Fragen eingegangen. Freue mich schon auf das Präsenzseminar. Gruss vom Bodensee....
Micha Friese
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vor 2 Monaten
Absolut empfehlenswert – eine tolle Erfahrung! Ich habe hier meine Ausbildung zum Fachpraktiker/in für Massage, Wellness & Prävention absolviert und bin einfach nur begeistert. Schon die Online-Vorbereitung war klasse: Super strukturiert, und alle Inhalte zu den einzelnen Massagen standen vorab perfekt zur Verfügung. ​Die 4 Präsenztage vor Ort in Berlin waren dann das absolute Highlight. Unglaublich informativ, mit ganz viel praktischer Anwendung und direkter Hilfestellung. Ein riesiges Dankeschön an Diana für die tolle Durchführung! Sie hatte wirklich immer ein offenes Ohr für uns und hat uns die besten Tipps und Tricks aus der Praxis gezeigt. Auch an Ulli ein großes Danke für die tolle und reibungslose Vorbereitung der Kurse. ​Ihr seid ein tolles Team, es war eine wunderschöne Zeit und eine großartige Erfahrung für mich. Macht weiter so!
Andre Stix
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vor 2 Monaten
Ich kann dieses Seminar und besonders die Dozentin Diana von Herzen weiterempfehlen. Diana ist ein unglaublich herzlicher, empathischer und kompetenter Mensch. Sie hatte während des gesamten Kurses immer ein Lächeln im Gesicht und schaffte es, eine angenehme und entspannte Lernatmosphäre zu schaffen. Besonders beeindruckt hat mich, wie aufmerksam sie auf die Teilnehmer eingegangen ist. Sie merkte sofort, wenn die Konzentration nachließ oder wir etwas müde wurden, und schaffte es mit ihrer motivierenden Art immer wieder, alle zu begeistern und mitzunehmen. Ihre Leidenschaft für das Thema ist in jeder Minute spürbar. Sie vermittelt ihr Wissen mit viel Freude, Geduld und Authentizität. Man merkt einfach, dass dieser Beruf ihre Berufung ist und sie ihn mit ganzem Herzen lebt. Vielen Dank für diese wunderbare Zeit und die vielen wertvollen Erfahrungen. Diana ist eine Dozentin, die man so schnell nicht vergisst!
Heike Regenberg
Profilbild von Ab Ab
vor 2 Monaten
Der Ablauf verlief ohne jegliche Komplikationen. Die Lehrkräfte und Dozenten waren äußerst freundlich. Die Korrekturen erfolgten stets in kürzester Zeit. Auf Anfragen erhielt ich prompt und kompetent Rückmeldungen. Ich beabsichtige, mich auch zukünftig für Studiengänge an dieser Institution anzumelden und diese dort zu absolvieren. Meine Zufriedenheit ist hoch, weshalb ich diese Einrichtung uneingeschränkt weiterempfehlen kann.
Ab Ab