22. September 2016
Lesezeit ca. 17 Min.

Outdoor-Fitness bedeutet, das Training bewusst nach draußen zu verlegen – in Parks, auf Wiesen, an Calisthenics-Anlagen oder auf Laufstrecken. Das Konzept verbindet den Reiz frischer Luft und wechselnder Umgebung mit funktionellen Übungen für Kraft, Ausdauer und Koordination. Ob allein, in der Gruppe oder mit Personal Trainer: Draußen wird jedes Workout abwechslungsreicher, gesellig und alltagsnah.

Key Facts – Outdoor-Fitness

  • Definition: funktionelles Training im Freien in Parks, auf Wiesen und an Calisthenics-Anlagen.
  • Ursprung: abgeleitet von amerikanischen Bootcamps, heute in vielen zugänglichen Formaten.
  • Vorteile: frische Luft, Tageslicht, Abwechslung und Gemeinschaft.
  • Formate: Calisthenics, Bootcamp, Zirkeltraining sowie Laufen mit Kraftinseln.
  • Ausrüstung: wenig nötig – Funktionskleidung, Schuhe, optional Band und Springseil.
  • Ganzjährig: mit passender Kleidung und Planung bei jedem Wetter möglich.
  • Für Trainer: attraktives Geschäftsfeld mit geringen Einstiegshürden.

Warum Outdoor-Fitness im Trend liegt

Der Wunsch, sich unter freiem Himmel zu bewegen, ist alles andere als neu. Viele erinnern sich an den Trimm-dich-Pfad im Wald oder an die erste Klimmzugstange auf dem Spielplatz. Genau dieses Gefühl von unbeschwerter Bewegung erlebt gerade eine Renaissance – nur diesmal strukturiert, mit klaren Trainingszielen und wachsender fachlicher Begleitung.

Outdoor-Fitness-Platz mit Klimmzugstange in einem grünen Park im Morgenlicht
© WellnessInPerfektion WIP GmbH (KI/künstlich erzeugt)

Ihren Ursprung hat die moderne Outdoor-Fitness in den amerikanischen Bootcamps, in denen Teilnehmende mit militärisch anmutendem Drill an ihre Grenzen gebracht wurden. Aus dieser Tradition sind in Deutschland zahlreiche Formate entstanden, die deutlich zugänglicher sind: vom lockeren Parklauf über Zirkeltraining bis zum angeleiteten Gruppenkurs. Der gemeinsame Nenner bleibt die Bewegung im Freien.

Mehrere Entwicklungen befeuern den Trend. Volle Fitnessstudios, der Wunsch nach mehr Zeit an der frischen Luft und die Erfahrung aus den Pandemiejahren, dass sich draußen flexibel und ohne Mitgliedschaft trainieren lässt, treffen aufeinander. Dazu kommt ein wachsendes Bewusstsein dafür, dass Bewegung und Naturerlebnis gut zusammenpassen. Ein Workout unter Bäumen fühlt sich für viele weniger nach Pflicht und mehr nach Ausgleich an – ein Effekt, den kein Studio mit Spiegelwänden ersetzen kann.

Bevor Sie sich einem Angebot anschließen, lohnt ein Blick auf die Qualifikation der Kursleitung. Achten Sie darauf, dass Ihr Trainer oder Ihre Trainerin nachweisbare Kompetenzen mitbringt, etwa eine fundierte Fitness-Coach- oder Personal-Trainer-Ausbildung. Gerade bei intensiven Formaten entscheidet die fachliche Anleitung darüber, ob das Training sicher und wirkungsvoll bleibt oder ob sich durch falsche Ausführung Beschwerden einschleichen.

Für wen eignet sich Outdoor-Fitness?

Der große Vorteil des Trainings im Freien ist seine Anpassbarkeit. Weil viele Übungen mit dem eigenen Körpergewicht arbeiten, lässt sich die Intensität für nahezu jedes Fitnesslevel dosieren. Einsteiger beginnen mit einfachen Varianten und wenigen Wiederholungen, Fortgeschrittene erhöhen Umfang, Tempo oder Schwierigkeitsgrad. Damit spricht Outdoor-Fitness eine breite Gruppe an:

  • Einsteiger, die ohne teure Ausstattung und Studiomitgliedschaft starten möchten.
  • Berufstätige, die zeitlich flexibel und in der Mittagspause oder am Feierabend trainieren wollen.
  • Ambitionierte Sportler, die abwechslungsreiche Reize suchen und ihr Studiotraining ergänzen.
  • Menschen, die Bewegung mit frischer Luft und Naturerlebnis verbinden möchten.

Wer gesundheitliche Einschränkungen hat, sollte vor dem Start ärztlich abklären, welche Belastung sinnvoll ist. Ansonsten gilt: Der Einstieg ist bewusst niederschwellig gehalten.

Die Vorteile: frische Luft, Sonne und Abwechslung

Neben der reinen Freude an der Aktivität bietet Outdoor-Fitness einige Pluspunkte, die im geschlossenen Studio wegfallen. Sie atmen frische Luft statt klimatisierter Hallenluft, bekommen Tageslicht ab und trainieren in einer Umgebung, die sich ständig verändert. Diese Kombination wirkt auf viele Menschen motivierender als der immer gleiche Gerätepark.

Wer regelmäßig draußen aktiv ist, schätzt vor allem diese Aspekte, die ein reines Hallentraining so nicht bietet:

  • Frische Luft: Die höhere Sauerstoffzufuhr wird von vielen Sportlerinnen und Sportlern als angenehm und belebend empfunden.
  • Tageslicht: Bewegung bei Sonnenlicht unterstützt einen natürlichen Tag-Nacht-Rhythmus und die Vitamin-D-Versorgung über die Haut.
  • Abwechslung: Kein Parcours gleicht dem anderen – Untergrund, Strecke und Wetter sorgen für ständig neue Reize.
  • Freies Training: Sie sind nicht an Öffnungszeiten oder freie Geräte gebunden und können spontan starten.
  • Gemeinschaft: In der Gruppe fällt es leichter, sich aufzuraffen und dranzubleiben.

Wie im Studio bestimmen auch draußen Sie selbst die Richtung: Ausdauer, Kraft oder Koordination lassen sich gezielt aufbauen. Ein erfahrener Fitnesstrainer hilft dabei, die passende Ausrichtung zu finden, denn in der Fitness-Coach- und Personal-Trainer-Ausbildung lernt er, welche Trainingsform welchem Ziel dient. Viele Kurse kombinieren bewusst mehrere Fähigkeiten, sodass ein rundes Ganzkörpertraining entsteht.

Bewegung in der Gruppe motiviert

Ein oft unterschätzter Vorteil ist die soziale Komponente. Wer sich in einer festen Gruppe verabredet, sagt seltener ab. Das gemeinsame Überwinden des inneren Schweinehunds – gerade bei Wind und Regen – schweißt zusammen und macht aus einer Pflichtübung ein Erlebnis. Nach getanem Training fühlen sich viele Teilnehmende doppelt gestärkt und gehen hochmotiviert in die nächste Einheit. Hinzu kommt, dass sich in solchen Gruppen oft neue Kontakte und feste Trainingsverabredungen ergeben, die weit über das eigentliche Workout hinaus tragen und die Regelmäßigkeit zusätzlich fördern.

Wer die Bewegung im Freien lieber allein gestaltet, muss auf diese Vorzüge nicht verzichten: Auch die Solo-Runde durch den Park verbindet Naturerlebnis mit körperlicher Betätigung. Entscheidend ist am Ende nicht die Gruppengröße, sondern dass Sie eine Form finden, die zu Ihrem Alltag passt und die Sie über Wochen und Monate hinweg gerne fortführen.

Beliebte Formate und Übungen im Überblick

Outdoor-Fitness ist keine einzelne Sportart, sondern ein Sammelbegriff für viele Trainingsformen. Die folgenden Formate haben sich etabliert und lassen sich je nach Fitnessstand und Vorliebe frei kombinieren. Gemeinsam ist ihnen, dass sie mit wenig Ausstattung auskommen und den ganzen Körper fordern.

Calisthenics – Training mit dem eigenen Körpergewicht

Calisthenics nutzt ausschließlich das eigene Körpergewicht und findet an Barren, Stangen und Reckanlagen statt, wie sie inzwischen in vielen Parks stehen. Die Bewegungen sind funktional und lassen sich in der Intensität stufenlos anpassen. Diese Grundübungen bilden das Fundament:

  • Klimmzüge an einer stabilen Stange oder einem kräftigen Ast für den Rücken.
  • Liegestütze in verschiedenen Handpositionen für Brust, Arme und Rumpf.
  • Dips an einer Bank oder am Barren für die Trizepsmuskulatur.
  • Kniebeugen auf der Wiese für Beine und Gesäß.
  • Planks zur Kräftigung der gesamten Körpermitte.

Weil sich die Übungen leicht steigern lassen, eignet sich Calisthenics für Einsteiger ebenso wie für Fortgeschrittene, die an anspruchsvollen Halteübungen arbeiten. Ein weiterer Pluspunkt: Die Anlagen in öffentlichen Parks sind kostenlos nutzbar, sodass Sie jederzeit spontan trainieren können. Wer sauber und kontrolliert arbeitet, baut mit wenigen Grundübungen eine solide Ganzkörperkraft auf.

Bootcamp und Zirkeltraining

Bootcamp-Kurse setzen auf intensive Intervalle in der Gruppe: kurze, knackige Belastungsphasen wechseln mit kurzen Pausen. Häufig kommt zusätzliches Equipment wie Medizinbälle, Springseile oder Kettlebells zum Einsatz. Ähnlich funktioniert das Zirkeltraining, bei dem Sie mehrere Stationen nacheinander durchlaufen und so Kraft und Ausdauer verbinden.

Bei der Belastungssteuerung unterscheiden sich die Konzepte. Manche trainieren auf Zeit – jeder absolviert in einem festen Zeitfenster so viele saubere Wiederholungen wie möglich. Andere geben eine feste Wiederholungszahl ohne Tempodruck vor. Die zweite Variante hat den Vorteil, dass die Technik sauberer bleibt und die Trainerin oder der Trainer besser auf die Ausführung achten kann, statt ständig das Tempo anzuheizen.

Für viele ist gerade dieser Gruppencharakter der Reiz: Man zieht sich gegenseitig mit, feuert sich an und teilt am Ende das Erfolgserlebnis. Gute Kursleitungen behalten dabei stets im Blick, dass die Belastung zur jeweiligen Tagesform passt. Sie bieten für jede Übung leichtere und schwerere Varianten an, sodass Anfänger und Fortgeschrittene nebeneinander in derselben Gruppe trainieren können, ohne dass jemand über- oder unterfordert wird.

Laufen und Ausdauer im Freien

Laufen ist die wohl niederschwelligste Form der Outdoor-Fitness: Sie brauchen im Grunde nur gute Schuhe und einen Weg. Wer die reine Joggingrunde abwechslungsreicher gestalten möchte, baut unterwegs kleine Kraftinseln ein und macht daraus ein kombiniertes Training. Solche Stopps lassen sich flexibel in jede Runde einstreuen:

  • Sit-ups auf einer Parkbank oder der Wiese.
  • Klimmzüge an einem kräftigen Ast oder Klettergerüst.
  • Kniebeugen und Ausfallschritte an einer freien Stelle.
  • Treppenläufe an einer Freitreppe für Beine und Herz-Kreislauf-System.
  • Hampelmänner oder Burpees als kurze Intervalle zwischendurch.

Diese Liste lässt sich beliebig erweitern. Am effektivsten trainiert es sich mit einem persönlichen Fitnesstrainer, der auf die korrekte Ausführung achtet und einen strukturierten Plan mitbringt. Eine Personal-Trainer-Ausbildung befähigt ihn, die Einheiten individuell auf seine Klientinnen und Klienten abzustimmen.

Weitere Formate für draußen

Über die Klassiker hinaus hat sich draußen eine Reihe weiterer Trainingsformen etabliert. Sie zeigen, wie vielfältig Outdoor-Fitness inzwischen ist und dass sich für jede Vorliebe ein passendes Angebot findet:

  • Nordic Walking als gelenkschonendes Ausdauertraining mit Stöcken, das den ganzen Körper einbindet.
  • Functional Training mit Sandsäcken, Schlingentrainern oder Kettlebells für alltagsnahe Bewegungsmuster.
  • Trailrunning auf unbefestigten Wegen, das Ausdauer und Trittsicherheit zugleich fordert.
  • Radfahren und Mountainbiking als Ausdauereinheit mit hohem Naturerlebnis.

Weil sich diese Formate frei kombinieren lassen, wird das Training selten eintönig. Ein durchdachter Wechsel aus Kraft-, Ausdauer- und Koordinationsreizen hält den Körper vielseitig gefordert.

Ausrüstung und Planung

Ein großer Reiz von Outdoor-Fitness liegt darin, dass Sie mit minimaler Ausstattung starten können. Für die ersten Einheiten genügen bequeme Sportkleidung, gut sitzende Schuhe und ausreichend Wasser. Wer regelmäßiger und vielseitiger trainieren möchte, ergänzt nach und nach einige leichte Hilfsmittel, die sich einfach transportieren lassen.

Diese Basics haben sich für ein sinnvolles Grundgepäck bewährt:

  • Funktionskleidung im Zwiebelprinzip: mehrere Schichten, die sich je nach Wetter an- und ausziehen lassen.
  • Passende Schuhe: mit Profil für Wald- und Wiesenboden, um sicher aufzutreten.
  • Fitnessmatte oder Handtuch: als Unterlage für Übungen am Boden.
  • Widerstandsbänder: leicht, günstig und vielseitig für Kraftübungen.
  • Springseil: effektives Ausdauertraining auf kleinstem Raum.
  • Getränk und Sonnenschutz: je nach Jahreszeit und Länge der Einheit.

Der Vorteil dieser überschaubaren Ausstattung liegt auf der Hand: Sie sind unabhängig von Öffnungszeiten und teuren Geräten und können Ihr Training überallhin mitnehmen. Selbst auf Reisen oder im Urlaub reichen ein Band und die eigene Körperkraft, um in Form zu bleiben. Wer möchte, erweitert das Repertoire später um größere Hilfsmittel, doch nötig ist das für einen wirkungsvollen Trainingsreiz keineswegs.

Neben der Ausrüstung entscheidet die Planung über den Erfolg. Wärmen Sie sich vor jeder Einheit auf, steigern Sie die Belastung behutsam und gönnen Sie Ihrem Körper ausreichend Erholung. Freizeitsportler sollten darauf achten, sich nicht aus übertriebenem Ehrgeiz zu überfordern. Wer die eigenen Möglichkeiten realistisch einschätzt und langsam aufbaut, bleibt langfristig dabei – und genau darauf legt ein guter Fitnesscoach besonderen Wert.

Ganzjährig trainieren: Outdoor-Fitness bei jedem Wetter

Outdoor-Fitness endet nicht mit dem Sommer. Gerade das Wetter sorgt für einen guten Teil der Abwechslung: Mal motiviert strahlender Sonnenschein, mal muss die Gruppe bei Regen oder Schnee für die nötige Motivation sorgen. Mit der passenden Kleidung und ein wenig Planung lässt sich das ganze Jahr über draußen trainieren.

Damit die Einheiten je nach Saison sicher und angenehm bleiben, helfen ein paar einfache Grundsätze:

  • Im Winter länger und gründlicher aufwärmen, in Schichten kleiden und auf rutschfesten Untergrund achten.
  • Im Sommer die Mittagshitze meiden, früh oder spät trainieren und konsequent trinken.
  • Bei Nässe die Übungsauswahl anpassen und auf sicheren Stand bei Sprüngen und Klimmzügen achten.
  • In der Übergangszeit flexibel bleiben und die Intensität an Temperatur und Tageslicht anpassen.

Ist die Einheit bei widrigem Wetter erst einmal geschafft, stellt sich häufig ein besonderes Erfolgserlebnis ein. Dieses Gefühl, sich überwunden zu haben, trägt spürbar zur Motivation für das nächste Training bei. Wichtig bleibt, den Körper nicht zu überfordern: Bei Glätte, Sturm oder extremer Hitze ist es klüger, die Einheit zu verschieben oder nach drinnen zu verlegen, statt ein Verletzungsrisiko einzugehen.

Aufwärmen und Regeneration nicht vergessen

Gerade draußen, wo die Muskulatur bei Kälte schneller auskühlt, verdient das Aufwärmen besondere Aufmerksamkeit. Ein paar Minuten lockeres Einlaufen und gezielte Mobilisation bereiten Gelenke und Muskeln auf die Belastung vor. Ebenso wichtig ist die Erholung danach: Nur wer seinem Körper zwischen intensiven Einheiten genug Regeneration gönnt, baut langfristig Leistung auf und bleibt beschwerdefrei. Ein ruhiger Spaziergang oder lockeres Dehnen an trainingsfreien Tagen unterstützt diesen Prozess.

Outdoor-Angebote als Fitnesstrainer aufbauen

Für ausgebildete Fitnesstrainerinnen und Fitnesstrainer ist Outdoor-Fitness ein attraktives Geschäftsfeld. Der Bedarf an angeleiteten Kursen im Freien wächst, und die Einstiegshürden sind gering: Sie brauchen keine teure Studiofläche, sondern einen geeigneten Park, eine Wiese oder eine Calisthenics-Anlage. So lassen sich Gruppenkurse und individuelles Personal Training gut miteinander verbinden.

Wer eigene Outdoor-Angebote plant, sollte einige Punkte von Anfang an mitdenken, damit die Kurse professionell und rechtssicher laufen:

  • Standortwahl: gut erreichbare, sichere Plätze mit ausreichend Platz und möglichst vorhandenen Trainingsgeräten.
  • Zielgruppe: Einsteiger, Fortgeschrittene oder spezielle Gruppen wie Berufstätige in der Mittagspause.
  • Kurskonzept: klare Struktur mit Aufwärmen, Hauptteil und Cool-down sowie sinnvoller Belastungssteuerung.
  • Sicherheit: Übungen an Vorkenntnisse anpassen und die Ausführung genau im Blick behalten.
  • Vermarktung: lokale Sichtbarkeit über soziale Medien, Empfehlungen und Kooperationen aufbauen.

Das nötige Rüstzeug dafür vermittelt eine fundierte Ausbildung. In der Fitnesstrainer- und Personal-Trainer-Ausbildung der SWAV lernen die Teilnehmenden die praktischen Inhalte intensiv und legen innerhalb der Präsenztage die Zertifikatsprüfung ab. Anschließend erhalten sie ihr persönliches Zertifikat der Akademie. Die Inhalte vermitteln qualifizierte Fachdozentinnen und Fachdozenten über Skripte, Lehrvideos und praktischen Präsenzunterricht; Fragen beantworten die erfahrenen Lehrkräfte per E-Mail oder Telefon.

Dank der flexiblen Ausbildungsform lässt sich der Lehrgang gut nebenberuflich absolvieren. Sie können sich jederzeit anmelden und starten – ohne Beschränkungen bei Alter, Vorkenntnissen oder Schulabschluss. So schaffen Sie die Grundlage, um Ihre Begeisterung für das Training im Freien in ein professionelles Angebot zu verwandeln.

Vom Kursleiter zum eigenen Konzept

Wer erste Erfahrungen als Kursleitung gesammelt hat, kann sein Angebot Schritt für Schritt ausbauen. Aus einem wöchentlichen Parkkurs werden schnell mehrere Gruppen, ergänzt um individuelles Personal Training oder saisonale Formate wie ein Sommer-Bootcamp. Die geringen Fixkosten machen es leichter, verschiedene Ideen auszuprobieren, ohne ein hohes finanzielles Risiko einzugehen.

Langfristig zahlt sich vor allem eines aus: Verlässlichkeit und Qualität. Teilnehmende bleiben dort, wo sie sich sicher aufgehoben fühlen, Fortschritte spüren und mit Freude trainieren. Eine solide Ausbildung, ein klar strukturiertes Konzept und der ehrliche Blick auf die Grenzen der eigenen Klientinnen und Klienten sind dafür die beste Grundlage – und machen aus Outdoor-Fitness ein tragfähiges berufliches Standbein.

Ulrich Pötter, staatlich anerkannter Therapeut

Aus meiner Praxis als Ausbilder: Verlegen Sie Ihre ersten Outdoor-Einheiten bewusst an einen festen Wochentag und eine feste Uhrzeit – die Verbindlichkeit schlägt jeden Motivationsschub. Beginnen Sie jede Einheit mit fünf Minuten Mobilisation für Schultern, Hüfte und Sprunggelenke, bevor Sie an die Stange gehen; das habe ich in über 20 Jahren als bester Schutz vor Frust und Fehlbelastung erlebt.

Fazit

Outdoor-Fitness verbindet die Freude an der Bewegung im Freien mit einem effektiven Ganzkörpertraining – flexibel, gesellig und ganzjährig umsetzbar. Vom Calisthenics über Bootcamp bis zum kombinierten Lauftraining ist für jedes Ziel etwas dabei, und schon mit wenig Ausrüstung gelingt der Einstieg. Wer die eigene Begeisterung zum Beruf machen und Kurse professionell anleiten möchte, findet in der Fitnesstrainer- und Personal-Trainer-Ausbildung der SWAV das passende Fundament: praxisnah, nebenberuflich machbar und mit persönlichem Zertifikat.

Häufige Fragen zu Intensives Training im Freien

Was ist Outdoor-Fitness genau?

Outdoor-Fitness ist ein Sammelbegriff für Training im Freien, das Kraft, Ausdauer und Koordination verbindet. Es findet in Parks, auf Wiesen oder an Calisthenics-Anlagen statt und kommt meist mit wenig Ausrüstung aus.

Für wen eignet sich Training im Freien?

Grundsätzlich für alle Fitnesslevel. Übungen mit dem eigenen Körpergewicht lassen sich stufenlos anpassen, sodass Einsteiger ebenso profitieren wie Fortgeschrittene. Bei gesundheitlichen Einschränkungen empfiehlt sich vorab eine ärztliche Rücksprache.

Welche Ausrüstung brauche ich für den Start?

Für die ersten Einheiten genügen bequeme Sportkleidung, gut sitzende Schuhe und Wasser. Nach und nach ergänzen viele eine Matte, Widerstandsbänder oder ein Springseil, die sich leicht transportieren lassen.

Welche Übungen sind für Outdoor-Fitness typisch?

Klassiker sind Klimmzüge, Liegestütze, Dips, Kniebeugen und Planks aus dem Calisthenics. Dazu kommen Laufeinheiten, Treppenläufe, Sit-ups sowie Intervalle wie Hampelmänner oder Burpees.

Kann man auch im Winter draußen trainieren?

Ja. Mit Kleidung im Zwiebelprinzip, längerem Aufwärmen und Rücksicht auf rutschigen Untergrund ist Outdoor-Fitness ganzjährig möglich. Im Sommer sollten Sie die Mittagshitze meiden und ausreichend trinken.

Wie kann ich als Fitnesstrainer Outdoor-Kurse anbieten?

Mit einer fundierten Fitnesstrainer- oder Personal-Trainer-Ausbildung, einem geeigneten Standort und einem klaren Kurskonzept. Die Einstiegshürden sind gering, weil keine Studiofläche nötig ist. Achten Sie auf Sicherheit, Belastungssteuerung und lokale Sichtbarkeit.

Ist Gruppentraining oder Einzeltraining sinnvoller?

Beides hat Vorteile. Die Gruppe motiviert und macht das Training gesellig, während individuelles Personal Training gezielter auf Ihre Ziele und die korrekte Ausführung eingeht. Viele kombinieren beides.

Quellen & weiterführende Informationen

  1. Wikipedia: Calisthenics – Training mit dem eigenen Körpergewicht
  2. Wikipedia: Ausdauertraining – Methoden und Steuerung
  3. Wikipedia: Bewegungsmangel – Folgen und Gegenmaßnahmen
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Über den Autor
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Ulrich Pötter

Der Autor Ulrich Pötter ist selbst staatlich anerkannter Therapeut und Präventionsexperte. Seit über 20 Jahren beschäftigt er sich mit innovativen Ausbildungskonzepten in den Bereichen Massage, Fitness, Wellness, Heilpraktik und Prävention. Er hat fünf professionelle Akademien gegründet, bei denen er auch heute noch Geschäftsführer und Direktor ist.

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Marc Brene
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vor 2 Monaten
Ich kann dieses Seminar und besonders die Dozentin Diana von Herzen weiterempfehlen. Diana ist ein unglaublich herzlicher, empathischer und kompetenter Mensch. Sie hatte während des gesamten Kurses immer ein Lächeln im Gesicht und schaffte es, eine angenehme und entspannte Lernatmosphäre zu schaffen. Besonders beeindruckt hat mich, wie aufmerksam sie auf die Teilnehmer eingegangen ist. Sie merkte sofort, wenn die Konzentration nachließ oder wir etwas müde wurden, und schaffte es mit ihrer motivierenden Art immer wieder, alle zu begeistern und mitzunehmen. Ihre Leidenschaft für das Thema ist in jeder Minute spürbar. Sie vermittelt ihr Wissen mit viel Freude, Geduld und Authentizität. Man merkt einfach, dass dieser Beruf ihre Berufung ist und sie ihn mit ganzem Herzen lebt. Vielen Dank für diese wunderbare Zeit und die vielen wertvollen Erfahrungen. Diana ist eine Dozentin, die man so schnell nicht vergisst!
Heike Regenberg
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vor 2 Monaten
Der Ablauf verlief ohne jegliche Komplikationen. Die Lehrkräfte und Dozenten waren äußerst freundlich. Die Korrekturen erfolgten stets in kürzester Zeit. Auf Anfragen erhielt ich prompt und kompetent Rückmeldungen. Ich beabsichtige, mich auch zukünftig für Studiengänge an dieser Institution anzumelden und diese dort zu absolvieren. Meine Zufriedenheit ist hoch, weshalb ich diese Einrichtung uneingeschränkt weiterempfehlen kann.
Ab Ab