22. September 2016
Lesezeit ca. 18 Min.

Die Kunst des Entspannens und der inneren Einkehr beschreibt die Fähigkeit, im hektischen Alltag bewusst innezuhalten, den Kopf frei zu bekommen und zu einem Gefühl von Ruhe und Ausgeglichenheit zurückzufinden. Mit einfachen Techniken wie bewusster Atmung, Achtsamkeit, Meditation und kleinen Ruhe-Ritualen können Sie regelmäßig abschalten. Das kann spürbar zu innerer Ruhe, mehr Gelassenheit und einem entspannteren Umgang mit Stress beitragen.

Key Facts – Entspannung & innere Einkehr

  • Ziel: mehr innere Ruhe, Ausgeglichenheit und Gelassenheit im Alltag
  • Aktive Wege: Spazierengehen, Walken, Joggen, Tanzen
  • Passive Wege: Atemübungen, Meditation, Achtsamkeit, Yoga, Qigong
  • Innere Einkehr: bewusst innehalten statt auf den großen Urlaub warten
  • Alltagstauglich: schon wenige Minuten täglich können spürbar helfen
  • Wellness-Rahmen: Massagen, Bäder und Ruhe-Rituale unterstützen das Wohlbefinden
  • Beruflich: Ausbildung zum Entspannungs- und Wellness-Profi an der SWAV-Akademie

Warum Entspannung und innere Einkehr heute so wichtig sind

Tag für Tag bewegen sich immer mehr Menschen in einem regelrechten Stand-by-Modus. Ständige Erreichbarkeit und ein immer höherer Leistungsdruck schaffen ein Stresspotential, das ein Abschalten in den kurzen Pausen oder am Abend kaum noch möglich macht. Mittlerweile schlagen auch die Krankenkassen Alarm, denn ihre Untersuchungen haben ergeben, dass bereits jeder Fünfte nicht mehr in der Lage ist, seine freie Zeit wirklich zu genießen. Dabei ist es eine durchaus wichtige Überlebensstrategie, sich öfter einmal auszuklinken, die Sorgen hinter sich zu lassen und die Seele baumeln zu lassen.

Ruhiges Stillleben mit Kerze, Stein, Pflanze und Decke als Sinnbild für Entspannung und innere Einkehr
© WellnessInPerfektion WIP GmbH (KI)

Wer sich tagtäglich im Teufelskreis von Hektik, Überarbeitung und Anspannung befindet, spürt die Folgen früher oder später deutlich. Nicht umsonst freuen sich viele Menschen auf ihren langersehnten Jahresurlaub, mit dem all die Sehnsüchte und Erholungswünsche zum Greifen nah werden. Doch es muss nicht immer eine Reise in ferne Gefilde sein, um loslassen zu können. Eine Auszeit vom Alltag bedeutet vor allem, sich wieder mehr Zeit für sich selbst zu nehmen. Genau hier setzt die Kunst der inneren Einkehr an: Sie lernen, im Kleinen zur Ruhe zu kommen, statt auf den großen Urlaub zu warten.

Was innere Einkehr bedeutet

Innere Einkehr meint das bewusste Zurückziehen der Aufmerksamkeit von den vielen äußeren Reizen hin zum eigenen Erleben. Statt permanent auf Nachrichten, Termine und To-do-Listen zu reagieren, richten Sie den Blick nach innen und nehmen wahr, was Sie gerade fühlen und brauchen. Dieser Perspektivwechsel ist keine esoterische Übung, sondern eine ganz praktische Wellness-Fähigkeit. Wer sie kultiviert, schafft sich kleine Inseln der Ruhe, die zwischen den Verpflichtungen des Alltags immer wieder Kraft geben können.

Sich selbst anzunehmen und zu spüren, ist der erste Schritt zu mehr Ausgeglichenheit. Um dem Körper den benötigten Ausgleich zu geben und wieder in einen Zustand der Balance zurückzufinden, hilft es zu wissen, was einem selbst guttut. Die folgenden Signale zeigen Ihnen, dass eine bewusste Auszeit sinnvoll sein kann:

  • anhaltende innere Unruhe und das Gefühl, nicht abschalten zu können,
  • Verspannungen im Nacken- und Schulterbereich,
  • Schlaf, der nicht mehr richtig erholt,
  • Gereiztheit und nachlassende Konzentration,
  • das Gefühl, ständig „funktionieren“ zu müssen.

Diese Signale ernst zu nehmen, ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Selbstachtsamkeit. Wer früh gegensteuert und sich regelmäßige Erholungsphasen gönnt, schützt sein Wohlbefinden auf lange Sicht. Innere Einkehr ist damit weniger ein Rückzug aus dem Leben als vielmehr eine liebevolle Zuwendung zu sich selbst – ein bewusstes Auftanken, das Ihnen die Energie gibt, den Anforderungen des Alltags wieder gelassener zu begegnen.

Techniken für mehr Ruhe und Ausgeglichenheit

Entspannung ist keine Frage des Talents, sondern der Übung. Manche Menschen schwören auf aktive Formen der Entspannung, die den Kopf frei machen, den Körper in Bewegung bringen und neue Energie schenken – etwa Spazierengehen, Walken, Joggen oder Tanzen. Andere finden über passive Entspannungsmethoden zu innerer Harmonie und mehr Gelassenheit. Beide Wege sind wertvoll, und häufig ist eine Kombination am wirkungsvollsten. Bevor Sie sich für eine Methode entscheiden, lohnt ein kurzer Überblick über die passiven Techniken, die sich besonders gut in den Alltag einbauen lassen:

  • autogenes Training,
  • progressive Muskelentspannung,
  • Meditation und Achtsamkeitsübungen,
  • Yoga und Qigong,
  • bewusste Atemübungen,
  • Bäder, Sauna und Ruhe-Rituale.

Den Stress wegatmen – die Kraft der Atmung

Der Atmung wird im Alltag wenig Aufmerksamkeit geschenkt, denn sie geschieht automatisch. Doch das Ein- und Ausatmen bedeutet Leben und Energie – und bewusstes Atmen ist eines der einfachsten Werkzeuge für mehr Ruhe. In hektischen Phasen wird die Atmung oberflächlicher und schneller, die Konzentration lässt nach und die Anspannung steigt. Sich auf den eigenen Atem zu konzentrieren, kann eine Atmosphäre der Ruhe und inneren Zufriedenheit schaffen. Je tiefer und gleichmäßiger der Atem, desto mehr entspannt sich die Muskulatur. Damit eine Atemübung gelingt, achten Sie am besten auf einige einfache Grundlagen:

  • lockere Kleidung tragen,
  • bequem und entspannt sitzen oder liegen,
  • bewusst und ruhig durch die Nase ein- und ausatmen,
  • beim Ausatmen in Gedanken das Wort „Ruhe“ sagen,
  • Gedanken kommen und ziehen lassen, ohne sie zu bewerten.

Bereits nach kurzer Zeit macht sich häufig eine spürbare Entspannung bemerkbar, die Sie sanft durch den Alltag tragen und neue Kraft für Anstehendes geben kann. Das Schöne daran: Diese Übung brauchen weder besondere Hilfsmittel noch viel Zeit, sie lässt sich an fast jedem Ort und in wenigen Minuten durchführen.

Progressive Muskelentspannung und autogenes Training

Zwei besonders gut erforschte und leicht erlernbare Methoden sind die progressive Muskelentspannung und das autogene Training. Bei der progressiven Muskelentspannung spannen Sie einzelne Muskelgruppen nacheinander bewusst an und lösen die Spannung anschließend wieder. Der Wechsel von Anspannung und Loslassen macht körperliche Verspannungen deutlich spürbar und hilft, sie gezielt aufzulösen. Viele Menschen empfinden diese Technik als angenehm konkret, weil sie den Körper direkt einbezieht und schnelle Erfolgserlebnisse ermöglicht.

Das autogene Training arbeitet dagegen mit der Kraft der Vorstellung. Über ruhige Formeln wie „mein Arm wird schwer und warm“ lenken Sie die Aufmerksamkeit nach innen und versetzen den Körper Schritt für Schritt in einen Zustand tiefer Ruhe. Beide Verfahren lassen sich in Kursen oder mit Anleitungen gut erlernen und eignen sich hervorragend, um Anspannung abzubauen und die eigene Entspannungsfähigkeit dauerhaft zu stärken.

Achtsamkeit und Meditation

Achtsamkeit bedeutet, mit voller Aufmerksamkeit im gegenwärtigen Moment zu sein – ohne zu bewerten, ohne in die Vergangenheit oder Zukunft abzuschweifen. Meditation ist eine bewährte Methode, um diese Haltung zu üben. Sie müssen dafür weder stundenlang stillsitzen noch komplizierte Techniken beherrschen. Schon wenige Minuten täglich, in denen Sie sich auf Ihren Atem, einen Klang oder Ihre Körperempfindungen konzentrieren, können zu mehr innerer Ruhe beitragen. Wenn Sie mit dem Meditieren beginnen möchten, helfen ein paar einfache Prinzipien beim Einstieg:

  • einen festen, ungestörten Ort und eine feste Uhrzeit wählen,
  • klein anfangen, etwa mit fünf Minuten am Tag,
  • abschweifende Gedanken freundlich bemerken und immer wieder zum Atem zurückkehren,
  • Regelmäßigkeit über Länge stellen – lieber täglich kurz als selten lange.

Auch achtsame Berührung kann eine Form der Meditation sein. In der Achtsamkeitsmassage etwa verbinden sich bewusste Wahrnehmung und sanfte Massagegriffe zu einer besonders tiefen Form der Entspannung, bei der Körper und Geist gleichermaßen zur Ruhe kommen können.

Ruhe-Rituale im Alltag verankern

Entspannung entfaltet ihre Wirkung vor allem dann, wenn sie zur Gewohnheit wird. Kleine, wiederkehrende Rituale geben dem Tag Struktur und signalisieren Körper und Geist, dass jetzt Zeit für Erholung ist. Solche Rituale müssen nicht aufwendig sein – entscheidend ist, dass Sie sie regelmäßig pflegen. Bevor Sie sich zu viel vornehmen, wählen Sie lieber ein oder zwei Anker, die gut in Ihren Tag passen:

  • eine bewusste Tasse Tee am Morgen, ganz ohne Bildschirm,
  • ein kurzer Spaziergang in der Mittagspause,
  • ein warmes Bad oder ein Saunagang zum Wochenausklang,
  • ein festes Abendritual, das den Tag sanft abschließt,
  • ein paar Minuten Dankbarkeit oder Tagebuch vor dem Schlafengehen.

Innere Einkehr im Alltag finden

Die größte Hürde ist selten die Technik, sondern das Dranbleiben. Im dichten Alltag geraten die guten Vorsätze schnell in den Hintergrund. Umso wichtiger ist es, Entspannung nicht als zusätzliche Pflicht, sondern als wohltuende Selbstfürsorge zu begreifen. Wer sich bewusst kleine Freiräume schafft, wird feststellen, dass sich die Sicht auf die Dinge verändert. Nichtigkeiten treten in den Hintergrund, der Kopf wird klarer und das Leben lässt sich wieder von der positiven Seite betrachten.

Ein wichtiger Baustein der inneren Einkehr ist heute der bewusste Umgang mit digitalen Medien. Das ständige Blinken von Nachrichten und die Gewohnheit, jede freie Minute mit dem Smartphone zu füllen, halten den Geist in permanenter Alarmbereitschaft. Kleine digitale Auszeiten können hier viel bewirken: Legen Sie das Handy während der Mahlzeiten beiseite, schalten Sie am Abend Benachrichtigungen aus oder gönnen Sie sich am Wochenende bewusst bildschirmfreie Stunden. Diese Pausen schaffen Raum für Ruhe und lassen Sie wieder mehr im eigenen Erleben ankommen, statt in der Flut äußerer Reize.

Hilfreich ist es, Entspannung fest im Kalender zu verankern, so wie einen wichtigen Termin. Auch das bewusste Setzen von Grenzen gehört dazu: nicht jede Nachricht sofort beantworten, digitale Auszeiten einplanen und sich erlauben, auch einmal nichts zu tun. Innere Einkehr ist kein Luxus, sondern eine Ressource, aus der Sie im Alltag schöpfen können. Je öfter Sie diese kleinen Momente kultivieren, desto selbstverständlicher werden sie – und desto leichter fällt es Ihnen, auch in stressigen Phasen gelassen zu bleiben.

Die Natur als Ort der Ruhe

Ein besonders wirkungsvoller Weg zur inneren Einkehr führt nach draußen. Der Aufenthalt in der Natur wirkt auf viele Menschen unmittelbar beruhigend: Das Grün der Bäume, das Rauschen von Wasser oder der weite Blick über eine Landschaft können helfen, den Kopf frei zu bekommen und wieder zu sich zu finden. Ein achtsamer Spaziergang, bei dem Sie bewusst auf Geräusche, Gerüche und Ihren eigenen Schritt achten, verbindet sanfte Bewegung mit Achtsamkeit und ist damit eine der einfachsten Formen aktiver Entspannung. Wer regelmäßig Zeit im Freien verbringt, schafft sich ganz nebenbei wertvolle Momente der Erholung.

Entspannung als Wellness-Angebot

Ruhe und Ausgeglichenheit lassen sich nicht nur allein zu Hause finden, sondern auch in professionellen Wellness-Anwendungen. Massagen, Bäder, Klangreisen oder geführte Meditationen schaffen einen geschützten Rahmen, in dem Sie loslassen können, ohne an etwas anderes denken zu müssen. Gerade Menschen, die von sich aus schwer zur Ruhe kommen, profitieren von der Begleitung durch geschulte Fachkräfte, die eine ruhige Atmosphäre gestalten und Sie behutsam durch die Anwendung führen.

Sanfte Massagetechniken sind ein bewährter Weg, um Anspannung im Körper zu lösen und gleichzeitig innerlich zur Ruhe zu kommen. Eine ruhige, achtsam ausgeführte Massage kann dazu beitragen, Verspannungen zu lockern, den Atem tiefer werden zu lassen und ein Gefühl von Geborgenheit zu schaffen. Wellness-Anwendungen ersetzen keine medizinische Behandlung, doch als regelmäßige Auszeit können sie das persönliche Wohlbefinden spürbar unterstützen und die eigene Entspannungsfähigkeit stärken.

Bäder, Wärme und Klang

Neben der Massage gibt es zahlreiche weitere Wellness-Anwendungen, die zur Ruhe beitragen können. Ein warmes Bad mit ätherischen Ölen, ein entspannender Saunagang oder wohltuende Wärmeanwendungen helfen vielen Menschen, körperlich und seelisch abzuschalten. Auch Klänge spielen eine große Rolle: Sanfte Musik oder Klangschalen schaffen eine Atmosphäre, in der sich Anspannung leichter löst. Solche Reize sprechen die Sinne direkt an und laden dazu ein, den Kopf für einen Moment auszuschalten und ganz im Erleben zu versinken.

Wichtig ist, dass Sie herausfinden, was Ihnen persönlich guttut. Der eine kommt bei völliger Stille zur Ruhe, die andere braucht sanfte Musik im Hintergrund. Manche genießen die Wärme einer Sauna, andere bevorzugen ein kühles Fußbad. Wellness lebt von dieser Individualität – und je besser Sie Ihre eigenen Vorlieben kennen, desto gezielter können Sie sich kleine Oasen der Entspannung schaffen.

Entspannung zum Beruf machen – die Ausbildung an der SWAV-Akademie

Viele Menschen fühlen sich dazu berufen, sich und anderen Aufmerksamkeit zu schenken und dabei Körper, Geist und Seele etwas Gutes zu tun. Wer die Kunst des Entspannens nicht nur für sich selbst nutzen, sondern zum Beruf machen möchte, findet in einer fundierten Wellness- und Entspannungsausbildung den passenden Rahmen. Die SWAV-Akademie vermittelt genau diese Werte und bereitet Sie darauf vor, andere Menschen kompetent und einfühlsam auf ihrem Weg zu mehr Ruhe zu begleiten.

Die Ausbildung ist flexibel als Online-Format gestaltet und lässt sich gut mit Beruf und Familie vereinbaren. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich – wichtiger sind Freude am Umgang mit Menschen und ein echtes Interesse an ganzheitlichem Wohlbefinden. Bevor Sie sich für eine Weiterbildung entscheiden, hilft ein Blick auf die beruflichen Perspektiven, die sich daraus ergeben können:

  • Einstieg in die wachsende Wellness- und Gesundheitsbranche,
  • Einsatz in Wellnesshotels, Spas, Kurbetrieben oder der eigenen Praxis,
  • Tätigkeit als Entspannungstrainer oder in der betrieblichen Gesundheitsförderung,
  • Kombination mit weiteren Massage- und Wellness-Techniken,
  • Weg in die Selbständigkeit oder ins Angestelltenverhältnis.

Die wachsende Bedeutung von Prävention und Wohlbefinden macht die Wellness-Branche zu einem zukunftssicheren Arbeitsfeld. Immer mehr Menschen suchen bewusst nach Wegen, um Stress auszugleichen und etwas für ihre Ausgeglichenheit zu tun. Wer gelernt hat, Entspannungstechniken anzuleiten und eine ruhige, wertschätzende Atmosphäre zu schaffen, findet daher vielfältige Einsatzmöglichkeiten. Die Ausbildung an der SWAV-Akademie vermittelt neben den praktischen Techniken auch das nötige Hintergrundwissen zu Anatomie, Wirkungsweisen und dem einfühlsamen Umgang mit Kundinnen und Kunden.

Ein weiterer Vorteil des Online-Formats ist die freie Zeiteinteilung: Sie lernen in Ihrem eigenen Tempo, können die Inhalte so oft wiederholen, wie Sie möchten, und die Ausbildung gut in Ihren Alltag integrieren. Gerade Menschen, die sich beruflich neu orientieren oder neben Beruf und Familie eine sinnstiftende Tätigkeit aufbauen möchten, profitieren von dieser Flexibilität. So wird aus dem Wunsch nach mehr Ruhe im eigenen Leben Schritt für Schritt eine berufliche Perspektive, mit der Sie auch anderen zu mehr Wohlbefinden verhelfen können.

Ganz gleich, ob Sie Entspannung zunächst für sich selbst entdecken oder daraus eine berufliche Perspektive entwickeln möchten – der erste Schritt ist immer derselbe: bewusst innehalten und der eigenen Ruhe wieder Raum geben. Alles Weitere wächst aus dieser Grundhaltung heraus. Gönnen Sie sich diesen ersten Schritt noch heute, und beobachten Sie in den kommenden Tagen, wie sich schon kleine Momente der Ruhe positiv auf Ihre Stimmung und Ihre Gelassenheit auswirken können.

Ulrich Pötter, staatlich anerkannter Therapeut

Aus meiner Praxis kann ich Ihnen raten: Fangen Sie nicht mit einer halben Stunde Meditation an, sondern mit drei bewussten Atemzügen, bevor Sie morgens das Handy anfassen. Diese winzige Gewohnheit lässt sich wirklich durchhalten, und genau darin liegt ihre Kraft – aus den drei Atemzügen werden mit der Zeit ganz von selbst mehr.

Fazit

Die Kunst des Entspannens und der inneren Einkehr ist keine Frage des Talents, sondern der Übung. Mit bewusster Atmung, Achtsamkeit, kleinen Ruhe-Ritualen und der Bereitschaft, immer wieder innezuhalten, können Sie im Alltag zu mehr Ruhe und Ausgeglichenheit finden – ganz ohne große Reise. Wer diese Fähigkeit nicht nur für sich selbst nutzen, sondern zum Beruf machen möchte, findet in der Wellness- und Entspannungsausbildung der SWAV-Akademie den passenden Rahmen: flexibel als Online-Format, ohne Vorkenntnisse und mit besten Perspektiven in der wachsenden Wellness-Branche.

Häufige Fragen zu Die Kunst des Entspannens und der inneren Einkehr

Was bedeutet innere Einkehr eigentlich?

Innere Einkehr beschreibt das bewusste Zurückziehen der Aufmerksamkeit von äußeren Reizen hin zum eigenen Erleben. Statt permanent auf Termine und Nachrichten zu reagieren, richten Sie den Blick nach innen und nehmen wahr, was Sie gerade fühlen und brauchen. Das kann zu mehr Ruhe und Ausgeglichenheit beitragen.

Welche Entspannungstechnik ist für Anfänger geeignet?

Für den Einstieg eignen sich bewusste Atemübungen besonders gut, weil sie keine Hilfsmittel brauchen und überall funktionieren. Setzen oder legen Sie sich bequem hin, atmen Sie ruhig durch die Nase und sagen Sie beim Ausatmen in Gedanken das Wort „Ruhe“. Auch kurze Meditationen von fünf Minuten sind ein guter Anfang.

Wie oft sollte ich Entspannung üben?

Regelmäßigkeit ist wichtiger als Länge. Schon wenige Minuten täglich sind wirkungsvoller als eine lange Einheit einmal pro Woche. Am besten verankern Sie kleine Ruhe-Rituale fest im Tagesablauf, etwa morgens oder vor dem Schlafengehen, damit Entspannung zur Gewohnheit wird.

Was ist der Unterschied zwischen aktiver und passiver Entspannung?

Aktive Entspannung bringt den Körper in Bewegung und macht den Kopf frei, etwa durch Spazierengehen, Joggen oder Tanzen. Passive Entspannung setzt auf Ruhe und Innenschau, zum Beispiel durch Meditation, autogenes Training oder Atemübungen. Häufig ist eine Kombination beider Wege am wohltuendsten.

Kann Entspannung bei Stress im Alltag wirklich helfen?

Regelmäßige Entspannung kann dazu beitragen, gelassener mit Belastungen umzugehen, Verspannungen zu lösen und besser abzuschalten. Sie ersetzt keine medizinische Behandlung, ist aber eine wertvolle Form der Selbstfürsorge, die das persönliche Wohlbefinden spürbar unterstützen kann.

Kann ich Entspannung und Achtsamkeit auch beruflich weitergeben?

Ja. Wer die Kunst des Entspannens zum Beruf machen möchte, kann eine Wellness- und Entspannungsausbildung absolvieren, etwa an der SWAV-Akademie. Die Online-Ausbildung ist ohne Vorkenntnisse möglich und eröffnet Perspektiven in Spas, Wellnesshotels, der betrieblichen Gesundheitsförderung oder der eigenen Praxis.

Wie finde ich im hektischen Alltag Zeit für innere Einkehr?

Behandeln Sie Entspannung wie einen festen Termin und tragen Sie sie in Ihren Kalender ein. Kleine Anker wie eine bewusste Tasse Tee ohne Bildschirm, ein kurzer Spaziergang in der Mittagspause oder ein festes Abendritual lassen sich gut integrieren und schaffen wiederkehrende Momente der Ruhe.

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Über den Autor
Autorenbild Ulrich Pötter
Ulrich Pötter

Der Autor Ulrich Pötter ist selbst staatlich anerkannter Therapeut und Präventionsexperte. Seit über 20 Jahren beschäftigt er sich mit innovativen Ausbildungskonzepten in den Bereichen Massage, Fitness, Wellness, Heilpraktik und Prävention. Er hat fünf professionelle Akademien gegründet, bei denen er auch heute noch Geschäftsführer und Direktor ist.

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in der letzten Woche
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Sehr gut, gerne weiter mit WIP machen.
Engel Sandra
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Heike Regenberg
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Ab Ab
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vor 2 Monaten
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chokthawee s