02. August 2023
Lesezeit ca. 13 Min.

Wenn Sie als Heilpraktiker tätig sein wollen und sich den Traum von der eigenen Praxis erfüllen möchten, müssen Sie nicht nur ausreichend Fachkompetenzen besitzen. Es geht auch darum, gewisse Vorkenntnisse im Bereich Existenzgründung zu haben und den Weg in die Selbstständigkeit mit Bedacht zu starten. Dabei spielt vor allem der Ort eine tragende Rolle, denn er ist fortan Ihr Wirkungskreis und muss sowohl für den Kunden als auch für Sie als Heilpraktiker eine Bereicherung darstellen. Wie Sie den richtigen Arbeitsort finden, worauf es bei der Wahl des Tätigkeitsfelds ankommt und was Sie zusätzlich bedenken sollten, wir erläutern es Ihnen im heutigen Beitrag.

Wo praktiziere ich als Heilpraktiker?

Wenn Sie als Heilpraktiker arbeiten wollen, stehen Ihnen grundsätzlich sehr viele Möglichkeiten offen. So könnten Sie zunächst versuchen, bei einem bereits praktizierenden Heilpraktiker als Angestellter unter Vertrag zu kommen. Dadurch ist es Ihnen vergönnt, Erfahrungen zu sammeln und sich Schritt für Schritt mit der Arbeit sowie dem Umgang mit Kunden vertraut zu machen, während Sie von dem Kollegen als erfahrenem Experten noch einige Tipps erlernen können. Teilweise bieten Ihnen Heilpraktiker, die vielleicht planen, in absehbarer Zukunft in den Ruhestand zu treten, auch die Gelegenheit, ihre Praxis später zu übernehmen oder es wäre eine Teilhaberschaft denkbar. Dann begeben Sie sich in die Selbstständigkeit, jedoch mit deutlich geringerem Risiko, denn…

  • Sie betreuen Patienten, die bereits durch die gute Arbeit der Praxis automatisch wiederkommen
  • Sie teilen sich Kosten und Risiken mit dem Teilhaber
  • Sie können weiterhin Erfahrungen sammeln und wachsen, ehe Sie vollkommen alleine arbeiten
  • Sie haben bestehende Räumlichkeiten und ein vorhandenes Konzept
  • Sie übernehmen zum Teil auch gute Mitarbeiter, ohne sich auf die Suche nach qualifiziertem Personal zu begeben

Eine weitere Möglichkeit wäre eine Kooperation mit einem Dienstleister aus einer anderen Branche. Wir haben bereits ausführlich über die artverwandten Berufe gesprochen. In der aktuellen Gesundheitsbranche mit dem wachsenden Bedarf an Prävention ist es daher keine Seltenheit mehr, dass sich mehrere Experten verschiedener Berufszweige zusammenschließen, um den Kunden ein ganzheitliches Erlebnis für Wellness, Gesundheitserhaltung und Vorbeugung zu liefern. Dabei wäre es denkbar, dass Sie unter anderem bei einem Ernährungsberater, einem Physiotherapeuten/Wellnessmasseur oder einem Diätassistenten in die Praxis einsteigen. Neben den eben genannten Vorteilen profitieren Sie hier noch von einem klaren Benefit an die Kunden/Patienten, denen nun eine breit gefächerte Leistungspalette geboten werden kann.

Hinweis: Klassisch steigt der Heilpraktiker allerdings für gewöhnlich in die Selbstständigkeit ein und arbeitet in der eigenen Praxis, autonom und mit seinen ganz persönlichen Vorstellungen von einem verantwortungsbewussten Konzept für die Patienten.

Was muss ich bei einer Praxis als Heilpraktiker beachten?

Für viele ist ein erfolgreich beendeter Heilpraktikerlehrgang noch nicht die Verwirklichung des eigenen Lebenstraums. Insbesondere dann, wenn mit der Weiterbildung nicht nur persönliche Ambitionen in die Tat umgesetzt werden, sondern auch berufliche Absichten involviert sind. In jenem Fall erweist sich der Weg in die Selbstständigkeit mit der Eröffnung einer eigenen Praxis als oberstes Ziel. Damit dieses Vorhaben aber nicht zu einem Desaster wird, bei welchem die Karriere als angesehener Heilpraktiker ein jähes Ende hat, sollten Sie der Planung Ihrer künftigen Wirkungsstätte einen hohen Stellenwert einräumen.

Bevor Sie eine eigene Praxis eröffnen, sollte zunächst die Frage geklärt werden, ob Sie hierfür geeignete Räumlichkeiten anmieten oder zu Hause einen Raum einrichten möchten? Zuletzt genanntes ist auf jeden Fall die kostengünstigere Lösung und wird somit oftmals bevorzugt. Allerdings muss Ihr Haus / Ihre Wohnung die hierfür notwendigen Räumlichkeiten aufweisen und, ebenfalls wie eine externe Praxis, weitere wichtige Punkte erfüllen.

So sollte vorab am besten Folgendes bedacht werden:

  • Praxis-Ausrichtung
  • Lage und Größe
  • Kosten für die Einrichtung
  • Kosten für die notwendige Ausrüstung
  • Gesetzes- und Steuergrundlagen
  • Versicherungen, wie beispielsweise Rechtsschutz und Berufshaftpflicht

Ist ein eigenes Haus mit einer separaten Einliegerwohnung vorhanden, dann kann jene zumeist sehr gut in eine Praxis „verwandelt“ werden. Alternativ hierzu bietet sich etwa auch ein unbewohntes Stockwerk an.

Nicht ratsam ist es dagegen, eine Praxis auszuwählen, die sich direkt innerhalb Ihrer eigenen Wohnung befindet, wie etwa ein Zimmer zwischen Ihrem Wohn- und Schlafzimmer. Dies hinterlässt gemeinhin einen unseriösen Eindruck. Zudem herrscht hier oftmals nicht die notwendige Ruhe: Wenn die Kinder und/oder der Ehepartner nach Hause kommen, gespielt und gekocht wird, vielleicht auch noch der Fernseher läuft, dann ist dies für Ihre Kunden keine entspannte Umgebung.

Sollte in Ihrem Haus oder Ihrer Wohnung kein Platz für eine Praxis vorhanden sein, ist dies eventuell im Haus Ihrer Eltern oder Schwiegereltern möglich. Selbst wenn sie Miete verlangen, fällt die sicherlich niedriger aus, als wenn Sie andernorts entsprechende Räumlichkeiten anmieten. Vorteilhaft bei einer Praxis im eigenen Haus ist neben der Kosten- auch die Zeitersparnis. So fallen hier unter Umständen lange Anfahrtswege zur Arbeitsstätte weg und in der Mittagspause ist es beispielsweise möglich, sich etwas in der heimischen Küche zu kochen, den Kindern bei den Hausaufgaben zu helfen oder auch die Waschmaschine einzuschalten.

Wo praktiziere ich als Heilpraktiker? -- Praxis Heilpraktiker

Wie finde ich die richtigen Räumlichkeiten als Heilpraktiker-Praxis?

Für die Suche nach der geeigneten Praxis nehmen Sie sich am besten ausreichend Zeit; voreilige Entschlüsse sind in der Regel eher schadhaft als nützlich. Immerhin sollten die Räumlichkeiten sämtliche notwendigen Punkte erfüllen und Ihnen ebenfalls gefallen. Dabei ist es empfehlenswert, immer auch im Auge zu behalten, dass Sie in Ihrer neuen Praxis voraussichtlich viele Jahre tätig sein werden. Dementsprechend sollte hier alles passen.

Um eine geeignete Räumlichkeit zu finden, können Sie beispielsweise folgendes unternehmen:

  • Bei Freunden und Bekannten nachfragen
  • Umfeld erkunden
  • Internet-Anzeigen durchforsten und selbst schalten
  • Zeitungsannoncen aufsetzen

Welche Räumlichkeiten eignen sich als Heilpraktiker-Praxis?

Sicher fragen Sie sich nun, was genau die „perfekte“ Praxis kennzeichnet. Darauf lässt sich sagen, dass es keine ideale Praxis gibt. Hier geht es wieder um das subjektive Empfinden des Einzelnen. Manche wünschen sich viel Platz, andere hingegen achten vermehrt auf die Kosten und eine dritte Gruppe legt den Fokus auf die Umgebung. Sie sollten darum Ihre persönlichen Interessen mit den Rahmenbedingungen kombinieren, die eine Heilpraktikerpraxis nach außen projizieren sollte. Dazu zählen:

  1. Barrierefreiheit (je besser Ihre Praxis für alle Kunden erreichbar ist, desto größer ist Ihre Zielgruppe und umso mehr spricht es für Ihre Professionalität)
  2. Gute Verkehrsanbindung (Ihre Praxis sollte von Bus-/Bahn- und Taxi ebenso erreichbar sein wie mit dem PKW. Weiterhin empfiehlt es sich, eine Region zu wählen, wo vielleicht auch viele Patienten bereits zu Fuß oder mit dem Rad die Praxis aufsuchen könnten)
  3. Faire-Preis-Leistungs-Verhältnisse (Sie sollten sich die Miete in jenem Gebiet leisten können)
  4. Genügend Kundenzulauf (Es ist besser, in einem Ballungszentrum mit vielen potenziellen Kunden zu eröffnen oder aber in einer Region, wo noch keine Heilpraktiker tätig sind)
  5. Zukunftsvisionen (ließe sich in der Nähe eine Zweigstelle eröffnen, können Sie die Räumlichkeiten unkompliziert umgestalten oder gar erweitern?)

Welche Ausstattung sollte die Heilpraktiker-Praxis haben?

Ihre Praxis und die Räumlichkeiten, in denen die Behandlungen stattfinden, sind wie ein Spiegelbild Ihrer Persönlichkeit sowie Ihres Konzepts. Sie müssen den Kunden einladen, sich wohlzufühlen und ihm zeigen, dass er bei einem seriösen Experten gut aufgehoben ist. Außerdem repräsentiert die Atmosphäre Ihre Grundwerte und gibt obendrein darüber Aufschluss, welches Leistungsspektrum der Patient bei Ihnen erwarten darf. Um all jene Kriterien zu vereinen, müssen Sie bei der Gestaltung Ihrer Praxis einige Richtlinien befolgen.

Die Räumlichkeiten sollten am besten ruhig gelegen sein, sodass es Ihren Kunden möglich ist, sich auf die Behandlung einzulassen und rundherum zu entspannen. Straßenlärm, als Beispiel, ist hier eher abschreckend und nicht förderlich für die Genesung.

Je nach Größe Ihrer Praxis werden Sie unterschiedliche Möbel benötigen. Dies hängt auch davon ab, welche Anwendungen Sie anbieten und welches Zubehör hierfür notwendig ist.

Zunächst einmal empfiehlt es sich, auf eine helle, angenehme und freundliche Umgebung zu achten. Hierbei helfen beispielsweise helle Wände und Decken.

Neben dem „Herzstück“ des Raums, der Behandlungsliege, sind ebenfalls Stühle und Arbeitshocker notwendig. Um das für die jeweilige Anwendung erforderliche Zubehör schnell und einfach zu erreichen, sind Beistelltische eine hervorragende Wahl. Außerdem bieten sich, sofern dementsprechend viel Platz vorhanden ist, ebenso Schränke, Regale und Ähnliches an, damit die Utensilien, die im Moment nicht benötigt werden, ordentlich aufbewahrt sind. Des Weiteren sollten im Raum Ablagemöglichkeiten für die Bekleidungsstücke Ihrer Kunden genauso vorhanden sein wie Handtücher und Decken.

Wie gesagt, am besten ist es, wenn Sie sich zu Beginn überlegen, welche Anwendungen Sie anbieten und welches Zubehör notwendig ist. Danach fällt die Entscheidung, welche Möbelstücke erforderlich sind, um einiges leichter. Im Laufe der Zeit wird Ihre Praxis wachsen. Mit zunehmender Erfahrung lernen Sie, welches Equipment für Sie wichtig ist und worauf Sie verzichten können. Wichtig beim Möbelkauf ist, dass die jeweiligen Stücke zueinander und zu Ihrer Praxis passen. Auf diese Weise entsteht eine besonders harmonische Atmosphäre, in der man sich gerne aufhält.

Welche Liege eignet sich für eine Heilpraktiker-Praxis?

Die Liege ist eines der wichtigsten Gegenstände Ihrer Praxis; aufgrund dessen achten Sie hier am besten auf eine sehr gute Qualität. Im Allgemeinen wird zwischen stationären und transportablen Liegen unterschieden. Zuletzt genannte bieten sich vor allem dann an, wenn nicht ausreichend Platz vorhanden und/oder ein schneller Auf- bzw. Abbau notwendig ist. In der Regel sind transportable Liegen um einiges kostengünstiger als Liegen, die stationär aufgebaut werden.

Trotz der Ersparnis wäre es dennoch ratsam, zu einer stationären Liege zu greifen, wenn absehbar ist, dass sich diese immer in demselben Raum befindet. Diese Liegen sind zumeist stabiler und hochwertiger. Transportable Liegen eignen sich eher, wenn Sie einen mobilen Service anbieten.

Beim Kauf einer Liege achten Sie am besten auf folgende Details:

  • Individuelle Einstellmöglichkeiten (vor allem die Höhe)
  • Verstellbares Kopfteil
  • Strapazierbares sowie leicht zu reinigendes Material
  • Hohe Stabilität, guter Stand
  • Hohe Tragkraft
  • CE-zertifiziert

Tipp: Außerdem sollte der Hersteller eine gewisse Garantiezeit anbieten.

Welche Richtlinien gelten bei der Einrichtung der Heilpraktiker-Praxis?

Sie wissen längst, dass Sie ohne eine gültige Berufshaftpflichtversicherung und die Anmeldung bei Finanzamt sowie Gesundheitsamt keine Praxis eröffnen dürfen. Ferner gehört es zu den Grundlagen, sich erst einmal mit der Berufsordnung für Heilpraktiker auseinanderzusetzen, die von den sechs führenden Heilpraktikerverbänden in Deutschland erarbeitet wurde. Ziel war es, die ethischen und gesetzlichen Grundpfeiler der Arbeit als Heilpraktiker zusammenzutragen, wobei jenes Werk zwar nicht bindend ist (ausgenommen rechtliche Gesetzesabschnitte), aber sehr wohl daran appelliert, jedem Heilpraktiker ein Fundament zu schaffen, nach welchem er in seiner täglichen Arbeit agieren sollte.

Bezogen auf die Anforderungen, die an Ihre Praxisausstattung gestellt werden, sollten Sie vor allem darauf achten, dass keinerlei Mobiliar und Inventar eine Verletzungsgefahr für den Patienten, der Ihre Praxis nicht kennt, darstellen. Schließlich würden Sie im Falle einer Verletzung (z.B. durch eine nicht sachgemäß befestigte Liege) haften, wenn sich der Patient verletzt.

Die Materialien wiederum müssen allesamt zugelassen, geeicht und mit einem Zertifikat ausgestattet sein sowie die richtige Haltbarkeit besitzen. Die gilt sowohl für Zubehör als auch für Gerätschaften. Hinsichtlich der Eichung muss eine regelmäßige Erneuerung Gültigkeit stattfinden. Hierzu finden Sie Informationen bei dem zuständigen Eichamt, welches Ihnen die gesetzlich vorgeschriebenen Intervalle nennen kann, um zum Beispiel Blutdruckmessgeräte (im zweijährlichen Intervall) zu eichen.

Die Patientenakten hingegen müssen immer verschlossen aufbewahrt werden, so wollen es die Datenschutzverordnung und die Schweigepflicht. Ausgenommen sind natürlich elektronische Daten, die allerdings dann sicher und für Unbefugte unzugänglich auf dem PC gespeichert werden müssen.

Wo praktiziere ich als Heilpraktiker? -- Heilpraktiker Arbeitsbereich

Es ist ebenso verpflichtend, ein Telefon mit dazugehörigem Verzeichnis der relevantesten Nummern wie Notrufnummern zu besitzen, um in einer ernsten Situation die Polizei oder zuständige Behörden verständigen zu können.

Empfehlenswert ist auch die Nutzung einer Liege, damit sich Patienten in einem Notfall oder bei Unwohlsein hinlegen können. Diese Liege sollte entsprechend qualitativ hochwertig sein, worüber wir schon bei der Ausstattung gesprochen haben.

Wenn Sie als verantwortungsbewusster Heilpraktiker zudem die richtige Fachliteratur in Ihrer Praxis zur Hand haben möchten, sollten Sie unbedingt die gültigen Arzneimittelinformationen für Deutschland (rote Liste) ausgedruckt oder aber per Online-Variante verfügbar haben, während sich auch die aktuellste Ausgabe der Pschyrembel als klinisch-veranlagtes Wörterbuch anbieten würde.

Welche Hygiene-Standards gelten für Heilpraktiker-Praxen?

Ganz allgemein geht es bei den Hygienestandards der Praxis darum, dass diese pflegeleicht und gut desinfizierbar ist. Dies gelingt Ihnen unter anderem durch:

  • Glatte und abwaschbare Fußböden in den Behandlungszimmer (immer auch auf die Rutschgefahr achten und dementsprechend belastbare, sichere Böden verwenden)
  • Den Verzicht auf Topfpflanzen in Behandlungsräumen (Infektionsgefahr durch Bakterien oder Pilze)
  • Strikt getrennte sanitäre Einrichtungen für Patienten und Personal
  • Waschbecken in allen Behandlungsräumen inklusive Seifen- und Desinfektionsspender mit Armhebel (um jenen mit dem Ellenbogen statt der Hand zu betätigen und das Infektionsrisiko zu senken)
  • Einen verschlossenen Abfalleimer mit Fußhebel in jedem Behandlungsraum
  • Wenn vorhanden, Hocker- und Liegenbezüge, die bei 95 Grad waschbar sind und nach jedem Besuch eines Patienten sofort gewechselt werden
  • Alternativ Einmalauflagen zum Wegwerfen
  • Praxiskleidung und Wäsche (z.B. Handtücher), die ebenfalls auf 95 Grad waschbar sind und mindestens jeden zweiten Tag, bei Beschmutzung sofort gewechselt, gewaschen und desinfiziert werden

Außerdem sollten Sie auf haltbare, strapazierfähige und hochwertige Produkte achten, die einer regelmäßigen Anwendung standhalten können. Ferner muss in Ihrer Praxis ein Hygieneplan vorhanden sein. Diesen erhalten Sie als Vorlage in aktueller sowie ausführlicher Form bei den Heilpraktikerverbänden. Sie können ihn dann an Ihre individuellen Gegebenheiten anpassen und müssen jenen einhalten.

Die Abfallentsorgung wiederum geschieht stets, indem der Müll zunächst in verschlossenen Behältern gesammelt und dann, in Abhängigkeit an die Gemeindevorschriften, mit dem Hausmüll entfernt werden kann. Dabei sollten Dinge wie Tupfer, Einmalhandschuhe oder Auflagen immer in stabilen, verschlossenen Plastiksäcken entsorgt werden, während spitze, zerbrechliche und besonders scharfe Abfälle wie Kanülen oder Ampullen in säurefesten Behältern, blickdicht und stabil entsorgt werden. Liegt dagegen infektiöser Müll vor, müssen Sie ihn in einem verschlossenen Plastiksack bei dem nächstgelegenen Krankenhaus abgeben, wo er als infektiöses Material dann ordnungsgemäß entsorgt werden kann.

Hinweis: In Warteräumen oder Aufenthaltsräumen sind Teppichböden erlaubt, sollten aber wegen der Pflege dennoch vermieden werden. Auch Topfpflanzen wären hier gestattet. Sollten ausschließlich homöopathische Behandlungen oder Beratungen stattfinden, könnte auch der Praxisraum eventuell Teppichboden haben, dies muss jedoch mit dem zuständigen Gesundheitsamt abgeklärt werden.

Über den Autor
Autorenbild Ulrich Pötter
Ulrich Pötter

Der Autor Ulrich Pötter ist selbst staatlich anerkannter Therapeut und Präventionsexperte. Seit über 20 Jahren beschäftigt er sich mit innovativen Ausbildungskonzepten in den Bereichen Massage, Fitness, Wellness, Heilpraktik und Prävention. Er hat fünf professionelle Akademien gegründet, bei denen er auch heute noch Geschäftsführer und Direktor ist.

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Profilbild von Engel Sandra
vor einer Woche
Sehr gut, gerne weiter mit WIP machen.
Engel Sandra
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vor 3 Wochen
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vor 3 Monaten
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Marfuli
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vor 6 Monaten
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Laura L.