16. Mai 2017
Lesezeit ca. 15 Min.

Trampolin-Training ist ein dynamisches Ausdauer- und Ganzkörpertraining auf dem kleinen Fitness-Trampolin (Rebounding), das Koordination, Kondition und Muskulatur zugleich fordert und dabei die Gelenke schont. In der Trampolin-Trainer-Ausbildung lernen Sie, sichere und motivierende Kurse für Anfänger bis Fortgeschrittene selbstständig zu planen und anzuleiten – von der Sprungtechnik über die Choreografie bis zur Trainingslehre.

Key Facts – Trampolin-Trainer

  • Trainingsform: dynamisches Ausdauer- und Ganzkörpertraining auf dem Minitrampolin (Rebounding), meist zu Musik.
  • Wirkung: kann Ausdauer, Koordination, Gleichgewicht und Muskulatur fördern – bei vergleichsweise gelenkschonender Belastung.
  • Zielgruppe: vom Einstieg bis zur fortgeschrittenen Choreografie für nahezu jedes Fitnessniveau anpassbar.
  • Ausbildungsinhalte: Sprungtechnik, Choreografie-Aufbau, Trainingslehre, Anatomie, Anamnese und Kursleitung.
  • Voraussetzungen: keine formalen Vorkenntnisse nötig; Freude an Bewegung und körperliche Grundeignung genügen.
  • Abschluss: SWAV-Zertifikat zum Trampolin-Trainer als Nachweis der absolvierten Weiterbildung.
  • Berufsfeld: Kursleitung in Studios, Vereinen, Reha-nahen Angeboten oder selbstständig im eigenen Kursraum.

Was ist Trampolin- bzw. Rebounding-Training?

Beim Trampolin-Training – oft auch als „Jumping", „Power-Jump" oder Rebounding bezeichnet – handelt es sich um ein dynamisches Ausdauertraining auf einem kleinen, stabilen Fitness-Trampolin. Anders als das klassische Sportgeräte-Trampolin für große Sprünge steht hier das rhythmische, kontrollierte Federn im Vordergrund. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer arbeiten in der Regel zu motivierender Musik und folgen einer Choreografie, die einzelne Sprung- und Bewegungselemente zu einem flüssigen Ablauf verbindet.

Entwickelt wurde diese Trainingsform bereits Anfang der 2000er-Jahre von Fitnesstrainern, die ein Programm suchten, das zugleich motivierend, effektiv und für viele Menschen zugänglich ist. Seither hat sich das Minitrampolin in Fitnessstudios, Vereinen und Reha-nahen Angeboten etabliert. In Deutschland ist Rebounding seit rund einem Jahrzehnt einem breiten Publikum bekannt und hat sich vom Nischentrend zu einem festen Bestandteil vieler Kursprogramme entwickelt.

Trainerin leitet eine Person beim Workout auf einem kleinen Fitness-Trampolin in einem hellen Studio an
© WellnessInPerfektion WIP GmbH (KI/künstlich erzeugt)

Das Grundprinzip ist schnell erklärt: Beim Abfedern muss der Körper die Beschleunigung in jeder Sprungphase abbremsen und wieder Kraft aufbauen. Genau dieser Wechsel aus Belastung und Entlastung macht das Training so vielseitig. Es verbindet konditionelle Elemente mit koordinativen Aufgaben, weil gleichzeitig auf Rhythmus, Balance und Körperspannung geachtet werden muss. Die weiche Sprungmatte fängt einen Teil der Aufprallkräfte ab, sodass die Belastung für Gelenke und Wirbelsäule tendenziell geringer ausfällt als bei vielen Übungen auf hartem Boden.

Warum Rebounding so beliebt ist

Die Beliebtheit hat mehrere Gründe. Zum einen bietet das Training viel Abwechslung: Über die Choreografie lassen sich Intensität, Tempo und Schwierigkeit fein steuern, sodass sowohl Einsteiger als auch Fortgeschrittene angesprochen werden. Zum anderen empfinden viele Teilnehmende das federnde Bewegen als angenehm und motivierend – der Spaßfaktor sorgt für Regelmäßigkeit, und Regelmäßigkeit ist beim Training entscheidend. Nicht zuletzt benötigt man außer einem geeigneten Trampolin und etwas Platz kaum Ausrüstung, was das Angebot für Kursleitende attraktiv macht.

Abgrenzung: Fitness-Trampolin, Gartentrampolin und Wettkampfsport

Im Alltag begegnen uns Trampoline in ganz unterschiedlichen Formen, und diese Unterscheidung ist für Trainerinnen und Trainer wichtig. Das große Gartentrampolin ist auf hohe Sprünge und den spielerischen Einsatz ausgelegt, das olympische Wettkampf-Trampolin wiederum ist ein hochspezialisiertes Sportgerät für akrobatische Elemente. Das Fitness-Trampolin, um das es beim Rebounding geht, ist bewusst klein, tief und straff gefedert. Der Schwerpunkt liegt nicht auf der Sprunghöhe, sondern auf der Frequenz und Kontrolle: viele kleine, kontrollierte Impulse statt weniger hoher Sprünge. Wer diese Unterschiede kennt, kann Teilnehmenden von Anfang an die richtige Erwartungshaltung vermitteln und Verletzungsrisiken durch unpassende Gerätewahl vermeiden.

Wirkung auf den Körper: Koordination, Ausdauer, Muskulatur, Gelenkschonung

Trampolin-Training spricht mehrere Fähigkeiten gleichzeitig an. Wichtig vorweg: Es handelt sich um ein Fitnesstraining, kein Heilverfahren. Regelmäßiges Üben kann verschiedene körperliche Fähigkeiten fördern, ersetzt jedoch keine medizinische Behandlung und heilt keine Erkrankungen. Wer gesundheitliche Beschwerden hat, sollte vor dem Einstieg ärztlichen Rat einholen.

Koordination und Gleichgewicht

Die instabile, federnde Unterlage verlangt in jedem Moment feine Ausgleichsbewegungen. Der Körper muss die Position ständig neu justieren, was Gleichgewichtssinn und Bewegungssteuerung fordert. Über abwechslungsreiche Sprung- und Armbewegungen in der Choreografie wird zusätzlich die Auge-Hand-Fuß-Koordination angesprochen. Gerade dieses Zusammenspiel aus Rhythmus, Balance und Bewegungskontrolle macht Rebounding zu einem koordinativ anspruchsvollen Training, das mit steigender Übung differenzierter wird.

Ausdauer und Herz-Kreislauf-System

Als kontinuierliche, rhythmische Belastung ist Trampolin-Training in erster Linie ein Ausdauertraining. Durch die Kombination aus Sprüngen und Armbewegungen lässt sich die Herz-Kreislauf-Belastung gezielt dosieren – von lockerem Grundlagenbereich bis zu intensiveren Intervallen. Ein gut aufgebautes Ausdauertraining kann die allgemeine Leistungsfähigkeit und Kondition unterstützen. Über die Choreografie steuert die Kursleitung, wie fordernd eine Einheit ausfällt, und passt sie an das Niveau der Gruppe an.

Muskulatur und Körperspannung

Bei jedem Abfedern arbeitet die Bein-, Rumpf- und Gesäßmuskulatur, um die Bewegung zu kontrollieren. Die ständige Stabilisierung fordert die Tiefenmuskulatur des Rumpfes und die Körperspannung. Werden bewusst Arm- und Oberkörperbewegungen integriert, lässt sich das Training zu einem Ganzkörperprogramm erweitern. So kann Rebounding einen Beitrag zur Kräftigung leisten – als Ergänzung, nicht als Ersatz für gezieltes Krafttraining.

Gelenkschonung – mit Augenmaß

Ein häufig genannter Vorteil ist die vergleichsweise gelenkschonende Belastung: Die weiche Sprungmatte dämpft einen Teil der Aufprallkräfte ab, die beim Springen auf hartem Untergrund deutlich höher ausfallen würden. Das bedeutet jedoch nicht, dass das Training beliebig belastbar ist. Bei falscher Technik, Übermüdung oder Vorschädigungen können Knie, Sprunggelenk oder Rücken sehr wohl überlastet werden. Eine saubere Technik und ein angemessener Belastungsaufbau sind deshalb zentral – und genau das ist Teil der Trainerkompetenz.

Motivation und Trainingsbindung

Ein Aspekt, der bei der reinen Aufzählung körperlicher Effekte oft untergeht, ist die psychologische Seite. Bewegung zu Musik in der Gruppe wird von vielen Menschen als deutlich motivierender erlebt als monotones Ausdauertraining am Gerät. Das rhythmische Federn, die gemeinsame Choreografie und die spürbaren Fortschritte tragen dazu bei, dass Teilnehmende dranbleiben. Für den Trainingserfolg ist genau das entscheidend: Nicht die theoretisch effektivste Einheit bringt den größten Nutzen, sondern die Einheit, die tatsächlich regelmäßig absolviert wird. Als Kursleitung ist es deshalb Ihre Aufgabe, ein Klima zu schaffen, in dem sich Teilnehmende unabhängig vom Fitnessniveau wohlfühlen und gerne wiederkommen. Positive Verstärkung, klare Ansagen und eine wertschätzende Atmosphäre gehören ebenso zum Handwerk wie die Sprungtechnik selbst.

Ulrich Pötter, staatlich anerkannter Therapeut
Ulis Expertentipp: Aus meiner langjährigen Praxis rate ich, den Einstieg konsequent über die Grundtechnik laufen zu lassen: den sogenannten „Health Bounce", also das kontrollierte Federn mit Bodenkontakt, bevor freie Sprünge dazukommen. Wer die Fußstellung, die aufrechte Körperspannung und das ruhige Landen sauber beherrscht, beugt Fehlbelastungen an Knie und Rücken vor. Als Kursleitung sollten Sie außerdem in jeder Stunde eine Alternative für weniger belastbare Teilnehmende bereithalten – so bleibt Ihr Kurs sicher und für alle mitnehmbar.

Für wen ist Trampolin-Training geeignet – und für wen nicht?

Ein großer Reiz des Rebounding liegt in seiner Anpassbarkeit. Über Tempo, Sprunghöhe und Choreografie lässt sich die Intensität so weit herunterregeln, dass auch Einsteiger und Menschen mit moderater Fitness gut mitmachen können. Ebenso lässt sie sich für Fortgeschrittene deutlich steigern. Bevor jemand in einen Kurs einsteigt, sollten jedoch mögliche Gegenanzeigen ehrlich geprüft werden.

Grundsätzlich profitieren Menschen, die ein abwechslungsreiches Ausdauer- und Koordinationstraining mit hohem Spaßfaktor suchen. Weil die Belastung individuell dosierbar ist, eignet sich Trampolin-Training für viele Alters- und Fitnessgruppen – vorausgesetzt, es bestehen keine relevanten Einschränkungen. In den folgenden Situationen ist jedoch Vorsicht geboten, und eine ärztliche Abklärung vor Trainingsbeginn wird empfohlen:

  • Gleichgewichts- und Schwindelstörungen: Die instabile Unterlage kann Unsicherheit verstärken und das Sturzrisiko erhöhen.
  • Akute Gelenk-, Knie- oder Rückenprobleme: Bei akuten Beschwerden oder frischen Verletzungen sollte auf das Springen verzichtet und zuvor ärztlicher Rat eingeholt werden.
  • Schwangerschaft: Sprungbelastungen sind hier grundsätzlich kritisch zu sehen und bedürfen einer individuellen ärztlichen Einschätzung.
  • Beckenbodenschwäche oder Inkontinenz: Sprungbelastungen beanspruchen den Beckenboden stark; hier ist Zurückhaltung und fachliche Begleitung ratsam.
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Bluthochdruck: Belastungsintensive Einheiten sollten nur nach ärztlicher Freigabe absolviert werden.

Als verantwortungsvolle Kursleitung führen Sie deshalb vor dem Training eine kurze Anamnese durch, fragen nach relevanten Vorerkrankungen und weisen im Zweifel auf die ärztliche Abklärung hin. Das schützt Ihre Teilnehmenden und Sie selbst – und ist fester Bestandteil einer seriösen Trainerausbildung.

Die Trampolin-Trainer-Ausbildung: Inhalte, Ablauf und Voraussetzungen

Ziel der Ausbildung ist es, dass Sie eigenständig sichere, motivierende und methodisch aufgebaute Trampolin-Kurse leiten können. Dazu vermittelt die Weiterbildung sowohl das nötige Fachwissen als auch die praktische Anleitungs- und Kurskompetenz. Sie lernen, Bewegungsabläufe verständlich zu erklären, Fehler zu korrigieren und Gruppen unterschiedlicher Leistungsniveaus zu führen.

Typische Ausbildungsinhalte

Die Inhalte verbinden Theorie und Praxis, damit Sie das Erlernte direkt in eine Kursstunde übersetzen können. Im Zentrum stehen die folgenden Bereiche:

  • Sprungtechnik und Grundformen: vom kontrollierten Health Bounce über Basisschritte bis zu anspruchsvolleren Sprungvarianten.
  • Choreografie-Aufbau: Bewegungselemente rhythmisch zu Musik verbinden, Übergänge gestalten und Kursstunden strukturieren.
  • Trainingslehre: Belastungssteuerung, Aufwärmen, Cool-down, Intensitätsdosierung und sinnvoller Trainingsaufbau.
  • Anatomie und Bewegungslehre: Grundwissen über Muskulatur, Gelenke und Körperhaltung als Basis für sicheres Anleiten.
  • Anamnese und Sicherheit: Erfassen relevanter Vorerkrankungen, Erkennen von Kontraindikationen und richtiges Verhalten im Kurs.
  • Kursdidaktik: Ansage, Korrektur, Motivation und der Umgang mit gemischten Gruppen.

Ablauf und Voraussetzungen

Für die Teilnahme sind in der Regel keine formalen Vorkenntnisse erforderlich. Freude an Bewegung, eine gewisse körperliche Grundeignung und die Bereitschaft, sich Technik und Methodik anzueignen, genügen für den Einstieg. Wer bereits eine Fitnesstrainer-Ausbildung absolviert hat, bringt ein breiteres Grundlagenwissen mit und kann Trampolin-Kurse besonders leicht in ein bestehendes Angebot integrieren – zwingend ist das jedoch nicht.

Der Ablauf kombiniert theoretische Grundlagen mit praktischen Übungseinheiten, in denen Sie das Anleiten selbst erproben. Nach erfolgreichem Abschluss erhalten Sie das SWAV-Zertifikat, das Ihre absolvierte Weiterbildung dokumentiert. Damit weisen Sie gegenüber Studios, Vereinen und Kundinnen und Kunden Ihre Qualifikation nach. Wichtig: Es handelt sich um ein anbietereigenes Zertifikat der Akademie und nicht um einen staatlich geregelten Abschluss.

Aufbau einer Kursstunde

Ein wesentlicher Teil der Ausbildung ist das methodische Rüstzeug, um eine Stunde sinnvoll zu gliedern. Eine gut geplante Einheit folgt einem nachvollziehbaren Bogen von der Vorbereitung bis zum Ausklang. Dieses Grundgerüst hilft Ihnen, Belastung zu steuern und Ihre Gruppe sicher durch die Stunde zu führen:

  • Begrüßung und kurze Abfrage: Tagesform und eventuelle Beschwerden der Teilnehmenden erfassen.
  • Aufwärmphase: lockeres Federn und Mobilisation, um Kreislauf und Muskulatur vorzubereiten.
  • Hauptteil: die eigentliche Choreografie mit ansteigender und wieder abfallender Intensität.
  • Cool-down: ruhiges Auspendeln, Dehnen und bewusstes Herunterfahren der Belastung.
  • Abschluss: kurzes Feedback und Ausblick auf die nächste Einheit.

Wer diesen Ablauf verinnerlicht, kann Stunden flexibel an das Niveau der Gruppe anpassen und trotzdem einen roten Faden wahren. Gerade Einsteigerinnen und Einsteiger in die Kursleitung profitieren davon, sich zunächst an diesem festen Gerüst zu orientieren und es mit wachsender Erfahrung zu variieren.

Berufsfeld und Einsatzmöglichkeiten

Nach der Ausbildung stehen Ihnen verschiedene Wege offen. Viele Trainerinnen und Trainer bieten Trampolin-Kurse in Fitnessstudios, Sportvereinen oder Gesundheitseinrichtungen an – entweder angestellt oder auf Honorarbasis. Ebenso ist der Weg in die Selbstständigkeit möglich: Mit angemieteten Räumen in einem Studio, einer Turnhalle oder einem eigenen Kursraum lassen sich eigene Angebote aufbauen.

Der Bedarf an abwechslungsreichen Gruppenfitness-Formaten ist anhaltend hoch, und Rebounding hebt sich durch seinen hohen Spaß- und Motivationsfaktor von klassischen Kursen ab. Wer bereits andere Trainingsformate anbietet, kann Trampolin-Kurse als Ergänzung ins Programm nehmen und so einen breiteren Kundenstamm ansprechen. Denkbar sind unter anderem Einsteigerkurse, intensivere Fatburner-Formate, Kurse für spezielle Zielgruppen oder Personal-Training-Einheiten. Der Einstieg gelingt oft schrittweise: erst als Zusatzangebot, dann – bei entsprechender Nachfrage – als eigenständiges Standbein.

Wer Trampolin-Training mit weiteren Qualifikationen kombiniert, erweitert das eigene Angebot zusätzlich. Eine bestehende Fitnesstrainer-Ausbildung lässt sich hervorragend um das Kursformat ergänzen, und auch Verbindungen zu präventiven Bewegungs- und Wellness-Angeboten sind denkbar. So entsteht ein rundes Profil, mit dem Sie unterschiedliche Kundengruppen ansprechen – vom sportlich ambitionierten Einsteiger bis zu Menschen, die vor allem eine abwechslungsreiche, gesundheitsorientierte Bewegungseinheit suchen. Wichtig ist dabei, die eigenen Angebote klar und ehrlich zu kommunizieren und keine gesundheitlichen Wirkungen zu versprechen, die sich nicht belegen lassen.

Wirtschaftlich betrachtet ist Rebounding vergleichsweise gut planbar: Der Geräteeinsatz ist überschaubar, mehrere Teilnehmende lassen sich parallel betreuen, und die Kurse lassen sich gut in feste Wochenpläne einbinden. Für den Aufbau eines eigenen Angebots empfiehlt es sich, mit kleinen Gruppen zu starten, Feedback einzuholen und das Format Schritt für Schritt zu professionalisieren. Ein transparenter Umgang mit Preisen, Terminen und Rahmenbedingungen schafft Vertrauen und trägt langfristig zur Kundenbindung bei.

Ausstattung: das richtige Fitness-Trampolin

Die Qualität der Ausrüstung entscheidet mit über Sicherheit und Trainingserlebnis. Ein Fitness-Trampolin unterscheidet sich deutlich von einem Garten- oder Sporttrampolin: Es ist kleiner, stabiler und auf das kontrollierte Federn ausgelegt. Bevor Sie oder Ihre Teilnehmenden Geräte anschaffen, lohnt ein Blick auf die wichtigsten Merkmale.

  • Stabiles Gestell und sicherer Stand: ein rutschfester, kippsicherer Rahmen ist die Grundvoraussetzung.
  • Elastisches, gedämpftes Sprungsystem: Gummiseile oder gute Federn sorgen für weiches, gelenkschonenderes Abfedern.
  • Optionale Haltestange: ein Griff oder eine Stange gibt Einsteigern und weniger balancesicheren Teilnehmenden Halt.
  • Passende Größe und Belastbarkeit: Trampoline sollten zur Körpergröße und zum Gewicht der Nutzenden passen.
  • Verarbeitung und Wartung: regelmäßige Kontrolle von Matte, Federn und Verbindungen erhöht die Sicherheit im Kursbetrieb.

Für den Kursbetrieb empfiehlt es sich, auf robuste, wartungsarme Modelle zu setzen und die Geräte regelmäßig zu prüfen. Rutschfeste Schuhe oder spezielle Sohlen sowie ein ausreichender Abstand zwischen den Trampolinen runden die sichere Trainingsumgebung ab.

Fazit

Trampolin-Training verbindet Ausdauer, Koordination und Kräftigung in einem abwechslungsreichen, motivierenden Format – und das bei vergleichsweise gelenkschonender Belastung. Es fördert körperliche Fähigkeiten, ersetzt aber keine medizinische Behandlung, und mögliche Kontraindikationen gehören ehrlich geprüft. Die Trampolin-Trainer-Ausbildung vermittelt Ihnen Sprungtechnik, Choreografie, Trainingslehre und Sicherheitskompetenz, sodass Sie eigenständig Kurse für unterschiedliche Niveaus leiten können. Mit dem SWAV-Zertifikat als Nachweis Ihrer Weiterbildung eröffnen sich Einsatzmöglichkeiten in Studios, Vereinen oder in der Selbstständigkeit – ein solides Fundament, um ein gefragtes und lebendiges Kursformat professionell anzubieten.

Häufige Fragen zur Trampolin-Trainer-Ausbildung

Brauche ich Vorkenntnisse für die Trampolin-Trainer-Ausbildung?

In der Regel sind keine formalen Vorkenntnisse nötig. Freude an Bewegung und eine körperliche Grundeignung genügen für den Einstieg. Eine bereits absolvierte Fitnesstrainer-Ausbildung ist hilfreich, weil sie zusätzliches Grundlagenwissen liefert, aber keine Voraussetzung.

Ist der Abschluss staatlich anerkannt?

Sie erhalten nach erfolgreichem Abschluss das SWAV-Zertifikat, das Ihre absolvierte Weiterbildung dokumentiert. Es handelt sich um einen anbietereigenen Nachweis der Akademie, nicht um einen staatlich geregelten Abschluss. In der Praxis dient das Zertifikat als Qualifikationsnachweis gegenüber Studios, Vereinen und Kundinnen und Kunden.

Ist Trampolin-Training gelenkschonend?

Die weiche Sprungmatte dämpft einen Teil der Aufprallkräfte ab, sodass die Belastung tendenziell geringer ausfällt als beim Springen auf hartem Boden. Gelenkschonend ist es dennoch nur bei sauberer Technik und angemessener Dosierung. Bei Vorschädigungen oder falscher Belastung können Knie, Sprunggelenk oder Rücken überlastet werden.

Für wen ist Trampolin-Training nicht geeignet?

Vorsicht ist geboten bei Gleichgewichts- oder Schwindelstörungen, akuten Gelenk-, Knie- oder Rückenproblemen, in der Schwangerschaft, bei Beckenbodenschwäche sowie bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen. In diesen Fällen sollte vor dem Training ärztlicher Rat eingeholt werden. Das Training ersetzt keine medizinische Behandlung.

Kann ich mich nach der Ausbildung selbstständig machen?

Ja. Nach der Ausbildung können Sie Kurse in Fitnessstudios, Vereinen oder in eigenen bzw. angemieteten Räumen anbieten – angestellt, auf Honorarbasis oder selbstständig. Viele Trainerinnen und Trainer starten zunächst als Zusatzangebot und bauen bei entsprechender Nachfrage ein eigenständiges Standbein auf.

Quellen & Weiterführende Literatur

  1. Wikipedia: Trampolin
  2. Wikipedia: Rebounding
  3. Wikipedia: Ausdauertraining
  4. Wikipedia: Koordination (Motorik)
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Über den Autor
Autorenbild Ulrich Pötter
Ulrich Pötter

Der Autor Ulrich Pötter ist selbst staatlich anerkannter Therapeut und Präventionsexperte. Seit über 20 Jahren beschäftigt er sich mit innovativen Ausbildungskonzepten in den Bereichen Massage, Fitness, Wellness, Heilpraktik und Prävention. Er hat fünf professionelle Akademien gegründet, bei denen er auch heute noch Geschäftsführer und Direktor ist.

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Profilbild von Steffi Borgmann
in der letzten Woche
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Steffi Borgmann
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Andre Stix
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vor 2 Monaten
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Heike Regenberg
Profilbild von Ab Ab
vor 2 Monaten
Der Ablauf verlief ohne jegliche Komplikationen. Die Lehrkräfte und Dozenten waren äußerst freundlich. Die Korrekturen erfolgten stets in kürzester Zeit. Auf Anfragen erhielt ich prompt und kompetent Rückmeldungen. Ich beabsichtige, mich auch zukünftig für Studiengänge an dieser Institution anzumelden und diese dort zu absolvieren. Meine Zufriedenheit ist hoch, weshalb ich diese Einrichtung uneingeschränkt weiterempfehlen kann.
Ab Ab