02. August 2023
Lesezeit ca. 14 Min.

In der heutigen Zeit gibt es ein breit gefächertes Angebot an psychotherapeutischen Methoden, die zum einen innerhalb der Therapie und zum anderen bei Beratungen praktiziert werden. Für die Ausübung als Therapie ist eine Zulassung als Heilpraktiker notwendig, bei Beratungssituationen geht es beispielsweise um eine Familienberatung, bei welcher dann auch mit den systemischen Techniken gearbeitet wird wie den Familienaufstellungen. Hier genügt es, als psychologischer Berater tätig zu werden. Im heutigen Blog-Beitrag möchten wir uns nun mit den Grundlagen und Details rund um die verschiedenen Psychotherapieverfahren auseinandersetzen.

Key Facts – Psychotherapie

  • Was es ist: Ein geplantes, zielgerichtetes Verfahren zur Behandlung seelischer Störungen und belastender Verhaltensmuster.
  • Wer sie ausübt: Approbierte psychologische und ärztliche Psychotherapeuten – daneben Heilpraktiker mit auf Psychotherapie beschränkter Erlaubnis.
  • Verfahren: Anerkannt sind unter anderem Verhaltenstherapie, tiefenpsychologisch fundierte und analytische Psychotherapie sowie systemische Therapie.
  • Ablauf: Am Anfang stehen Sprechstunde und Probesitzungen, erst danach beginnt die eigentliche Therapie.
  • Dauer: Von wenigen Sitzungen bei Kurzzeittherapie bis zu mehreren Jahren – abhängig von Verfahren und Anliegen.
  • Kosten: Bei approbierten Behandelnden übernehmen die gesetzlichen Kassen die Kosten der Richtlinienverfahren.
Wichtiger Hinweis: Psychotherapie im Sinne des Psychotherapeutengesetzes wird von approbierten psychologischen oder ärztlichen Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten ausgeübt. Daneben gibt es die auf Psychotherapie beschränkte Heilpraktikererlaubnis – sie erlaubt psychotherapeutische Tätigkeit, ist aber kein gleichwertiger Abschluss und wird von den gesetzlichen Kassen in der Regel nicht erstattet.

Was ist eine Psychotherapie?

Die Psychotherapie ist ein Konzept, um Störungen des Handelns, des Denkens und des Erlebens zu erkennen sowie zu behandeln. Übersetzt lässt sich die Psychotherapie daher auch als Behandlung der Seele bezeichnen.

Allgemein geht es um die Therapie von einem Leiden auf komplexer emotionaler oder auch körperlicher Ebene sowie von dysfunktionalen Verhaltensweisen mit unterschiedlichen übenden oder psychologischen Methoden. Die Therapie wird hierbei ganz bewusst geplant sowie zielorientiert angewandt. Der Fokus eines psychotherapeutischen Verfahrens liegt auf der Verringerung von dem Leiden in Bezug auf unterschiedliche Ebenen wie der Symptom-Ebene, aber auch auf der Erneuerung von Verhaltensweisen und einer Veränderung der Struktur von der Persönlichkeit des Betroffenen.

Die Psychotherapie wird von psychologischen Psychotherapeuten oder auch Ärzten praktiziert, kann für gewöhnlich ambulant zum Einsatz kommen und die Patienten nicht aus ihrer gewohnten Umgebung herausreißen, sondern ihnen dabei helfen, das Erlernte in ihren Alltag zu übertragen sowie dort anzuwenden. Man differenziert zwischen Einzel- und Gruppentherapien, die man zum Teil aber auch kombiniert einsetzt.

Wie lange dauert eine Psychotherapie?

Eine Kurzzeittherapie, die auch von Krankenkassen nach einem Psychotherapie-Antrag gewährleistet wird, beinhaltet meist 20-25 Stunden zu je 45-50 Minuten Behandlungsdauer, wobei die Probestunden von den Krankenkassen unabhängig übernommen werden und somit extra berechnet werden dürfen. Zusätzliche Stunden könnten dann bei komplexer vorliegenden Symptomatiken übernommen werden.

Was wird bei einer Psychotherapie gemacht?

Die Psychotherapie dient der Behandlung von psychischen Erkrankungen mit unterschiedlichen Methoden.

Es gibt unterschiedliche Psychotherapie-Verfahren, darunter:

  1. Kognitive behaviorale Therapie, zu welcher kognitive Verfahren oder auch Verhaltenstherapien zählen
  2. die ergänzend speziellen Therapieverfahren wie Hypnose, progressive Muskelrelaxation nach Jacobson oder auch autogenes Training
  3. die erlebnisorientierte/humanistische Therapie mit Gesprächstherapien nach Rogers
  4. die psychodynamische oder auch tiefenpsychologische Therapie mit tiefenpsychologisch-fundierten Verfahren oder auch der Psychoanalyse

Für jedes Symptombild findet sich ein anderes Therapieverfahren, weshalb man sich hier auch auf die Bezeichnung „störungsspezifische Therapie“ einigen konnte.

Welche Psychotherapie-Verfahren sind anerkannt?

Es gibt innerhalb von Deutschland inzwischen vier anerkannte Psychotherapie-Verfahren. Dies sind die tiefenpsychologisch-fundierte Psychotherapie, die analytische Psychotherapie, die Verhaltenstherapie und die systemische Therapie.

Diese vier Verfahren sind wissenschaftlich anerkannt und gelten daher als sogenannte Richtlinien-Verfahren, an denen sich Fachkräfte orientieren können.

Wird eine Psychotherapie von der Krankenkasse bezahlt?

Ja, die Psychotherapie wird, insofern es sich um eines der anerkannten Verfahren handelt, von den Krankenkassen übernommen. Dafür können Sie direkt in die Sprechstunde eines entsprechenden Therapeuten gehen.

Psychotherapie -- psychotherapeutische Verfahren

Bedenken Sie aber bitte: Die Psychotherapie wird lediglich für anerkannte Therapeuten, nicht aber für Heilpraktiker im Bereich Psychotherapie bezahlt. Letztere arbeiten nur mit Kunden, die als Selbstzahler in die Behandlung kommen oder aber über Zusatzversicherungen der privaten Krankenkassen abrechnen können.

Wann sollte man eine Psychotherapie machen?

Grundsätzlich gibt es keine klare Aussage darüber, ab wann eine Psychotherapie notwendig ist. Es sollte allerdings immer dann eine psychotherapeutische Behandlung in Anspruch genommen werden, wenn eine seelische Erkrankung vorliegt. Um die Therapie als Verfahren bei einem anerkannten Therapeuten zu erhalten und somit die Finanzierung durch die Krankenkasse zu gewährleisten, sollten Sie zunächst eine klare Diagnose von einem Arzt oder Psychotherapeuten erhalten haben. Diese orientieren sich an den international vorhandenen Standards zur Diagnostik.

Was bringt die Psychotherapie

Die Psychotherapie wirkt auf unterschiedlichen Ebenen. Vereinfacht dient sie für…

1. Die Klärung

Die Psychotherapie dient der Klärung, um beratende Methoden zu verdeutlichen (Psychoedukation) oder aber ganz einfach Deutungen bezüglich der Psychotherapie oder der Erkrankung anzustellen.

2. Die Bewältigung

Weiterhin geht es um die Bewältigung, also um die Vermittlung von sämtlichen Fertigkeiten, mit denen der Patient in der Lage wäre, sein Problem zu kompensieren oder auch zu bekämpfen, wie zum Beispiel Kommunikations- oder auch Entspannungstechniken.

3. Die Problemaktualisierung

Nicht zuletzt kommt es zudem auf die Problemaktualisierung an, bei welcher dem Patienten dann die Verhaltensweisen verdeutlicht werden können, durch die er festgefahren ist und die ihn behindern. Aufgrund jenes direkten Erfahrens und Erkennens seiner Dysbalancen können sich neue Verhaltensweisen leichter erlernen lassen, was zum Beispiel bei einer sogenannten Reizkonfrontation der Fall wäre.

4. Die Aktivierung der Ressourcen

Ebenso wichtig wäre die individuelle Aktivierung der Ressourcen, also der Talente, Begabungen und Eigenheiten des Patienten, denn das bewusste Erleben von jenen und deren Aktivierung sorgen dafür, dass der Patient auf diese Stärken bei der Bewältigung seiner Probleme zurückgreifen kann.

Wichtig dafür wäre die Beziehung auf therapeutischer Ebene, weil die Therapien, bei denen der Experte akzeptierend, empathisch, unterstützend oder auch verstehend von dem Patienten wahrgenommen wird, erweisen sich als deutlich erfolgreicher in Bezug auf andere Formen.

Was sollte bei einer Psychotherapie nicht passieren?

Ferner gibt es natürlich auch noch unerwünschte Wirkungen einer Therapie, die dann einsetzen, wenn etwas entsteht, was so nicht geplant und nicht gewollt ist.

Dazu zählen zum Beispiel …

  • Eine unangemessene Behandlungsstrategie
  • Der Missbrauch von der therapeutisch-professionellen Beziehung
  • Eine nicht vorhandene Übereinstimmung von den Inhalten der Therapie mit den Zielen jener
  • Eine zu starke Symptomatik, die eine klassische Therapie überschreitet

Die Auswirkungen sind dann nicht nur die Verschlimmerung der Symptomatik, sondern auch ein erhöhtes Risiko für Suizidalität, das Hinzukommen von neuen Symptomen oder eine Destabilisierung einer bereits erarbeiteten Beziehung. Werden die Therapien also unangemessen oder falsch durchgeführt, könnten sich die Symptome eher verschlimmern.

Wie wichtig ist das Vertrauen zum Therapeuten bei der Psychotherapie?

Die wichtigste Voraussetzung für die Therapie bei psychisch kranken Menschen ist ein vertrauensvolles Miteinander zwischen dem Arzt und seinem Patienten.

Die Grundprinzipien für eine solch intakte Beziehung lassen sich ganz eindeutig benennen:

  1. Gegenseitige Wertschätzung, bei welcher der Arzt dem Patienten seine Wertschätzung ausdrückt, indem er ihm zuhört und Mitgefühl sowie Empathie an den Tag legt. Natürlich wünscht sich der Arzt gleiches auch von dem Patienten, doch jener kann aufgrund seiner Erkrankung mitunter nicht immer die erhoffte Anerkennung zeigen. Die Fachkraft sollte daher eher Gesten wie ein Lächeln und Fortschritte in der Therapie wie eine bessere Stimmung oder mehr Stabilität in der mentalen Verfassung des Patienten als Form der Wertschätzung betrachten.
  2. Verzicht auf ein einseitiges Weltbild, denn das Verständnis für die subjektiv-vorhandene Realität des Patienten ist sehr wichtig. Dies wird verdeutlicht, indem der Experte Verhaltensweisen nicht etwa als Ansammlung von krankhaften Befunden versteht.
  3. Respekt der Grenzen, durch die die Förderung von verschiedenen Veränderungen zwar unterstützt, aber niemals mit ausgeübtem Druck erzwungen werden soll. Ferner geht es hier um die Akzeptanz der psychischen, fachlichen und physischen Grenzen der beiden Parteien, dem Therapeuten und dem Patienten in gleichem Ausmaß.
  4. Transparenz, weil Diagnosen, die Möglichkeiten der Behandlung und die Resultate dem Patienten immer verständlich kommuniziert werden sollten, damit dieser in gewisser Art und Weise, insofern er dazu in der Lage ist, Eigenverantwortung übernehmen darf.
  5. Zielorientierung, durch die zwischen dem Therapeuten und dem Patienten ein Konsens erarbeitet wird, der sich auf die zeitliche Begrenzung Behandlung, die Ziele und auch die behandlungsbedürftigen Erkrankungen/Phänomene konzentriert. Das beinhaltet ebenfalls die Klarstellung von allen Wünschen sowie Zielen, die der Patient nicht erreichen kann, sowie die deutliche Kommunikation in Bezug auf die Grenzen des Therapeuten, die vielleicht in gewisser Weise überschritten werden.

Hinweis: Die vertrauensvolle Beziehung zwischen einem Therapeuten und einem Patienten ist unerlässlich für den Erfolg der Therapie. Ein solches Miteinander und die gewinnbringende Zusammenarbeit wird oftmals auch als Compliance bezeichnet.

Insgesamt lässt sich noch sagen, dass es wichtig wäre, den Patienten von Anfang an sehr umfassend und detailliert aufzuklären, was auch die eindeutige Erläuterung rund um das gewählte Therapieverfahren, Nebenwirkungen, Alternativen der Behandlungen, Grenzen, Möglichkeiten und Vorstellungen inkludieren sollte.

Psychotherapeut oder Heilpraktiker für Psychotherapie?

Dies kommt auf die jeweilige Erkrankung und die Bedürfnisse des Patienten an.

Hier müssen wir sagen, dass sich die beiden Bereiche ganz deutlich voneinander abgrenzen. Der Psychotherapeut hat auf medizinischer Ebene mehr Entscheidungsgewalten und Handlungsbefugnisse, gerade auch im Bereich der Medikationen bei psychischen Problemen. Der Heilpraktiker für Psychotherapie hingegen hat den klaren Vorteil, dass er frei ist in seinem Behandlungsbereich. Das heißt, er darf auch Techniken einsetzen, die ein anerkannter Psychotherapeut nicht durchführen und mit der Kasse abrechnen darf, wie zum Beispiel Traumdeutungen, Geistwanderungen oder verschiedene, alternative Methoden.

Psychotherapie -- Heilpraktiker für Psychotherapie

Der Heilpraktiker für Psychotherapie kann zudem für jede Zielgruppe ein erster Ansprechpartner sein, die unter leichten mentalen Störungen leidet. Es ist keine vorherige Diagnose oder Therapieverordnung durch einen Arzt erforderlich und die Patienten können sich direkt an den Heilpraktiker wenden.

Dieser darf jedoch, wie schon erwähnt, nur in einem begrenzten Bereich arbeiten, denn manche Therapieverfahren sind einem Heilpraktiker strikt untersagt. Ein vertrauenswürdiger Experte kennt aber seine Grenzen und weiß, wann er diese erreicht hat. So würde er Sie im Falle einer ernsthaften Erkrankung weiterverweisen und die Behandlung untersagen oder aber lediglich unterstützend zu einer Psychotherapie bei einem Psychologen aktiv werden.

Was fragt mich der Psychotherapeut?

Ein Psychotherapeut oder auch ein Heilpraktiker für Psychotherapie erfragen in einem Erstgespräch zahlreiche unterschiedliche Kriterien. Vor allem geht es um die Erfragung der Symptome, Beginn und Verlauf der Beschwerden, eventuelle familiäre Hintergründe, potenzielle Auslöser durch Schicksalsschläge, Vorerkrankungen, Lebenswandel und andere Rahmenbedingungen, die dazu beitragen könnten, dass sich eine psychische Erkrankung bilden kann. Ferner gehört zu der Unterhaltung mit dem Psychotherapeuten eine ganzheitliche Analyse inklusive Familienanamnese, mentaler Krankheitsbilder innerhalb der Familie und weiterer Schlüsselfaktoren, um eine zielführende Diagnostik zu erstellen. Ebenso geht es um vorherige Untersuchungen und/oder Psychotherapie-Verfahren sowie anderweitige Konzepte, die unternommen wurden, um eine Besserung der Problematik zu erzielen.

Was sollte ich dem Psychotherapeuten nicht erzählen?

Offenheit, Vertrauen und eine klare Kommunikation sind richtungsweisend für den Erfolg der Therapie, unabhängig von der Art des psychotherapeutischen Verfahrens. Generell gilt, wenn Sie wollen, dass die Psychotherapie hilft und Sie Ihr Therapeut oder Heilpraktiker für Psychotherapie darin unterstützt, Ihren Alltag trotz seelischer Probleme zu meistern, dann müssen Sie offen und ehrlich sein. Natürlich ist es nicht einfach, einer fremden Person zu vertrauen und viele private Dinge, gerade auch über die Erkrankung sowie deren Symptome, zu schildern, doch ohne eine ehrliche Unterhaltung, wird der Experte Ihnen nicht helfen können. Umgekehrt sollten aber auch von Seiten des Profis Vertrauen und Offenheit vorhanden sein. Dies erweist sich als Eisbrecher, um dem Patienten Sicherheit zu vermitteln, sodass sich jener leichter öffnen kann.

Wie kann ich die Psychotherapie als Heilpraktiker anwenden?

Wenn Sie verschiedene psychotherapeutische Verfahren anwenden möchten, können Sie dies als Heilpraktiker für Psychotherapie. Dafür sollten Sie vorab allerdings eine passende Vorbereitung belegen und im Anschluss die amtsärztliche Prüfung beim Gesundheitsamt vollziehen. So haben Sie die Möglichkeit, die Methoden der Psychotherapie und viele andere alternative Konzepte anzuwenden, um Patienten aus den verschiedensten Zielgruppen bei mentalen Problemen zu helfen.

In der modernen Zeit gelingt dies sogar durch eine flexible Online-Ausbildung, mit der Sie sich bei freier Zeiteinteilung und ganz nach Ihrem eigenen Lerntempo weiterbilden können.

Fazit

Psychotherapie ist ein strukturiertes Verfahren mit klaren Regeln – von den anerkannten Richtlinienverfahren über den Ablauf mit Sprechstunde und Probesitzungen bis zur Kostenübernahme. Wer den Beruf anstrebt, sollte die Wege sauber auseinanderhalten: Die Approbation als psychologischer oder ärztlicher Psychotherapeut ist etwas anderes als die auf Psychotherapie beschränkte Heilpraktikererlaubnis. Beide erlauben psychotherapeutisches Arbeiten, unterscheiden sich aber in Ausbildung, Umfang und Abrechnung erheblich.

Häufige Fragen

Was ist Psychotherapie?

Ein geplantes und zielgerichtetes Verfahren, das seelische Störungen sowie belastende Denk- und Verhaltensmuster behandelt. Ziel ist es, Leiden zu mindern, neue Handlungsmöglichkeiten zu erarbeiten und die Bewältigung des Alltags zu verbessern.

Wer darf Psychotherapie ausüben?

Approbierte psychologische Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten sowie ärztliche Psychotherapeuten. Daneben dürfen Heilpraktiker mit einer auf das Gebiet der Psychotherapie beschränkten Erlaubnis psychotherapeutisch tätig werden – dies ist ein anderer Weg mit anderem Umfang.

Welche Verfahren gibt es?

Zu den anerkannten Richtlinienverfahren zählen die Verhaltenstherapie, die tiefenpsychologisch fundierte und die analytische Psychotherapie sowie die systemische Therapie. Sie unterscheiden sich in Herangehensweise, Dauer und Schwerpunkt.

Wie lange dauert eine Psychotherapie?

Das hängt vom Verfahren und vom Anliegen ab. Kurzzeittherapien umfassen wenige Sitzungen, andere Verfahren erstrecken sich über Monate oder Jahre. Am Anfang stehen immer Sprechstunde und Probesitzungen.

Zahlt die Krankenkasse eine Psychotherapie?

Bei approbierten Behandelnden übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten der anerkannten Richtlinienverfahren. Leistungen von Heilpraktikern für Psychotherapie werden in der Regel nicht erstattet – hier lohnt der Blick in den eigenen Versicherungsvertrag.

Wann sollte man sich Hilfe suchen?

Wenn Belastungen über Wochen anhalten, den Alltag beeinträchtigen oder sich verstärken – etwa anhaltende Niedergeschlagenheit, Ängste, Schlafstörungen oder sozialer Rückzug. Bei akuten Krisen ist unmittelbar ärztliche Hilfe der richtige Weg.

Quellen & weiterführende Informationen

  1. Wikipedia: Psychotherapie – Verfahren, Wirksamkeit und Berufsrecht
  2. Gesetze im Internet: Psychotherapeutengesetz – wer Psychotherapie ausüben darf
  3. Gesetze im Internet: Heilpraktikergesetz – die Grenze zur erlaubnispflichtigen Heilkunde
© 2026 swav-berlin.de • Dieser Beitrag ersetzt keine medizinische Beratung. Hinweis: Dieser Artikel kann Affiliate-Links enthalten. Wenn Sie über solche Links einkaufen, erhalten wir ggf. eine Provision – für Sie entstehen dadurch keine zusätzlichen Kosten. Affiliate-Links beeinflussen nicht unsere redaktionelle Auswahl oder Bewertung der Inhalte.
Über den Autor
Autorenbild Ulrich Pötter
Ulrich Pötter

Der Autor Ulrich Pötter ist selbst staatlich anerkannter Therapeut und Präventionsexperte. Seit über 20 Jahren beschäftigt er sich mit innovativen Ausbildungskonzepten in den Bereichen Massage, Fitness, Wellness, Heilpraktik und Prävention. Er hat fünf professionelle Akademien gegründet, bei denen er auch heute noch Geschäftsführer und Direktor ist.

Sicher und bequem bezahlen
Bezahlmethode PayPal
Bezahlmethode Sepa
Bezahlmethode Klarna
Noch Fragen? Unsere E-Mail Adresse
ZFU-Zulassung Nr. 7387521 – Massage-Ausbildung
ZFU-Zulassung Nr. 7387621 – Fitness-Ausbildung

Google Bewertung
4.9

Basierend auf 1343 Bewertungen

WellnessInPerfektion WIP GmbH
4.9
1343 Rezensionen
Profilbild von Kerstin Schlieper
in der letzten Woche
Sehr gutes Seminar, toller Dozent. Interessant und kompetent aufbereitet. Da gibt es nichts zu beanstanden.
Kerstin Schlieper
Profilbild von Jessika Elling
vor 2 Wochen
Die Referenten waren super freundlich und mega lieb. ALLE Fragen wurden beantwortet, auch wenn diese bereits im Skript geklärt waren. Durch die entspannte Art wurden mir innerhalb kürzester Zeit meine "Sorgen" genommen. Auch wenn ich ein Prüfungsschisser bin, bin ich froh von einem der beiden im nächsten Jahr geprüft zu werden. ALLE Daumen hoch, weiter so!!!! Und vielen lieben Dank! Jessika
Jessika Elling
Profilbild von Liane Winzenried
vor 2 Wochen
Ganz tolle Schulung alles mit Ruhe und sehr genau erklärt ich empfehle jedem das Team und die Schulung alles perfekt und professionell
Liane Winzenried
Profilbild von Micha Friese
vor 2 Wochen
Live Online Schulung Für Fachpraktiker Massage. Sehr professionell und kurzweilig. Theorie und Praxis wurden sehr gut erklärt. Es wurde auf alle Fragen eingegangen. Freue mich schon auf das Präsenzseminar. Gruss vom Bodensee....
Micha Friese
Profilbild von Engel Sandra
vor einem Monat
Sehr gut, gerne weiter mit WIP machen.
Engel Sandra
Profilbild von Andre Stix
vor 2 Monaten
Absolut empfehlenswert – eine tolle Erfahrung! Ich habe hier meine Ausbildung zum Fachpraktiker/in für Massage, Wellness & Prävention absolviert und bin einfach nur begeistert. Schon die Online-Vorbereitung war klasse: Super strukturiert, und alle Inhalte zu den einzelnen Massagen standen vorab perfekt zur Verfügung. ​Die 4 Präsenztage vor Ort in Berlin waren dann das absolute Highlight. Unglaublich informativ, mit ganz viel praktischer Anwendung und direkter Hilfestellung. Ein riesiges Dankeschön an Diana für die tolle Durchführung! Sie hatte wirklich immer ein offenes Ohr für uns und hat uns die besten Tipps und Tricks aus der Praxis gezeigt. Auch an Ulli ein großes Danke für die tolle und reibungslose Vorbereitung der Kurse. ​Ihr seid ein tolles Team, es war eine wunderschöne Zeit und eine großartige Erfahrung für mich. Macht weiter so!
Andre Stix
Profilbild von Heike Regenberg
vor 2 Monaten
Ich kann dieses Seminar und besonders die Dozentin Diana von Herzen weiterempfehlen. Diana ist ein unglaublich herzlicher, empathischer und kompetenter Mensch. Sie hatte während des gesamten Kurses immer ein Lächeln im Gesicht und schaffte es, eine angenehme und entspannte Lernatmosphäre zu schaffen. Besonders beeindruckt hat mich, wie aufmerksam sie auf die Teilnehmer eingegangen ist. Sie merkte sofort, wenn die Konzentration nachließ oder wir etwas müde wurden, und schaffte es mit ihrer motivierenden Art immer wieder, alle zu begeistern und mitzunehmen. Ihre Leidenschaft für das Thema ist in jeder Minute spürbar. Sie vermittelt ihr Wissen mit viel Freude, Geduld und Authentizität. Man merkt einfach, dass dieser Beruf ihre Berufung ist und sie ihn mit ganzem Herzen lebt. Vielen Dank für diese wunderbare Zeit und die vielen wertvollen Erfahrungen. Diana ist eine Dozentin, die man so schnell nicht vergisst!
Heike Regenberg
Profilbild von Ab Ab
vor 2 Monaten
Der Ablauf verlief ohne jegliche Komplikationen. Die Lehrkräfte und Dozenten waren äußerst freundlich. Die Korrekturen erfolgten stets in kürzester Zeit. Auf Anfragen erhielt ich prompt und kompetent Rückmeldungen. Ich beabsichtige, mich auch zukünftig für Studiengänge an dieser Institution anzumelden und diese dort zu absolvieren. Meine Zufriedenheit ist hoch, weshalb ich diese Einrichtung uneingeschränkt weiterempfehlen kann.
Ab Ab