Nach der Massage-Ausbildung: selbstständig oder angestellt?
Selbstständig oder angestellt nach der Massage-Ausbildung? Beide Wege stehen Ihnen offen – die Massage-Ausbildung ist die fachliche Basis für beide. Wer sich als Masseurin oder Masseur selbstständig machen möchte, braucht in der Regel eine Gewerbeanmeldung und eine Berufshaftpflicht und genießt dafür mehr Freiheit. Wer angestellt arbeitet, profitiert von Sicherheit und festem Einkommen. Wichtig ist nur die richtige Abgrenzung: Wellness-Massagen sind frei ausübbar, heilkundliche Massagen erfordern zusätzliche Erlaubnisse.
Key Facts – selbstständig oder angestellt nach der Massage-Ausbildung
- Die Massage-Ausbildung ist die Basis: Eine fundierte, umfassende Wellness-Massage-Ausbildung qualifiziert Sie sowohl für die selbstständige als auch für die angestellte Tätigkeit.
- Beide Wege stehen offen: Ob eigene Massagepraxis oder feste Anstellung – die Entscheidung hängt von Ihren persönlichen Zielen, Ihrer Risikobereitschaft und Ihrer Lebenssituation ab.
- Voraussetzungen für die Selbstständigkeit: Für die selbstständige Tätigkeit als Masseur sind in der Regel eine Gewerbeanmeldung und eine Berufshaftpflichtversicherung erforderlich.
- Vor- und Nachteile abwägen: Selbstständigkeit bedeutet mehr Freiheit, aber auch mehr Risiko und Aufwand. Anstellung bietet Sicherheit, dafür weniger Gestaltungsspielraum.
- Heilpraktiker-Hinweis: Wellness-Massagen sind frei ausübbar. Heilkundliche oder medizinische Massagen können dagegen eine Heilpraktiker-Erlaubnis bzw. eine ärztliche Verordnung voraussetzen.
- Viele starten angestellt: Ein verbreiteter Weg ist der Einstieg in eine Anstellung, um Praxiserfahrung zu sammeln, und der spätere Wechsel in die Selbstständigkeit.
Wenn die Massage-Ausbildung abgeschlossen ist, kann es losgehen: mit viel Motivation, fundiertem Wissen und einer Menge Freude gelingt der Neustart im Wellness-Beruf. Doch wie genau soll dieser Neustart aussehen? An erster Stelle steht die Entscheidung, ob Sie eine selbstständige oder eine angestellte Tätigkeit ausüben möchten. Beide Wege haben, wie fast immer im Leben, Vor- und Nachteile. Dieser Ratgeber zeigt Ihnen Schritt für Schritt, was Sie für die Selbstständigkeit brauchen, wo angestellte Masseure gefragt sind und welche Ausbildung die richtige Grundlage bildet.

Selbstständig als Masseur/in: So gelingt der Start
Der Schritt in die Selbstständigkeit als Masseur ist für viele ein großer Traum. Sie sind dann Ihr eigener Herr, können selbst entscheiden, wie Ihre eigene Massagepraxis ausgerichtet sein soll, verfügen über ein hohes Maß an Flexibilität und können eigene Vorstellungen und Ideen verwirklichen. Der erwirtschaftete Gewinn fließt in die eigene Tasche. Damit dieser Start gelingt, sollten Sie einige zentrale Punkte gründlich vorbereiten.
1. Gewerbeanmeldung und rechtliche Grundlagen
Wer sich als Masseur selbstständig machen möchte, meldet seine Tätigkeit in der Regel als Gewerbe beim zuständigen Gewerbeamt an. Eine Wellness-Massagepraxis gilt üblicherweise als gewerbliche Tätigkeit. Die Gewerbeanmeldung selbst ist unkompliziert und kostengünstig: Sie füllen ein Formular aus, legen Ihren Personalausweis vor und erhalten den Gewerbeschein. Im Rahmen der Anmeldung klären sich auch steuerliche Fragen, etwa die Anmeldung beim Finanzamt, die Erteilung einer Steuernummer und die Frage, ob Sie die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen möchten. Lassen Sie sich hier im Zweifel von einer Steuerberatung oder der zuständigen Behörde beraten – dieser Ratgeber ersetzt keine individuelle Rechts- oder Steuerberatung. Wichtig ist außerdem zu prüfen, ob für Ihre konkrete Tätigkeit weitere Anmeldungen, etwa bei der Berufsgenossenschaft, sinnvoll oder vorgeschrieben sind. Eine saubere Anmeldung von Beginn an erspart Ihnen später viel Aufwand und mögliche Nachforderungen.
2. Berufshaftpflicht und Absicherung
Eine Berufshaftpflichtversicherung gehört für die selbstständige Tätigkeit zu den wichtigsten Bausteinen. Sie sichert Sie ab, falls bei einer Behandlung ein Schaden entsteht. Darüber hinaus sollten Sie sich frühzeitig mit Ihrer eigenen sozialen Absicherung beschäftigen: Kranken-, Renten- und gegebenenfalls Berufsunfähigkeitsvorsorge müssen Selbstständige eigenverantwortlich organisieren. Eine sorgfältige finanzielle Planung sorgt dafür, dass Ihr Unternehmen von Anfang an auf stabilen Beinen steht.
3. Räume oder mobil arbeiten
Sie haben grundsätzlich zwei Möglichkeiten: eigene Praxisräume oder ein mobiles Angebot, bei dem Sie zu den Kundinnen und Kunden nach Hause fahren. Eigene Räume schaffen eine professionelle Atmosphäre und feste Strukturen, verursachen aber Miet- und Einrichtungskosten. Achten Sie bei der Raumwahl auf eine gute Erreichbarkeit, Parkmöglichkeiten, eine ruhige Lage und genügend Platz für Massageliege, Wartebereich und einen kleinen Umkleide- oder Hygienebereich. Ein mobiles Konzept startet günstiger und flexibler, erfordert dafür Fahrtzeit, eine transportable Ausstattung und gute Organisation. Gerade in der Anfangsphase ist das mobile Modell ein beliebter Einstieg, weil die Fixkosten niedrig bleiben und Sie Ihren Kundenstamm aufbauen können, bevor Sie sich an feste Mietverträge binden. Viele beginnen daher mobil und eröffnen später eine feste Massagepraxis, sobald die Auslastung verlässlich ist.
4. Preise und Kundengewinnung
Kalkulieren Sie Ihre Preise so, dass sie Ihre Kosten decken und ein angemessenes Einkommen ermöglichen. Berücksichtigen Sie dabei nicht nur die reine Behandlungszeit, sondern auch Vor- und Nachbereitung, Fahrtzeiten, Material, Versicherungen, Steuern und unproduktive Phasen. Orientieren Sie sich am regionalen Niveau, ohne sich unter Wert zu verkaufen – ein zu niedriger Preis wirkt langfristig weder wirtschaftlich noch professionell. Für die Kundengewinnung sind ein professioneller Auftritt, eine eigene Webseite, ein vollständiger Eintrag in Branchenverzeichnissen und Kartendiensten, positive Bewertungen, Empfehlungen und Präsenz in den sozialen Medien hilfreich. Auch Kooperationen mit Fitnessstudios, Hotels oder Therapiepraxen können neue Kundinnen und Kunden bringen. Gerade am Anfang sind zufriedene Stammkundinnen und -kunden, die Sie weiterempfehlen, das wertvollste Kapital. Mundpropaganda und ein verlässlicher, herzlicher Service sind oft wirkungsvoller als jede bezahlte Werbung.
Wichtiger Hinweis: Wellness-Massage oder Heilkunde?
Ein zentraler und oft unterschätzter Punkt ist die Abgrenzung zwischen Wellness-Massage und heilkundlicher Behandlung. Wellness-Massagen zur Entspannung, Regeneration und allgemeinen Wohlbefindenssteigerung sind grundsätzlich frei ausübbar und benötigen keine besondere staatliche Erlaubnis. Sobald jedoch ein Behandlungsangebot in den Bereich der Heilkunde fällt – also etwa medizinische Massagen, die Linderung oder Heilung von Beschwerden versprechen – kann eine Heilpraktiker-Erlaubnis oder eine sektorale Heilpraktiker-Erlaubnis erforderlich sein. Klassische medizinische Massagen, etwa im Rahmen einer ärztlichen Verordnung, sind in der Regel ausgebildeten medizinischen Masseuren und entsprechenden Berufen vorbehalten. Bleiben Sie deshalb klar bei der Wellness-Ausrichtung, solange Sie keine entsprechende Erlaubnis besitzen, und holen Sie im Zweifel rechtlichen Rat ein. Dieser Hinweis ist eine sachliche Orientierung und kein Rechtsrat.
In der Praxis bedeutet das vor allem, dass Sie auch in Ihrer Außendarstellung sorgfältig sein sollten. Verzichten Sie auf Formulierungen, die ein Heilversprechen nahelegen oder den Eindruck einer medizinischen Behandlung erwecken könnten. Beschreiben Sie Ihr Angebot stattdessen klar als Entspannungs-, Wohlfühl- und Wellness-Massage. Wer langfristig auch heilkundlich arbeiten möchte, kann den Erwerb der erforderlichen Erlaubnis als eigenes, separates Ziel verfolgen – das ist jedoch ein anderer Ausbildungs- und Prüfungsweg als die Wellness-Massage-Ausbildung. Für den Start in die Selbstständigkeit reicht eine saubere Wellness-Ausrichtung völlig aus und eröffnet bereits ein breites Tätigkeitsfeld.
Vorteile und Nachteile der Selbstständigkeit
Die Selbstständigkeit bringt viel Freiheit, aber auch Verantwortung mit sich. Bevor Sie sich entscheiden, sollten Sie beide Seiten ehrlich gegeneinander abwägen:
- Freiheit und Selbstbestimmung: Sie gestalten Angebot, Arbeitszeiten und Atmosphäre selbst.
- Gewinn bleibt bei Ihnen: Der erwirtschaftete Ertrag fließt in Ihre eigene Tasche.
- Finanzielles Risiko: Sie tragen das unternehmerische Risiko allein und brauchen Rücklagen.
- Mehr Aufwand: Buchhaltung, Marketing, Organisation und Akquise kommen zur eigentlichen Massagearbeit hinzu.
- Volle Verantwortung: Alle Entscheidungen liegen bei Ihnen – ein Vorteil für Menschen, die gerne gestalten, eine Belastung für jene, die Sicherheit bevorzugen.
Angestellt arbeiten: Wo Masseure gebraucht werden
Auch das Arbeiten auf angestellter Basis hat viele Vorteile. Gerade wenn Ihre persönliche Struktur eher auf Sicherheit und planbares Einkommen ausgelegt ist, kann eine Anstellung der passendere Weg sein. Dabei müssen Sie weder das finanzielle Risiko noch die Verantwortung für eine gesamte Massagepraxis tragen und können sich voll auf das Massieren und den Umgang mit den Kundinnen und Kunden konzentrieren. Der Wellnessmarkt wächst seit Jahren, das Bewusstsein für Entspannung, Regeneration und Selbstfürsorge nimmt stetig zu – und damit auch die Nachfrage nach qualifizierten Fachkräften. Gut ausgebildete Masseurinnen und Masseure werden deshalb in vielen Bereichen gesucht, und eine solide Ausbildung verbessert Ihre Chancen auf eine attraktive Stelle deutlich.
Typische Arbeitgeber und Einsatzorte für angestellte Masseure sind unter anderem:
- Wellnesshotels und Resorts: Hier gehören Massagen fest zum Wohlfühlangebot für Gäste.
- Spas und Day-Spas: Spezialisierte Einrichtungen mit hohem Anspruch an Servicequalität.
- Massage- und Wellnessstudios: Eigenständige Studios, die ein breites Behandlungsangebot abdecken.
- Physiotherapie-Praxen: Ergänzend zu therapeutischen Leistungen werden teils auch Wellness-Massagen angeboten.
- Kreuzfahrtschiffe: An Bord von Kreuzfahrtschiffen gibt es eigene Wellness- und Spa-Bereiche.
- Rehakliniken und Kureinrichtungen: Im Reha- und Kurbereich ergänzen Massagen das Behandlungskonzept – hier sind je nach Aufgabe entsprechende Qualifikationen gefragt.
- Fitness- und Gesundheitszentren: Viele Studios erweitern ihr Angebot um Entspannungs- und Regenerationsleistungen.
Die Vorteile der Anstellung liegen auf der Hand: Sie haben ein festes, planbares Einkommen, geregelte Arbeitszeiten und in der Regel den Schutz der Sozialversicherung mit Kranken-, Renten- und Arbeitslosenversicherung. Bezahlter Urlaub und Lohnfortzahlung im Krankheitsfall geben zusätzliche Sicherheit. Der Druck der Kundenakquise entfällt, weil das Unternehmen für die Auslastung sorgt und das Marketing übernimmt. Sie können sich fachlich weiterentwickeln, von Kolleginnen und Kollegen lernen, an internen Schulungen teilnehmen und kontinuierlich Berufserfahrung sammeln – eine ideale Grundlage, falls Sie sich später doch noch selbstständig machen möchten. Auch der fachliche Austausch im Team und das Arbeiten in einer eingespielten Umgebung werden von vielen als großer Pluspunkt empfunden. Der Preis dafür ist weniger Gestaltungsfreiheit: Angebot, Preise, Öffnungszeiten und Abläufe gibt der Arbeitgeber vor, und eigene Ideen lassen sich nicht immer in dem Maße umsetzen, wie es in der eigenen Praxis möglich wäre.

Selbstständig vs. angestellt – der direkte Vergleich
Um Ihnen die Entscheidung zu erleichtern, stellt die folgende Übersicht die wichtigsten Aspekte direkt gegenüber. Beachten Sie, dass es sich um allgemeine Tendenzen handelt – Ihre individuelle Situation kann im Einzelfall anders aussehen.
| Aspekt | Selbstständig | Angestellt |
|---|---|---|
| Einkommen | Nach oben offen, aber schwankend und vom eigenen Erfolg abhängig | Fest und planbar, dafür durch das Gehalt begrenzt |
| Freiheit | Hoch: eigene Konzepte, Preise, Arbeitszeiten und Ausrichtung | Geringer: Vorgaben durch den Arbeitgeber |
| Risiko | Volles unternehmerisches Risiko, Rücklagen nötig | Gering: kein Geschäftsrisiko, Kündigungsschutz |
| Aufwand | Zusätzlich Buchhaltung, Marketing, Akquise und Organisation | Fokus auf die eigentliche Massagearbeit |
| Absicherung | Eigenverantwortlich (Kranken-, Renten-, Berufsunfähigkeitsvorsorge) | In der Regel über die Sozialversicherung abgesichert |
Es gibt kein pauschal richtiges Modell. Wer Gestaltungsfreiheit, eigene Ideen und unbegrenzte Verdienstmöglichkeiten sucht und bereit ist, dafür Risiko und Mehraufwand zu tragen, ist in der Selbstständigkeit gut aufgehoben. Wer Sicherheit, ein planbares Einkommen und den Fokus auf die reine Massagetätigkeit bevorzugt, findet in der Anstellung den passenderen Rahmen. Viele kombinieren beides im Lauf ihres Berufslebens: Sie starten angestellt, sammeln Erfahrung und wechseln später in die Selbstständigkeit – oder bauen sich neben der Anstellung im Nebenerwerb einen kleinen eigenen Kundenstamm auf. Auch ein Teilzeitmodell, bei dem Sie einige Tage angestellt und an anderen Tagen selbstständig arbeiten, ist denkbar. Entscheidend ist, dass das gewählte Modell zu Ihrer Lebenssituation, Ihren finanziellen Möglichkeiten und Ihrem Charakter passt. Nehmen Sie sich für diese Entscheidung Zeit und prüfen Sie ehrlich, was Ihnen Sicherheit gibt und wo Sie sich entfalten möchten.
Welche Ausbildung ist die Basis?
Egal, für welchen Weg Sie sich entscheiden – die fachliche Grundlage bildet eine umfassende Massage-Ausbildung. Genau hier liegt der entscheidende Hebel: Wer breit und fundiert ausgebildet ist, hält sich beide Türen offen und muss sich nicht schon zu Beginn endgültig festlegen. Eine gute Ausbildung vermittelt nicht nur die Handgriffe, sondern auch das anatomische Hintergrundwissen, die Kenntnis der Kontraindikationen und das Gespür für eine sichere, individuell passende Dosierung. Ein optimaler Start in den Wellnessberuf ist eine Massage-Ausbildung, wie sie die Sport- und Wellness-Akademie ViaVita! (SWAV) anbietet. Es handelt sich dabei um einen Massagekurs mit theoretischem und praktischem Ausbildungsteil. Die Ausbildung konzentriert sich in beiden Bereichen auf die Inhalte, die für die Arbeit in der Wellnessbranche wesentlich sind.
Im praktischen Teil behandelt der Massagekurs neben den klassischen Massagetechniken weitere Wellness-Massagen. Dazu gehören beispielsweise die Hot-Stone-Massage, die Lymphdrainage sowie die Massage nach Breuß. In kleineren Gruppen unterrichten erfahrene Dozentinnen und Dozenten die Massagetechniken. Die Lehrkräfte können selbst fundierte therapeutische Berufsabschlüsse oder ähnliche Qualifikationen vorweisen und vermitteln ihr Wissen den Teilnehmenden der Wellness-Massage-Ausbildung. Der theoretische Teil besteht vor allem aus Themen, die im Arbeitsalltag gebraucht werden, um fachgerecht arbeiten zu können. Darüber hinaus stehen Inhalte auf dem Lehrplan, die für das Eröffnen einer eigenen Massagepraxis wichtig sein können.
Das Konzept der SWAV besteht darin, den Teilnehmenden eine Massage-Ausbildung zu bieten, die sie umfassend auf ihre spätere Tätigkeit vorbereitet – egal, ob diese auf angestellter oder selbstständiger Basis ausgeübt wird. Die so geschaffene Grundlage lässt sich durch zusätzliche Qualifikationen weiter ausbauen, so dass Sie Ihr Massageangebot noch attraktiver gestalten können. Um eine weitere Massagetechnik zu erlernen, wird jeweils ein eigener Massagekurs absolviert, in dem eine bestimmte Massage vermittelt wird.
Praktische Prüfung am Ende der Ausbildung
Die Fachpraktiker-Massage-Ausbildung umfasst eine intensive Lernphase. Am Ende findet eine praktische Prüfung statt, die von den bereits bekannten Dozentinnen und Dozenten abgenommen wird. Dadurch müssen sich die Teilnehmenden in dieser oft anspruchsvollen Situation nicht auf fremde Personen einstellen und können die Prüfung häufig ruhiger absolvieren. Nach bestandener Prüfung erhalten die Absolventinnen und Absolventen das aussagekräftige Zertifikat der SWAV, das die erfolgreiche Teilnahme an der Wellness-Massage-Ausbildung mit dem Abschluss als Fachpraktiker für Massage, Wellness & Prävention bescheinigt. Auf Wunsch wird gegen eine geringe Gebühr auch das internationale PWA-Certificate in englischer Sprache ausgestellt, das gerade bei einer Tätigkeit im Ausland oder mit internationalen Kundinnen und Kunden wertvoll sein kann.
Keine formalen Zugangsbeschränkungen
Grundsätzlich kann sich jede und jeder zur Wellness-Massage-Ausbildung anmelden, denn es bestehen weder Altersbeschränkungen noch sind bestimmte Schulabschlüsse nötig. Es zählt einzig und allein, dass Interesse an Wellness-Massagen vorhanden ist und der Wunsch besteht, mit Menschen zu arbeiten. Ob Sie diese Tätigkeit später angestellt oder selbstständig ausüben, liegt ganz bei Ihnen. Wer sich für eine Ausbildung an der SWAV entscheidet, sollte sich möglichst frühzeitig anmelden – das sichert sowohl den günstigen Tarif als auch den gewünschten Ausbildungstermin, da die Plätze teilweise schnell ausgebucht sind.
„Ich erlebe immer wieder, dass Absolventinnen und Absolventen sich zu früh unter Druck setzen, sofort eine eigene Massagepraxis aufzubauen. Mein Rat: Es ist völlig in Ordnung – und oft sogar klüger – zunächst angestellt zu starten. In einem guten Studio, Spa oder Wellnesshotel sammeln Sie wertvolle Praxiserfahrung, lernen unterschiedliche Kundentypen kennen und finden heraus, welche Techniken Ihnen wirklich liegen.“
„Wenn Sie dann den Schritt in die Selbstständigkeit gehen, tun Sie es mit einem Fundament aus echter Erfahrung statt nur aus Theorie. Wichtig ist nur eines: Sorgen Sie für eine breite, fundierte Ausbildung. Sie hält Ihnen beide Türen offen – angestellt wie selbstständig – und Sie müssen sich nicht heute schon endgültig festlegen.“
Fazit
Nach der Massage-Ausbildung stehen Ihnen beide Wege offen: Sie können sich als Masseurin oder Masseur selbstständig machen oder eine feste Anstellung in einem Wellnesshotel, Spa, Studio oder einer Praxis annehmen. Die Selbstständigkeit verlangt eine Gewerbeanmeldung, eine Berufshaftpflicht und Eigenverantwortung, belohnt Sie dafür mit Freiheit und unbegrenzten Verdienstmöglichkeiten. Die Anstellung bietet Sicherheit, planbares Einkommen und Fokus auf die reine Massagearbeit. Achten Sie in jedem Fall auf die saubere Abgrenzung zwischen frei ausübbarer Wellness-Massage und heilkundlicher Tätigkeit. Die entscheidende Grundlage für beide Wege ist eine fundierte, umfassende Ausbildung – die Online-Massage-Ausbildung der SWAV hält Ihnen beide Türen offen.
Massage fundiert lernen – die Basis für beide Wege
Ob Sie sich später selbstständig machen oder angestellt arbeiten möchten: Beides beginnt mit einer soliden Ausbildung. In der Online-Massage-Ausbildung der SWAV lernen Sie die wesentlichen Techniken, die fachlichen Grundlagen und das nötige Wissen für einen verantwortungsvollen Start – flexibel, in Ihrem Tempo und mit echter fachlicher Tiefe.
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Häufige Fragen
Kann man sich nach der Massage-Ausbildung selbstständig machen?
Ja. Nach einer fundierten Wellness-Massage-Ausbildung können Sie eine eigene Massagepraxis eröffnen oder mobil arbeiten. In der Regel ist dafür eine Gewerbeanmeldung erforderlich. Achten Sie darauf, dass Sie Wellness-Massagen anbieten – heilkundliche Massagen können zusätzliche Erlaubnisse voraussetzen.
Was braucht man, um als Masseur selbstständig zu arbeiten?
Üblicherweise benötigen Sie eine Gewerbeanmeldung, eine Berufshaftpflichtversicherung und eine geklärte steuerliche Anmeldung. Hinzu kommen praktische Voraussetzungen wie geeignete Räume oder ein mobiles Konzept, eine durchdachte Preiskalkulation und Maßnahmen zur Kundengewinnung. Eine individuelle Beratung durch Steuer- oder Rechtsexperten ist empfehlenswert.
Darf man ohne Heilpraktiker Massagen anbieten?
Wellness-Massagen, die der Entspannung und dem allgemeinen Wohlbefinden dienen, dürfen grundsätzlich auch ohne Heilpraktiker-Erlaubnis angeboten werden. Sobald eine Massage jedoch heilkundlichen Charakter hat – also gezielt der Linderung oder Heilung von Beschwerden dient – kann eine Heilpraktiker-Erlaubnis oder eine ärztliche Verordnung erforderlich sein. Im Zweifel sollten Sie rechtlichen Rat einholen.
Wo arbeiten angestellte Masseure?
Angestellte Masseurinnen und Masseure finden Beschäftigung unter anderem in Wellnesshotels, Spas und Day-Spas, Massage- und Wellnessstudios, Physiotherapie-Praxen, auf Kreuzfahrtschiffen sowie in Reha- und Kureinrichtungen oder Fitness- und Gesundheitszentren. Die Anstellung bietet ein festes Einkommen und entlastet von der Kundenakquise.
Was verdient man als selbstständiger Masseur?
Eine pauschale Zahl lässt sich nicht seriös nennen, da das Einkommen stark von Auslastung, Standort, Preisen, Spezialisierung und Geschäftskosten abhängt. Selbstständige haben grundsätzlich höhere Verdienstmöglichkeiten als Angestellte, tragen dafür aber das unternehmerische Risiko und müssen ihre Absicherung selbst finanzieren. Eine realistische Kalkulation vor dem Start ist entscheidend.
Welche Ausbildung ist die beste Basis?
Die beste Basis ist eine umfassende, fundierte Wellness-Massage-Ausbildung mit theoretischem und praktischem Teil, die Sie auf beide Wege vorbereitet – angestellt wie selbstständig. Eine breite Ausbildung mit mehreren Techniken hält Ihnen alle Türen offen und lässt sich später durch zusätzliche Qualifikationen erweitern.


