Wellness-Wickel: Entspannung und Prävention

Wickel assoziieren vielen Menschen als Behandlungsmethode bei verschiedenen Krankheiten. Doch die kalten oder warmen Umschläge können noch weitaus mehr. So werden sie beispielsweise auch im Wellness-Bereich häufig verwendet.

Was sind Wickel?

Wickel sind oft durchgeführte Anwendungen, bei denen mithilfe von Folien oder Tüchern verschiedene Körperteile umwickelt werden. Je nach Einsatzzweck kann man die Tücher entweder mit warmem oder mit kaltem Wasser anfeuchten. Ebenso sind Wickel aber auch mit Mineralschlamm, Kräuter sowie Pasten möglich.

Wie wird gewickelt?

Generell besteht ein Wickel immer aus gleich drei verschiedenen Teilen:

(1) Als Erstes wird ein Leinentuch wenigstens einmal, besser jedoch zwei bis sechs Mal gefaltet. Anschließend taucht man das Tuch in das warme oder auch kalte Wasser, wringt es aus und legt es anschließend faltenfrei um den Körper beziehungsweise um die betreffende Stelle.

(2) Danach wird ein zweites, trockenes oder größeres Leinentuch über das Erste gewickelt.

(3) Abschließend sollte der Körper in ein weiches, warmes Woll- oder auch Flanelltuch gewickelt werden. Ausnahme: Es handelt sich um einen dem Körper Wärme entziehenden Wickel. Dann muss anstatt des Woll- oder Flannelltuchs ein drittes Leinentuch genommen werden. Auf diese Weise verhindert man einen Wärmestau im Körper.

Wickel - verschiedene Anwendungsformen

Wickel gibt es für die verschiedensten Anwendungsformen. Hier unterscheidet man in der Regel vier Arten:

1. Kalter, Wärme stauender Wickel

Bei diesem Wickel setzt zu Beginn ein Kältegefühl ein, wobei die jeweilige Körperstelle jedoch im Laufe der Behandlung recht schnell erwärmt. Bei einem kalten, Wärme stauendem Wickel sollte man eine Behandlungsdauer von ein bis eineinhalb Stunden einrechnen. Verspürt der Patient jedoch nach etwa 30 Minuten keine Erwärmung, dann ist es wichtig, hier eine Wärmflasche oder eine feuchtigkeitssichere Heizdecke zu verwenden, um die Erwärmung zu erreichen. Sollte dem Patienten dann immer noch kalt sein, muss das Wickeln abgebrochen werden.

2. Kalter, Wärme entziehender Wickel

Hier wird der Wickel gewechselt, wenn das Innentuch warm wird. Das ist in der Regel nach circa zehn bis 15 Minuten der Fall. Dieser Wickel kann bis zu einer Dauer von ein bis zwei Stunden mehrfach angewendet werden.

3. Kalter, schweißtreibender Wickel

Zunächst sorgt dieser Wickel für ein Kältegefühl, anschließend geht dieser jedoch recht schnell in eine Erwärmung bis hin zu einem recht starken Schweißausbruch über. Um die Wirkung des Wickels zu verstärken, ist es ebenfalls möglich, Tees mit schweißtreibender Wirkung zu trinken.

4. Warmer Wickel

Wendet man einen warmen Wickel an, so wird dieser ganz einfach erst dann abgenommen, wenn er abgekühlt ist.

Auf was muss man bei einem Wickel generell achten?

Bei einem Wickel sollte man immer darauf achten, dass eine dementsprechende Erwärmung einsetzt. Sollte es den Patienten frösteln, dann muss das Wickeln abgebrochen werden. Hier ist es wichtig, dass der Patient trocken gerieben und das Bett beziehungsweise die Couch oder Liege mithilfe von einer Wärmflasche oder auch einer Heizdecke schnell erwärmt wird. Des Weiteren darf bei einem Wickel keine Luft an den Körper gelangen. In diesem Fall ist er unwirksam. Schlimmstenfalls kann der Wickel dann sogar schädlich sein. Aufgrund dessen sollte man beim Wickeln immer daran denken, dass ein guter, sauberer Abschluss notwendig ist.

Anwendungsbereiche von Wickeln

Wickel werden nicht nur als Behandlungsmethode bei Krankheiten und Fieber, sondern auch im Wellness-Bereich eingesetzt. Dann dienen sie hauptsächlich der Prävention und dem eigenen Wohlbefinden. Außerdem setzen hier oftmals noch weitere Effekte ein. So dienen beispielsweise Eiswickel der Straffung des Bindegewebes, Algenwickel der Entschlackung und Dampfwickel der Öffnung der Poren.

Wo werden Wellness-Wickel angeboten?

Wellness-Wickel werden vor allem in Spas und Wellness-Centern angeboten. Doch auch Hotels mit eigenem Wellness-Bereich setzen immer mehr auf die Wirkung der wohltuenden Umschläge. Des Weiteren gibt es beispielsweise auch Masseure mit einer Wellness Ausbildung, die solche Präventions-Angebote durchführen.

Kann man Wellness-Wickel auch zu Hause anwenden?

Wellness-Wickel können generell auch daheim durchgeführt werden. Je nachdem, welche Stelle man wickeln möchte, kann dies allein oder auch mit der Hilfe einer zweiten Person in die Tat umgesetzt werden. Empfehlenswert ist hier beispielsweise ein Wellnesstag, der zusammen mit einer Freundin oder dem Lebensgefährten genossen wird.

Das Body-Wrapping

Neben den Wickeln wird im Wellness-Bereich aber auch das Body Wrapping angeboten. Hier fällt beim Wickeln das Leinentuch oftmals weg. Dafür wird beispielsweise eine Creme, Paste oder auch Kräuter aufgetragen und mithilfe von Frischhaltefolie fest gewickelt.

Wo findet man das Zubehör?

Das notwendige Zubehör für eine herrlich entspannte Wellness-Anwendung findet man unter anderem in Drogerien oder auch im Internet. Hier gibt es recht günstige Sets, mit deren Hilfe die Wellness-Wickel und auch das Body-Wrapping leicht durchführbar sind. Generell ist es aber auch möglich, einen Wickel komplett selbst herzustellen.

Selbstgemachter Kaffee-Wickel: wohltuend, zur Prävention und hilfreich gegen Cellulite

Wer kein Wickel-Set kaufen möchte, der kann sich zu Hause aber auch ganz einfach selbst einen angenehmen Wickel herstellen. Für einen Kaffee-Wickel, als Beispiel, werden folgende Zutaten benötigt:

  • 250 Milliliter Wasser
  • 15 gehäufte Esslöffel Kaffee-Pulver
  • Frischhaltefolie sowie Küchenrolle

Der Wickel beziehungsweise das Body-Wrapping, sollte auf einer Flecken unempfindlichen Stelle angewendet werden. Als Erstes wird das Kaffee-Pulver mit dem Wasser aufgebrüht. Anschließend lässt man den Kaffee etwas abkühlen. Dann wird nicht nur der Kaffee, sondern ebenfalls der Kaffeesatz in der Filtertüte sowie die Frischhaltefolie und die Küchenrolle zum Behandlungsort, wie etwa dem Badezimmer, mitgenommen. Die Wirkung des Kaffee-Wickels wird noch unterstützt, wenn vorher ein Peeling gemacht wird. Danach werden die Küchentücher gut mit dem lauwarmen Kaffee getränkt und auf die gewünschten Stellen aufgetragen. Jetzt ist es wichtig, alles mit einer doppelten Lage aus Frischhaltefolie gut zu umwickeln. Nach einer Einwirkzeit von etwa 30 Minuten kann der Wickel abgenommen und geduscht werden. Es empfiehlt sich, anschließend eine Pflegecreme aufzutragen. Wird der Wickel gegen Cellulite eingesetzt, dann sollte das Body-Wrapping ein bis zwei Monate lang jede Woche einmal durchgeführt werden.

Wellness-Wickel: für jeden geeignet?

Wellness-Wickel sind nicht für jeden geeignet. So sollten unter anderem schwangere Frauen oder auch Personen mit Thrombose, einem starken Bluthochdruck und Niereninsuffizienz kein Body Wrapping durchführen. Dasselbe gilt zum Beispiel für Patienten mit aktiven Krampfadern und Venenentzündungen. Wer sich nicht sicher ist, ob das Wickeln für einen selbst das richtige Mittel ist, dann empfiehlt es sich, vorab bei einem Hausarzt nachzufragen.

Wellness-Wickel bei anderen anwenden?

Wer Wellness-Wickel nicht nur bei sich selbst oder im Rahmen eines Wellness-Tages bei einer Freundin anwenden möchte, der sollte hierfür eine gewisse Ausbildung mitbringen. Mittlerweile besitzt der Wellness-Bereich ein großes Ansehen, sodass es durchaus möglich ist, hier entweder als Angestellte/r oder auch als Selbstständige/r zu arbeiten. So kann man Hobby und Beruf miteinander kombinieren.

Wellness Ausbildung: auch neben dem Beruf möglich

Eine Wellness Ausbildung, wie sie zum Beispiel von der SWAV angeboten wird, bildet hier eine gute Grundlage um nicht nur die verschiedensten Wellness-Anwendungen, sondern auch gleich die unterschiedlichsten Massagetechniken und vieles mehr zu erlernen. Das bietet den Vorteil, dass man nach Abschluss der Wellness Massage Ausbildung ebenfalls in der Lage ist, beispielsweise die unterschiedlichsten Massagearten, Bäder und Packungen anzuwenden. Neben dem Massieren lernen stehen hier noch weitere wichtige Dinge im Vordergrund, die hilfreich und nützlich sind, wenn man im Wellness-Bereich arbeiten möchte. Dazu gehört unter anderem die Rechts- und Berufskunde. Die Massage Ausbildung bei der SWAV kann ganz einfach auch neben dem Beruf absolviert werden. Hierfür reichen bereits einige Urlaubs-Tage aus. Trotz dieser kurzen Zeit, die die Massageausbildung in Anspruch nimmt, handelt es sich hierbei um eine qualitativ hochwertige Ausbildung, in deren Verlauf die Teilnehmer alles Wichtige erlernen.

Massage lernen: mithilfe der Wellness Massage Ausbildung zur eigenen Praxis?

Da man bei der SWAV nicht nur das Massieren, sondern vieles mehr lernt, kann man nach Abschluss der Ausbildung ebenso im Wellness-Bereich als Angestellte/r, sowie als Selbstständige/r in der eigenen Praxis zu arbeiten. So öffnet sich den Teilnehmer hiermit auch eine Karriere im Wellness-Bereich. Wenn es gewünscht wird, ist es natürlich immer wieder einmal machbar, weitere Massagekurse zu belegen. Schließlich ist man mit jedem zusätzlichen Massagekurs in der Lage, seinen Patienten ein größeres Angebot zu offerieren.

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