Grundausstattung für die Massagepraxis - An diesem Material sollte nicht gespart werden

Eine wohltuende Massage ist nur dann qualitativ hochwertig und wirkungsvoll, wenn sie durch die passenden Rahmenbedingungen abgerundet wird. Hierzu zählt neben der Fachkompetenz des ausübenden Masseurs und der korrekten Grifftechnik auch das Massagezubehör. Immerhin begünstigt es, dass sich der Kunde aufgehoben fühlt und entspannen kann, fördert die Produktivität des Fachpraktikers und hilft dabei, die positiven Aspekte der einzelnen Techniken nach außen zu projizieren. In dem Zusammenhang sollte jedoch vorab geklärt werden, was genau sich hinter dem Begriff Massage Ausstattung eigentlich verbirgt, da viele einzelne Elemente ein effizientes Equipment begleiten.

Massage Zubehör – Zentrum jeder Wellnessbehandlung

Die Massage Ausstattung ist ein zentraler Bestandteil aller Wellnessanwendungen und medizinisch-verordneten Therapien, der eine hohe Bedeutung beigemessen werden sollte. Ganz gleich, welche Art von Massage in Erscheinung tritt, ohne eine funktionale sowie professionelle Ausrüstung kann der Fachpraktiker nicht dieselben Effekte freisetzen wie in einer gut ausgestatteten Praxis mit unterschiedlichem Equipment.

Hierbei ist die Bezeichnung äußerst variabel, weil eine Ausstattung der Massagepraxis keiner einheitlichen Norm folgt. Stattdessen obliegt es dem Therapeuten, welche Dekorationselemente auftreten sollen, wie sich die unterschiedlichen Produkte gewinnbringend in die Massage integrieren lassen und welche Vorteile sich daraus für den Kunden sowie den Masseur ergeben. Im Grunde ließe sich infolgedessen alles als Equipment einer Massage beschreiben, welches für deren Qualität und eine risikofreie, simple Handhabung wichtig ist.

Meist wird allerdings zwischen den notwendigen Komponenten und freiwillig eingebauten Produkten differenziert. Zu der verpflichtenden Ausstattung gehören alle Artikel, die für eine Massage benötigt werden und ohne welche der Fachpraktiker nicht den Regelungen entsprechend agieren könnte. Freiwillige Teile des Equipments sind hingegen die Dinge, welche ein Masseur nutzt, um seine Qualität weiter zu steigern, dem Kunden eine freundliche Atmosphäre zu schaffen, die vollkommene Entspannung oder eine bestimmte Gemütslage zu erzielen. Obwohl eine Vielzahl an Personen dem Massagezubehör keine große Beachtung schenkt, ist es folglich nachhaltig daran beteiligt, das Wohlbefinden des Kunden zu verbessern und die Massage dadurch in ihrer Wirkung zu bereichern.

Des Weiteren repräsentiert ein exzellentes Equipment die Professionalität des Masseurs, kann sich positiv auf die Motivation der Kunden auswirken, die sich bei dem Fachpraktiker gut aufgehoben fühlen und somit entspannter an der Materie herantreten sowie innerhalb des ständigen Wettbewerbs mit anderen Massagepraxen für gleichberechtigte Chancen sorgen. Darauf aufbauend ist es unerlässlich, das Massagezubehör passend zusammenzustellen.

Massagezubehör erwerben – korrekte Auswahl für maximale Behandlungsqualität

Wie bereits erwähnt gibt es in der Wellnessbranche ein großes Repertoire an Equipment, welches sich für die einzelnen Massagetechniken einsetzen ließe. Deshalb muss jeder Fachpraktiker für sich selbst entscheiden, was für Materialien, Ausstattungskomponenten und Kosten für ihn vertretbar sind.

Klassischerweise gibt es bei Wellnessmassagen daher folgendes Zubehör:

Massageliegen

Unbedeutend, ob medizinisch-verordnete Anwendung oder Wellnessmassage, ohne eine bequeme sowie belastbare Massageliege lässt sich keine Praktik auf wohltuender Ebene durchführen. Die Liegen finden sich in unterschiedlichen Ausführungen, sodass zwischen einem gleichnamigen Produkt, dem Massagestuhl und einem Massagetisch differenziert wird. Der Massagetisch ist üblicherweise ein Artikel, bei welchem sich Kopf- und Fußteil nicht separat verstellen lassen, während der Massagestuhl an einen handelsüblichen Sessel erinnert, bei welchem der Kunde die Technik im Sitzen in Anspruch nehmen darf und die eigentliche Massageliege mit einem flexibel verstellbaren Kopfbereich und oft sogar höhenverstellbarem Fußteil ausgestattet wurde. Für den Fachpraktiker bieten sich unterschiedliche Breiten der Liege. Am besten wäre es, wenn das Produkt nicht breiter als 70 cm wäre und mit eine Höhenverstellung besitzt. Rund 64-85 cm als verstellbare Höhen sind angemessen, wobei diese sich wiederum bei einigen Artikeln manuell variieren lassen, andere Liegen jedoch bereits auf elektrische Weise in die gewünschte Position gebracht werden können. Bei den Materialien ist es ähnlich vielschichtig, von echtem Leder, über Stoff bis hin zu Kunstleder sind jegliche Ausführungen vorhanden. Stoff ist deutlich empfindsamer gegenüber Massageöl, Kunstleder schwitzt allerdings schneller und Leder eignet sich gerade für eine tierfreie Zusammenstellung des Equipments nicht, weswegen jeder Masseur subjektiv auswählt, welche Materialien die künftige Wellnesspraxis begleiten sollen. Die Polsterungen sind ebenso flexibel, hier gilt es darauf zu achten, dass der Kunde angenehm weich liegt, die Wirbelsäule aber trotz allem eine optimale Stützfunktion erhält und die Belastbarkeit auf Personen mit unterschiedlichem Körpergewicht sowie wechselnde Grifftechniken abgestimmt wird. Etwa 7 cm Dicke sind die vorteilhaft für eine professionelle Liege. Das Gestell gibt es unter anderem in Holz, Kunststoff oder Aluminium, am häufigsten entschließen sich die Masseure aber für Letzteres, weil es klassisch und stabil zugleich erscheint.

Handtücher, Decken und Laken

Auch jene Komponenten sind eine Grundvoraussetzung für jedes Equipment. Die Masseure dürfen sie in unterschiedlichen Farben und Materialien erwerben. Viele entschließen sich, ein klassisches Weiß zu wählen, da es sich optimal reinigen lässt und zeitlos ist. Speziell Wellnesspraxen profitieren aber genauso davon, sich bei diesen Produkten an der Farbwahl der Räumlichkeiten zu orientieren, um dem Kunden ein stimmiges Ambiente zu kreieren. Die Handtücher sollten in unterschiedlichen Größen erworben werden, denn einige sind für das Abdecken von nicht behandelten Körperbereichen notwendig, während andere als Unterlage dienen. Ebenso verhält es sich mit den Decken, sie sollten nicht zu dick sein, damit sie den Kunden nicht in seiner Beweglichkeit einschränken. Sicherlich müssen sie ebenfalls eine wohlige Wärme ausbreiten, wenn sie zum Zudecken genutzt werden sollen. Die Laken sollten hingegen strapazierfähig bleiben und eine feste Materialbeschaffenheit haben, die aber zugleich für den Kunden eine angenehme Haptik besitzt, wenn er darauf liegt. Die Qualität der Materialien ist bedeutsam, weshalb sie hochwertig sein müssen. Ein zu strenger Geruch von Färbemitteln oder Kunstfasern wird von sensiblen Kunden stattdessen schnell als störend wahrgenommen.

Massageöle

Ein exzellentes Massageöl ist das Zentrum jeder Wellnessmethode, denn es unterstützt fließende Bewegungen innerhalb der Grifftechniken, pflegt die Haut und hilft dem Fachpraktiker, seine Massage rhythmisch zu absolvieren. Hier sind Produkte aus natürlichen Rohstoffen, die allergikerfreundlich und hautschonend produziert wurden, äußerst wichtig, damit sie selbst sensible Kunden vertragen. Manchmal besitzen sie einen unterschwelligen Duft, doch auch jener sollte nicht zu dominant wirken oder von künstlichen Zusatzstoffen hervorgerufen werden. Im Idealfall nutzt der Masseur ein feuchtigkeitsspendendes Mandel- oder Jojobaöl, dass eine formvollendete Qualität aufweist und Nachhaltigkeit repräsentiert. Als Alternativen gäbe es Aprikosen- oder Traubenkernöl. Einige Praxen integrieren auch Cremes oder Lotionen in das Equipment, sie sind weniger flüssig als Öle, ziehen jedoch auch schneller ein. Einen klaren Vor- oder Nachteil gibt es hierbei nicht, denn wie immer entscheidet der Fachpraktiker, was für seine Kunden und ihn das beste Produkt wäre. Schließlich soll er seine Grifftechniken durch das Öl oder die Lotion qualitativ aufwerten und muss dementsprechend gut mit dem Artikel arbeiten können. Obendrein ist die Lagerung der Produkte wichtig. Bei angemessener Raumtemperatur und ohne direkte Sonneneinstrahlung bewahrt das Massagezubehör lange Zeit seine Qualitäten, andernfalls würde es schnell an Wirksamkeit verlieren.

Kissen

Es ist wichtig, dass eine Wellnessbehandlung für den Kunden mit einer komfortablen Position verbunden wird. Ein ergonomisches Kissen, welches Nacken sowie Kopf optimal stützt und mit dem die Beine hoch gelagert werden können, sodass die Durchblutung angeregt wird, wäre hierbei entscheidend. Es sollte nicht zu fest und nicht zu flach sein, mit einem pflegeleichten Bezug umhüllt werden und ließe sich bei Bedarf abwandeln, damit der Kunde es unter den Arm oder das Bein legen kann, wenn bei der Technik wie Shiatsu eine Unterlagerung stattfinden soll.

Zusatzequipment

Die zweite Kategorie bilden die Ausstattungselemente, die sich nach Belieben des Fachpraktikers integrieren lassen. Sie gehören nicht zu der festen Standardausrüstung der Wellnessverfahren und können optional genutzt werden.

Massage Zusatzequipment

Darunter fallen beispielsweise:

  • Hot Stones
    Die Hot Stones sind für die gleichnamige Praktik erforderlich, insofern sie zu dem Leistungsspektrum zählt. Es handelt sich um Basaltsteine in verschiedenen Größen, die unter und auf den Körper des Kunden gelegt werden, wenn die entsprechende Massage angewandt werden soll.
  • Kälte-/Wärmecreme
    Manche Masseure verwenden im Anschluss an ihre Technik gerne noch eine kühlende oder wärmende Creme. Sie soll die Muskulatur lockern, die Massage qualitativ komplettieren und dem Kunden einen noch besseren Wohlfühlmoment gewährleisten. Selbstverständlich müssen auch jene Produkte frei von Zusatzstoffen und hautverträglich sein. Außerdem dürfen sie niemals ohne das Einverständnis des Klienten zum Einsatz kommen, falls der den kühlenden/wärmenden Effekt als unangenehm wahrnehmen würde.
  • Guasha Schaber
    Der ergonomisch geformte Schaber wird für die namensgebende Massagepraktik, aber ebenso für Reflexzonentherapien und Triggerpunktbehandlungen genutzt. Er hat folglich nur eine Daseinsberechtigung, wenn der Masseur solche Techniken anbietet. Die Materialien sind wechselnd von Jade bis zu Holz, doch für den Fachpraktiker müssen hier ebenfalls die Qualität und die Funktionalität im Vordergrund stehen.

Zusätzlich gäbe es noch zahlreiche weitere Produkte, die eine Massageausstattung abrunden können, denn welches Equipment die einzelnen Techniken und die Arbeit des Fachpraktikers begleiten sollen, entscheidet er für sich allein. In dem Zusammenhang muss das Zubehör aber noch weiteren Kriterien gerecht werden, die bei der Anschaffung unerlässlich sind. 

Massagezubehör Richtlinien – durch Qualität zur nachhaltigen Anwendung

Eine Massage lebt nicht alleine von der Verwendung der Ausstattung in einer Massagepraxis. Das Equipment sollte diesbezüglich verschiedene Kriterien miteinander vereinen, um gleichermaßen effizient in der Anwendung und vertretbar in der Anschaffung zu bleiben. Ein faires Preis-Leistungs-Verhältnis ist hier ausschlaggebend. Jedes Produkt muss zwar von bester Qualität sein, darf aber keine horrenden Kosten verursachen, die sich der Fachpraktiker nicht leisten könnte. Besser wäre es dagegen, die Balance zwischen moderater Preiskalkulation und hervorragender Verarbeitung zu finden.

So gilt es, keine drittklassigen Artikel zu wählen, die bereits nach kürzester Zeit erneuert werden müssten oder die Grifftechniken nicht gebührend unterstützen. Im Gegenteil, es empfiehlt sich, Utensilien zu bevorzugen, die aufgrund ihrer Benutzerfreundlichkeit und der optimalen Handhabung einen höheren Preis rechtfertigen.

Ganz wichtig ist dabei Nachhaltigkeit in Bezug auf die verarbeiteten Rohstoffe und den Herstellungsprozess, doch auch Belastbarkeit sollte vorhanden sein. Die Artikel werden tagtäglich mehrmals benötigt und müssen den verschiedensten Umständen standhalten können. In Ergänzung dazu wäre es angebracht, Produkte auszuwählen, die sich optisch an das Massagekonzept anpassen, denn somit erhält der Kunde ebenfalls einen visuellen Mehrwert, der bei ihm positive Assoziationen weckt und ihm hilft, sich ganzheitlich zu entspannen. Wer eine rustikal eingerichtete Massagepraxis hat oder klassische Techniken in einer spartanisch eingerichteten Atmosphäre anbietet, braucht ein Massagezubehör, welches naturbelassen, schlicht und praktikabel ist.

Masseure, die eine fernöstliche Ruheoase kreieren, setzen hingegen auf landestypische Ausstattungen, damit sich der Kunde auf eine Reise in die fernöstliche Welt der Massagetechniken begeben darf, und wenn es sich um eine Kombination aus modernen Grifftechniken mit altbewährten Traditionen handelt, kann der Fachpraktiker verschiedene Artikel aus unterschiedlichen Materialien präsentieren, die je nach Praktik und Kunde gewechselt werden dürfen.

Wer sich unsicher sein sollte, welche Massageausstattung für seine Tätigkeit am effektivsten ist, könnte sich von einem Fachhandel beraten lassen oder auf die Meinung erfahrenerer Masseure vertrauen, die ihm erste Anregungen zu seiner Arbeit geben. Infolgedessen muss das Equipment aber nicht nur korrekt erworben und in die eigene Philosophie integriert werden. Auch andere Faktoren sind entscheidend, um mittels Massagezubehör einen gesteigerten Wohlfühleffekt zu bewirken.

Massageausstattung abrunden – verantwortungsbewusstes Handeln für Tiefenentspannung

Ein Massage Equipment ist nicht ausschließlich effizient, wenn es eine erstklassige Qualität besitzt oder zu dem Praxiskonzept passt. Es spielt eine ebenso große Rolle, die einzelnen Produkte fachgerecht anzuwenden. Demnach sollte der Experte wissen, welches Produkt für die jeweilige Technik benötigt wird, wie sich jenes einsetzen ließe und was es bei einer Massage mit Zubehör zu bedenken gäbe.

Gleichzeitig wäre es ratsam, alle Ausstattungsbestandteile bestmöglich zu pflegen, wozu eine regelmäßige Reinigung und der schonende Umgang mit den empfindsamen Materialien gehören. Dies unterstützt die Langlebigkeit der einzelnen Werkzeuge und fördert ebenfalls die strengen Hygienevorschriften, die in einer Massagepraxis herrschen sollten. Nicht zuletzt käme es darauf an, manche Ausstattungsteile nach mehrmaligem Gebrauch auszuwechseln. Gerade Handtücher und Laken, die nach jeder Massage einer Reinigung und einem Trocknungsvorgang unterzogen werden, verlieren mit der Zeit ihre Qualität. Das wirkt sich negativ auf die Optik aus und vermindert die Funktionalität.

Für gewöhnlich überprüft ein seriöser Fachpraktiker wiederholt die Beschaffenheit seiner Werkstoffe und kontrolliert im Zuge dessen ebenfalls, ob die Liegen noch die entsprechende Sicherheit sowie Stabilität gewährleisten, damit die Kunden sich wohlfühlen, einen hohen Komfort wahrnehmen dürfen und die einzelnen Massagen auf einem konstant hohen Niveau abgehalten werden.

Das und die sorgfältige Auswahl des Zubehörs sorgen dafür, dass die Ausstattung der Massagepraxis ihrer Aufgabe als Fundament qualitativer Wellnessanwendungen mit Mehrwert für lange Zeit gerecht werden kann.

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