Kräuterbäder: zur Entspannung und Prävention

Kräuter werden nicht nur in der Küche oder bei den verschiedensten Krankheiten verwendet, sondern sie eignen sich ebenfalls hervorragend als herrliche Badezusätze. Kräuterbäder bringen die unterschiedlichsten Eigenschaften mit und wirken sich wohltuend auf Körper, Geist und Seele aus.

Kräuter: Bereits in der Vergangenheit berühmt für ihre Wirkung

Das Wissen um die Kraft der Kräuter und anderer Heilpflanzen wurde bereits früh in der menschlichen Vergangenheit entdeckt. So wendeten beispielsweise Kräuterfrauen und Mönche dieses Wissen schon im Mittelalter an. Doch auch in den Schriften griechischer Ärzte, wie etwa Hippokrates und Dioskurides wird das Thema Heilpflanzen, zu denen auch Kräuter gehören, behandelt. Zu den bekanntesten kräuterheilkundlichen Personen gehört zum Beispiel Hildegard von Bingen, die Äbtissin vom Rhein, die im Spätmittelalter lebte. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts belebte der Pfarrer Sebastian Kneipp die mittlerweile fast in Vergessenheit geratene Kräuterheilkunde neu. Bis heute finden Heilpflanzen, insbesondere Kräuter, ein breites Anwendungsgebiet vor, wie etwa in der Küche, als Hausmittel gegen die unterschiedlichsten Krankheiten oder auch im Wellness-Bereich. Bei zuletzt Genanntem werden sie unter anderem sehr gerne als wohltuende Badezusätze verwendet. Herrlich duftend wirken sie auf die unterschiedlichste Weise auf den Körper und lassen Alltag, Stress sowie Hektik "verschwinden".

Warum ausgerechnet ein Kräuterbad?

Kräuterbäder wurden schon in der Antike angewendet. Bereits damals wussten die Menschen um deren wohltuende Wirkung. Heute setzt man ebenfalls auf die entspannenden und lindernden Effekte solcher Bäder. So bietet sich ein Kräuterbad zum Beispiel an, wenn man unter folgenden Beschwerden leidet:

  • Innere Unruhe
  • Stress
  • Muskelschmerzen
  • Angespanntheit

Die heilende sowie Stress lindernde Wirkung der Kräuterbäder liegt in den jeweiligen Inhaltsstoffen der verwendeten Kräuter. Hier spielen vor allem die ätherischen Öle, die durch die Haut aufgenommen sowie über die Dämpfe eingeatmet werden, eine große Rolle.

Wann bietet sich ein Kräuterbad an?

Ein Kräuterbad bietet sich beispielsweise immer dann an, wenn man sich erholen und entspannen möchte. Zudem ist ein solches Bad hervorragend zur Prävention geeignet. Hier kommt es generell darauf an, welche Kräuter verwendet werden, da deren Wirkungsweisen sehr unterschiedlich ausfallen. In vielen Wellness-Centern gehören Kräuterbäder als grundlegender Bestandteil des Angebots dazu. Das Wissen hierüber lernen die jeweiligen Fachkräfte beispielsweise in einer Wellness Ausbildung beziehungsweise einer Wellness Ausbildung, wie sie auch von der SWAV angeboten wird.

Anwendungshinweise für ein optimales Bad

Kräuterbäder sind wunderbar entspannend und helfen bei vielerlei Beschwerden, dennoch sollte man hier einige Punkte beachten. Dazu gehört, dass man das Bad nicht länger als 20 Minuten genießt. Wird zu lange gebadet, dann kann das zu Kreislaufbeschwerden führen. Zudem wird bei einem längeren Bad der natürliche Schutzmantel der Haut angegriffen. Das gilt im Übrigen nicht nur für Kräuterbäder, sondern ebenfalls für andere Badezusätze. Die ideale Badetemperatur liegt zwischen 35 und 37 Grad Celsius. Badet man bei einer höheren Temperatur, dann fühlt man sich schlapp und müde, sodass der entspannende Effekt des Bades ausbleiben kann. Dazu kommt, dass die Haut bei höheren Temperaturen wertvolle Fette verliert. Es empfiehlt sich jedoch generell, den Körper nach einem Bad gut einzucremen. Ist das Bad dagegen zu kalt, friert man und fühlt sich unwohl. Ein spezielles Badethermometer, das ganz einfach auf das Wasser gelegt wird, gibt genaue Auskunft über die Temperatur. Des Weiteren wird im Allgemeinen dazu geraten, sich nicht mehr als zwei Mal in der Woche ein Bad zu gönnen. Viele Kräuterbäder eignen sich vor allem für die Zeit vor dem Schlafengehen. Sie dienen der Erholung, Entspannung und Prävention. Wer jedoch unter Krankheiten, Allergien, Unverträglichkeiten oder anderen Beschwerden leidet, sollte vorab mit dem Hausarzt abklären, ob beziehungsweise welche Kräuterbäder sich für den eigenen Bedarf anbieten. Das gilt ebenfalls für schwangere und stillende Frauen.

Fertig hergestellte Kräuterbäder kaufen?

Kräuterbäder gibt es in den verschiedensten Varianten zu kaufen. Das ist einfach und schnell, allerdings sollte man hier unbedingt auf die Inhaltsstoffe achten. So finden sich in vielen Bädermischungen die verschiedensten chemischen Zusätze und künstlichen Aromastoffe. Diese riechen in der Regel sehr gut, bewirken oftmals jedoch kaum etwas. Aufgrund dessen sollte man beim Kauf fertiger Kräuterbäder immer darauf achten, ob echte ätherische Öle oder Kräuterextrakte verwendet wurden.

Kräuterbäder selbst herstellen?

Kräuterbäder müssen nicht zwangsläufig gekauft werden, da man sie ganz einfach und ohne viel Aufwand selbst herstellen kann. Dafür benötigt man frische oder auch getrocknete Kräuter, die nach Wunsch ausgewählt werden können. Anschließend geht man wie folgt vor:

  • Für eine Badewanne mit gängiger Größe werden zwischen fünf und acht Teelöffel getrocknete Kräuter verwendet. Bei frischen Kräutern wird eine größere Menge benötigt.
  • Die ausgesuchten Kräuter kocht man in einem Topf mit ungefähr einem Liter Wasser auf.
  • Dann wird für circa zehn Minuten der Topfdeckel aufgesetzt.
  • Nach dem Aufkochen kann auf Wunsch zusätzlich etwas Milch in den Topf gegeben werden. Milch wirkt beruhigend auf die Haut. In der Regel geht man bei einem Liter Kräutersud von 200 Millilitern Milch aus.
  • Anschließend kann das Bad auch schon genossen werden.

Wer sein Kräuterbad selbst herstellt, der kann sicher sein, dass hier keine chemischen Zusätze oder andere, nicht gewünschte Bestandteile enthalten sind. Zudem ist man bei der eigenen Herstellung sehr flexibel und kann je nach Bedarf die unterschiedlichsten Kräuter verwenden.

Welche Kräuter eignen sich für ein Kräuterbad?

Für ein Kräuterbad können die verschiedensten Kräuter genommen werden. Vor allem die Kräuter, die sehr aromatisch duften und einen hohen Anteil ätherischer Öle aufweisen, bieten sich hierfür an. So können unter anderem folgende Kräuter verwendet werden:

  • Kamille
  • Salbei
  • Lavendel
  • Weißdorn
  • Majoran
  • Rosmarin

Fundiertes Wissen dank einer Physiotherapie- oder Massage-Ausbildung

Die diversen Kräuter können natürlich auch vermischt werden. So profitiert man von vielen ganz unterschiedlichen Duftrichtungen und Wirkungen. Im Laufe einer Masseur Ausbildung oder auch einer Wellness Massage Ausbildung, wie sie von der SWAV angeboten wird, erhalten die Teilnehmer unter anderem auch ein fundiertes Wissen über verschiedene Bäder. So ist es möglich, für sich selbst, die Familie, Freunde und Bekannte unterschiedliche Bäder zur Entspannung, Belebung oder auch zur Prävention zu empfehlen beziehungsweise vorzubereiten. Außerdem ist es mithilfe der Massage Ausbildung Geprüfte/r Fachpraktiker/in für Massage, Wellness und Prävention der SWAV ebenfalls möglich, sich selbstständig zu machen. Die Massage-Ausbildung ist nebenberuflich möglich, sodass man auf Wunsch auch noch in dem bisherigen Beruf arbeiten kann. Oder es wird mithilfe des Massagelehrgangs hauptberuflich gearbeitet.

Warum eine Ausbildung zum/zur Physiotherapeut/-in oder eine Massage-Ausbildung absolvieren?

Eine Ausbildung in Physiotherapie oder eine Massage Ausbildung bei der SWAV vermittelt wesentlich mehr Know-how, als "nur" das Massieren lernen. So werden den Teilnehmern unter anderem auch fundierte Kenntnisse über Bäder, Basis-/Aroma-Öle und Lotionen, Massagetechniken, Rechts- sowie Berufskunde beigebracht. Aufgrund dieses fundierten Wissens können dann neben den diversen Kräuterbädern ebenfalls andere Anwendungen angeboten werden. Zudem erhält man durch eine Physiotherapie Ausbildung oder einen Massageseminar eine professionelle Grundlage, auf der beispielsweise auch weitere Massagekurse aufgebaut werden können.

Massage Ausbildung: Lohnt sich das für mich?

Bei der SWAV steht nicht nur das Massage lernen im Vordergrund. Schließlich handelt es sich hier nicht nur um einen reinen Massagekurs, da noch viele weitere Kenntnisse vermittelt werden. Dadurch sind die Teilnehmer in der Lage, das erlernte Wissen für sich selbst sowie für andere einzusetzen. Das ist in Form einer selbstständigen Tätigkeit oder auch bei einem Beruf innerhalb der Wellnessbranche möglich. Somit lohnt sich die Wellness Massage Ausbildung sogar gleich für mehrere Bereiche.

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