Manuelle Lymphdrainage - Heilkraft der Hände

Der menschliche Körper besitzt hervorragende Fähigkeiten, sich von schädigenden, unerwünschten Substanzen zu befreien. Unsere Lebensweise mit ungesunder Ernährung, Stress und wenig erholsamen Schlaf überlastet jedoch oftmals diese ureigenen Fähigkeiten, der Stoffwechsel erstarrt und es kommt zur Bildung von Ablagerungen im Bindegewebe und in den Lymphen. Manuelle Therapien greifen helfend dort ein, wo sich Gefäßflüssigkeit abgelagert hat, entschlacken und entwässern und sind zugleich ein Labsal für Körper, Geist und Seele.

Wie alles begann - eine Reise in die Vergangenheit

Wir Menschen sehnen uns nicht nur in schlechten Zeiten nach Berührungen. Liebevolle Streicheleinheiten sind Gesten des Glücks und der Zuwendung. Unser Körper reagiert auf diese Art der Berührung, Glückshormone werden freigesetzt und geben uns ein Gefühl des sich Wohlfühlens und der inneren Harmonie. Viele Ureinwohner Lateinamerikas und Asiens kannten den Einfluss einer Massage zur Heilung von Krankheiten und nutzen sie auch zur Prävention. Eine Masseur Ausbildung ist dafür nicht notwendig, da diese wundervolle Methode von Generation zu Generation weitergegeben wird.

Obwohl es bereits im 16. Jahrhundert zahlreiche Erkenntnisse über das menschliche Lymphgefäßsystem gab, galt die manuelle Lymphdrainage eher als ein Stiefkind im medizinischen Bereich. Erst der dänische Philologe und Physiotherapeut Emil Vodder stellte die Hypothese auf, dass bestimmte Krankheitsbilder durch große oder kleine Stauungen im Lymphsystem überhaupt erst entstehen oder die Beschwerden verstärkten. Seinen umfangreichen Studien der Anatomie sowie der Physiologie des äußerst komplizierten Lymphsystems ist es zu verdanken, dass es uns heutzutage möglich ist, durch besondere Grifftechniken ganz verschiedene Stauungen zu beheben.

Masseur Ausbildung in der heutigen Zeit

Die Vodder hervorgebrachte Therapie fand in der Medizin nicht sofort Anklang. Obwohl bereits 1973 in Düsseldorf eine lymphologische Fachklinik eröffnet wurde, erfuhr die komplexe Entstauungsmethodik erst Mitte der 90er Jahre, nach unzähligen Weiterentwicklungen, einen bis dato ungeahnten Zuspruch. Nach Diagnosestellung ist das Ziel der Behandlung, den Abtransport der Schlacken durch das Öffnen der einzelnen Lymphe anzuregen. Dies wird durch Streichungen über die betroffenen Körperregionen oder durch großflächige Bewegungen während der Behandlung erreicht. Soll eine Bauchtiefdrainage durchgeführt werden, geschieht dies stets unter Einbeziehung des Atemrhythmus.

Auf Grund der großen Erfolge der manuellen Lymphdrainage haben auch die Krankenkassen reagiert und diese Methodik anerkannt, so dass die dafür anfallenden Kosten erstattet werden. Während einer Masseur Ausbildung wird man schnell feststellen, dass die gezielten Grifftechniken ein hohes theoretisches und auch praktisches Wissen voraussetzen. Deshalb sehen viele Therapeuten in der Massageausbildung eine wunderbare Alternative zur herkömmlichen Physiotherapieausbildung.

Was sind eigentlich die "Lymphe"?

Das Lymphatische System kann man sich wie ein stark verzweigtes System vorstellen, welches sich parallel zum Venensystem befindet und letztendlich in die herznahe, große Vene einmündet. Die bis zu 700 Lymphknoten sind die Arbeiter des Systems und sind unermüdlich damit beschäftigt, Schadstoffe zu lokalisieren, auszufiltern und die entstandenen Schlacken abzutransportieren. Um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten wird eine Flüssigkeit benötigt, die im Zwischenzellgewebe entsteht. Mit Hilfe des Blutdrucks werden kleine Bestandteile ins Gewebe gepresst, so werden Sauerstoff und Nährstoffe an ihrem Bestimmungsort transportiert. Das Lymphatische System wiederum nimmt Abfallstoffe auf und dient sozusagen als eine Art Filter, welcher Bakterien, veränderte Zellen und Ablagerungen erkennt und abtransportiert. Während einer Masseur Ausbildung wird explizit darauf hingewiesen, dass dem Lymphatischen System eine große Bedeutung zuteilwird, da es zur Stärkung des Immunsystems beiträgt.

Masseur Ausbildung lehrt die Aktivierung des Lymphsystems

Erst wer wirklich weiß, wie der menschliche Körper im Ganzen funktioniert, ist in der Lage ihn zu verstehen, zu schützen und sich dabei selbst viel Gutes zu tun. Können die Lymphe nicht richtig arbeiten, dann entstehen Stauungen oder Schmerzen. Eine umfangreiche Masseur Ausbildung zeigt auf, wie Schmerzgeplagten geholfen werden kann. Vor allem Stauchungen oder Zerrungen gehören zu den körperlichen Symptomen, für die eine entschlackende manuelle Lymphdrainage eine reine Wohltat für Körper und Geist sein kann. Vor allem nach einer Krebstherapie oder -peration entsteht oftmals ein Spannungsschmerz an den betroffenen Körperarealen, dem ein perfekt ausgebildeter Therapeut entgegenwirken kann. Auch bei

  • rheumatischen Erkrankungen,
  • Migräne

kann eine manuelle Lymphdrainage wahre Wunder bewirken.

Kontraindikation und Risiken

Neben den Techniken werden bei einer Masseur Ausbildung auch wichtige Themen wie Risiken der Behandlung angesprochen. Eine Lymphdrainage sollte stets von einem erfahrenen Experten durchgeführt werden, denn nur dann birgt diese Massageart kaum irgendwelche Risiken. Es gibt dennoch einige Krankheitsbilder bei denen Vorsicht geboten ist. Aus diesem Grund ist ein Patientengespräch vor der Massage das A und O der Behandlung. Zu den Krankheitsbildern gehören unter anderem:

  • Thrombose,
  • Arthritis
  • akute Ekzeme,
  • Osteoporose,
  • Herzschwäche,
  • frische Operationen,
  • Dermatitis,
  • offene Wunden,
  • Asthma.

Durchführung einer effektiven Behandlung

Wichtig bei der Durchführung einer Lymphdrainage ist es, stets auf die Massagerichtig zu achten. Diese sollte so ausgerichtet sein, dass die Lymphflüssigkeit stets zum Herzen geht und vorn dort Richtung Hals verschoben wird. Damit der Patient während der Behandlung entspannen kann, sollten die Griffe gleichmäßig ausgeführt werden. Im Gegensatz zu anderen Massagetechniken wird bei der Lympdrainage in folgende Griffe unterschieden:

  • Hautfaltgriff,
  • Schöpfgriff,
  • Drehgriff,
  • Ultrafiltrat-Verdrängungsgriff,
  • stehende Kreise,
  • Scheibenwischergriff.

Wenn von der Lymphdrainage gesprochen wird, hört man oft die Ausdruck "druckarme Massage". das hängt damit zusammen, dass im Gegensatz zu manch anderen Massagetechnik, wo es gern mal etwas derber zugehen darf, bei dieser Massageart langsam und sanft behandelt wird. Dabei wiederholen sich die Bewegungen stets und beginnen bei den größeren Lymphknotenregionen. Danach wird über dem Rumpf gestrichen und zuletzt Beine, Arme oder Füße bedacht.

Masseur Ausbildung als berufliche Chance

Wohltuende Massagen sind aus unserer heutigen Zeit nicht mehr wegzudenken. Viele Menschen sehnen sich nach Alternativen zu Medikamenten oder Operationen, wünschen Heilung auf sanfte Art und Weise. Eine Masseur Ausbildung anzustreben, ist wie ein Aufbruch in ein neues Leben. Wer diesen Neustart wagen und in einer krisensicheren Branche Fuß fassen möchte, sollte Freude am Umgang mit Menschen als Grundvoraussetzung mitbringen. Die SWAV-Akademie bietet eine Masseur Ausbildung an, bei der fundiertes Wissen um Erkrankungen und Heillösungen vermittelt werden.

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