Massage Ausbildung - wenn die Schulter zum Problemfall wird

Eine unbedachte Bewegung oder einseitige Belastungen können der Auslöser für Schmerzen im Schulterbereich sein. Oftmals sind Verspannungen der Muskeln für das Leiden verantwortlich. Tritt der Schmerz allerdings dauerhaft oder auch in bewegungsfreien Zeiten auf, dann spricht man von einem Impingement-Syndrom.

Mehr als 10 Prozent der deutschen Bevölkerung sind derzeit von diesem Krankheitsbild betroffen, vorrangig Menschen, die in ihrem Beruf Überkopfbewegungen ausführen wie Mechaniker, Sportler oder Maler. Wer die handwerklichen Fähigkeiten erlernen möchte, um Menschen in diesen schmerzhaften Lebenssituationen Hoffnung zu schenken, der erhält in einer Massage Ausbildung genau die richtige Dosis an Können vermittelt, die für eine kompetente Massage ausreicht.

Massage Ausbildung heißt, die Schmerzen im Griff haben

Spüren wir einen Schmerz, dann fassen wir instinktiv an diese Stelle, berühren oder massieren sie. Auf diese Weise können wir reflexartig unsere Selbstheilungskräfte anregen und die Beschwerden lindern. Auch beim Impingement-Syndrom macht sich anfangs nur ein sehr leichter Schmerz bemerkbar, dem man aber unbedingt Beachtung schenken sollte. Durch ständige Reizung wie bei einer chronischen Überbelastung oder durch altersbedingte Degeneration der Sehnen kann es zu Veränderungen der Supraspinatussehne kommen. Diese Veränderungen entstehen durch eine Enge der Rotatorenmanschette sowie der Schleimbeutel. Als Folge dieses geringen Platzes schlägt der Kopf des Schultergelenks bei jeder Überkopfbewegung an das Schulterdach. Wird die Erkrankung relativ zeitig festgestellt, dann kann man eine Operation durchaus vermeiden. Während einer Massage Ausbildung bekommt man Wege aufgezeigt, wie man mit ganz unterschiedlichen Massageanwendungen einen Rückgang der Schulterbeschwerden herbeiführen kann.

Typische Anzeichen für das Impingement-Syndrom

Obwohl die Schulter als überaus beweglich gilt, ist sie dennoch das instabilste Gelenk unseres Bewegungsapparates. Das liegt daran, dass die benötigte Stabilität durch Muskel und Bänder und nicht durch Knochen gewährleistet wird. Aus mehreren ineinandergreifenden Muskelgruppen bildet sich dann die Rotatorenmanschette. Ihr Stabilitätsmechanismus ergibt sich aus dem Hineinziehen der kleinen Gelenkpfanne in den großen Oberarmkopf. Da dieser komplexe Aufbau sehr anfällig für diverse Schädigungen ist, kann stetige Reibung Entzündungsherde zur Folge haben und letztendlich zu starken Schmerzen führen. Die Sehne wird regelrecht abgeklemmt, bestimmte Bewegungen sind nur noch eingeschränkt durchführbar. Typische Anzeichen für ein Impingement-Syndrom sind:

  • Schmerzen beim Anheben des Armes zur Seite,
  • Schmerzen im Oberarm,
  • Schmerzen beim Liegen auf der betroffenen Schulter,
  • belastungsunabhängige Schmerzen,
  • Einschränkung der Beweglichkeit des Schultergelenkes,
  • sekundäre Schultersteife.

Massage Ausbildung - Erkennen ist das A und O

Bei vielen Erkrankungen der Gelenke ähnelt sich die Symptomatik. Vorrangig ist deshalb eine genaue Diagnosestellung, die dann den Behandlungsplan vorgibt. Eine Massage Ausbildung macht deutlich, wie wichtig dabei die Kommunikation zwischen Patient und Masseur ist. Da Betroffene des Impingement-Syndroms in der Regel meist unter einem bewegungsunabhängigen Schmerz leiden, finden sie auch nachts keine Ruhe. Übt man nun einen kleinen Druck auf den Gelenkspalt im vorderen Bereich aus, treten bereits Druckschmerzen auf. Genauso schmerzt das Anheben oder eine Drehung des Armes. Seltener sind sensible Störungen über die Haut in den betroffenen Bereichen der Schulter.

Wichtige Behandlungstechniken und Therapiemethoden

Erst wenn wir Unregelmäßigkeiten in unseren körperlichen Abläufen erkennen oder bereits Schmerzen haben, wissen wir um die Wichtigkeit unserer Gesundheit. Eine Massage Ausbildung vermittelt explizites Wissen um Anatomie und physiologische Grundlagenkenntnisse, welche das Wunderwerk "Mensch" ganzheitlich in Augenschein nehmen. Nur mit der Sichtweise auf diese Komplexität kann Heilung in uns stattfinden und auch von außen gelingen. Passive Therapiemethoden ermöglichen eine sanfte Schmerztherapie, die den Ursachen des Impingement-Syndroms auf den Grund gehen. Dazu gehören:

  • Triggerpunktbehandlung,
  • klassische Massagetherapie,
  • manuelle Therapie,
  • Muskeldehnung.

Einige der aufgeführten Massagearten lassen sich völlig problemlos selbst anwenden, so dass die Behandlung auch von zu Hause aus weitergeführt werden kann.

Schmerzende Verspannungen aufweichen

Das Massieren der Triggerpunkte ist eine Möglichkeit, den Schmerzkreislauf zu unterbrechen. Werden die einzelnen Punkte durch einen ausgeübten Druck gereizt, dann leitet der Muskel in diesem Bereich den Schmerz in andere, weit entferntere Zonen weiter. Betroffene empfinden diese Art der Massage anfangs als etwas unangenehm, doch mit dem Entschwinden des Schmerzes stellt sich später eine regelrechte Wohltat ein. In einer Massage Ausbildung lernt man zudem, wie spezielle Dehnungen oder Streichungen den Heilungseffekt ergänzen und unterstützen können. Eine Triggerpunktbehandlung kommt nicht nur bei dem Impingement-Syndrom zum Einsatz, sondern kann auch bei folgenden Krankheitsbildern gezielt helfen:

  • Kopfschmerzen,
  • Rückenschmerzen,
  • Schleudertrauma,
  • Nackenschmerzen,
  • Migräne,
  • Hexenschuss,
  • Arthrose,
  • Knieschmerzen.

Die klassische Massagetherapie hingegen sieht ihre Ansätze in der ganzheitlichen Heilung, Körper, Geist und Seele bilden dabei eine Einheit. Ist diese nicht gegeben, kommt der Körper in ein Ungleichgewicht. Die klassische Massagetherapie arbeitet mit Druckausübung auf Muskeln, Sehnen und Bänder. Das Walken oder Kneten des Gewebes führt zu einer besseren Durchblutung. Auch die Reizung der Nervenzellen führt zu einer Durchblutungssteigerung.

Nährstoffe und Stoffwechselprodukte können besser abtransportiert werden, der Körper kann sich schneller regenerieren und heilen. Die Stimulierung der Nervenzellen sorgt für eine reflektorische Entspannung der Muskulatur. Um die Wirkung der Massage zu erhöhen, verwenden Therapeuten zusätzlich Rotlicht oder Moorpackungen. Als Sonderformen der klassischen Massagetherapie gelten:

  • Fußreflexzonenmassagen,
  • Thaimassagen,
  • Querfriktion,
  • Ayurveda.

Zusammenfassung

Eine Massage Ausbildung bei der SWAV Akademie befähigt Interessierte, Ihre Leistungen im Wellness- oder Kurbereich sowie in einer eigenen Praxis anzubieten. Mit den Grundlagen der Massagetechniken sowie dem erworbenen medizinischen Fachwissen kann man sich ein tragendes Fundament für die berufliche Zukunft schaffen und dieses je nach Bedarf weiter ausbauen. Nach der Massage Ausbildung ist jeder Teilnehmer in der Lage, das erlernte Wissen als ganzheitliche Therapie professionell anzuwenden.

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