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Berlin, den 24. März 2017

Know-how für Masseure: die richtige Kommunikation mit Kunden

Der Ton macht die Musik - die Macht der verbalen Kommunikation

Verbale Kommunikation ist der Schlüssel für Ihren persönlichen Erfolg als Fachpraktiker für Massage, denn nur, wer es versteht, Vertrauen aufzubauen, wird langfristig Erfolg haben. Das gilt zwar im Besonderen für Selbstständige, aber auch für angestellte Fachpraktiker ist dieser Aspekt nicht zu unterschätzen. Nur Kunden, die sich in Ihren Händen wohlfühlen, werden die Praxis ein zweites Mal aufsuchen. Um es Ihren Klienten so leicht wie möglich zu machen, sich fallenzulassen, sollten Sie ein paar einfache Tipps berücksichtigen.

3 Tipps für die verbale Kommunikation im Umgang mit Klienten

  1. Hören Sie Ihren Klienten zu: Eine der wichtigsten Fähigkeiten der verbalen Kommunikation ist das Zuhören. Das gilt im Bereich von Wellness und Massage ganz besonders, denn im Gespräch mit Ihren Klienten erfahren Sie wichtige Informationen über die Person selbst, über Vorlieben, Abneigungen und Probleme, auf die Sie im Rahmen Ihrer Arbeit eingehen können. Bei einer Massage kann das Bewusstsein, vom Gegenüber angehört und verstanden zu werden, bereits einen erheblichen Beitrag zur Vertrauensbildung leisten. Konzentrieren Sie sich also voll auf Ihre Klienten und nehmen Sie sich lieber fünf Minuten mehr Zeit als zu wenig.

  2. Stellen Sie Fragen und machen Sie sich Notizen: Der zweite Punkt knüpft unmittelbar an die erste Empfehlung an, denn zum Zuhören und Verstehen gehört untrennbar auch das Nachfragen. Im Kontext Ihrer Tätigkeit gilt dieser Aspekt natürlicherweise etwaigen gesundheitlichen Problemen, Vorlieben oder Abneigungen, sofern Ihnen diese nicht bereits zugetragen worden sind. Zeigen Sie aber nicht nur während des einleitenden Beratungs- oder Sitzungsgespräches Interesse an der Person auf Ihrer Massageliege, sondern scheuen Sie sich auch nicht, zu gegebener Zeit ein wenig Small Talk zu betreiben und damit die Stimmung zu lösen. Interessieren Sie sich dafür, was Ihr Klient tut und was sein Leben besonders macht. Sehr effektiv ist es auch, wenn Sie sich die wichtigsten Eckdaten zu Ihren Klienten in ein kleines Notizbuch schreiben und sich anhand dieser Notizen auf die jeweils nächste Sitzung vorbereiten. Spezifische Fragen Ihrerseits signalisieren Interesse und sind als vertrauensbildende Maßnahme ein essenzieller Baustein der Kommunikation zwischen Masseur und Klient.

  3. Der Ton macht die Musik: Unsere Stimme hat einen erheblichen Einfluss darauf, wie wir wahrgenommen werden. Im Rahmen groß angelegter sozialpsychologischer Experimente fand man heraus, dass eine weiche und ruhige Sprechweise auch mit einem weichen Gemüt in Verbindung gebracht wird, was für die Entspannung während einer Massage sehr zuträglich ist. Hektisches, zu lautes oder schrilles Sprechen sollten Sie also vermeiden. Versuchen Sie tief und langsam zu sprechen, denn dies repräsentiert aus tiefenpsychologischer Sicht Selbstvertrauen und Kompetenz.

Bessere Behandlungsqualität durch nonverbale Kommunikation

Kennen Sie die wohl bekannteste Aussage des Kommunikationswissenschaftlers Paul Watzlawik: »Sie können nicht nicht kommunizieren«? Das ist wahr, denn nur rund sieben Prozent Ihrer Kommunikation findet auf der verbalen Ebene statt. Den Rest macht unter anderem Ihre Körpersprache aus. Für Ihren Erfolg als Masseur sollten Sie lernen, wie Sie Ihre nonverbalen Kommunikationssignale optimal einsetzen können, um Vertrauen und Sympathie aufzubauen. Diese Soft Skills sind in erster Linie im Rahmen des ersten Aufeinandertreffens mit Ihren Klienten wichtig, weniger im Rahmen der Massage.

3 Tipps für die nonverbale Kommunikation im Umgang mit Klienten

  1. Kleider machen Leute: Als professioneller Dienstleister repräsentieren Sie sich selbst und sollten auf gut sitzende und hochwertige Arbeitskleidung achten. Wichtig ist, dass Sie sich in Ihrer Arbeitskleidung wohlfühlen, denn Ihre Kunden merken anhand Ihrer Körpersprache sehr schnell, ob dem so ist oder nicht.
  2. Signalisieren Sie in Gesprächen Offenheit: Sie können in Beratungsgesprächen noch so eifrig reden und sich Notizen machen - ohne die entsprechende nonverbale Kommunikation wirkt dies aufgesetzt und schadet eher, als es nutzt. Unterstreichen Sie Ihre Worte daher mit Ihrem Verhalten. Signalisieren Sie Offenheit, indem Sie sich ihrem Gesprächspartner frontal zuwenden und mit kleineren Unterbrechungen den Blickkontakt halten. Zeigen Sie offen Ihre Hände und verstecken Sie diese nicht in den Taschen oder unter der Tischplatte. Beugen Sie Ihren Oberkörper leicht in Richtung Ihres Klienten und nicken Sie ab und an leicht, um zu signalisieren, dass Sie Ihren Klienten verstehen.
  3. Spiegeln Sie die Körpersprache Ihres Gegenübers: Das Spiegeln der Körpersprache Ihres Gegenübers erzeugt (und zeigt) eine unterbewusste Sympathie. Imitieren Sie also ruhig einmal die Handhaltung Ihres Klienten, streichen Sie sich in einer ähnlichen Art und Weise durch Ihr Haar oder nutzen Sie das gleiche Standbein. Übertreiben Sie es jedoch mit der Synchronität, wirkt Ihr Verhalten affektiert und künstlich. Gehen Sie also behutsam vor. In keinem Fall kopieren sollten Sie negative Kommunikationssignale Ihres Klienten. Dazu zählen etwa verschränkte Arme oder geschlossene Fäuste. Ihre eigene offene Haltung zielt schließlich darauf ab, Ihren Gegenüber zu animieren, sich zu öffnen.

Zusammenfassung

Für Masseure ist nicht nur eine fachlich fundierte Ausbildung wichtig, auch Soft Skills spielen eine große Rolle für den beruflichen Erfolg. Erweitern Sie die Kenntnisse aus Ihrer Massage-Ausbildung an der SWAV-Akademie um wertvolles Know-How in der Kundenkommunikation.

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